Efeu - Die Kulturrundschau

Und dann ist es plötzlich vorbei

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26.04.2025. Im FAZ-Interview ist der Filmregisseur Michael Lokshin schockiert, wie schnell sich der "neue Stalinismus" in Russland ausbreitete. Der syrische Schriftsteller Ahmad Katlesh schildert auf Zeit Online das Grauen, das ihn bei seiner Rückkehr nach Syrien erwartete. Die FAZ lernt in Chemnitz Künstler des Realismus' aus 22 Ländern kennen. Die SZ gerät in Trance, wenn Igor Levit unter Leitung von Marina Abramović dreizehn Stunden lang Erik Saties "Vexations" spielt. Und die FAS denkt heute ausgiebig über Original und Fälschung nach.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.04.2025 finden Sie hier

Film

August Diehl in "Der Meister und Margarita" von Michael Lokshin

Anna Narinskaya spricht für die FAZ mit dem russischen Regisseur Michael Lokshin, dessen Bulgakow-Verfilmung "Der Meister und Margarita" nun auch in Deutschland in die Kinos kommt. In Russland war der Film trotz erkennbarer Spitzen gegen Putin einer der erfolgreichsten Filme des Jahres - sehr zur Sorge der Obrigkeit, die etwa verfügte, dass Lokshins Name bei einer Preisverleihung nicht genannt werden durfte, und deren Vasallen in der Presse unisono Gift und Galle spuckten. "Deputierte der russischen Staatsduma ... bezeichneten mich als Terroristen und Extremisten und den Film als antirussisch", sagt der inzwischen in Los Angeles lebende Regisseur, der sich auch "gegen die Großinvasion in die Ukraine ausgesprochen" hat und eigener Aussage nach "ukrainische Stiftungen" unterstützt. 2021, als er den Film drehte, "war Russland anders, es war ein mild autoritäres Regime. ... Es gab den 'neuen Stalinismus' noch nicht. Wir waren schockiert, wie schnell wir in der Postproduktionsphase in ihn hineinrutschten. Als wir die Szenen montierten, waren wir frappiert, wie sehr manche, etwa die 'öffentliche Verurteilung' des in Ungnade Gefallenen oder die allgegenwärtigen Denunziationen, sich mit der Realität deckten."

"Die Ironie ist beißend", schreibt Jan Küveler in der Welt. "Der lebenslang verfolgte Bulgakow ist längst zum nationalen Kulturschatz avanciert, und so gab es für die Verfilmung Millionen an Zuschuss vom Kulturministerium. Dann kamen Krieg und Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Plötzlich schien nicht mehr Stalins, sondern Putins Russland das Ziel der Totalitarismus-Satire."

Außerdem: Quirin Hacker gibt in der FR Tipps zum GoEast-Festival in Wiesbaden. In der FAZ gratuliert Dietmar Dath dem Schauspieler Winfried Glatzeder zum 80. Geburtstag. Besprochen werden die zweite Staffel von Kida Khodr Ramadans ARD-Serie "Testo" (FAZ), die auf Paramount+ gezeigte, deutsche Science-Fiction-Serie "Parallel Me" (Zeit Online) und die auf Amazon gezeigte Ballett-Serie "Étoile" mit Charlotte Gainsbourg (WamS).
Archiv: Film

Literatur

Der syrische Schriftsteller Ahmad Katlesh erzählt auf Zeit Online von seiner Rückkehr nach Syrien nach dem Ende des Assad-Regimes. Dabei kommt er auch nach Tadamon, einen Stadtteil in Syrien, wo Assads Schergen 2013 ein Massaker an der Zivilbevölkerung verübten - und wo Katleshs Vater einst einen Stoffladen hatte. "Ich sah die zerstörten Häuser, die Einschusslöcher in den Wänden, die Parolen, die in den vergangenen 14 Jahren daraufgeschrieben wurden, und spürte: nichts. ... Und dann fing ich doch völlig unerwartet an zu weinen. Mitten in den zerstörten Überresten des Ladens, zwischen den Trümmern, sah ich zerfetzte Stoffreste. Ich erkannte die Stoffe und Garne sofort, als würde ich eine Leiche identifizieren. Die Erinnerungen waren zurück: an das Feilschen mit den Kundinnen und Kunden, das Nähen und schließlich das Anbringen der Vorhänge in den Häusern des Viertels. Für mich ist diese Arbeit wichtiger als alle Bücher, die ich je gelesen habe. Hunderte Häuser in Tadamon zu betreten, um Vorhänge anzubringen, mit den Bewohnern zu plaudern, sie kennenzulernen. ... In den Ruinen sah ich unsere Leben, in allen Details".

Weitere Artikel: Zum Tod von Peter von Matt (hier unsere Resümee) holt Sieglinde Geisel für Tell dessen Akzessliste aus ihrem Archiv, mit dem er Studierenden in den Achtzigern den Einstieg in die Welt der Germanistik einerseits erleichtern, andererseits bloße Trödelstudenten vergraulen wollte. Gerhard Gnauck erzählt im "Literarischen Leben" der FAZ von seiner Reise ins tschechisch-polnische Grenzland bei Sokołowsko, wo ein Kulturzentrum entsteht, das es etwa gestattet die Spielorte von Olga Tokarczuks Roman "Empusion" nachzuwandern. Arno Widmann (FR) und Jürgen Kaube (FAZ) erinnern an Franz Kafkas vor 100 Jahren erschienenen Roman "Der Process". Astrid Kaminski erinnert in "Bilder und Zeiten" der FAZ an den niederländischen Autor und Übersetzer Nico Rost, der das KZ Dachau überlebte und mit "Goethe in Dachau" seine Zeit im Konzentrationslager verarbeitete. Fürs Literaturfeature von Dlf Kultur wirft Hans Rubinich einen Blick auf die vietnamesische Gegenwartsliteratur. Sabine Fringes erinnert in der "Langen Nacht" von Dlf Kultur an Joseph Campbell.

Besprochen werden unter anderem der Band "Füller-Kinder" mit Erzählungen von Anne Frank (taz), Yewande Omotosos Debütroman "Bom Boy" (Presse), María Ospina Pizanos "Für kurze Zeit nur hier" (taz), Jochen Hellbecks Studie "Ein Krieg wie kein anderer. Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion" (taz), Thomas Nagels philosophischer Essay "Moralische Gefühle, moralische Wirklichkeit, moralischer Fortschritt" (taz) und Jacques Schusters Essay "Im raschelnden Laub der Vergangenheit" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.

In der Frankfurter Anthologie schreibt Rüdiger Görner über Evelyn Schlags "ortsangabe":

"kein wort über unsere position!
er durfte endlich telefonieren.
wie geht es dir? ..."
Archiv: Literatur

Kunst

Artur Riedel: Frau mit Wasserball, 1932. Sammlung Suter, Basel.

Im Chemnitzer Museum Gunzenhauser gibt es derzeit mit "European Realities" eine Ausstellung von "Weltrang" zu sehen, verspricht Andreas Platthaus (FAZ), der gleich 190 Künstler des Realismus' aus 22 Ländern kennenlernt, die auf je ganz eigene Weise auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zwanziger- und Dreißigerjahre reagierten. Wer kennt etwa den im Spanischen Bürgerkrieg exekutierten Maler Torsten Jovinge oder den in einem stalinistischen Schauprozess in Tiflis erschossenen Maler Romans Suta? Zu sehen ist hier aber auch, wie in den Dreißigerjahren der künstlerische Realismus dann in jene "idealisierende Darstellungsform" kippte, "die Nationalsozialisten wie Kommunisten gleichermaßen begeistern sollte, exemplarisch vorgeführt an Gerhard Keils 'Turnerinnen' von 1939. Wenn mit Ernst Nepos Porträt einer vierköpfigen Musterfamilie das 1929 gemalte Werk eines später federführenden österreichischen NS-Kunstfunktionärs neben den malgestisch ähnlichen 'Drei Kindern' (1926) des als 'entartet' gebrandmarkten und trotzdem von Rudolf Heß geschätzten Georg Schrimpf hängt, ist das eine jener Konstellationen, die der Chemnitzer Ausstellung besonderen Reiz verleihen."

Vor fünfzehn Jahren wurde der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi verhaftet, der heute bestens von eigenen Werken leben kann. Anlass für das FAS-Feuilleton, auf sieben Seiten über Original und Fälschung nachzudenken: Jonathan Guggenberger lässt sich von Liz Haas und Luzius Bernhard vom Kunst-Team UBERMORGEN und der Silicon-Valley-Aussteigerin und Netzkünstlerin Gretchen Andrew erklären, wie subversiv heute noch die absichtliche Verwischung von Original und Fake sein kann: "Online ist es supereinfach, mit Kopien oder Fälschungen zu täuschen", sagt Andrew. "Interessanter ist es aber, Kunst zu machen, die Systeme untergräbt, Technologie herausfordert. In meiner Arbeit richtet sich der Witz auf das System selbst, nicht auf einzelne Personen. Frühe Netzkunst tendierte dazu, das Publikum in die Irre zu führen, aber das Irritieren von Systemen - wie das der Kunstwelt oder die, die definieren, was ein Original ist - ist viel mächtiger."

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Außerdem: Der Kunsthistoriker Peter Geimer erinnert an die Fälschungen des Niederländers Han van Meegeren, der seit den 1930ern sieben falsche Vermeers, darunter eines an Hermann Göring, verkaufte. Anhand des "Handbuchs für Kunstfälscher" des Malers und Kunstfälschers Eric Hebborn erklärt Geimer, wie die perfekte Fälschung selbst Kunsthistoriker täuscht. Niklas Maak fragt sich im Aufmacher, was der Kunstmarkt eigentlich angesichts rapide wachsender Fälschungen tut. Mark Siemons überlegt mit Theorien von Hans-Ulrich Gumbrecht, Markus Gabriel und Peter Sloterdijk, wie aus Fälschungen Kunst wird. Tobias Rüther erinnert daran, wie Wolfgang Herrndorf als Maler, der vor allem alte Meister imitierte, scheiterte. Laura Helena Wurth besucht das Berliner Rathgen-Forschungslabor, das älteste Museumslabor der Welt, das Bilder auf ihre Echtheit prüft. Der Medienwissenschaftler Roland Meyer beschreibt die Enteignung der Künstler durch KI, die gleichzeitig dazu dient, Geschichte umzuschreiben (mehr in 9p).

Weitere Artikel: Nie gab es eine Ausstellung mit Bildern des jüdischen Malers Frank Auerbach, der als Kind vor dem Holocaust von Berlin nach London fliehen konnte, in seiner Geburtsstadt zu sehen. Die Galerie Michael Werner widmet Auerbach nun eine erste Ausstellung in Berlin, an der der im vergangenen Jahr im Alter von 93 Jahren gestorbene Maler noch mitwirkte, wie Max Dax im Welt-Gespräch mit dessen Biografin Catherine Lampert erfährt: "Nachdem er Reisen nach Deutschland jahrzehntelang vermieden hatte, war Frank von der Idee regelrecht begeistert, mit 93 Jahren ein erstes Mal in seiner Heimatstadt auszustellen." Für den Tagesspiegel wirft Christiane Meixner einen Blick auf das kommender Berliner Gallery Weekend.
Archiv: Kunst

Bühne

Mit Blick auf die Schauspielhäuser in Hamburg und Magdeburg will Jakob Hayner in der Welt den Glauben ans Theater noch nicht aufgeben. Inszenierungen aus beiden Häusern sind zum Berliner Theatertreffen eingeladen, das Hamburger Theater gilt seit der Intendanz von Karin Beier ohnehin als "aufregendstes Theater der Republik", meint er. Vielleicht liegt's an Beiers Lust an der Konfrontation, glaubt Hayer, der mit der Intendantin gesprochen hat: "Beier sorgt sich, dass die Freiräume im Theater verschwinden. 'Das Problem ist, dass wir dazu neigen, zusammen mit dem Publikum vermeintlich korrekte Haltungen einzuüben. Dann nicken wir am Ende alle freundlich im Gleichtakt der gemeinsamen Gesinnung. Dabei ist Kopfschütteln im Theater viel notwendiger.'"

In der nachtkritik widerspricht Thomas Schmidt, der in Frankfurt Theatermanagement lehrt, Thomas Heskia, der ebenda die Berliner Pläne, die städtischen Bühnen in Berlin in gemeinnützige GmbHs zu verwandeln, begrüßte (unser Resümee): "Im Moment einer GmbH-Umwandlung geht die wirtschaftliche Verantwortung für jedes einzelne Theater vom Land Berlin vollständig auf die jeweilige Theaterleitung über, die, wenn sie als Geschäftsführer in das Handelsregister eingetragen wird, fortan für die wirtschaftliche Entwicklung haftet, also ein sehr viel höheres Risiko als bislang trägt. (...) Eine GmbH, die nicht sorgfältigst geführt wird und Insolvenz anmelden muss, kann jederzeit liquidiert werden durch das Land Berlin, das sich derzeit noch nicht traut, eines der Theater abzuwickeln, dann aber freie Hand hat, ein Theater aufgrund seiner Zahlungsunfähigkeit und seiner sogenannten 'unsicheren Zukunftsprognosen' aufzulösen." Er plädiert für ein "Kooperationsmodell und die rechtliche Umwandlung des Deutschen Theaters, des Gorki, der Volksbühne und der Parkaue in separate Stiftungen", die gemeinsam planen, Festivals organisieren und zusammen vermarktet werden.

Weitere Artikel: Für die taz porträtiert Sabine Leucht den in Israel aufgewachsenen Bühnenbildner und Regisseur Ran Chai Bar-zvi, dessen Inszenierung von Albert Camus' "Caligula" beim Münchner Festival Radikal jung zu sehen sein wird. Andreas Busche gibt im Tagesspiegel einen Ausblick auf das im Berliner Maxim Gorki stattfindende Armenien-Festival, das mit Ausstellungen, Filmen und Theateraufführungen, den Folgen des Genozids am armenischen Volk nachspürt.

Besprochen werden das neue Gob-Squad-Stück "News From Beyond" im Frankfurter Mousonturm (FR), Christine Umpfenbachs Inszenierung "Offene Wunde. Ein dokumentarisches Theaterstück über das Attentat am OEZ" am Münchner Volkstheater (nachtkritik) und Enrico Lübbes Inszenierung von Nino Haratischwilis Stück "Kein Schicksal, Klytämnestra" sowie Moritz Sostmanns Inszenierung von Heiner Müllers "Die Umsiedlerin" am Schauspiel Leipzig (nachtkritik).
Archiv: Bühne

Architektur

Selbst wenn die großen Stadtentwürfe von Georges-Eugène Haussmann in Paris, Ildefons Cerdà in Barcelona oder Otto Wagner in Wien nur teilweise oder kaum umgesetzt wurden - sie hatten zumindest Visionen, seufzt in der NZZ der Architekt Vittorio Magnago Lampugnani, der sich eine präzise Planung unserer Städte heute wünschen würde: "Denn unsere Städte müssen nicht nur die Zunahme der Bevölkerung aufnehmen, sondern auch deren erhöhte Bedürfnisse: an Wohnraum, an Freiraum, an sozialer Infrastruktur, an Mobilität, an ökologischen Ausgleichsflächen. Diese können nicht auf jedem Areal vollständig erfüllt werden. Es gilt, die für die spezifischen Anforderungen kongenialen Orte zu finden und Synergien zu schaffen zwischen den einzelnen Grundstücken und Quartieren. Besonders wichtig sind dabei die öffentlichen Räume, die Plätze, die Straßen und Alleen, die Parkanlagen. Sie können die einzelnen Stadtteile miteinander verknüpfen, räumlich und sozial, müssen allerdings entsprechend grenzübergreifend angelegt werden."
Archiv: Architektur

Musik

In London hat Igor Levit unter Leitung von Marina Abramović eine wahre Berserkerleistung hingelegt, berichtet Michael Neudecker in der SZ: Erik Saties "Vexations" hat er 840mal hintereinander gespielt, eine 13-stündige Performance. "Levit leidet, als es spät wird, und man leidet mit ihm. Der müde werdende Unermüdliche steht immer wieder auf, stützt den Kopf in die flache Hand, schließt die Augen, verzieht das Gesicht. Als es auf halb elf Uhr abends zugeht und Levit fast liegt in seinem unbequem aussehenden Stuhl, da kommt es einem vor, als würde der Wachzustand mit dem Trancezustand verschmelzen. ... Es ist ein Kommen und Gehen im halb vollen Saal, das Rascheln ist zu später Stunde so laut, das Levit sich gegen 22.15 Uhr - natürlich weiterspielend - ins Publikum dreht und den Finger auf die Lippen legt. Und dann ist es plötzlich vorbei. Um 23.08 wirft Levit auch das letzte Notenblatt hinter sich auf den Boden. Er hält inne, reibt sich die Augen, klopft auf die Stuhllehne und steht auf. Das Publikum reagiert überrascht und dann begeistert. Moment, sagt Levit, eines wolle er noch klarstellen: Zugabe gebe es keine."

Roland Pohl schreibt im Standard zum Tod von David Thomas, dem Sänger der "wunderbaren Pere Ubu. ... Bei Bedarf giggelte und pfiff der massige Mann wie ein kollabierender Druckkochtopf. Etwas vom Geist des Blues-Wahnsinnigen Captain Beefheart steckte in dem Naturgewaltigen. Dazu zwitscherte ein verstimmter Synthesizer, bedient von dem nachmaligen Flugkapitän Allen Ravenstine. Pere Ubu spielten den ohrenbetäubenden Soundtrack zum unwiderruflichen Ende der alten, rein fossil betriebenen Industriegesellschaft. Ihre frühen Alben wie 'New Picnic Time' (1979) hörten sich an wie Parodien auf die Popmusik: seltsame Musikethnografien, während Thomas merkwürdiges Zeug über 'Vögelchen' wisperte und zirpte. Popphilosoph Greil Marcus schrieb einst, David Thomas klinge wie der Mann, der in einer Menge besinnungslos vor sich hinmurmle. Erst allmählich bemerke man, dass er einen persönlich anspreche."



Weitere Artikel: Kazuki Yamada wird auf Robin Ticciati als Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin nachfolgen, meldet Frederik Hanssen im Tagesspiegel. Für die WamS spricht Martin Scholz mit Suzanne Vega, die sich gerade an einem Comeback versucht. Axel Brüggemann hat für Backstage Classical die Leipziger Klaviermanufaktur Blüthner besucht. Joachim Hentschel erzählt in der SZ von seiner Begegnung mit dem österreichischen Dup Abor & Tynna, das Deutschland beim ESC vertreten wird. Der Berliner Rapper Romano fordert in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel mehr Jugendzentren in Berlin.

Besprochen werden die DVD-Ausgabe von Thomas Reitmayers Doku "Es is zum Scheißn" über die Wiener Punkszene der späten Siebziger (Standard) und ein Konzert von Bilderbuch in Wien (Presse, Standard).
Archiv: Musik