Efeu - Die Kulturrundschau
Das Herz macht Bum
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08.07.2026. Critic.de freut sich, wie Eva Trobisch mit ihrem Film "Etwas ganz Besonderes" ein Stück ostdeutsche Gegenwart auf die Leinwand bringt. In Augsburg möchte eine Theaterinitiative gegen den Antisemitismus auf deutschen Bühnen ankämpfen, berichtet die nachtkritik. Die taz besucht eine Cecilia-Vicuñas-Ausstellung nahe Turin und verliert sich in hundert Metern Schafswolle. Die SZ ist hingerissen von der Rapperin Ikkimel, die mit ihrem Song "Fußballmänner" gezeigt habe, dass die Jugend auch heute noch so richtig anecken kann.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
08.07.2026
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Bühne

Manuel Brug besucht für die Welt das Festival von Aix-en-Provence, wo dieses Jahr eine ganze Reihe bemerkenswerter Opernproduktionen zu bestaunen sind. Nicht nur die Mozart- und Strauss-Inszenierungen haben ihm gefallen, sondern auch "Accabadora", ein Werk des italienischen Starkomponisten Francesco Filidei. Basierend auf einem Roman Michela Murgias erzählt Filideis neuer Streich von einem sardischen Landleben, das von Tod, Entbehrung und Volksglaube geprägt ist. Besonders angetan ist Brug von Valentina Carascos Inszenierung: "Die eigentlich leere Bühne füllt hinten haushoch ein Webstuhl aus, der von einigen schwarz gekleideten, nornenhaften Alten bedient wird. Immer, wenn ein Mensch stirbt, fällt einer der halbfertigen Teppiche herab. Wird einer geboren, schießt Mehl aus dem Bauch der Mutter auf den Tisch, wird mit Wasser vermischt und gebacken: Aus einem mächtigen Laib Brot entsteigt dann auch Maria. Und natürlich ist der Tisch ebenfalls Totenbett und Bahre. Sich zum Hain verdichtende Weinreben fahren herab und werden zum Arbeitsort von Marias Freund Nicola, der dann infolge einer Beinamputation sterben will. Der Kreislauf des Lebens, erdverbunden." In der NZZ berichtet Eleonore Büning aus Aix-en-Provence.
Nicht überall gibt man sich so viel Mühe wie in Aix-en-Provence. Karl Keller nimmt sich in Backstage Classical den "Festspiel-Trick" der Bayerischen Staatsoper vor. In München wird in den Sommerwochen einfach noch einmal geballt das ganz normale Repertoire-Programm gegeben - nur um 23 Prozent erhöhte Preise und ergänzt um einige wenige Premieren und einen Liederabend mit Jonas Kaufmann.
Seit letzter Woche gibt es in Augsburg eine "Initiative Antisemitismuskritik & Theater", gegründet vom Staatstheater Augsburg, Teilen der Freien Szene und dem Institut für Neue Soziale Plastik. Mit dessen Leiterin Stella Leder spricht nachtkritikerin Sophie Diesselhorst über die Intitiative. Das Thema hat viele Aspekte, stellt Leder klar, unter anderem soll es auch um antisemitisch konnotierte Klassiker aus dem Repertoire gehen. Aber natürlich sind auch die Boykottaufrufe notorischer Israelkritiker Thema des Gesprächs. Besonders verstörend findet sie, "dass wir in den letzten Jahren immer wieder hören: Wir wollen natürlich eigentlich keine israelischen Künstler boykottieren, aber das Thema ist so heikel, dass wir lieber jede potentielle Auseinandersetzung damit vermeiden. Boykottbewegungen erzeugen einen irren Konformismus, wo im Zweifelsfall Kulturinstitutionen und Theater anfangen zu machen, was die Aktivisten wollen, anstatt das zu machen, was sie selbst programmatisch tun möchten."
Weiteres: Simone Kaempf besucht für nachtkritik das Lissaboner Festival de Almada. Für den Standard schaut sich Christoph Irrgeher am Opernfestival der Oper Burg Gars um. Besprochen wird Niccolò Jommellis Oper "Didone abbandonata", aufgeführt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen (FAZ).
Film

Durchaus angetan ist Maximilian Steinborn (critic.de) von Eva Trobischs "Etwas ganz Besonderes", das vor südthüringischer Kulisse nicht nur von einer Beziehung erzählt, die allmählich auseinanderfällt, "sondern auch ein Stück ostdeutscher Gegenwart auf die Kinoleinwand bringen" will. "Trobisch weiß um die Fallstricke ihres Sujets und sie weiß auch, wie man sie umschifft. Der Gestus ihres Films ist empathisch, aber niemals anklagend oder plakativ, alles wird subtil aus der Logik der einzelnen Situationen und Schicksale heraus entwickelt. ... Der Osten begegnet uns in 'Etwas ganz Besonderes' nicht als routiniert ausstaffierte Sozialkulisse, sondern als das Patchwork der Erfahrungen und Erinnerungen."
Spätestens mit diesem Film dürfte Trobisch wohl "in der ersten Reihe des deutschen Autorenfilms angekommen" sein, mutmaßt Philipp Bovermann in der SZ. "Das Gefühl von Menschen aus der ehemaligen DDR, nicht wertgeschätzt worden zu sein, wird meist in die eine oder andere Richtung überhöhend erzählt", aber "selten als etwas, das sich über Generationen fortschreibt und dabei vermischt mit gewöhnlichen biografischen Kränkungen. Trobisch allerdings, 1983 in Ostberlin geboren, in eine Familie voller Wendebiografien, vollzieht mit 'Etwas ganz Besonderes' diese Vermischung auf kunstvolle Weise nach, als Ensemblefilm einer Familie." Für den Filmdienst spricht Jens Hinrichsen mit der Regisseurin.
Weiteres: Auf 54books sammelt Simon Sahner Belegstellen für seinen Eindruck, dass die Erfolgsserie "The Bear" in ihrer fünften und abschließenden Folge eigentlich eine Parabel auf den Klimawandel darstellt. Leonard Krähmer resümiert auf critic.de das Filmfestival in Karlovy Vary. Gerrit Bartels (Tsp) und Christian Jungen (NZZ) schreiben Nachrufe auf den langjährigen Berlinale-Leiter Moritz de Hadeln. Besprochen werden Leyla Bouzids tunesisches Heimkehrerinnendrama "Mit leiser Stimme" (taz), Daniel Rohers "The Piano Turner" (Jungle World) und eine Arte-Doku über Nudisten und FKK (NZZ).
Literatur
Paul Ingendaay schreibt in der FAZ-Reihe zur Geschichte der USA im Spiegel ihrer Literatur über Kate Chopins "The Awakening". Besprochen werden unter anderem Szczepan Twardochs "Sehnsucht" (online nachgereicht aus der WamS), Andrew O'Hagans "Maifliegen" (FR), Tadeusz Borowskis Gedichtband "Imiona Nurtu. Die Namen der Strömung" (NZZ) und Vera Martynovs "41515 Wörter" (FAZ).
Kunst

Eine "kühne Rauminstallation" macht taz-Kritiker Harff-Peter Schönherr in der Kunsthalle Osnabrück ausfindig. Aleen Solaris "Tribute to Bicce" ist dem Gästeblock eines Fußballstadions nachempfunden, stilecht mit "originalen 'Fotzen'-Stickern drauf". Gleichzeitig ist er "in betont weiblichem Rosa gestrichen. Banner und Fahne, wie nach dem Spiel vergessen, zeigen neutrales Friedensweiß." Dem Kritiker gefällt gut, wie geschickt die Arbeit mit Geschlechterklischees spielt und "Martialität und Sanftheit" verschmelzen lässt: "Solaris Fußballfans (sie ist selbst einer, im realen Leben) sind aus Drahtgeflecht, Styropor, Metallfolie, Pappe. Grotesk wirken sie, monströs, ungeschlacht, unfertig. Aber gerade deshalb zeigen sie: Zu Füßen des Gästeblocks erstreckt sich ein Möglichkeitsraum, ein Raum der Erprobung neuer Rollen. Klug ist das."
Staunend besucht Schönherrs taz-Kollegin Beate Scheder derweil eine Ausstellung im Castello di Rivoli nahe Turin, die Arbeiten Cecilia Vicuñas präsentiert. Die 1948 geborene Chilenin greift in ihren Arbeiten Kunsttraditionen indigener Völker auf. "Quipus" zum Beispiel ist "eine raumeinnehmende, riesige textile Installation. Rohe weiße, ungesponnene Wolle - ein Teil davon stammt von Biellese-Schafen aus der Umgebung - über einer Konstruktion aus Bambus. Sie baumelt darüber wie ein riesiger Berg zupfeliger Wäsche. Mehr als 100 Meter des schlauchartigen Raumes der für Wechselausstellungen vorgesehenen 'Manica Lunga' nimmt die horizontale Installation ein. In der soll man - so will es die Künstlerin - Zeit verbringen, daneben und darin. Um sie sich von der Nähe anzusehen, den intensiven Geruch der Wolle einzuatmen."
Weiteres: Larissa Kikol porträtiert in monopol den Graffiti-KünstlerRomain Fueler. Ebenfalls in monopol schreibt Laura Ewert über eine Arbeit des Klangkünstlers Llorenç Barber auf der Manifesta 16. Besprochen werden die Schau "Vilhelm Hammershøi. Maler des stillen Klangs" im Kunsthaus Zürich (FAZ) und Mire Lees "The Heart of My Machine is Golden Lead" in der Wiener Secession (Standard).
Architektur
"Wunderbar normal" sind laut Gerhard Matzig die Gebäude, die der Architekt Heinz Hilmer entworfen hat und die in eben dieser Normalität prägend waren und sind für die Urbanität der deutschen Gegenwart. Nun ist Hilmer gestorben. Matzig würdigt in seinem SZ-Nachruf einen Architekten, der mit seinem Büro "Strahlkraft weit über München und Berlin hinaus entwickelt" hat. "Nicht aufgrund von Hunderten Projekten und irgendeiner marketinghaften Signature-Building-Philosophie der behaupteten Einzigartigkeit, sondern aufgrund seines in der Baugeschichte verankerten und so die Baukultur der Gegenwart fortschreibenden, humanistisch ausgerichteten Denkens. Ein Denken ist das, das selten wird im Reich jener zeitgenössischen Architektur, die zunehmend zur Unterabteilung der Immobilienwirtschaft verkommt. Ein Denken ist das, das man auch so nennen könnte: Haltung. Heinz Hilmer war ein Architekt mit Haltung."
Ebenfalls gestorben ist Hilmers Kollege Jo Franzke, der, lesen wir in Matthias Alexanders FAZ-Nachruf, vor allem in Frankfurt tätig war. Auch Franzke strebte in seiner Architektur eher nach dem eleganten Normalmaß als nach Spektakulärem und Einzigartigen und hat "maßgeblich dazu beigetragen, das Stadtbild durch die durchweg hohe Qualität seiner Entwürfe zu heben." Außerdem in der FAZ: Andreas Kilb spricht sich dagegen aus, den "Führerbunker" unter dem Gelände der ehemaligen Reichskanzlei in Berlin in einen Gedenkort zu verwandeln.
Ebenfalls gestorben ist Hilmers Kollege Jo Franzke, der, lesen wir in Matthias Alexanders FAZ-Nachruf, vor allem in Frankfurt tätig war. Auch Franzke strebte in seiner Architektur eher nach dem eleganten Normalmaß als nach Spektakulärem und Einzigartigen und hat "maßgeblich dazu beigetragen, das Stadtbild durch die durchweg hohe Qualität seiner Entwürfe zu heben." Außerdem in der FAZ: Andreas Kilb spricht sich dagegen aus, den "Führerbunker" unter dem Gelände der ehemaligen Reichskanzlei in Berlin in einen Gedenkort zu verwandeln.
Musik
"Die Presselandschaft - auch im Kultursektor - ordnet sich neu", beobachtet Axel Brüggemann auf Backstage Classical. Kritiker mancher Regionalzeitungen bekommen nicht mehr selbstverständlich Pressekarten für Konzerte und Opern, während Influencer durchaus hofiert werden. Brüggemann findet den Ärger schon nachvollziehbar, aber noch nachvollziehbarer findet er diese Entwicklung. Viele Zeitungen "haben ihre Bedeutung in Sachen Kultur in den letzten Jahren einfach fahrlässig verspielt. ... Wer den Kulturauftrag preisgibt, darf sich nicht beschweren, wenn Kultureinrichtungen das öffentliche Interesse selbst in die Hand nehmen". Trotzdem lauere die Gefahr, dass über eine Auslese auch missliebige Stimmen vor der Tür gehalten werden. Brüggemann fordert daher mehr Transparenz bei den Vergabekriterien. "Der alte, stille Deal funktioniert nicht mehr. Früher lautete er ungefähr: Kulturinstitutionen geben Pressekarten, Zeitungen geben Öffentlichkeit. Dieses Bild zerfällt, weil viele Zeitungen kaum noch Öffentlichkeit für Kultur herstellen und Institutionen über eigene Kanäle, Influencer und Online-Medien ihr Publikum direkt erreichen."
Der Auftritt von Ikkimel im ZDF-Morgenmagazin, in dem die für ihre derben Texte bekannte Rapperin aus Berlin in ihrem Song "Fußballmänner" ebensolche aufs Korn nahm, war eine "Sternstunde der kulturellen Kollision", kommentiert die TV-Komikerin Caro Matzko in der SZ. Nicht nur, dass das Publikum im Saal in Schockstarre verfiel (und das zuhause vor Bildschirmen sofort wutentbrannt ins Handy zu tippen begann). "Dazu kam, dass Ikkimel während ihrer Tattoo-Minirock-Playbackshow ob der ratlosen Blicke der Senioren und Kinder im Publikum selbst lachen musste. Wer der Anwesenden verstand hier wen oder was nicht mehr? ... Ich war hingerissen in Anbetracht dieser herrlichen Groteske gegenseitiger Kontamination morgens um 8.30 Uhr. Und dachte: Ist es nicht wunderbar, dass es noch Orte gibt, an denen Jugend anecken und Skandale verursachen kann? Ist Abgrenzung nicht das Allernormalste der Welt?"
Christian Schachinger ist im Standard sehr entzückt vom Krawalltechno des Berliner Duos Brutalismus 3000, das sich einfach beherzt bei allem bedienen, was ballert: "Gabber und Hardstyle, Techno, Punk, Nu Metal, Hau-drauf-und-Schluss und überhaupt alles, was bei entsprechenden Drogen Herzrasen verursachen kann, fließen in diese herrlich gegen die menschliche Vernunft ankämpfende Kunst ein. Das Herz macht Bum. Dabei gibt man sich nicht nur nihilistisch. Man spielt lieber die süßen, scheuen, allerdings ein wenig verstrahlten Unschuldslämmer und legt den Finger auf mitunter bedenkliche Entwicklungen im Nachtleben. Vor allem eigene Kreationen wie 'Ich Habe Meine Tage Im Berghain', 'Safe Space', 'Satan Is A Babyboomer' oder 'Die Liebe Kommt Nicht Aus Berlin' deuten darauf hin, dass jemand weiß, wovon tief im Hallraum verloren gekreischt, gebitzelt und gebrüllt wird."
Weitere Artikel: Im Tagesspiegel plauscht Ulf Lippitz mit Neil Tennant und Chris Lowe von den Pet Shop Boys über deren Alltag in Berlin, wo das Duo seit 16 Jahren eine Eigentumswohnung hat. In der FAZ plaudert Jörg Seewald mit Holger Hübner und Thomas Jensen, den beiden Gründern des Metal-Festivals in Wacken.
Besprochen werden unter anderem ein Konzert der Black Crowes in Rastatt (FAZ) und Jessie Wares Album "Superbloom" (FR).
Der Auftritt von Ikkimel im ZDF-Morgenmagazin, in dem die für ihre derben Texte bekannte Rapperin aus Berlin in ihrem Song "Fußballmänner" ebensolche aufs Korn nahm, war eine "Sternstunde der kulturellen Kollision", kommentiert die TV-Komikerin Caro Matzko in der SZ. Nicht nur, dass das Publikum im Saal in Schockstarre verfiel (und das zuhause vor Bildschirmen sofort wutentbrannt ins Handy zu tippen begann). "Dazu kam, dass Ikkimel während ihrer Tattoo-Minirock-Playbackshow ob der ratlosen Blicke der Senioren und Kinder im Publikum selbst lachen musste. Wer der Anwesenden verstand hier wen oder was nicht mehr? ... Ich war hingerissen in Anbetracht dieser herrlichen Groteske gegenseitiger Kontamination morgens um 8.30 Uhr. Und dachte: Ist es nicht wunderbar, dass es noch Orte gibt, an denen Jugend anecken und Skandale verursachen kann? Ist Abgrenzung nicht das Allernormalste der Welt?"
Christian Schachinger ist im Standard sehr entzückt vom Krawalltechno des Berliner Duos Brutalismus 3000, das sich einfach beherzt bei allem bedienen, was ballert: "Gabber und Hardstyle, Techno, Punk, Nu Metal, Hau-drauf-und-Schluss und überhaupt alles, was bei entsprechenden Drogen Herzrasen verursachen kann, fließen in diese herrlich gegen die menschliche Vernunft ankämpfende Kunst ein. Das Herz macht Bum. Dabei gibt man sich nicht nur nihilistisch. Man spielt lieber die süßen, scheuen, allerdings ein wenig verstrahlten Unschuldslämmer und legt den Finger auf mitunter bedenkliche Entwicklungen im Nachtleben. Vor allem eigene Kreationen wie 'Ich Habe Meine Tage Im Berghain', 'Safe Space', 'Satan Is A Babyboomer' oder 'Die Liebe Kommt Nicht Aus Berlin' deuten darauf hin, dass jemand weiß, wovon tief im Hallraum verloren gekreischt, gebitzelt und gebrüllt wird."
Weitere Artikel: Im Tagesspiegel plauscht Ulf Lippitz mit Neil Tennant und Chris Lowe von den Pet Shop Boys über deren Alltag in Berlin, wo das Duo seit 16 Jahren eine Eigentumswohnung hat. In der FAZ plaudert Jörg Seewald mit Holger Hübner und Thomas Jensen, den beiden Gründern des Metal-Festivals in Wacken.
Besprochen werden unter anderem ein Konzert der Black Crowes in Rastatt (FAZ) und Jessie Wares Album "Superbloom" (FR).
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