Efeu - Die Kulturrundschau
Erst wirst du geknechtet, dann gestreichelt
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
23.01.2026. Die Oscar-Nominierungen sind bekannt gegeben: Die deutsche Oscarhoffnung, Mascha Schilinskis "In die Sonne schauen", ist nicht dabei. Die Konkurrenz war aber auch selten so stark, tröstet die SZ. Die NZZ lernt Paul Cezanne in Basel als ersten Action Painter kennen. Die FAZ fragt sich, ob die New Yorker Met aus Geldnot bald ihre beiden Chagalls verkaufen muss. VAN spürt die Kraft des Widerstands beim Festival "Liatoshynsky Space" in Kyjiw. Und Zeit Online schmerzen die Ohren beim Klang von "Bratschen auf Steroiden" im Berghain.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
23.01.2026
finden Sie hier
Film

Die Oscarnominierungen sind bekannt gegeben. Ryan Cooglers antirassistischer Splatter-Horror-Western "Blood & Sinners" (unser Resümee) bricht mit 16 Nominierungen alle Rekorde, dicht auf den Fersen ist ihm Paul Thomas Andersons "One Battle After Another" (unsere Kritik) mit 13 Nominierungen. "Dass die beiden Favoriten ausgerechnet von Warner Bros. produziert wurden, ist eine pikante Pointe", stellt Andreas Busche im Tagesspiegel fest. "Um das Traditionsstudio ist in den vergangenen Monaten ein unerbittlicher Bieterstreit zwischen Netflix und Paramount entbrannt. In puncto Dominanz von Box-Office, Streamingmarkt und jetzt auch Oscars könnte sich der Warner-Deal für die Netflix-Bilanz als wegweisend herausstellen. Denn in einem Kinojahr, das stärker denn je von Franchises dominiert war, ist die Anerkennung von singulären Filmen wie 'Blood & Sinners' und 'One Battle After Another' ohne eine angehängte Verwertungskette zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer."
Die deutsche Oscarhoffnung, Mascha Schilinskis "In die Sonne schauen" (unsere Kritik), hat es derweil nicht bis in die finalen Nominierungen für den besten internationalen Film geschafft. Das braucht sich die Regisseurin "aber nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen", tröstet David Steinitz in der SZ, "denn so hart wie diesmal war die Konkurrenz in dieser Kategorie selten. In die Endauswahl geschafft haben es der brasilianische Thriller 'The Secret Agent' mit 'Narcos'-Star Wagner Moura, die iranische Tragikomödie 'Ein einfacher Unfall' (die durch Frankreich eingereicht wurde, weil der Regisseur Jafar Panahi in seiner Heimat politisch verfolgt wird), das gefeierte spanisch-französische Drama 'Sirāt', das Gaza-Drama 'Die Stimme von Hind Rajab' und die norwegische Familientragikomödie 'Sentimental Value'." Außer "Hind Rajab" hatten alle Filme in Cannes Weltpremiere: Sie "unterstreichen mal wieder mehr als deutlich den Ruf der Croisette als bedeutendstes Filmfestival der Welt."
Weitere Artikel: In seiner "Cinema Moralia"-Glosse auf Artechock ärgert sich Rüdiger Suchsland unter anderem über eine "geschwätzige" Pressemitteilung der Europäischen Filmakadamie, die für die ganze Welt Empathie aufbringt, nur nicht für die Opfer und Hinterbliebenen des 7. Oktobers. Patrich Heidmann spricht für epdFilm mit Chloé Zhao über deren "Hamnet"-Film. Gerhard Midding versenkt sich für epdFilm in die düsteren Soundtrackwelten von Hildur Guðnadóttir. Dunja Bialas verzweifelt auf Artechock, dass das vor einem Jahr geschlossene Münchner Traditionskino am Sendlinger Tor unter dem Titel "Das neue Dings" als Eventlocation wiedereröffnet wird, in der nur äußerst ausnahmsweise auch mal ein Film gezeigt wird. Jörg Taszman resümiert im Filmdienst die Verleihung des Europäischen Filmpreises. Rumeysa Ceylan blickt für die taz auf den Social-Media-Hype insbesondere unter Frauen um die HBO-Serie "Heated Rivalry", in der es um schwule Eishockeyspieler geht. In der FAZ legt uns Wiebke Hüster das filmische Begleitprogramm der Hamburger Ausstellung "Die Botschaft der Wildtiere" ans Herz.
Besprochen werden Kaouther Ben Hanias "Die Stimme von Hind Rajab" (critic.de, Artechock, epdFilm, mehr dazu bereits hier), Leela Vargheses und Emma Hough Hobbs' Animationsfilm "Lesbian Space Princess" (FAZ, unsere Kritik), Timur Bekmambetovs "Mercy" (Artechock), Vinciane Millereaus "Die progressiven Nostalgiker" (Artechock), Tim Dünschedes "Die Drei ??? - Toteninsel" (Artechock) und die Amazon-Serie "Steal" (FAZ).
Bühne
In der FAZ berichtet Frauke Steffens von massiven Sparmaßnahmen an der New Yorker Met. Der Deal mit Saudi Arabien, der der Met 200 Millionen Dollar über einen Zeitraum von acht Jahren in Aussicht stellte, steht in Frage steht: Ob aus haushaltspolitischen Problemen in Saudi Arabien - oder weil die Kritik an der dortigen Menschenrechtslage plötzlich doch vernommen wurde, ist nicht ganz klar. Jedenfalls überlegt Intendant Peter Gelb, nicht nur Mitarbeiter zu entlassen, Stellen in der Verwaltung zu streichen und "die Gehälter der bestbezahlten Führungskräfte" zu kürzen - auch sein eigenes, das 1,4 Millionen Dollar pro Jahr beträgt, weiß Steffens. Auch über den Verkauf der beiden riesigen Wandgemälde von Marc Chagall in der Met wird nachgedacht.
Der amerikanische Regisseur R.B. Schlather inszeniert derzeit die Oper "Amor vien dal destino" des italienischen Barock-Komponisten Agostino Steffani an der Frankfurter Oper. Im FR-Gespräch mit Judith von Sternburg erzählt er, wie er sich der Oper, deren Komponisten er gar nicht kannte, näherte. Aber auch Schlather berichtet, wie sehr er die Veränderungen in den USA, wo er ebenfalls inszeniert, spürt: "O ja. Allgemein gesagt, sieht es mit der Kulturfinanzierung in den USA zunehmend dürftig aus. Anders als in Deutschland basiert das meiste auf privater Philanthropie, es herrschen aber zunehmend Verunsicherung und Chaos. Nehmen Sie nur die Nachricht, dass die Washington National Opera das Kennedy Center verlassen wird. Alles läuft darauf hinaus, dass Kompanien den Mut verlieren, künstlerisch etwas zu riskieren. Es geht dann um die Frage: Wie kommen wir überhaupt durch die nächste Spielzeit? Wie bekommen wir das Haus voll, wie halten wir die Geldgeber?"
Weitere Artikel: In der FAZ schreibt Irene Bazinger zum Tod des im Alter von 85 Jahren verstorbenen Theaterintendanten Bernd Wilms. Besprochen werden Malte Schlössers Stück "Wer nicht gegen sich selbst denkt, denkt überhaupt nicht" im TD Berlin (taz) und Miriam Ibrahims Inszenierung "Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht) von Ralph Tharayil an den Bühnen Bern (nachtkritik).
Der amerikanische Regisseur R.B. Schlather inszeniert derzeit die Oper "Amor vien dal destino" des italienischen Barock-Komponisten Agostino Steffani an der Frankfurter Oper. Im FR-Gespräch mit Judith von Sternburg erzählt er, wie er sich der Oper, deren Komponisten er gar nicht kannte, näherte. Aber auch Schlather berichtet, wie sehr er die Veränderungen in den USA, wo er ebenfalls inszeniert, spürt: "O ja. Allgemein gesagt, sieht es mit der Kulturfinanzierung in den USA zunehmend dürftig aus. Anders als in Deutschland basiert das meiste auf privater Philanthropie, es herrschen aber zunehmend Verunsicherung und Chaos. Nehmen Sie nur die Nachricht, dass die Washington National Opera das Kennedy Center verlassen wird. Alles läuft darauf hinaus, dass Kompanien den Mut verlieren, künstlerisch etwas zu riskieren. Es geht dann um die Frage: Wie kommen wir überhaupt durch die nächste Spielzeit? Wie bekommen wir das Haus voll, wie halten wir die Geldgeber?"
Weitere Artikel: In der FAZ schreibt Irene Bazinger zum Tod des im Alter von 85 Jahren verstorbenen Theaterintendanten Bernd Wilms. Besprochen werden Malte Schlössers Stück "Wer nicht gegen sich selbst denkt, denkt überhaupt nicht" im TD Berlin (taz) und Miriam Ibrahims Inszenierung "Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht) von Ralph Tharayil an den Bühnen Bern (nachtkritik).
Kunst

Kein Maler revolutionierte die Kunst der Moderne mehr als Paul Cezanne: Sein dem reinen Schauen verpflichtetes Spätwerk inspirierte Maler von Picasso über Mondrian bis Rothko, erinnert Philipp Meier, der sich für die NZZ die große Einzelausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen angeschaut hat. Wie Cezannes "Action Painting avant la lettre" genau funktionierte, kann er hier anhand von achtzig Werken studieren: Hier "wird augenfällig, wie sich Cézanne mit dem Pinsel das Gesehene Strich für Strich aneignete. Seine Bilder bestehen aus lauter Farbflecken ('taches'), mit welchen er nicht das darzustellende Objekt, sondern vielmehr seine Seheindrücke auf die Leinwand übersetzte. (...) Seine Methode nannte Cézanne 'réalisation'. Wobei die einzelnen Farbflecken bei genauer Betrachtung aus unmittelbarer Nähe überhaupt nichts repräsentieren. Nur im Zusammenspiel lassen sie ein vibrierendes Ganzes entstehen. Damit schuf Cézanne Bilder oft an der Grenze zur Abstraktion."
Während Cezanne in Frankreich allerdings zunächst auf wenig Gegenliebe stieß, wurde er in Deutschland dank Hugo von Tschudi, Max Liebermann, Paul Cassirer - und vor allem durch den deutschen Maler Leo Marchutz bekannt, erinnert Peter Kropmans in der FAZ.
Ebenfalls in der FAZ resümiert Hubert Spiegel den Eklat um die palästinensische Künstlerin Basma al-Sharif, mit der die Kunstakademie Düsseldorf eine Veranstaltung geplant hatte, wogegen unter anderem die Jüdische Gemeinde Düsseldorf protestierte - auch Politiker wie Nordrhein-Westfalens Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes oder Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, rieten der Uni, auf die Veranstaltung zu verzichten. Unter anderem hatte die Künstlerin "in ihren Beiträgen mehrfach das auf der Spitze stehende rote Dreieck verwendet, mit dem die Hamas israelische Militärziele wie etwa Panzer markiert, und bezeichne Israel konsequent als 'zionistic entity'", so Spiegel. Die Veranstaltung soll nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Besprochen werden die Ausstellung "Soft Zeros" der amerikanisch-nigerianischen Künstlerin Mimi Onuoha in der Wiener Secession (taz) und Pierre Huyghes Installation "Liminals" in der Halle am Berghain (Tsp).
Literatur
Julia Encke schreibt in der FAZ über Leben und Werk der Schriftstellerin Leïla Slimani. Gregor Dotzauer blickt im Tagesspiegel auf 250 Jahre E.T.A. Hoffmann.
Besprochen werden unter anderem César Airas "Der Hase" (FR), Mariam Naiems, Yulia Vus' und Ivan Kypibidas Comic "Eine kurze Geschichte eines langen Konflikts. Ukraine und Russland" (taz), Saba Sams' "Wir sind das Leben" (FR) und Peter Schneiders "Die Frau an der Bushaltestelle" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau.
Besprochen werden unter anderem César Airas "Der Hase" (FR), Mariam Naiems, Yulia Vus' und Ivan Kypibidas Comic "Eine kurze Geschichte eines langen Konflikts. Ukraine und Russland" (taz), Saba Sams' "Wir sind das Leben" (FR) und Peter Schneiders "Die Frau an der Bushaltestelle" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau.
Musik
Helmut Mauró ist in der SZ sehr zufrieden mit dem Siemens-Musikpreis für Jordi Savall (mehr dazu bereits hier), der "musikalische Spielpraxis, dirigentische Übersicht und Forscherdrang" vereine. "Er hat Hunderte vergessene Werke vornehmlich aus dem spanischen Kulturraum wieder zugänglich gemacht, hat immer weiter geforscht bis in die arabischen und afrikanischen Gebiete. Aber er stellt die kostbaren Funde nicht einfach nur zu Konzertprogrammen zusammen und führt sie mit dem von ihm gegründeten Ensemble Hespèrion XXI auf, sondern er will viel mehr darüber wissen und weitererzählen, wie welche Musik entsteht und warum. Wechselseitige Einflüsse interessieren ihn. Wer kommt bei Bachs berühmter Chaconne sonst schon auf die Idee, dass die Form der Chaconne von südamerikanischen Ureinwohnern stammt?" Auch Axel Brüggemann von Backstage Classical findet diese Würdigung "großartig".
Auf VAN berichtet Maryna Hordiienko vom Eröffnungskonzert des Festivals "Liatoshynsky Space" in Kyjiw. Dass die Darbietung teils schief und unkonzentriert war, sieht sie den Musikern nach: Gespielt wurde in einem unbeheizten Saal, zwischendurch gab es Luftalarm. "Es hätte ein Konzert voller Wärme und Licht sein können. Aber das war es nicht - wegen Russland." Doch "dann scheint das Orchester von einem Geist des Widerstands und dem Willen, ein normales Leben zu führen, erfasst zu werden, und Liatoshynskys Sinfonie ist ein unheimlich treffender musikalischer Ausdruck dieser Gefühle. Ich kann mich, auch wenn ich an viele Konzerte in vielen Jahren denke, nicht erinnern, dass das Nationale Sinfonieorchester je so inspiriert gespielt hätte. Zugegeben, der lyrische Satz klingt unkonzentriert und chaotisch, aber die dramatischen Passagen sind voller echter Gefühle und Energie."
"Mir hat Musik noch nie so wehgetan", klagt Christina Rietz auf Zeit Online, nachdem sie aus einem elektrisch verzerrten Klassik-Experiment aus dem Berghain wankt: Erst gab es bellende Kontrabässe, dann "Bratschen auf Steroiden", die die "Maschinenwerdung der Töne" zelebrieren. Dann nochmal die volle Kontrabass-Attacke: "Es ist ein Klang aus Schwermetall, es knurrt und knarzt, röhrt und dröhnt in Dolby Surround." Immerhin gibt es manchmal auch unverzerrte Klänge. "Diese Töne sind warm. Sie vibrieren. Sie haben eine Seele. Das ist schön. Intermittierende Erlösung: Erst wirst du geknechtet, dann gestreichelt. Man könnte an diesem Ort gut eine Sekte gründen; die Lage ist massenhypnotisch günstig."
Weitere Artikel: VAN-Kritiker Albrecht Selge begegnete beim Berliner Ultraschall-Festival "endlosen Weiten und beklemmenden Engen, manchmal im Wechsel, manchmal im selben Stück" (hier einige Mitschnitte). Leonie Charlotte Wagner spricht in der NZZ mit Veronica Fusaro, die für die Schweiz zum Eurovision Song Contest antritt. Für die taz porträtiert Maxi Broecking den US-Jazzbassisten Thomas Morgan, der mit "Around You Is A Forest" gerade ein neues Album veröffentlicht hat.
Besprochen werden Michaela Meliáns Album "Music for a While" (taz), ein Konzert von Martha Argerich in Luzern (BC), eine Doppel-CD mit Liveaufnahmen aus den Achtzigern des Trios Gestalt et Jive, das seinerzeit in der deutschen Freejazzszene für einiges Aufsehen sorgte (FR) und das letzte Konzert der Berliner Kammermusikreihe "Spectrum Concerts", die nicht mehr weiter gefördert wird (Tsp).
Auf VAN berichtet Maryna Hordiienko vom Eröffnungskonzert des Festivals "Liatoshynsky Space" in Kyjiw. Dass die Darbietung teils schief und unkonzentriert war, sieht sie den Musikern nach: Gespielt wurde in einem unbeheizten Saal, zwischendurch gab es Luftalarm. "Es hätte ein Konzert voller Wärme und Licht sein können. Aber das war es nicht - wegen Russland." Doch "dann scheint das Orchester von einem Geist des Widerstands und dem Willen, ein normales Leben zu führen, erfasst zu werden, und Liatoshynskys Sinfonie ist ein unheimlich treffender musikalischer Ausdruck dieser Gefühle. Ich kann mich, auch wenn ich an viele Konzerte in vielen Jahren denke, nicht erinnern, dass das Nationale Sinfonieorchester je so inspiriert gespielt hätte. Zugegeben, der lyrische Satz klingt unkonzentriert und chaotisch, aber die dramatischen Passagen sind voller echter Gefühle und Energie."
"Mir hat Musik noch nie so wehgetan", klagt Christina Rietz auf Zeit Online, nachdem sie aus einem elektrisch verzerrten Klassik-Experiment aus dem Berghain wankt: Erst gab es bellende Kontrabässe, dann "Bratschen auf Steroiden", die die "Maschinenwerdung der Töne" zelebrieren. Dann nochmal die volle Kontrabass-Attacke: "Es ist ein Klang aus Schwermetall, es knurrt und knarzt, röhrt und dröhnt in Dolby Surround." Immerhin gibt es manchmal auch unverzerrte Klänge. "Diese Töne sind warm. Sie vibrieren. Sie haben eine Seele. Das ist schön. Intermittierende Erlösung: Erst wirst du geknechtet, dann gestreichelt. Man könnte an diesem Ort gut eine Sekte gründen; die Lage ist massenhypnotisch günstig."
Weitere Artikel: VAN-Kritiker Albrecht Selge begegnete beim Berliner Ultraschall-Festival "endlosen Weiten und beklemmenden Engen, manchmal im Wechsel, manchmal im selben Stück" (hier einige Mitschnitte). Leonie Charlotte Wagner spricht in der NZZ mit Veronica Fusaro, die für die Schweiz zum Eurovision Song Contest antritt. Für die taz porträtiert Maxi Broecking den US-Jazzbassisten Thomas Morgan, der mit "Around You Is A Forest" gerade ein neues Album veröffentlicht hat.
Besprochen werden Michaela Meliáns Album "Music for a While" (taz), ein Konzert von Martha Argerich in Luzern (BC), eine Doppel-CD mit Liveaufnahmen aus den Achtzigern des Trios Gestalt et Jive, das seinerzeit in der deutschen Freejazzszene für einiges Aufsehen sorgte (FR) und das letzte Konzert der Berliner Kammermusikreihe "Spectrum Concerts", die nicht mehr weiter gefördert wird (Tsp).
Kommentieren