Efeu - Die Kulturrundschau
Tohuwabohu von seriösen Erkenntnissen
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
17.01.2026. Die Theaterkritiker sind hin und weg von Sophokles' "Antigone" in Hölderlins Fassung, die Johan Simons am BE mit drei Schauspielern auf die Bühne gebracht hat: Die nachtkritik wagt kaum zu atmen. Das ist die höchste Kunst, ruft die FAZ. In der WamS legt uns Autor Burkhard Spinnen die Lektüre von Flauberts Farce "Bouvard und Pécuchet" ans Herz: Das ist die Prophezeiung unserer Medienrealität. Die Welt feiert Chloé Zhaos Shakespearefilm "Hamnet". Die NZZ porträtiert den deutsch-nigerianischen Musiker Adé Bantu, der wie selbstverständlich zwischen Afrobeats und Beethoven pendelt.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
17.01.2026
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Bühne

"Das kriegt man so nirgendwo sonst zu sehen. An keinem Theater des Landes. In keinem anderen Medium der Welt. Diese Hingabe. Diese Präzision. Dieses Risiko. Das ist die höchste Kunst, die schwerste Gewichtsklasse: Sophokles' 'Antigone' in Hölderlins Fassung. Nahezu unverändert. Nahezu unbeirrt", ruft ein begeisterter Simon Strauß in der FAZ. "Im Grunde ist es ein lyrischer Abend", notiert nachtkritiker Christian Rakow über Johan Simons' Inszenierung am Berliner Ensemble, die mit drei Schauspielern auskommt: Jens Harzer, Constanze Becker und Kathleen Morgeneyer. "Als Bastelnde begegnen sie einander, filigrane Handarbeiter, die sich still in sich zurückziehen und an ihren Figuren falten, um sie reihum herzuzeigen. Und wir, das Publikum, sitzen kaum atmend dabei, kaum einen Hauch wagend, staunend vor diesem Origami einer griechischen Tragödie."
Auch Peter Laudenbach (SZ) ist begeistert, dass Simons die Hölderlin-Übersetzung verwendet, obwohl sie dunkel, unzuverlässig und streckenweise kaum verständlich sei. "Von Hölderlin stammt keine akkurate Übertragung, sondern eine Dichtung aus eigenem Recht, die in ihrer Bedeutung erst im 20. Jahrhundert erkannt worden ist. Es ist die geradezu körperhaft in den Raum gestellte Sprache, die Klarheit und Konzentration, mit der die Spieler Hölderlins rhythmisierte Sätze durchdringen, ohne ins Pathosdröhnen, oder, noch schlimmer, in die billige Ironisierung auszuweichen. Es ist diese Sprachbehandlung, die den Reiz dieser Inszenierung ausmacht."
Rüdiger Schaper ist im Tagesspiegel sehr viel verhaltener: "Nirgendwo eine politische Anspielung, nichts Aktuelles, immer wieder hat man das Gefühl, dass die drei nach einem Ausstieg suchen - und das führt sie immer mehr hinein in das böse Spiel." Das ist bitter, aber auch sehr künstlich, findet er: "Der mörderische Theben-Clan hat Kunstblut in den Adern, malerisch verschmiert und abwaschbar." In der taz fragt sich Konrad Muschick bang, ob Antigones revolutionärer Eifer auch für Rechte ein Vorbild sein könnte.

Das mit der Zimmerlautstärke gefiel auch nachtkritiker Tim Schomacker, "weil in ihr das Staunende der Figuren - wie sie wieder rausschauen, aus sich, herrlich! - seinen Ort hat. Dessen Grundruhe immer wieder gezielt gekappt wird. Bei Mahler gern mit Bläsereinsatz und stilistischer Unwucht. Bei Marthaler mit Unvorhergesehenem. Der Briefschlitz in knapp zwei Meter Höhe, durch den plötzlich Notenblätter herein flattern. Dass Ueli Jäeggis genüssliche Blutdruckmessung das Blutdruckmessgerät klanglich plötzlich in Lautsprecherlautstärke abbildet." FAZ-Kritiker Jürgen Kesting hingegen kann der marthalernden Inszenierung gar nichts abgewinnen. Er quälte sich durch die zwei Stunden, "die sich dehnten wie eine 'Götterdämmerung' in Bayreuth".
Besprochen werden außerdem die Uraufführung von Wolfgang Spielvogels performativer Recherche "Nicht zu fassen" in der Frankfurter AusstellungsHalle 1A ("nicht nur eine Anklage, sondern auch ein Klagegesang in dreizehn Teilen: Kaddisch für den Rechtsstaat, der aber keinen Trost für die Hinterbliebenen der Opfer ungeahndeter RAF-Mordanschläge bereithält - und da gibt es neben dem Buback-Attentat ja auch noch die Mordfälle Herrhausen und Rohwedder", schreibt ein beeindruckter Andreas Platthaus in der FAZ), Jan-Christoph Gockels "Ukrainomania - Revue eines Lebens" nach Joseph Roth am Volkstheater Wien ("Dieser Theaterabend funktioniert, weil er wie eine Improvisation abläuft. Manches erscheint zufällig und kühn-sympathisch, weil sich Gockel von keiner festgelegten Zeit, keiner abgeklopften Biografie leiten lässt", lobt Bernd Noack in der NZZ, nachtkritik), die Uraufführung von Caren Jeß' Stück "To My Little Boy", inszeniert von Marie Bues am Thalia Theater Hamburg (nachtkritik), Bonn Parks Inszenierung von Wedekinds "Frühlingserwachen" am Düsseldorfer Schauspielhaus (nachtkritik) und Nele Schillos Inszenierung von Maria Milisavljevićs "Staubfrau" auf der Studiobühne des Theaters Oberhausen (SZ).
Literatur

Außerdem: Sarah Pines porträtiert in der WamS die Schriftstellerin Lily Brett. Melanie Mühl spricht in der FAZ mit der Schriftstellerin Raphaela Edelbauer über deren Youtube-Kanal. Peter B. Schumann blickt fürs Literaturefeature im Dlf Kultur auf neue literarische Stimmen aus Lateinamerika. Eva Brandstädter führt in "Bilder und Zeiten" der FAZ durch Leben und Werk des georgischen Schriftstellers Konstantine Gamsachurdia. Der Schriftsteller Hans Christoph Buch versenkt sich für das "Literarische Leben" der FAZ in Heinrich von Kleists "Verlobung in St. Domingo". Sophia Coper hat für die FAZ Diary Slams besucht, bei denen sich wildfremde Menschen aus den eigenen Tagebücher aus Teenagerzeiten vorlesen. In den "Actionszenen der Weltliteratur" erinnert Jens Ulrich Eckard daran, wie der Schriftsteller Knut Hamsun 1943 Hitler besuchte. Peter Rawert blickt für "Bilder und Zeiten" der FAZ in die Geschichte der "Verwandlungsbücher", die in der frühen Neuzeit eine Jahrmarktsensation für Gaukler waren. In der "Langen Nacht" von Dlf Kultur befasst sich Christian Blees mit Jack London.
Besprochen werden unter anderem die von Kateryna Mishchenko und Katharina Raabe herausgegebene Anthologie "Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine" (FR), Nora Gomringers "Am Meerschwein übt das Kind den Tod" (FR), Pascal Merciers "Der Fluss der Zeit" (NZZ), Michal Ajvaz' "Die andere Stadt" (taz), Josh Winnings Thriller "Verbrenn das Negativ" (taz), Annette Pehnts Geschichtenband "Einen Vulkan besteigen" (FAZ) und Tara Sullivans "The Bitter Side of Sweet" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau.
In der Frankfurter Anthologie schreibt Jürgen Wehrs über Matthias Claudius' "Nach der Krankheit":
"Ich lag und schlief; da fiel ein böses Fieber
Im Schlaf auf mich daher,
Und stach mir in der Brust ..."
Film

Mit ihrem bei den Golden Globes bereits als bestes Drama gewürdigten Shakespearefilm "Hamnet" ist Regisseurin Chloé Zhao "eine Art naturmystischer Kontrapunkt zu dem romantisch-komödiantischem 'Shakespeare in Love'" geglückt, freut sich Hanns-Georg Rodek in der Welt. Der Film stellt sich die Frage, ob Shakespeare mit seinem "Hamlet" den frühen Tod seines einzigen Sohnes Hamnet verarbeitet hat - dies aber nicht im Modus eines Kostümschinkens, sondern mit sehr gegenwärtigen Mitteln: "Fast glaubt man sich in einem Terrence-Malick-Film, wo immer die Schönheit der Natur mit den Schrecken menschlicher Tragödien koexistiert und tiefere Bedeutung suggeriert. ... Man müsste lange nach einem Film suchen, der die Trauer um den Verlust eines Menschen derart spürbar macht." In der FAZ erzählt Bert Rebhandl von seiner Begegnung mit der Regisseurin, mit der sich offenbar trefflich über westliche und östliche Philosophie sprechen lässt.
Weiteres: Josef Schnelle würdigt im Filmdienst die Filme und Bücher von Dietrich Brüggemann. Der Filmhistoriker Rainer Rother widmet sich in "Bilder und Zeiten" der FAZ der Rolle, die das Essen in den Filmen von Jean Renoir spielt. Besprochen werden Nia DaCostas Horrorfilm "28 Days Later: Bone Temple" (SZ), Joe Carnahans Netflix-Thriller "The Rip" mit Ben Affleck und Matt Damon (SZ) sowie das "Game of Thrones"-Prequel "A Knight of Seven Kingdoms" (WamS).
Kunst
Was ist Kunst? Das Wahre, Schöne und Gute? So sagte man mal, heute eher nicht mehr, meint der Schriftsteller Bernd Eilert in einem Essay für "Bilder und Zeiten" (FAZ). Zweifel daran gibt's aber schon sehr lange, notiert er: "Gut zwei Jahrtausende zuvor hat Lukrez festgestellt, es sei süß, vom festen Ufer aus die Seenot anderer zu beobachten, und ebenfalls süß, einer Schlacht von sicherer Warte aus zuzusehen. Man muss eben nur weit genug weg sein. Michel de Montaigne sah es gelassen: 'Jedem kann es mal passieren, dass er Unsinn redet.' Er setzt allerdings dazu: 'Schlimm wird es erst, wenn er es feierlich tut.'"
In der FAZ berichtet Christian Gohlke von einem Vortrag des Baritons Christian Gerhaher, der an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste das "Ideal einer autonomen Kunst" pries, "die nur eigenen Gesetzen verpflichtet sein soll: zweckfrei - und gerade darum auch sinnvoll und förderungswürdig. ... nicht obwohl, sondern weil sie nicht explizite politische Botschaften pädagogisch zu senden versucht, sich hingegen der Eindeutigkeit entzieht und so für vielfältige Interpretationen offen bleibt."
In der taz berichtet Uwe Mattheiß von Streit um das Wiener Aktionismus Museum (WAM) in Wien und anderen Museen, die sich dem Erbe Otto Mühls widmen: "Überlebende, die als Kinder im Zwangssystem der 'Mühl-Kommune' teils jahrelang psychischen und sexuellen Missbrauch erfahren haben, kämpfen bis heute gegen eine Verwertung von Bildern aus dem Gewaltkontext der Sekte im Kunstmarkt und gegen ihre Normalisierung im Ausstellungsbetrieb."
Besprochen wird die Ausstellung "Karl Hofer. Zwischen Schönheit und Wahrheit" im Kunstmuseum Moritzburg in Halle (FAZ).
In der FAZ berichtet Christian Gohlke von einem Vortrag des Baritons Christian Gerhaher, der an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste das "Ideal einer autonomen Kunst" pries, "die nur eigenen Gesetzen verpflichtet sein soll: zweckfrei - und gerade darum auch sinnvoll und förderungswürdig. ... nicht obwohl, sondern weil sie nicht explizite politische Botschaften pädagogisch zu senden versucht, sich hingegen der Eindeutigkeit entzieht und so für vielfältige Interpretationen offen bleibt."
In der taz berichtet Uwe Mattheiß von Streit um das Wiener Aktionismus Museum (WAM) in Wien und anderen Museen, die sich dem Erbe Otto Mühls widmen: "Überlebende, die als Kinder im Zwangssystem der 'Mühl-Kommune' teils jahrelang psychischen und sexuellen Missbrauch erfahren haben, kämpfen bis heute gegen eine Verwertung von Bildern aus dem Gewaltkontext der Sekte im Kunstmarkt und gegen ihre Normalisierung im Ausstellungsbetrieb."
Besprochen wird die Ausstellung "Karl Hofer. Zwischen Schönheit und Wahrheit" im Kunstmuseum Moritzburg in Halle (FAZ).
Musik
Jonathan Fischer porträtiert in der NZZ den deutsch-nigerianischen Musiker Adé Bantu, der wie selbstverständlich zwischen Afrobeats und Beethoven pendelt: "Warum nicht Klassik aus ihrem traditionellen Rahmen lösen und mit afrikanischen Rhythmen aufmischen", sagt er. "'Das passt zu uns Nigerianern, unser Geschmack ist sehr sophisticated.' ... Klassik, das war für den jungen Adé die merkwürdige Musik, die seine weiße Oma nach dem Mittagessen auflegte. 'Und jetzt zurückzukehren und mit meiner Musik dieses Publikum zu erreichen, das sich meist nur mit weißer europäischer Klassik beschäftigt - das ist eine Genugtuung für mich. Emotional und intellektuell.'" Die Deutsche Welle hat ein Konzert in voller Länge online:
"Die Schlacht um den KI-Einsatz in der täglichen Musikproduktion ist nicht mehr zu gewinnen", ist Detlef Diederichsen in seiner taz-Kolumne überzeugt. Denn: Kontroverse Innovationen wurden in der Popmusik nach anfänglichem Widerstand immer schon eingemeindet bis sie als Standard schließlich hingenommen wurden. Spannend werde es aber, "wenn neue Technologien gegen den Strich gebürstet werden; wenn man sie aufmotzt, frisiert, kurzschließt, so dass man sich endlich ihrer immensen technischen Möglichkeiten dienstbar machen kann und nicht mehr auf den werksseitig eingestellten doofen, kleinen, systemtreuen Wirkbereich beschränkt bleiben muss. Die Sensation, die sich einstellt, wenn sich etwa Leute wie Sister Rosetta Tharpe, Jimi Hendrix und Mary Halvorson die Technologie und die verfügbaren Geräte zur Manipulation des Klangs einer Gitarre untertan machen! Das nun mal übertragen auf die Musik-KIs - OMG!"
Ji-Hun Kim blickt im Freitag derweil sehr bedrückt auf den heutigen Musikjournalismus und fragt sich: Fiel man, an der Schwelle vom Print- zum Online-Zeitalter, den IT-Konzernen nicht zu voreilig in die Arme? Denn "es ist nicht nur für professionelle Musikjournalisten immer schwerer geworden, neue spannende Musik zu entdecken, bekannt zu machen und interessante Geschichten dazu zu erzählen, sondern auch der musikredaktionelle Austausch und die Kanäle sind dafür verschwunden. ... Ob etwas sichtbar wird oder nicht, bestimmen nämlich die Algorithmen bei TikTok und Co. ... Zirkulierten Budgets damals zwischen Fachmedien, Musikindustrie, Festivals, Fans und Kreativen in einer Art sich selbst tragenden und stärkenden Kreislaufwirtschaft, ist die Social-Media-Ära zur geldverbrennenden Einbahnstraße geworden."
Weitere Artikel: Stephanie Grimm (taz) und Juliane Liebert (Zeit Online) sprechen mit Jason Williams von den Sleaford Mods, die ein neues Album veröffentlicht haben. Elena Witzeck hat für die FAZ das neu eröffnete Fitnessstudio von Rapper Felix Blume alias Kollegah besucht. In der FAZ gratuliert Edo Reents Paul Young zum 70. Geburtstag. Marie Gundlach hat für die SZ nachgesehen, warum ein dreizehn Jahre alter Quatschsong von DJ Ötzi mit einem Mal in der idiotischen und zum großen Teil schwer antisemitischen Hohlerde-Verschwörungsszene reüssiert.
Besprochen werden Robbie Williams' neues Album "Britpop", auf dem laut Standard-Kritiker Christian Schachinger einiges so "klingt wie ein schnell ausgemusterter Single-B-Seiten-Song von Oasis", während SZ-Kritiker Jakob Biazza sich fragt, "ob dieser Gag albumlang werden musste", ein Konzert des Ensemble Modern (FR), ein Auftritt in Wien der Pianistin Alice Sara Ott (Standard) und A$AP Rockys neues Album "Don't Be Dumb" (Tsp).
"Die Schlacht um den KI-Einsatz in der täglichen Musikproduktion ist nicht mehr zu gewinnen", ist Detlef Diederichsen in seiner taz-Kolumne überzeugt. Denn: Kontroverse Innovationen wurden in der Popmusik nach anfänglichem Widerstand immer schon eingemeindet bis sie als Standard schließlich hingenommen wurden. Spannend werde es aber, "wenn neue Technologien gegen den Strich gebürstet werden; wenn man sie aufmotzt, frisiert, kurzschließt, so dass man sich endlich ihrer immensen technischen Möglichkeiten dienstbar machen kann und nicht mehr auf den werksseitig eingestellten doofen, kleinen, systemtreuen Wirkbereich beschränkt bleiben muss. Die Sensation, die sich einstellt, wenn sich etwa Leute wie Sister Rosetta Tharpe, Jimi Hendrix und Mary Halvorson die Technologie und die verfügbaren Geräte zur Manipulation des Klangs einer Gitarre untertan machen! Das nun mal übertragen auf die Musik-KIs - OMG!"
Ji-Hun Kim blickt im Freitag derweil sehr bedrückt auf den heutigen Musikjournalismus und fragt sich: Fiel man, an der Schwelle vom Print- zum Online-Zeitalter, den IT-Konzernen nicht zu voreilig in die Arme? Denn "es ist nicht nur für professionelle Musikjournalisten immer schwerer geworden, neue spannende Musik zu entdecken, bekannt zu machen und interessante Geschichten dazu zu erzählen, sondern auch der musikredaktionelle Austausch und die Kanäle sind dafür verschwunden. ... Ob etwas sichtbar wird oder nicht, bestimmen nämlich die Algorithmen bei TikTok und Co. ... Zirkulierten Budgets damals zwischen Fachmedien, Musikindustrie, Festivals, Fans und Kreativen in einer Art sich selbst tragenden und stärkenden Kreislaufwirtschaft, ist die Social-Media-Ära zur geldverbrennenden Einbahnstraße geworden."
Weitere Artikel: Stephanie Grimm (taz) und Juliane Liebert (Zeit Online) sprechen mit Jason Williams von den Sleaford Mods, die ein neues Album veröffentlicht haben. Elena Witzeck hat für die FAZ das neu eröffnete Fitnessstudio von Rapper Felix Blume alias Kollegah besucht. In der FAZ gratuliert Edo Reents Paul Young zum 70. Geburtstag. Marie Gundlach hat für die SZ nachgesehen, warum ein dreizehn Jahre alter Quatschsong von DJ Ötzi mit einem Mal in der idiotischen und zum großen Teil schwer antisemitischen Hohlerde-Verschwörungsszene reüssiert.
Besprochen werden Robbie Williams' neues Album "Britpop", auf dem laut Standard-Kritiker Christian Schachinger einiges so "klingt wie ein schnell ausgemusterter Single-B-Seiten-Song von Oasis", während SZ-Kritiker Jakob Biazza sich fragt, "ob dieser Gag albumlang werden musste", ein Konzert des Ensemble Modern (FR), ein Auftritt in Wien der Pianistin Alice Sara Ott (Standard) und A$AP Rockys neues Album "Don't Be Dumb" (Tsp).
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