Efeu - Die Kulturrundschau
Fordernd, raumgreifend, selbstbewusst
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20.09.2024. Tagesspiegel und taz applaudieren Stéphanie di Giusto, die so diskret vom Leben der bärtigen Französin "Rosalie" im 19. Jahrhundert erzählt. Die Berliner Zeitung lässt sich im Potsdamer Minsk Museum von Noah Davis' gemalten Alltagsszenen verstören. Die SZ erkundet mit Eva-Maria Bertschy am Zürcher Theater in präzisen Miniaturen die Kolonialgeschichte der Schweiz. Und die Welt erliegt der ganzen Wucht von Bob Dylan in 27 Alben mit Aufnahmen aus dem Jahr 1974.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
20.09.2024
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Film

"Rosalie" ist eine Französin, die Ende des 19. Jahrhunderts mit einem übermäßigen Haarwuchs leben muss, der ihr einen Bart beschert und mit dem sie in Stéphanie di Giustos gleichnamigem Film zu einer vielfotografierten Besonderheit wird. Der Film behandelt ein hochaktuelles Thema, ohne aus seiner Zeit herauszufallen, befindet Esther Buss im Tagesspiegel: Er "tut gut daran, Rosalies Kampf nach Anerkennung keine gegenwärtigen Begriffe von Selbstermächtigung oder gar Geschlechterfluidität überzustülpen. Die Figuren können über den begrenzten Wissenshorizont ihrer Zeit nicht hinaussehen. Di Giusto legt dennoch Akzente - etwa auf die Bedeutung medialer (Selbst-)Bilder für die Identitätsbildung. Die mehrfachen Sessions mit dem Fotografen (Serge Bozon) nehmen einen wichtigen Raum ein, der Ton bleibt auch hier diskret. Denn auch wenn die Kamera Rosalie oft ganz nahe ist, nah auch an Haut und Haaren, gerät ihre physische Andersheit nie zum Schauwert."
Rosalie ist ein Faszinosum für die Bewohner ihres Dorfes und die Gäste im Lokal ihres Mannes, weiß Arabella Wintermayr in der taz: "Anfangs zumindest scheint ihr Ehemann der Einzige zu sein, der nicht von der Schönheit des Abweichenden in den Bann gezogen wird. Fast zu groß wirkt die Begeisterung, die ihr von der ländlichen Bevölkerung entgegenschlägt, beinah berauschend wiederum das Gefühl der Befreiung, das Rosalie erfährt, da sie sich plötzlich nicht mehr zu verstecken braucht. Die Probleme und auch der eigentliche Plot des Filmes beginnen damit aber erst. Mit psychologischer Präzision und einem durchweg herausragend aufspielenden Cast arbeitet Stéphanie Di Giusto heraus, wann die allgemeine Entzückung erneut in Feindseligkeit umschlägt - und tätigt dabei scharfsinnige Beobachtungen über das Begehren, das sich nun mal nicht gerne an eine enggefasste Sittenlehre hält."
HBO hat sich der Aufgabe angenommen, mit "The Penguin" einer Nebenfigur aus dem "Batman"-Kosmos eine achtteilige Serie zu widmen. Andreas Borcholte hat sie sich für den Spiegel angeschaut: "Für die Titelrolle ließ sich Schauspielstar Colin Farrell durch einen Fatsuit und viel Make-up in eine schmierige, narbengesichtige Menschenbestie verwandeln. Nur die ausdrucksstarken Augen verraten manchmal den Hollywoodbeau, der Rest ist eine körperlich anspruchsvolle Charakterdarstellung, die Farrell meisterhaft absolviert. Diese größte Leistung ist zugleich die größte Schwäche der Serie: Man hat sich ja bereits durch etwa sechs Staffeln 'Sopranos' und ähnliche Mafiaerzählungen gearbeitet - warum also noch eine weitere Saga konsumieren, die mit reichlich Gewaltexzess, Traumaanalyse und Intrigenspiel die Genese eines Gangsters vom Killer zum Kingpin beschreibt? (…) Originell wird 'The Penguin' erst durch eine so furiose wie fragile Gegenspielerin: Sofia Falcone, die Tochter des in 'The Batman' ermordeten Mafia-Familienoberhaupts, toll gespielt von Cristin Milioti, will ebenfalls an die Macht. Es ist, als würde 'Der Pate' aus Sicht der geprügelten Randfiguren Luca Brasi und Connie Corleone erzählt."
Weiteres: SZ, FAZ und NZZ gratulieren Filmdiva Sophia Loren zum Neunzigsten. Der Welt zufolge sind die Freiburger Tatort-Kommissare mit dem neuen Fall am Sonntag aus ihrer "Mid-Tatort-Krise" raus.
Besprochen werden: "The Substance" von Coralie Fargeat mit Demi Moore in der Hauptrolle (Zeit Online, Spiegel), "Die Fotografin", der das Leben von Lee Miller mit Kate Winslet in der Hauptrolle auf die Leinwand bringt (FAZ), Felix Maria Bühlers Doku "Bis hierhin und wie weiter?" (Taz) und die Apple TV-Serie "La Maison" (Taz).
Kunst

Der schwarze kalifornische Maler Noah Davis starb 2015 im Alter von nur 32 Jahren, 2022 wurde sein Werk auf der Biennale in Venedig gezeigt, nun präsentiert das Minsk Musem Potsdam die erste große Werkschau in Deutschland und in der Berliner Zeitung bewundert Ingeborg Ruthe die gleichermaßen "zärtlichen" wie "beunruhigend idyllischen" Bilder mit Alltagsszenen von Afroamerikanern, die sie ein wenig an Peter Doig oder Edward Hopper erinnern: "Alles mutet freundlich an, aber etwas stimmt nicht: Diese behutsamen Bilder hinterlassen ein Gefühl der Leere, die ein wenig unheimlich wirkt. Das Bildpersonal ist figurativ bis abstrahiert in oft verschwommene, stimmungsvolle Wohn-, Stadt- und auch Natur-Landschaften gesetzt. Oder es tanzen schwarze 'Schwanensee'-Ballerinen auf der Grünfläche zwischen genormten Siedlungs-Häuserzeilen am Stadtrand von Los Angeles. Auf dem nächsten Gemälde sitzt ein schwarzes Kind mit Knopfaugen wie in einem Comic auf dem Bett; neben ihm dicke Bücher. Als besage das, was afroamerikanische Mütter, Väter, Lehrer, Pastoren den Kindern immer wieder predigen: 'Lerne, lerne! Bildung macht Dich frei!'"
Die Welt erscheint heute als Künstlerausgabe, gestaltet von der britischen Künstlerin Tracey Emin, die in den letzten Jahren gegen Blasenkrebs kämpfte, ihr Leiden auf Instagram dokumentierte und Krankheit und Genesung auch in der aktuellen Welt-Ausgabe malerisch verarbeitet, wie Marcus Woeller schreibt: Zu sehen sind "weibliche Akte, Paare, schemenhafte Figuren, die sich in abstrakter, expressiver Malerei auflösen. Viele der Bilder sind schockierend, schmerzhaft anzuschauen, andere offenbaren eine große Zärtlichkeit der Künstlerin zu ihren Sujets. Doch immer wieder läuft Farbe die Leinwände herunter oder tränkt den Stoff, so wie Emins Körperflüssigkeit den Verbandsmull in ihrem Tagebuch. Sie habe nie Blut malen wollen, bekennt sie, aber in ihrer Malerei gebe es nun eine Verbindung zu den von ihrem Körperinnersten bemalten Stofffetzen in ihrem Skizzenbuch. Es sind mit die kraftvollsten Kunstwerke, die Emin seit Jahren geschaffen hat."Besprochen werden eine Ausstellung mit Landschaftsfotografien von Barbara Klemm in der Frankfurter Galerie Peter Sillem (FR), die Van-Gogh-Ausstellung "Poets & Lovers", mit der die Londoner National Gallery ihren zweihundertjährigen Geburtstag feiert (Tagesspiegel) und Wolfgang Asholts Buch "Das lange Leben der Avantgarde. Eine Theorie-Geschichte (Tagesspiegel).
Literatur
In der FAZ greift Tilman Spreckelsen den Fund der fünf Kleist-Briefe auf (unser Resümee), die auch den Hinweis auf ein bisher unbekanntes Werk mit dem Titel "Don Quixote" geben. Überhaupt reiche der Fund weiter: "Gut möglich, dass sich in den recht zahlreichen Kartons des buolschen Nachlasses ein bedeutendes Netzwerk offenbart, das die Konturen des antinapoleonischen Widerstands jener Jahre erhellt." In der SZ fragt Gustav Seibt indes nach Sichtung der Briefe: "Haben wir nun einen neuen Kleist? Nein, gar nicht. Wir sehen noch ein wenig genauer, welchen leidenschaftlichen Anteil der Dichter am politischen und militärischen Zeitgeschehen nahm, wie sehr er mit Eifer und Zorn als Parteigänger der damaligen Kriegspartei am Kampf gegen die 'Fremdherrschaft' mitwirken wollte. Aber seine Werke, auch die 'Hermannsschlacht', sind größer als diese Tribute an den Tag."
Besprochen werden unter anderem Sally Coulthards "Am Anfang war das Huhn" (FAZ), Yuval Noah Hararis "Nexus" (FAZ), Kinderbücher in der SZ, darunter Lilli L'Arronges "Tonis Tag. Und was machen eigentlich die anderen die ganze Zeit?" und Jörg Baberowskis "Der sterbliche Gott. Macht und Herrschaft im Zarenreich" (NZZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Besprochen werden unter anderem Sally Coulthards "Am Anfang war das Huhn" (FAZ), Yuval Noah Hararis "Nexus" (FAZ), Kinderbücher in der SZ, darunter Lilli L'Arronges "Tonis Tag. Und was machen eigentlich die anderen die ganze Zeit?" und Jörg Baberowskis "Der sterbliche Gott. Macht und Herrschaft im Zarenreich" (NZZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Bühne

Vielleicht will Regisseurin Eva-Maria Bertschy mit ihrem Stück "Fremde Seelen" am Zürcher Theater am Neumarkt ein bisschen zu viel. Spannend ist es aber allemal, wie sie - und Carol Schuler in der Hauptrolle - mit den vielen verschiedenen Handlungssträngen, die die (Migrations-)Geschichte der Schweiz erkundet, hält Egbert Tholl in der SZ fest: "Die leisen Echos eines alltäglichen Rassismus und die lauteren der Folgen des Kolonialismus machen den Abend spannend, die Schilderung der Flucht, wie sie Schuler/Bertschy erkunden, ist beklemmend: Die Besatzung der Cap Anamur rettete zwischen 1979 und 1982 fast 11 000 Menschen vor der thailändischen Küste vor dem Tod. Schuler befragt eine vietnamesische Schwester, wird bald zu dieser, dann wird ihre Sprache weicher und sie kann auch Frühlingsrollen zubereiten, was sie als Schweizerin nicht so gut kann. Diese präzisen Miniaturen sind ein kleines Meisterwerk, ebenso die fantastische musikalische Begleitung durch Kojack Kossakamvwe. Der stammt aus Kinshasa, er verleiht Schweizer Heimatgesängen einen kongolesischen Funk."
Ueli Bernays schließt sich an und fügt in der NZZ hinzu: "'Fremde Seelen' kulminiert aber mit Humor im parodierten Bild einer heilen Schweiz. Carola Schuler spielt Alphorn. Ein Chor singt eine Volkshymne: 'Härrgott, mach um üsers Ländli i der Not äs Wändli'. Längst ist allen klar, dass auf diese volkstümliche Weise kein Staat zu machen und keine Heimat zu finden ist. Das mag witzig sein, aber das Stück droht mit der Zeit etwas auseinanderzufallen in seiner heterogenen Anlage. Trotzdem ist der euphorische Beifall am Schluss verdient. Er gilt vor allem Carol Schuler, ihrem schauspielerischen Schwung und ihrem suggestiven Charisma."
Weiteres: Die FR führt anlässlich der Premiere von "Der Prinz vom Homburg" ein Interview mit Takeshi Moriuchi, dem Studienleiter der Oper Frankfurt.
Besprochen werden: "Kleiner Mann - Was nun?" in der Inszenierung von Frank Castorf am Berliner Ensemble (Zeit), "Ich nehm dir alles weg - Ein Schlagerballett" von Joana Tischkau am HAU (Nachtkritik, Tagesspiegel) und "Hier spricht die Polizei" vom Kollektiv Werkgruppe 2 am Staatstheater Hannover (Taz).
Musik
In wenigen Tagen startet Bob Dylans Deutschland-Tour, parallel veröffentlicht er auf sage und schreibe 27 Alben seine gesamte Comeback-Tournee von 1974, die Jahrzehnte lang als die am schnellsten ausverkaufte Tour in der Geschichte der Rockmusik galt. Für die Welt hat sich Max Dax durch die Aufnahmen gehört: Dylans Stimme ist "aggressiv, laut, fordernd, raumgreifend, selbstbewusst, in manchen Momenten fast schon übergriffig. Es handelt sich um eine Stimme, die um jeden Preis gehört werden will. (…) Vor allem aber ist es geradezu ein Erlebnis, von CD zu CD zunehmend die Verausgabung, die physische Wucht, herauszuhören, die Dylan und The Band Abend für Abend auf die Bühne bringen. So ist es fast unverzeihlich, vermutlich aber schlichtweg eine Rechtefrage, dass die Konzertblöcke, in denen The Band ihre eigenen Hits spielen und die in der Dramaturgie der Konzerte wie ein Amalgam wirkten, weil sie eine ganz eigene Dynamik beisteuerten, zur Gänze fehlen. … Das ist ein schmerzlicher Schönheitsfehler, der jedoch angesichts des reichen Materials, darunter viele Songs, die nur an einzelnen Abenden gespielt wurden, bald vergessen ist."
Joachim Hentschel geht in der SZ den Anschuldigungen gegen den Rapper Sean "P. Diddy" Combs nach, dem zunächst von seiner Ex-Lebenspartnerin Casandra Ventura "sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und häusliche Gewalt" vorgeworfen wurde - inzwischen haben sieben weitere Personen, nicht nur Frauen, ähnliche und weitergehende Vorwürfe erhoben, berichtet Hentschel, der in ein widerliches System blickt: "Combs soll Menschen unter anderem sediert, bestochen, bedroht, geschlagen, eingesperrt und zum Sex nicht nur mit ihm, sondern auch mit eigens eingekauften Sexarbeiterinnen und -arbeitern gezwungen haben. Er und seine Anwälte weisen bislang alles als erfunden oder stark übertrieben zurück. (...) Treffen die Vorwürfe zu, hatten Combs' Taten einen fest eingerichteten Platz in seinem Unternehmen. Bad Boy Entertainment, diese von Tournee-, Tonträger- und Lizenzumsätzen, am Ende also von Fans finanzierte Firma, soll demnach eine eigene Division für Menschenhandel und Nötigung gehabt haben." Auf den Panorama-Seiten der SZ ergänzt Jürgen Schmieder die Details, die die Klageschrift "hochgradig orchestrierte Sex-Vorführungen" nennt.
Weitere Artikel: Die taz unterhält sich mit Joshi, dem Sänger der Punkband ZSK, die vor der Landtagswahl in Brandenburg in Potsdam gemeinsam mit Madsen und den Sportfreunden Stiller Musik gegen rechts machen, über die AfD: "Wer sie jetzt bei der Landtagswahl noch wählt, tut das bewusst: nicht obwohl, sondern weil sie rassistisch ist." Im Tagesspiegel resümiert Chistiane Peitz einen Abend in der Philharmonie, bei dem der polnische Dirigent Łukasz Borowicz mit dem Rias Kammerchor frühe Werke von Anton Bruckner dirigierte. NZZ-Kritiker Christian Wildhagen stellt bei Auftritten des Tonhalle-Orchesters mit seinem Musikdirektor Paavo Järvi in Sälen in Lucern und Zürich starke Unterschiede fest.
Besprochen werden die Ausstellung "BiBi Pop - von Beatighome bis Hip-Hop Town. 60 Jahre Musikgeschichte in Bietigheim-Bissingen" im Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen (taz) und das Album "Endlessness" der belgischen Harfenistin und Jazzkomponistin Nala Sinephro, das laut taz-Kritikerin klingt wie "ein klanggewordener See, an dessen Oberfläche es Turbulenzen gibt, der stets jedoch nach Ausgleich strebt". Da hören wir natürlich rein:
Joachim Hentschel geht in der SZ den Anschuldigungen gegen den Rapper Sean "P. Diddy" Combs nach, dem zunächst von seiner Ex-Lebenspartnerin Casandra Ventura "sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und häusliche Gewalt" vorgeworfen wurde - inzwischen haben sieben weitere Personen, nicht nur Frauen, ähnliche und weitergehende Vorwürfe erhoben, berichtet Hentschel, der in ein widerliches System blickt: "Combs soll Menschen unter anderem sediert, bestochen, bedroht, geschlagen, eingesperrt und zum Sex nicht nur mit ihm, sondern auch mit eigens eingekauften Sexarbeiterinnen und -arbeitern gezwungen haben. Er und seine Anwälte weisen bislang alles als erfunden oder stark übertrieben zurück. (...) Treffen die Vorwürfe zu, hatten Combs' Taten einen fest eingerichteten Platz in seinem Unternehmen. Bad Boy Entertainment, diese von Tournee-, Tonträger- und Lizenzumsätzen, am Ende also von Fans finanzierte Firma, soll demnach eine eigene Division für Menschenhandel und Nötigung gehabt haben." Auf den Panorama-Seiten der SZ ergänzt Jürgen Schmieder die Details, die die Klageschrift "hochgradig orchestrierte Sex-Vorführungen" nennt.
Weitere Artikel: Die taz unterhält sich mit Joshi, dem Sänger der Punkband ZSK, die vor der Landtagswahl in Brandenburg in Potsdam gemeinsam mit Madsen und den Sportfreunden Stiller Musik gegen rechts machen, über die AfD: "Wer sie jetzt bei der Landtagswahl noch wählt, tut das bewusst: nicht obwohl, sondern weil sie rassistisch ist." Im Tagesspiegel resümiert Chistiane Peitz einen Abend in der Philharmonie, bei dem der polnische Dirigent Łukasz Borowicz mit dem Rias Kammerchor frühe Werke von Anton Bruckner dirigierte. NZZ-Kritiker Christian Wildhagen stellt bei Auftritten des Tonhalle-Orchesters mit seinem Musikdirektor Paavo Järvi in Sälen in Lucern und Zürich starke Unterschiede fest.
Besprochen werden die Ausstellung "BiBi Pop - von Beatighome bis Hip-Hop Town. 60 Jahre Musikgeschichte in Bietigheim-Bissingen" im Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen (taz) und das Album "Endlessness" der belgischen Harfenistin und Jazzkomponistin Nala Sinephro, das laut taz-Kritikerin klingt wie "ein klanggewordener See, an dessen Oberfläche es Turbulenzen gibt, der stets jedoch nach Ausgleich strebt". Da hören wir natürlich rein:
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