Perlentaucher-Autor

Ute Thon

Ute Thon startete als Medienredakteurin bei der taz. Nach einem Intermezzo bei G+J wagte sie den Sprung über den großen Teich. Ab 1994 arbeitet sie zehn Jahre als freie Journalistin in New York, u.a. für Vogue, Basler Zeitung, FR und Geo. Ute Thon ist Textchefin der Zeitschrift art.
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Kopf in den Sand

Post aus New York vom 10.11.2003 10.11.2003. Auf schlechte Nachrichten aus dem Irak reagiert die Regierung Bush vor allem mit den bewährten Mitteln der Medienpolitk: Restriktion und Plauderei. Doch allmählich entwickeln die amerikanischen Medien wieder Beißreflexe.

Der andere Ground Zero

Post aus New York vom 02.10.2003 02.10.2003. Bis zu 20.000 schwarze Sklaven sollen unter dem Pflaster von Downtown Manhattan verscharrt worden sein. Morgen werden erstmals Überreste dieser namenlosen Toten auf dem African Burial Ground beigesetzt.

Schiffbruch mit Pi

Post aus New York vom 11.11.2002 11.11.2002. Gerade erst hat Yann Martel für seinen Roman "Life of Pi" den Booker-Preis erhalten, da ist er schon Gegenstand einer Plagiatskontroverse. Hat er vom brasilianischen Moacyr Scliar abgeschrieben? Ute Thon untersucht die Affäre - mit vielen Links.

Kampf der Giganten

Post aus New York vom 15.04.2002 15.04.2002. Überzogenes Budget, fahnenflüchtiger Robert DeNiro und Cinecitta-Mitarbeiter, die kein Englisch sprechen - kommt Martin Scorseses neuer Film "Gangs of New York" jemals in die Kinos? Und wenn ja, wann?

Schlammschlacht in Los Angeles

Post aus New York vom 25.03.2002 25.03.2002. Die Oscars sind vergeben. Halle Berry ist als erste schwarze Schauspielerin mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet worden. Um "A Beautiful Mind", ausgezeichnet als bester Film, tobte vor der Verleihung eine Schlammschlacht.

Das Ende von Talk und Tina

Post aus New York vom 30.01.2002 30.01.2002. Talk, das Monatsmagazin von Tina Brown, stellte vergangenen Freitag, nach gerade mal 27 Monaten Existenz, überraschend sein Erscheinen ein. In die Nachrufe mischt sich unverhohlene Häme über den Absturz der flamboyanten Medien-Queen Brown.

Amerikanische Zivilisation in Gefahr

Post aus New York vom 02.01.2002 02.01.2002. Gerade ist ein Bericht zur Stimmung an Amerikas Hochschulen erschienen: "Zur Verteidigung der Zivilisation - Wie unsere Universitäten ihre Plicht gegenüber Amerika nicht erfüllen und was dagegen getan werden kann". Er klagt liberale Akademiker an, ihre Studenten mit anti-amerikanischen Friedensbotschaften zu indoktrinieren.

New York, 12.9.01: Der Geruch von Feuer

Post aus New York vom 14.09.2001 14.09.2001. Wie soll man mit soviel Leid umgehen? Ich gehe zum ersten Mal in vielen Jahren in die Kirche, auf der Suche nach einem angemessen Trauerritual. St. Patrick's Cathedral auf der Fifth Avenue füllt sich mit bestürzten, hilflosen Seelen, längst nicht alle gläubige Katholiken.

New York, 11.9.01: Horror, Schock & Friedhofsruhe

Post aus New York vom 13.09.2001 13.09.2001. "Mach sofort den Fernseher an! Jetzt sehe ich es mit eigenen Augen: Die silbernen Zwillingstürme, deren Anblick mir nach längerer Abwesenheit immer als erstes versichert, dass ich wieder in meiner Heimatstadt angekommen bin, rauchen wie zwei riesige Industrieschlote." Zwei Flugzeuge fliegen in New Yorks World Trade Center, beide Türme stürzen ein. Ein Terroranschlag.

Amerika und der Holocaust

Post aus New York vom 16.02.2001 16.02.2001. Vielbesprochen: Ein neues Buch über IBM und den Holocaust und der Hollywoodfilm "Haven", der die Odyssee von rund 1000 Juden beschreibt, die 1944 per Schiff von Italien nach Amerika flohen. Dort wurden sie nicht sehr freundlich aufgenommen.