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Deng Xiaoping

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Vorgeblättert 24.08.2004 […] unabhängige Gewerkschaften und die eigene Anerkennung als "Patrioten" waren gescheitert. Der Staat hatte keinerlei Konzessionen gemacht. Fünf Tage nach dem Blutbad lobte der oberste Herrscher Chinas, Deng Xiaoping, den Einsatz der Armee, die das Komplott "einer rebellischen Clique" zur Errichtung "einer ganz vom Westen abhängigen bürgerlichen Republik" erfolgreich niedergeschlagen habe.(1) Verglichen mit […] ein, doch die "Hardliner " hinter Premier Li Peng lehnten jeden Kompromiß ab. Am Ende gewannen sie mit Hilfe einer Gruppe alter Genossen, darunter halbe Analphabeten, die Oberhand. Dann fällte Deng Xiaoping als der erste Mann seine Entscheidung: Zhao mußte zurücktreten, und man würde den Konterrevolutionären keine Zugeständnisse machen. Ab dem 20. Mai stand Peking unter Kriegsrecht. Die Studentenschaft […]

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Vorgeblättert 24.08.2004 […] Doch Maos Tod, die Verhaftung der Viererbande - seiner Witwe Jiang Qing und Konsorten - und die Öffnung Chinas nach Westen habe dem allen ein Ende gemacht. Statt dessen habe der neue Staatschef Deng Xiaoping die Menschen angespornt, nach Wohlstand zu streben. Korruption und Kriminalität blühten. "Alles, was wir mit eigenen Augen sahen, stand im eklatanten Gegensatz zu unserem Schulwissen." Die offizielle […] Lachen zumute. An die Bewegung der "Demokratiemauer", die zwei Jahre später mit Wei Jingsheng begann, erinnert sie sich kaum noch. Mit nur wenigen Ausnahmen hatten die Studenten von 1989, die mit Deng Xiaopings Parole "Das Streben nach Reichtum ist rühmlich" aufgewachsen waren, kaum etwas von Wei gehört. Es war eben eine andere Zeit - und eine ganz andere Generation. -------------------------------- […]