Efeu - Die Kulturrundschau
Gewappnet mit Gemeinsinn
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26.11.2025. Im von der Welt übersetzten Figaro-Interview spricht Boualem Sansal über seine Verhaftung. Die SZ singt eine Hymne auf Shermin Langhoff, die das Gorki-Theater verlässt. Monopol fragt sich in London: Ist Peter Doig der aufgeklärte Gauguin? Die FAZ träumt mit dem Animationsfilm "Zoomania 2" von einer von Tieren verwalteten Welt. Die taz schaut sich um in georgischen Clubs, in denen der Techno noch brennt.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
26.11.2025
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Literatur
Die Welt bringt die deutsche Übersetzung eines Interviews, das Yves Thréard und Vincent Trémolet de Villers für Le Figaro mit Boualem Sansal geführt haben. Sansal berichtet darin über seine Verhaftung in Algier, die Haftbedingungen, die Unterstützung und über seine Pläne nach der Entlassung. Gleich zu Beginn sei ihm klar gewesen, dass er nicht wie jeder andere Gefangene behandelt werden würde. In der Nacht seiner Verhaftung wurde er zunächst in Räumen im Keller des Flughafens festgehalten. "Gegen ein Uhr morgens kam dann eine Gruppe von Männern, zwielichtige Typen, die halb wie Islamisten, halb wie normale Straßenräuber gekleidet waren. Sie kamen auf mich zu und zogen Handschellen aus der Tasche. In diesem Moment machten mir die Handschellen nicht viel aus, doch als ich später darüber nachdachte, fühlte ich mich zutiefst gedemütigt. Wir verließen den Flughafen so gegen zwei Uhr morgens. Auf einem düsteren Parkplatz stieg ich in ein Auto, mit einem Chauffeur, sie zogen mir eine Kapuze über den Kopf und der Wagen fuhr los."
Ebenfalls in der Welt berichtet Adrian Lobe von Versuchen der Buchbranche, sich gegen die Flut minderwertiger KI-Publikationen zu wehren. Und zwar mithilfe eines Zertifikats namens "organic literature", das nur ChatGPT-freie Bücher erhalten sollen. Vorbild sind Bio-Zertifikate im Lebensmittelbereich. Doch möglicherweise hinkt der Vergleich: "Ein Buch ist kein Knusperriegel oder Gemüseaufstrich, wo man Inhaltsstoffe ausweisen kann." Und überhaupt: "In der geistigen Wertschöpfungskette von Büchern gibt es immer mehr Bereiche, die (teil-)automatisiert erfolgen: Autoren recherchieren mit ChatGPT, Verlage lassen mithilfe von KI Cover gestalten und neuerdings sogar Absatzprognosen für einzelne Titel erstellen. Ist ein Buch, dessen Verkaufserfolg mit einer Software vorhergesagt wurde, noch organisch? Oder schon generisch?"
Besprochen werden Louise Erdrichs Roman "So war die Welt" (FR), "Das Versagen" von Katja Gloger und Georg Mascolo (FR), Lili Körbers "Abschied von gestern" (Zeit Online), Karl-Ove Knausgards Essaysammlung "Im Augenblick" (Welt), "Z Ypsilon X" von Peter Waterhouse (NZZ), Barbara Walders "Unter der Haut ein Berg" (NZZ), Gabriel Zuchtriegels "Pompejis letzter Sommer" (NZZ) und Girit Straßenbergers "Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert" (Welt).
Ebenfalls in der Welt berichtet Adrian Lobe von Versuchen der Buchbranche, sich gegen die Flut minderwertiger KI-Publikationen zu wehren. Und zwar mithilfe eines Zertifikats namens "organic literature", das nur ChatGPT-freie Bücher erhalten sollen. Vorbild sind Bio-Zertifikate im Lebensmittelbereich. Doch möglicherweise hinkt der Vergleich: "Ein Buch ist kein Knusperriegel oder Gemüseaufstrich, wo man Inhaltsstoffe ausweisen kann." Und überhaupt: "In der geistigen Wertschöpfungskette von Büchern gibt es immer mehr Bereiche, die (teil-)automatisiert erfolgen: Autoren recherchieren mit ChatGPT, Verlage lassen mithilfe von KI Cover gestalten und neuerdings sogar Absatzprognosen für einzelne Titel erstellen. Ist ein Buch, dessen Verkaufserfolg mit einer Software vorhergesagt wurde, noch organisch? Oder schon generisch?"
Besprochen werden Louise Erdrichs Roman "So war die Welt" (FR), "Das Versagen" von Katja Gloger und Georg Mascolo (FR), Lili Körbers "Abschied von gestern" (Zeit Online), Karl-Ove Knausgards Essaysammlung "Im Augenblick" (Welt), "Z Ypsilon X" von Peter Waterhouse (NZZ), Barbara Walders "Unter der Haut ein Berg" (NZZ), Gabriel Zuchtriegels "Pompejis letzter Sommer" (NZZ) und Girit Straßenbergers "Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert" (Welt).
Kunst

Einer der bekanntesten Rivalitäten der Kunstgeschichte widmet sich derzeit die Londoner Tate Britain, die William Turner und John Constable einander gegenüberstellt. Bei aller Bewunderung für Turner muss Adrian Searle im Guardian gestehen: Constable berührt ihn mehr, wirken seine Bilder doch fesselnder, allein, wenn er Wolken malt, "die scheinbar losgelöst von jedem Objekt sind": "Dieses Gefühl war bereits in Constables Wolkenstudien aus den frühen 1820er Jahren spürbar. Kreiselnde Vögel, sich wölbende und senkende Wolken, geschichtete Bänke aus grünlichen, gräulichen und bläulichen Wolken, von der untergehenden Sonne aufleuchtende und unterschwellige Wolken, regenschwere und fast auflösende Wolken, Wolken mit leuchtenden Rändern und Wolken, die auf wenige, undeutliche Striche reduziert sind und sich in Abstufungen von helleren und dunkleren Nuancen verdichten. … Sie wirken ebenso sehr im Hier und Jetzt verankert wie sie einen bestimmten Tag vor fast 200 Jahren festhalten."

Elke Buhr (Monopol) weiß gar nicht, wovon sie in der Peter-Doig-Ausstellung "House of Music" in den Londoner Serpentine Galleries hingerissener ist: Von der karibischen Musik, die Doig ins Zentrum der Ausstellung stellt, oder doch von seinen Gemälden: "Sie zeigen Musikerlegenden aus Trinidad, ekstatische Tänzerinnen in der Nacht und immer wieder Löwen, die aus dem Zoo ausgebüxst sind und in Port of Spain herumschleichen. Die Tiere sind antikoloniale Symbole von Mut, Freiheit und Widerstand und gleichzeitig alles andere als heroisch - man kann sie fast missgelaunt knurren hören. Wenn Peter Doig so in die Farben und die Kultur der Karibik eintaucht, ist er dann ein aufgeklärterer Gauguin?"
Besprochen wird außerdem die Suzanne-Duchamp-Ausstellung in der Frankfurter Schirn (SZ, mehr hier).
Film

Dietmar Dath singt in der FAZ eine Lobeshymne auf den so klugen wie goldigen Animationsfilm "Zoomania 2". Gesellschaftstheorie in knallbunter Knuddelform bietet der Film über eine von Tieren verwaltete Welt auf, freut sich Dath - hier finden sich "Tauschwert" und "Flauschwert" aufs Innigste versöhnt. "Mitten in dem ganzen gesellschaftspolitischen Remmidemmi" geht es in der von Jared Bush und Byron Howard verantworteten Fortsetzung zudem "im Kern um das kleinstmögliche Modell einer Gesellschaft, in der Leute verschieden, aber einander gleich wertvoll sein können: eine Liebe; die filmhistorisch schon jetzt absehbar unsterbliche von Judy und Nick nämlich. Die Häsin ist niedlich, der Fuchs abgebrüht, aber weil Judys Niedlichkeit dem Krach von Zootopia nicht schutzlos, sondern gewappnet mit Gemeinsinn entgegentritt, kann Nick diese Niedlichkeit nicht als Unbedarftheit abtun und erliegt ihr nach ein, zwei Runden ironischer Gegenwehr restlos." Elmar Krekeler bespricht "Zoomania 2" in der Welt ebenfalls einigermaßen freundlich, wenngleich deutlich prosaischer: "Ist halt ein Märchen, der Film".

Weiteres: Valerie Dirk blickt im Standard voraus aufs This Human World Filmfestival, das ab Donnerstag im Wiener Stadtkino stattfindet. Besprochen werden "Zone 3" von Cédric Jimenez (SZ), Ronan Day-Lewis' "Anemone" (Tagesspiegel), die Netflix-Doku "Der Fall Nathan Carman" (Welt), die arte-Doku "Telegram - das dunkle Imperium von Pawel Durow" (Welt), "Der Tod ist ein Arschloch" von Michael Schwarz und Alexander Griesser (Tagesspiegel) Julian Radlmaiers "Sehnsucht in Sangerhausen" (taz), Eran Riklis' "Lolita lesen in Teheran" (taz) und Buket Alakus' Fernsehfilm "Polizei" (FAZ).
Architektur
Während die bildende Künstlerinnen zunehmend wiederentdeckt werden, hört man von Architektinnen noch wenig. Nach wie vor gilt die Architektur als eine der "frauenfeindlichsten Branchen", weiß Hannah Jane Parkinson im Guardian. "Eklatante Formen von Sexismus" drängen Frauen aus dem Beruf, entnimmt sie dem jüngsten Bericht des Royal Institute of British Architects (RIBA) - in Folge werden Gebäude vor allem für Männer errichtet. Dabei gibt es großartige Architektinnen: "Da ist Kazuyo Sejima mit ihren selbstbewussten, aber wandelbaren Bauten, die die Stimmungen ihrer natürlichen Umgebung widerspiegeln: Aluminium glänzt in der hellen Sonne und schimmert im Regen; die durchdachte 'reflektierende Wolke' ihres Pavillons der Serpentine Gallery von 2009 (zusammen mit Ryue Nishizawa) fügt sich nahtlos in den Hyde Park ein. Mariam Issoufou, eine in Niger geborene Architektin, arbeitet mit nachhaltigen, lokalen Materialien und Ressourcen - Lehmziegeln, Gummibaumholz, Palmblättern - um in ihrem Heimatland und anderswo ansprechende Bibliotheken und Wohnsiedlungen zu schaffen."
Weitere Artikel: Im Tagesspiegel berichtet Birgit Rieger von Ärger um den Neubau am Haus am Lützowplatz in Tiergarten: Der Bauantrag ist genehmigt, der zuständige Architekt Edgar Döwe vermutet aber, gegen das Projekt könne "eine Art Putsch" im Gange sein.
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Bühne
Nach zwölf Jahren wird Shermin Langhoff in diesem Sommer das Gorki-Theater verlassen, ihre Nachfolgerin wird Çağla Ilk. "Die Party ist vorbei", seufzt Peter Laudenbach in der SZ, der eine Hymne auf Langhoff singt, die die deutsche Theaterlandschaft verändert habe, auch weil sie so viele Künstler mit migrantischem Hintergrund in ihrem Ensemble beschäftigte: "'Das Gorki', das kleinste der Berliner Staatstheater, war in den Langhoff-Jahren oft das aufregendste Theater der Stadt, und immer waren Programm und Schauspieler ziemlich unverwechselbar. Die politische Haltung war dabei mehr als deutlich, gerne auch mal bis zur Plakativität. Forderungen der AfD, dem Theater Gelder zu streichen, auch Morddrohungen von Rechtsextremen, sammelte das Gorki wie andere Bühnen Theaterpreise. Aber auch Preise und Einladungen zum Theatertreffen gab es nicht zu knapp. Langhoff dürfte auf beides gleich stolz sein, den Respekt der Theaterwelt und die Wut der Nazis: Das Gorki hat Wirkung, so oder so."
Weitere Artikel: Hundert Jahre nach der letzten Aufführung will das Harztheater in Halberstadt, das Anfang des 20. Jahrhunderts als "Klein-Bayreuth" galt, noch einmal den ganzen Ring aufführen, staunt Clemens Haustein in der FAZ. Katrin Bettina Müller besucht für die taz das neu eröffnete Junge Tanzhaus in Berlin Neukölln.
Weitere Artikel: Hundert Jahre nach der letzten Aufführung will das Harztheater in Halberstadt, das Anfang des 20. Jahrhunderts als "Klein-Bayreuth" galt, noch einmal den ganzen Ring aufführen, staunt Clemens Haustein in der FAZ. Katrin Bettina Müller besucht für die taz das neu eröffnete Junge Tanzhaus in Berlin Neukölln.
Musik
Margareta Kosmol berichtet für die taz aus den Techno-Clubs Tbilissis, die sich zu einem Zentrum der antirussischen Protestbewegung entwickelt haben. Unter anderem lernt sie den queeren jungen Aktivisten Gleb kennen: "Die Techno-Philosophie ist für Gleb provokativ und revolutionär: 'Ich finde es faszinierend, wie sie in Berlin groß wurde, als die Mauer fiel. Heute ist Techno in Berlin leider mehr Kommerz. Hier in Georgien spürt man das Feuer in den Menschen. Sie verteidigen ihren Raum! Das ist ein Ort, an dem wir uns vor dieser Welt verstecken können, die versucht, uns zu zerstören.' Der Boden vibriert vom Bass, rote und gelbe Strahlen schneiden den Raum wie Laser. Gleb sagt, hier fühle er sich vollkommen frei: 'Aber irgendwann merkst du, dass diese Wände des Clubs auch dein Gefängnis werden, weil du dahinter keinen anderen Ort hast, dich sonst nirgendwo akzeptiert fühlst.'"
Ingeborg Ruthe besucht für die FR eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste, die dem Paul-Robeson-Archiv gewidmet ist. Das liegt in Berlin, weil der schwarze amerikanische Blues-Sänger Robeson in den 1960er Jahren Kontakte in die DDR geknüpft hatte. Wie überhaupt die DDR-Führung einige Versuche machte, Robeson für ihre Sache einzugemeinden: "Die Staatsführung machte sich den Kampf der Afroamerikaner für die Bürgerrechte einseitig zu eigen in der politischen Polemik gegen das imperialistische System. Blues, Gospel, Spiritual, Soul galten als Leidensmusik der Diskriminierten, Unterdrückten. Das Melancholische, aber auch Widerständige fand sich dann wieder in der Musik von Ost-Bands wie Hansi Biebl, Freygang, Monokel, Kerth, Engerling, Distelmann und bei den Konzerten von Manfred Krug und Günther Fischer. Da ging es aber weniger um den antiimperialistischen Klassenkampf, eher um den eigenen Protest gegen einen bornierten Sozialismus, gegen die beschnittene Individualität und Reisefreiheit."
Ein Robeson-Klassiker auf Youtube aus dem Hollywoodfilm "Showboat" (1936):
Weitere Artikel: Begeistert berichtet Wilhelm Sinkovicz in der Presse von einem Schubert-Abend im Wiener Musikverein. Der Sänger Matthias Goerne und der Pianist Daniil Trifonov widmeten sich dem "Winterreise"-Zyklus. Harry Nutt trauert in der FR um den Reggae-Star Jimmy Cliff. Wolfgang Sandner gratuliert in der FAZ dem Trompeter Randy Brecker zum 80. Merle Krafeld fasst auf van eine Studie zusammen, die vor Fachkräftemangel in Musikschulen warnt. Michael Pilz beschäftigt sich in der Welt mit dem aktuellen Vinyl-Boom. Helene Slancar besucht für die taz das queere Metalfestival "Loud and Proud" im Wiener Club Flucc. Christoph Wagner schaut sich für die NZZ zwei Konzerte der Jazz-Pianistin Marilyn Crispell an.
Besprochen werden Holly Golightlys Album "Look Like Trouble" (FR), "Firedove", die neue CD der Star-Organistin Anna Lapwood (Zeit Online), ein Klavierabend im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit Bruce Liu (Tagesspiegel), ein Gastkonzert der Cellistin Alisa Weilerstein bei der Staatskapelle in der Berliner Philharmonie (Tagesspiegel), ein Konzert des Rappers Kontra K in der Berliner Uber Arena (Tagesspiegel) und das Album "Adieu Unsterblichkeit" der österreichischen Band Kreisky (Standard).
Ingeborg Ruthe besucht für die FR eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste, die dem Paul-Robeson-Archiv gewidmet ist. Das liegt in Berlin, weil der schwarze amerikanische Blues-Sänger Robeson in den 1960er Jahren Kontakte in die DDR geknüpft hatte. Wie überhaupt die DDR-Führung einige Versuche machte, Robeson für ihre Sache einzugemeinden: "Die Staatsführung machte sich den Kampf der Afroamerikaner für die Bürgerrechte einseitig zu eigen in der politischen Polemik gegen das imperialistische System. Blues, Gospel, Spiritual, Soul galten als Leidensmusik der Diskriminierten, Unterdrückten. Das Melancholische, aber auch Widerständige fand sich dann wieder in der Musik von Ost-Bands wie Hansi Biebl, Freygang, Monokel, Kerth, Engerling, Distelmann und bei den Konzerten von Manfred Krug und Günther Fischer. Da ging es aber weniger um den antiimperialistischen Klassenkampf, eher um den eigenen Protest gegen einen bornierten Sozialismus, gegen die beschnittene Individualität und Reisefreiheit."
Ein Robeson-Klassiker auf Youtube aus dem Hollywoodfilm "Showboat" (1936):
Weitere Artikel: Begeistert berichtet Wilhelm Sinkovicz in der Presse von einem Schubert-Abend im Wiener Musikverein. Der Sänger Matthias Goerne und der Pianist Daniil Trifonov widmeten sich dem "Winterreise"-Zyklus. Harry Nutt trauert in der FR um den Reggae-Star Jimmy Cliff. Wolfgang Sandner gratuliert in der FAZ dem Trompeter Randy Brecker zum 80. Merle Krafeld fasst auf van eine Studie zusammen, die vor Fachkräftemangel in Musikschulen warnt. Michael Pilz beschäftigt sich in der Welt mit dem aktuellen Vinyl-Boom. Helene Slancar besucht für die taz das queere Metalfestival "Loud and Proud" im Wiener Club Flucc. Christoph Wagner schaut sich für die NZZ zwei Konzerte der Jazz-Pianistin Marilyn Crispell an.
Besprochen werden Holly Golightlys Album "Look Like Trouble" (FR), "Firedove", die neue CD der Star-Organistin Anna Lapwood (Zeit Online), ein Klavierabend im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit Bruce Liu (Tagesspiegel), ein Gastkonzert der Cellistin Alisa Weilerstein bei der Staatskapelle in der Berliner Philharmonie (Tagesspiegel), ein Konzert des Rappers Kontra K in der Berliner Uber Arena (Tagesspiegel) und das Album "Adieu Unsterblichkeit" der österreichischen Band Kreisky (Standard).
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