Efeu - Die Kulturrundschau

Das alte Schluchzen des weißen Mannes

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15.11.2025. Macron ist der Gehörnte in dieser Geschichte, sagt Pascal Bruckner, der dem französischen Präsidenten in der Welt vorwirft, im Fall Boualem Sansal versagt zu haben. Die FAZ erinnert indes an all jene, die weiterhin in Algerien inhaftiert sind. Auch in Düsseldorf wurde der Wettbewerb für einen Opernneubau entschieden - und zwar demokratischer als in Hamburg, meint der Tagesspiegel. Die Welt huldigt der Dokumentarfotografie auf der Paris Photo. Und alle trauern um den Schauspieler und Filmemacher Hark Bohm.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.11.2025 finden Sie hier

Literatur

Er rate keinem Franzosen nach Algerien zu reisen, sagt der französische Philosoph Pascal Bruckner, der sich seit dessen Verhaftung für Boualem Sansal einsetzte, im Welt-Gespräch mit Martina Meister. Er dankt Frank-Walter Steinmeier und betont, wie sehr die Begnadigung Sansals dank deutscher Hilfe Frankreich gedemütigt habe: "Algerien ist unser schlechtes Gewissen. Konservative wie Linke werden davon wie von einem Gespenst verfolgt. Es ist das alte Schluchzen des weißen Mannes. Wir fühlen uns immer noch schuldig, anstatt Klartext zu reden. Macron hätte das als junger Präsident, der nach der Entkolonialisierung geboren wurde, leisten können. Aber er hat versagt, er hatte nicht den Mut. ... Macron ist der Gehörnte in dieser Geschichte. Er hat sich in seiner Analyse getäuscht, indem er die französische Kolonialzeit in Algerien mit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs gleichgesetzt hat. Das ist nicht dasselbe. Die Kolonialmächte haben schreckliche Verbrechen verübt, aber das ist nicht zu vergleichen mit dem, was die Nationalsozialisten verbrochen haben."

Keineswegs, stellt Hans-Christian Rößler in der FAZ klar, ist alles wieder gut in Algerien, nur weil Sansal nach einem knappen Jahr wieder auf freien Fuß gesetzt wurde (siehe unter anderem hier). Zu Haftstrafen verurteilt wurden zuletzt unter anderem Christophe Gleizes, ein französischer Sportreporter, sowie der Dichter Mohamed Tadjadit, jeweils mit Verweis auf Anti-Terror-Paragraphen. Zudem: "In Algeriens Nachbarland Tunesien ist die Lage noch schlimmer. Drei Journalisten sind dort in Haft. Das dortige Regime des autoritär regierenden Präsidenten, um den sich Europa sehr bemüht, greift schonungslos gegen Kritiker und Dissidenten durch."

Die Welt-Serie "Actionszenen der Weltliteratur" widmet sich diese Woche Charles Baudelaire. In der FAZ überlegt sich Reto Zingg, was Don Quijote unserer Gegenwart zu sagen hat. Christian Mayer und Julia Rothhaas unterhalten sich in der SZ mit Florian Illies. Der Dirigent Herbert Blomstedt schreibt in der Welt über die Bücher seines Lebens. Gregor Dotzauer interviewt im Tagesspiegel den Bestseller-Autor Bernhard Schlink. Selma Schiller stellt in der FAZ die amerikanische Autorin Eve Babitz vor. Jakob Hayner besucht für die Welt die Wiener Autorin Barbi Marković. Ebenfalls in der Welt ärgert sich Ulf Poschardt über Rainald Goetz' laut Poschardt an Duckmäusertum gescheitertes Instagram-Experiment.

Besprochen werden Ken Keseys Roman "Seemannslied" (FAZ), Gayl Jones' "Evas Mann" (FAZ) Jaime Baylys "Die Genies" (FAZ), Berit Glanz' "Unter weitem Himmel" (FAS), Salman Rushdies "Die elfte Stunde" (FAS), Claudia Sievers' "Das Buch des Lebens zu Ende lesen" (FR), Ian McEwans "Was wir wissen können" (taz) und Bijan Moinis "2033" (taz).
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Stichwörter: Sansal, Boualem

Kunst

Dass das Thema KI auf der Paris Photo im Grand Palais weitgehend ignoriert wird, erstaunt Marcus Woeller (Welt) zwar. Und auch gewagte Positionen sucht er vergeblich - dennoch überzeugt ihn die Messe etwa durch die Retrospektive mit Arbeiten von Sophie Ristelhueber, deren Arbeiten einmal mehr zeigen, wie wichtig es ist, "Fotografie als Dokumentar und künstlerischer Verstärker der Wirklichkeit zu verteidigen". Die Pariser Galerie Jérôme Poggi hat "über sechzig Fotografien von Sophie Ristelhueber zu einer monumentalen Bildfläche gefügt. Man sieht vom Krieg gezeichnete Menschen, verwundete Landschaften, geheimnisvolle Stillleben. Vier Wochen lang war Ristelhueber im Herbst 1991 mit Flugzeug und Hubschrauber über die Wüste Kuwaits geflogen, um die Spuren des Krieges zu fotografieren, der ein halbes Jahr zuvor dort getobt hatte. Manche dieser Spuren stehen in der Landschaft wie abstrakte Skulpturen. Auf den Aufnahmen ist kaum auszumachen, ob man Trümmer oder architektonische Reste sieht."

Lygia Clark: Superficie Modulada no. 7 (Modulierte Oberfläche Nr. 7), 1956, Colecao Marcos Ribeiro Simon. © Associacao. Cultural O Mundo de Lygia Clark

Nach ihrer Station in der Neuen Nationalgalerie in Berlin (unser Resümee) ist die große Lygia-Clark-Retrospektive nun im Zürcher Kunsthaus zu sehen - und NZZ-Kritiker Philipp Meier interessiert sich vor allem für Clarks malerisches Frühwerk, das sich noch ganz an der Konkreten Kunst orientierte: "Als demokratisch wurde von der brasilianischen Avantgarde verstanden, was zum Aufbau einer guten Gesellschaft mit unabhängig und frei denkenden Bürgern beiträgt. Dazu passte das konkrete Schaffen eines Max Bill. Der Schweizer stieß mit seinen klar nachvollziehbaren und gleichwertigen Modulen in Brasilien auf fruchtbaren Boden. Lygia Clarks Gemälde stellen indes eine weit geschmeidigere, sozusagen organische Variante der konkreten Kunst dar. Ihre Farbpalette ist verspielter und kostet die Zwischentöne zwischen den streng definierten Grundfarben aus. … Clark schuf nicht nur vibrierende, im Licht geradezu tanzende Variationen konkreter Malerei, sondern erweiterte auch bald schon das Bild in den Raum."

Besprochen werden die Ausstellung "Great Transformation" mit Werken von Lena Schramm in der Frankfurter Galerie Hanna Bekker vom Rath (taz), die Ausstellung "Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst" im Museum Barberini in Potsdam (SZ, mehr hier) und die Raoul Hausmann-Ausstellung "Vision. Provokation. Dada." in der Berlinischen Galerie (FAZ, mehr hier)
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Stichwörter: Paris Photo, Clark, Lygia

Architektur

Es hat im Trubel um den Siegerentwurf der neuen Hamburger Oper (unser Resümee) gestern offenbar kaum jemanden interessiert - aber auch in Düsseldorf wurde am Donnerstag der Wettbewerb für einen Opernneubau entschieden, und der ist in vielerlei Hinsicht das Gegenprogramm zum Hamburger-Entwurf, wie Nikolaus Bernau im Tagesspiegel weiß. Gewonnen hat das norwegische Büro Snøhetta, man plant realistisch mit einer Milliarde, statt einer gab es drei Wettbewerbsrunden - und auch der Entwurf scheint demokratischer gedacht: "Snøhettas Entwurf zeigt drei gewaltige Baukörper, die in der engen Innenstadt aufragen - noch ein Unterschied zu Hamburg: Dort soll die Oper ins Luxusviertel am Hafen umziehen, in Düsseldorf Teil des Stadtlebens bleiben. Große Fenster öffnen die steilen Foyers, sonst sind die Fassaden eher geschlossen, durchstanzt von kleinen Öffnungen gleich einem alten Computerband."

Matthias Alexander, der gestern noch in der FAZ staunte, dass mit Bjarke Ingels das Büro eines verhältnismäßig jungen Architekten den Wettbewerb für die neue Hamburger Oper gewann, beugt sich heute über den Entwurf und schimpft: "Ein bisschen maritimes Flair, ein bisschen Dünen- und Waldromantik - fertig ist der edelkitschige Architektur-Mix, der sogar Hanseaten sinnlich werden lässt." Überhaupt ärgert es Alexander, dass sich die Hamburger Politik von "einem in einem Steuerparadies sitzenden Milliardär einspannen" lässt, "seine Prestigeprojekte voranzutreiben und mitzufinanzieren", denn Michael Kühne wird als Gläubiger auch davon profitieren, dass nun entgegen aller Versprechen nun doch 595 Millionen Euro in den Elbtower investieren will, wo dann irgendwann das geplante Naturkundemuseum einziehen soll.

Weitere Artikel: In der NZZ feiert Hubertus Adam hundert Jahre Neues Frankfurt und empfiehlt die Ausstellungen "Yes, we care" und "Was war das Neue Frankfurt?" im dortigen Museum für Angewandte Kunst.
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Stichwörter: Oper Düsseldorf, Snohetta

Film

Der Filmemacher Hark Bohm ("Nordsee ist Mordsee") ist tot. Bert Rebhandl erinnert in der FAZ an eine Schlüsselfigur des deutschen Autorenkinos der 1970er und 1980er Jahre, der auch aufgrund seines leisen Auftretens oft im Schatten seiner schillernderen Kollegen stand: "Hark Bohm wurde zur Vaterfigur in einer antiautoritäten Filmfamilie, die vor allem für den Standort Hamburg prägend wurde, etwa mit der Gründung des Hamburger Filmbüros und des Filmfests Hamburg. Dass Institutionen einen republikanischen Geist atmen sollten, war in dieser Generation selbstverständlich. Und dass die Kunst es auch mit konkreten, politischen Missständen aufnehmen soll, gleichsam an der Seite des Journalismus, machte Bohm zum Beispiel 1987 mit 'Der kleine Staatsanwalt' deutlich, in dem er selbst die Hauptrolle übernahm." In der SZ ruft David Steinitz Bohm nach, im Tagesspiegel Andreas Busche, auf Spiegel Online Wolfgang Höbel.

Kulturkamp in Truth Or Consequences: Ari Asters "Eddington"

In einem Nest namens Truth Or Consequences hat Ari Aster seinen neuen Film "Eddington" gedreht. Es geht um die Kulturkämpfe, die die USA fest im Griff haben, als Brandbeschleuniger fungiert die Corona-Pandemie, auf die Aster zurückblickt. Jan Küveler ist in der Welt ziemlich angetan: "Aster (…) mixt Pandemieparanoia, Black-Lives-Matter-Proteste, den heuchlerischen Narzissmus der Selbstdarstellung in den sozialen Medien, Fake News, Verschwörungstheorien, sexuelle Traumata, unerfüllten Kinderwunsch und Verführung durch Sekten zu einem toxischen Cocktail. (…) Schon nach der Premiere in Cannes schieden sich an 'Eddington' die Geister - eben weil der Film nicht reflexhaft Schuldige benennt, sondern zeigt, wie Linke wie Rechte gleichermaßen heuchlerische Kreuzzüge führen." Auch FAZler Bert Rebhandl fühlt sich durchaus inspiriert von Asters Realdystopie: "Dass die Vereinigten Staaten keinen Ort mehr haben könnten, von dem aus eine Genesung denkbar wäre, das ist die Wahrheit, nach deren Konsequenzen Ari Aster mit seinem Film sucht." Für die taz bespricht Michael Meyns "Eddington".

Weitere Artikel: Till Kadritzke blickt auf critic.de auf die diesjährige Duisburger Dokumentarfilmwoche zurück, wo Filme nicht nur gezeigt, sondern im Anschluss auch ausführlich diskutiert werden. Jannis Holl erinnert in der FAZ an den Kultfilm "Kanak Attack". Patrick Heidmann unterhält sich in der FR mit Anke Engelke über deren neuen Film "Dann passiert das Leben". Michelle Yeoh erhält auf der kommenden 76. Berlinale den Ehrenbären, berichtet unter anderem der Standard

Besprochen werden Nadav Lapids "Yes" (Zeit Online), der Schwarzwald-Tatort "Der Reini" (FR), Edgar Wrights "The Running Man" (Welt), Justin Tippings "Him - Der Größte aller Zeiten" (critic.de), sowie die Serien "Pluribus" (taz) respektive "Stabil" (SZ).
Archiv: Film
Stichwörter: Aster, Ari, Eddington, Bohm, Hark

Bühne

Szene aus "V13". Foto: Birgit Hupfeld

Jene "emphatische Sachlichkeit" die Emmanuel Carrères Reportage "V13" über die Terroranschläge in Paris auszeichnete, geht verloren, wenn Stephan Kimmig sein "theatrales Destillat" auf die Bühne des Kölner Schauspiels bringt, muss Alexander Menden in der SZ feststellen: "In keiner Perspektive verharrt das Stück lange, allen Facetten, so scheint es, soll es gerecht werden, aber von allen will es auch irgendwie Abstand halten. … Überhaupt wirkt manches wie aufgepfropft: Paul Grill muss die wütenden Aussagen des Nebenklägers Patrick Jardin, der den Angeklagten für den Mord an seiner Tochter die Todesstrafe wünscht, mit grunzenden Muskelposen illustrieren - eine Art visuelle Denunziation eines menschlich nachvollziehbaren Impulses. Ebenso unnötig die gleichsam fiebrige Dringlichkeit, mit der vor allem Claude de Demo sowohl die Brutalität des IS anklagt, als auch - hochproblematisch - die Einlassungen des Hauptangeklagten Salah Abdeslam vorträgt. Stets hat man das Gefühl, hier wolle sich die dramatische Form in dramatischem Ton für die Umnutzung der gerade aufgrund ihrer Nüchternheit so wirkungsvollen Reportage rechtfertigen."

Besprochen werden Sarah Kortmanns Adaption von Marc-Uwe Klings Roman "Quality Land" am Frankfurter Stallburg Theater (FR), Carline Brouwers Musicalproduktion "Pretty Woman" im Deutschen Theater in Berlin (SZ), das Stück "Thikra - Night of Remembering" im Haus der Berliner Festspiele, mit dem sich der britisch-bengalische Choreograf Akram Khan von seiner Company verabschiedet (SZ), Stas Zhyrkovs Adaption von Saša Stanišics Roman "Herkunft" am Berliner Ensemble (Tsp), Sara Ostertags Adaption von Amir Gudarzis Roman "Das Ende ist nah" am Teata / Schauspielhaus Wien (nachtkritik),  Lena Braschs Inszenierung "No Scribes" nach Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red im Literaturhaus Berlin (FAS) und Dmitri Tcherniakovs Inszenierung von Tschaikowskys "Jungfrau von Orleans" unter dem Dirigat von Valentin Uryupin an der Niederländischen Nationaloper (FAZ).
Archiv: Bühne
Stichwörter: Carrere, Emmanuel

Musik

Annekathrin Kohout nähert sich in der taz dem K-Pop-Hype an, der längst nicht mehr nur ein Nischenphänomen ist. Die koreanische Popindustrie setzte bereits früh auf Fanaktivierung via Onlineplattformen: "Wie Hollywood nicht ohne das Kino möglich geworden wäre, wäre K-Pop nicht ohne Social Media denkbar. Früh baute die koreanische Unterhaltungsindustrie ein Ökosystem, das auf digitale Interaktion ausgerichtet war. Plattformen wie Lysn ermöglichten direkte Idol-Fan-Kommunikation, Weverse schuf eigene Räume für Fandoms. Videos werden nicht nur geschaut - sie werden zigfach angesehen, geliked, geteilt, geremixt, in Fan Fiction fortgeschrieben oder in Reaction-Videos analysiert und interpretiert."

Hier ein Musikvideo, das dank des Films "K-Pop Demon Hunters" Furore macht:


Rap und Schlager: Das passt besser zusammen als man auf den ersten Blick meint, schreibt Daniel Haas in der NZZ mit Blick auf den von Haftbefehl ausgelösten Reinhard-Mey-Hype. Gemeinsam ist beiden Genres einerseits die Ironieferne, andererseits der habituelle Abstand zum Bildungsbürgertum: "Im Schulterschluss von Rap und Schlager verschränkt sich also ein Herkunfts- mit einem Klassenphänomen. Spätaussiedlerkinder und prekarisierte Migranten können sich, anders als abgesicherte Bildungsbürger, die Dekadenz der Ironie nicht leisten. Sie müssen und wollen Geld verdienen. Ihr Begehren zielt aufs reale, nichts aufs symbolische Kapital. Para, Massari. Nicht Buchmesse, ZDF. Die Kollaborationen von Rappern und Schlagersängern bilden so gesehen eine Querfront des Realismus. Gemeinsam ergeben sie den Klang unserer Gegenwart."

Weitere Artikel: Judith von Sternburg besucht für die FR ein Konzert des HR-Sinfonieorchesters in der Alten Oper Frankfurt. Gegeben werden Werke von Brahms und Bruckner und die Rezensentin ist ziemlich begeistert. Ralf Niemczyk stellt in der FAS vier Fragen an die Musikerin Alli Neumann. Julian Weber bespricht in der taz eine unter anderem dem Sänger und Schauspieler Paul Robeson gewidmete Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste. Der Tagesspiegel blickt auf das Programm des Rejazz-Festivals, das in der Berliner Kunstfabrik Schlot stattfindet. VAN berichtet weiter über einen Streit, der in der Musikverlagszene schwelt - es geht um abwertende Äußerungen Nick Pfefferkorns, Leiter des Verlags Breitkopf & Härtel über gewisse Tendenzen in der Neuen Musik. Stefan Hochgesand schaut sich in der BlZ Gitarrentipps an, die Dani Sophia, ehemalige Begleitmusikerin Till Lindemanns, ins Netz stellt. Die Welt bringt ein von Xavi Sancho geführtes, ursprünglich in El País erschienenes Interview mit der Sängerin Rosalía. Gunda Bartels berichtet im Tagesspiegel über ein Konzert der Violinistin Agam Berger, die sich 482 Tage lang in den Händen der Hamas befand und nun die Berliner jüdischen Kulturtage in der Synagoge Rykestraße eröffnet (siehe auch das heutige 9punkt).

Besprochen wird ein Abend mit dem Schlagzeuger Alexej Gerassimez und dem Jazzpianist Omer Klein im Mozartsaal der Alten Oper Frankfurt (FR).
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