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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Zum Scheitern verurteilte Leben

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz, Zeit und Welt. Täglich ab 14 Uhr.
08.02.2016. Als höchst wirksames Antidot zu Nichtwissen und Unverständnis empfiehlt die SZ einen Sammelband "Deutsch-polnische Erinnerungsorte". Instruktiv findet sie auch das "Kleine Lexikon der Politik". Noch mehr als der spannende Plot gefällt der FR die plastische Figurenzeichnung in  Jeong Yu-jeongs koreanischem Thriller "Sieben Jahre Nacht".

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Heute leider keine Kritiken!

Frankfurter Rundschau

Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht. Thriller

Bestellen bei buecher.deCover: Jeong Yu-jeong. Sieben Jahre Nacht - Thriller. Unionsverlag, Zürich, 2015.
Unionsverlag, Zürich 2015, ISBN 9783293004948, Kartoniert, 528 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Koreanischen von Kyong-Hae Flügel. Sein Vater ist ein Versager: ein mittelmäßig erfolgreicher, ehemaliger Baseballspieler, der auf Druck seiner Frau eine Stelle als Sicherheitsmanager bei einem Stausee… mehr lesen

Neue Zürcher Zeitung

Heute leider keine Kritiken!

Süddeutsche Zeitung

Deutsch-Polnische Erinnerungsorte. Band 1: Geteilt /Gemeinsam

Bestellen bei buecher.deCover: Deutsch-Polnische Erinnerungsorte - Band 1: Geteilt /Gemeinsam. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn, 2015.
Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2015, ISBN 9783506773388, Gebunden, 818 Seiten, 89,00 EUR
Herausgegeben von Hans Henning Hahn, Peter Oliver Loew und Robert Traba. Deutsche und Polen teilen viele Erinnerungen, die jedoch unterschiedlichen Identitätsbedürfnissen in beiden Gesellschaften entsprechen. Die hier vorliegenden… mehr lesen

Florian Grotz (Hg.)/Dieter Nohlen (Hg.): Kleines Lexikon der Politik.

Bestellen bei buecher.deCover: Florian Grotz (Hg.) / Dieter Nohlen (Hg.). Kleines Lexikon der Politik. C. H. Beck Verlag, München, 2015.
C. H. Beck Verlag, München 2015, ISBN 9783406681066, Kartoniert, 799 Seiten, 18,95 EUR
Dieses "kleine" und gleichwohl umfassende Lexikon der Politik wendet sich an einen breiten Benutzerkreis. Alle beruflich mit Politik befassten Leser werden es als kompaktes und zuverlässiges Nachschlagewerk ebenso… mehr lesen

Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!

Die Welt

Heute leider keine Kritiken!

Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!

Archiv: Bücherschau

Auf der Klaviatur unserer Rezeptoren

06.02.2016. Ben Lerner beherrscht den Stil der Stunde perfekt, versichert die taz und lobt den Roman "22:04" für seine Mischung aus Theorie, Transzendenz und Atmosphäre. Mit Begeisterung liest sie auch Maria Sonia Cristoffs Geschichte einer anarchistischen Aussteigerin "Lasst mich da raus". Die Welt feiert Klugheit und Raffinesse von David Grossmans neuem Roman "Kommt ein Pferd". Die FR liest mit stockendem Atem Romane der Migration: Abbas Khiders Fluchtgeschichte "Ohrfeige" und Katharina Winklers Geschichte weiblicher Ohnmacht "Blauschmuck".

Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen

05.02.2016. Als milde, klug, unprätentiös und wertfrei lobt die FR Franziska Gerstenbergs Erzählband "So lange her, schon gar nicht mehr wahr". Die SZ entdeckt mit "Wolke und Walzer" von Ferdinand Peroutka einen europäischen Jahrhundertroman und erkennt in Ta-Nehisi Coates' Manifest "Zwischen mir und der Welt" den Text zur Stunde. Und die faszinierte FAZ begibt sich mit dem von Sigrid Schneider herausgegebenen Fotoband "Frauen im Revier" auf Zeitreise durchs Ruhrgebiet.

Den edlen Mikroben gehört die Zukunft

04.02.2016. Die SZ feiert Ivan Vladislavics magischen Roman "Double Negative" über Johannesburg kurz vor und nach Überwindung der Apartheid. Abbas Khiders Roman "Ohrfeige", der die verzweifelte Situation schlecht verwalteter Flüchtlinge in Deutschland aufs Korn nimmt, beeindruckt die FAZ und lässt die Zeit ungerührt. Die NZZ sieht Adolph Menzels Bilder dank Werner Busch mit ganz neuen Augen. Die Zeit hört den Klang der Wut des Pianisten James Rhodes.

Vom dunklen Boden der Wirklichkeit

03.02.2016. Die FR folgt staunend Erika Tophovens Geschichte des Hochstaplers und Beckett-Übersetzers Karl Franz Lembke. Die NZZ ist beeindruckt von Kathrin Schärers Bilderbuch über einen schlauen Fuchs und den Tod. Die SZ liest mit Angelika Krebs' "Zwischen Ich und Du" den ersten bedeutenden deutschsprachigen philosophischen Beitrag zu Henry James. Die FAZ empfiehlt die Neuübersetzung des Brontë-Klassikers "Jane Eyre" von Melanie Walz.

Hermeneutisches Wohlwollen

02.02.2016. Die NZZ erlebt in Orhan Pamuks neuem Roman "Diese Fremdheit in mir" den Zerfall Istanbuls. Die FAZ kommt voll auf ihre Kosten mit Gerd Haffmans Sammlung "Die komischen deutschen Erzähler". An Anja Reschkes Band "Und das ist erst der Anfang" zur Flüchtlingspolitik schätzt sie die Verbindung von humanitärer Idee und informiertem Realismus. Die SZ lernt von Ernst Peter Fischer, dass erst seit dem Barock die Nacht nicht nur zum Schlafen da ist.

Nur unironisch ist der Wahnsinn zu goutieren

01.02.2016. Überglücklich ist die SZ, Hector Oesterhelds dystopischen Comic-Klassiker "Eternauta" endlich einmal auf Deutsch lesen zu können. Absolut richtig findet die FAZ, dass Margot Friedlander ihre Erinnerung selbst als Hörbuch eingesprochen hat. Sehr emfpehlen kann sie auch Lesungen von Cervantes und Musil.

Wildkatzen und der Wilde Westen

30.01.2016. Die FR lernt mit Michael Köhlmeiers neuem Roman "Das Mädchen mit dem Fingerhut", wie das Elend aus früheren Jahrhunderten nach Europa zurückkehrt. Die NZZ wagt sich mit Juan S. Guse in die Gated Community Nordelta. Die taz betrachtet Manet mit den Augen Bourdieus. Die Welt liest frühe Erzählungen von Kenzaburo Oe.

Ein paar Striche, nicht zu dick und nicht zu dünn

29.01.2016. Wenn alle Alterswerke so lässig, leicht und stringent daherkämen wie Tito Topins Krimi "Exodus aus Libyen", würde die SZ nichts anderes mehr lesen wollen. Beim Betrachten des Bildbands "Polaroids 1958-1987" staunt sie außerdem, wie ungezwungen und ironiefrei Stars einst vor Andy Warhols Sofortbildkamera traten. Die FAZ begrüßt die kritische "Mein Kampf"-Edition als umfangreichen Beipackzettel und wirksames Gegengift zum Originaltext.

Hinreißend gallig

28.01.2016. Die FAZ reist mit vier Dandys im Tourenwagen Marke Sunbeam durch das Europa zwischen den Weltkriegen. Die NZZ erlebt Russische Revolution und Ersten Weltkrieg aus der Perspektive der exzentrischen Dichterin und religiösen Schwärmerin Sinaida Hippius. Die Zeit staunt über den Diskursrausch, der bei Theoretikern einsetzt, sobald über einem abstrakten Bild der Titel "Birkenau" steht. Die SZ lässt sich von Daniele Giglioli den modernen Opferdiskurs erklären.

Mythisch lyrisch

27.01.2016. Die SZ erliegt der Sprachgewalt Cormac McCarthys selbst in seinem Debüt. Die FAZ genießt die Identitätsspiele in der Ursprungsfassung von Alfred Döblins Roman "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende". Als spannend, witzig, manchmal bitter empfiehlt die NZZ Laszlo Garaczis Roman "Metaxa" über das postkommunistische Budapest. Und von Nicholas Stargardt lernt sie, warum die Deutschen bis zum bitteren Ende im Mai 1945 kämpften.

Techniken der Gewalt

26.01.2016. Immens spannend findet die NZZ, wie Javier Sebastián in "Thallium" postkoloniale Geschichte erzählt. Sehr zu schätzen weiß sie auch die feinen Beobachtungen in Peter Kurzecks Romanfragment "Bis er kommt". Fröstelnd liest die FAZ Boris Sawinkows bereits vielgelobten Terroristen-Roman "Das fahle Pferd". Leonardo Paduras großen Kuba-Roman "Die Palme und der Stern" liest sie dagegen mit gemischten Gefühlen.

Die finstersten Seiten des Menschseins

25.01.2016. Als Protokoll einer menschlichen Degradierung liest die FAZ Sam Hawkens Roman "Kojoten" über den Schmuggel an der texanisch-mexikanischen Grenze. Atemlos verfolgt sie auch Tito Topins abenteuerliche Fluchtgeschichte "Exodus aus Libyen". Die SZ erkundet mit Esther Kinsky und Martin Chalmers die Krim.

Die Pferdefüße des Lebens

23.01.2016. Als amüsantes und scharfsinniges Stück Hornbrillen-Literatur preist die SZ Ben Lerners Roman "22:04". Sehr beeindruckt ist sie auch von Alexander Ilitschewskis geologisch-philosophisch-historisch tiefgründigen Roman "Der Perser". Die taz liest mit großem Vergnügen Western-Comics von Antonio H. Palacios und Tiburce Oger. Und die FAZ empfiehlt Nicholson Bakers kluges, herrlich komisches und grandios übersetztes Buch "Das Regenmobil".

Mit ebenso grausamem wie zärtlichem Blick

22.01.2016. Der Zeitungsstrip lebt!, jubelt die NZZ angesichts der Comic-Sammelbände "Schöne Töchter" von Flix und "The Singles Collection" von Mawil. Die FAZ taucht mit Misha Glenny in den brasilianischen Drogensumpf und besucht mit Rudolf Stumberger "Das kommunistische Amerika". Die FR ist indes schwer beeindruckt von Jim Thompsons Familiensaga "Fürchte den Donner".

Rotkronkraniche rufen im Sumpfland

21.01.2016. Die SZ freut sich über eine Prachtausgabe des altchinesischen Buchs der Lieder in neuer Übersetzung von Rainald Simon. Die FAZ liegt dem Literaturkritiker Handke zu Füßen. Die Zeit saust mit Reisebüchern von Katharina von Arx, Alastair Bonnett und Rainer Wieland durch Länder und Zeiten. Die Welt mischt sich mit Navid Kermani unter Flüchtlinge und Fluchthelfer auf der Balkanroute.