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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Sympathie für Bügelfalte und Oberhemd

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz, Zeit und Welt. Täglich ab 14 Uhr.
31.07.2015. Mit der Neuauflage des 1933 von den Nazis verbrannten Romans "Ruhe und Ordnung" ermöglicht der Hasenverlag die lohnende Wiederentdeckung von Ernst Ottwalt, freut sich die SZ. Haru Hamanakas Wissenschaftsgeschichte der Lichtenbergischen Figuren lässt die FAZ über Natur und Geist, Funktion und Zauber nachdenken. Und die FR lässt sich von Christoph Türcke und Franco Berardi in die Philosophie und Poesie des Geldes einführen.
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Haru Hamanaka: Erkenntnis und Bild. Wissenschaftsgeschichte der Lichtenbergischen Figuren um 1800

Bestellen bei buecher.deCover: Haru Hamanaka. Erkenntnis und Bild - Wissenschaftsgeschichte der Lichtenbergischen Figuren um 1800. Wallstein Verlag, 2015.
Wallstein Verlag, Göttingen 2015, ISBN 9783835316270, Gebunden, 222 Seiten, 34,90 EUR
Haru Hamanaka rekonstruiert anhand der historischen Quellen Georg Christoph Lichtenbergs Entdeckung der nach ihm benannten Figuren physikalischer Entladungsmuster und - erstmalig - deren zeitgenössische Rezeption. Dabei gilt ihr… mehr lesen

Hamideh Mohagheghi: Frauen für den Dschihad. Das Manifest des Islamischen Staates

Bestellen bei buecher.deCover: Hamideh Mohagheghi (Hg.). Frauen für den Dschihad - Das Manifest des Islamischen Staates. Herder Verlag, 2015.
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2015, ISBN 9783451348327, Taschenbuch, 112 Seiten, 14,99 EUR
Zweisprachige Ausgabe Arabisch-Deutsch. Aus dem Arabischen von Hanane El Boussadani. Mit einem Kommentar von Hamideh Mohagheghi. Ein Dokument, das erschreckt und aufrüttelt: Das Manifest der Khanssaa-Brigade, einer rein… mehr lesen

Evan Osnos: Große Ambitionen. Chinas grenzenloser Traum

Bestellen bei buecher.deCover: Evan Osnos. Große Ambitionen - Chinas grenzenloser Traum. Suhrkamp Verlag, 2015.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2015, ISBN 9783518424834, Gebunden, 533 Seiten, 24,95 EUR
Aus dem Englischen von Laura Su Bischoff. 16. Mai 1976. Unter Lebensgefahr entfernt sich ein angesehener junger Offizier von der Truppe und wagt die Flucht über das Südchinesische… mehr lesen
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Frankfurter Rundschau

Franco Berardi: Der Aufstand. Über Poesie und Finanzwirtschaft

Bestellen bei buecher.deCover: Franco Berardi. Der Aufstand - Über Poesie und Finanzwirtschaft. Matthes und Seitz Berlin, 2015.
Matthes und Seitz Berlin, Berlin 2015, ISBN 9783957570925, Gebunden, 187 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Englischen von Kevin Vennemann. Wie lässt sich ein Wirtschaftssystem erklären, in dem Geld durch Geld erzeugt wird? Angesichts eines Informationskapitalismus, in dem Warenproduktion und körperliche Arbeit… mehr lesen

Richard Stark: The Hunter. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Richard Stark. The Hunter - Roman. Zsolnay Verlag, 2015.
Zsolnay Verlag, Wien 2015, ISBN 9783552057159, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Englischen von Nikolais Stingl. Parker - ohne Vorname, ohne Biografie - ist ein Einzelgänger, professionell bis zur Perfektion - als Verbrecher. Doch vor zehn Monaten wurde… mehr lesen

Christoph Türcke: Mehr!. Philosophie des Geldes

Bestellen bei buecher.deCover: Christoph Türcke. Mehr! - Philosophie des Geldes. C. H. Beck Verlag, 2015.
C. H. Beck Verlag, München 2015, ISBN 9783406674570, Gebunden, 490 Seiten, 29,95 EUR
Christoph Türcke geht den archaischen Ursprüngen des Geldes nach und entwickelt eine historisch-philosophische Genealogie, die von den sakralen Anfängen bis in die Gegenwart reicht. Detektivisch legt er offen,… mehr lesen
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Neue Zürcher Zeitung

Heute leider keine Kritiken!
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Süddeutsche Zeitung

Sandra Gugic: Astronauten. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Sandra Gugic. Astronauten - Roman. C. H. Beck Verlag, 2015.
C. H. Beck Verlag, München 2015, ISBN 9783406673702, Gebunden, 199 Seiten, 18,95 EUR
Wie Astronauten, nur über ein dünnes inneres Kabel verbunden mit dem Mutterschiff Erde, bewegen sie sich einen Sommer lang durch ihre Stadt: die Schulfreunde Darko und Zeno, das… mehr lesen

Ernst Ottwalt: Ruhe und Ordnung. Roman aus dem Leben der nationalgesinnten Jugend

Bestellen bei buecher.deCover: Ernst Ottwalt. Ruhe und Ordnung - Roman aus dem Leben der nationalgesinnten Jugend. Hasenverlag, 2014.
Hasenverlag, Halle 2014, ISBN 9783945377031, Gebunden, 270 Seiten, 19,80 EUR
Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Christian Eger. Der Text folgt der Erstausgabe von "Ruhe und Ordnung" im Malik Verlag von 1929, die 1933 von den… mehr lesen
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!
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Die Welt

Heute leider keine Kritiken!
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!
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Archiv: Bücherschau

Moll der Erinnerung

30.07.2015. Zum siebzigsten Geburtstag von Patrick Modiano lesen alle seinen neuen Roman "Damit du dich im Viertel nicht verirrst" und fühlen sich in seiner unverwechselbar melancholischen Stimmung sofort zuhause. Popliteratur lebt!, jubelt die FAZ über Karl Wolfgang Flenders Debütroman "Greenwash, Inc." Und die Zeit trauert nach der Lektüre von "In Andrews Kopf" erst recht um E.L. Doctorow.

Hinter den Blütenständen schäkert die Frühjahrsnymphe

29.07.2015. Mit "Der Untergang Barcelonas" hat Albert Sánchez Piñol einen veritablen Pageturner in der Tradition spanischer Abenteuerliteratur vorgelegt, freut sich die NZZ. Die FR informiert sich bei Ulf Jonak über "Architekturwahrnehmung" und bei Avempace "Über das Ziel des menschlichen Lebens". Und die SZ empfiehlt die mit dem vierten Band abgeschlossene Comicreihe "Blast" von Manu Larcenet als ein Meisterstück der modernen Melancholie.

Auf der Quasselinsel

28.07.2015. Schartig wie die Trümmer seiner Heimat findet die NZZ Hassan Blasims groteske Geschichten aus dem Irak "Der Verrückte vom Freiheitsplatz". Vergnügt durchlebt sie mit Lizzie Dorons "Who the Fuck is Kafka?" israelische und palästinensische Neurosen. Die FR geht mit Stephan Wackwitz' Erinnerungen an seine Mutter durch die harte Theorieschule der Siebziger. Großartig findet die SZ Newton Thornburgs todtraurigen, ohne jede Larmoyanz erzählten Noir-Klassiker "Cutter und Bone".

Der Wettstreit zwischen Einbildung und Wirklichkeit

27.07.2015. Die FAZ stürzt sich vergnügt mit William Shaws "Kings of London" in die Subkultur der Sixties, auf die der Kolonialismus bereits seinen Schatten wirft. Die SZ würdigt David Nirenbergs Geschichte des westlichen Antijudaismus. Die FR geht mit Albert Ostermaiers Roman "Lenz im Libanon" streng ins Gericht.

Sprung in die Welt

25.07.2015. Die NZZ stellt Literatur von den Färöer-Inseln vor. Die FAZ empfiehlt Lily Kings "Euphoria", eine literarische Lebensgeschichte der Ethnologin Margaret Mead. Die SZ findet in Udo Bermbachs Band über Houston Stewart Chamberlain, einem Vordenker des Nationalsozialismus, reichlich Diskussionsstoff. Die taz feiert Ulrich Peltzers "Das bessere Leben". Die Welt warnt: Peltzer bleibt ganz ideologiefrei.

Tragisches Vermächtnis

24.07.2015. Warum nicht die Zeichner von Charlie Hebdo, sondern ihre Kritiker Rassisten sind, erfahren FAZ und SZ aus Charbs kurz vor seiner Ermordung fertiggestellten "Brief an die Heuchler". Die FAZ reist mit den Biografien "Der Bauernjörg" von Peter Blickle und "Thomas Müntzer" von Hans-Jürgen Goertz ins frühe 16. Jahrhundert. Und die taz ergründet mit Michaelangelo Matos den Ursprung der House-Musik.

Gehversuche auf dem Endlosband der Akkumulation

23.07.2015. Die Tagebücher von Hitlers Chef-Ideologen Alfred Rosenberg gewähren der Zeit einen beklemmenden Einblick in die Spitze der NS-Polykratie. Die FAZ staunt über Gunhild Küblers Mammutprojekt, sämtliche Gedichte von Emily Dickinson ins Deutsche zu übertragen. FAZ, FR, SZ und Zeit lesen Ulrich Peltzers Roman "Das bessere Leben". Und die taz erfährt von Ashlee Vance, wie Elon Musk die Welt verändert.

Die Kostbarkeit des Wortlauts

22.07.2015. In seiner Biografie von Georg Forster gelingt es Jürgen Goldstein, den Naturforscher mit dem Revolutionär zu verbinden, stellt die NZZ begeistert fest. Von der Leidenschaft, Wissensgier und Eifersucht dreier junger Ethnologen erzählt Lily King in "Euphoria" der faszinierten SZ. Und die FAZ liest die Erinnerungen der Wiener Burgschauspielerin Elisabeth Orth.

Ästhetik der Planlosigkeit

21.07.2015. Die NZZ erkennt beim Lesen von Ulrich Peltzers neuem Roman "Das bessere Leben": Hilfe bei der Kontingenzbewältigung ist hier nicht zu erwarten. Die SZ liest beeindruckt, wie Sebastian Voigt in seinem Buch "Der jüdische Mai '68" die Biografien von André Glucksmann, Daniel Cohn-Bendit und Pierre Goldman zusammenführt. Von Wilfried Buchta lässt sie sich die penible Bürokratie des Islamischen Staats erklären. Die FAZ übt das wollüstige Versinken mit Frank Witzels Roman "Die Erfindung der Roten Armee..."

Keine seelischen Fluten

20.07.2015. Die SZ spürt geradezu körperlich die Wucht, mit der Jean Prévost in "Das Salz in der Wunde" seinen Parvenü-Helden auf die Karrierebahn katapultiert. Die FR lernt von Claire Hajajs Roman "Ismaels Orangen", dass Love and Peace nicht unbedingt für den Nahen Osten taugen. In der taz erkennt Stephan Wackwitz in Emily Dicksons Gedichten eine radikale Form des Poesiebucheintrags.

Die Wucht und Überzeugungskraft des Faktischen

18.07.2015. Das Gründungsprogramm eines literarischeren Journalismus oder einer journalistischeren Literatur meint die taz im Werk von James Agee auszumachen. Voller Faszination liest sie auch Tobias Sommers Roman "Jagen 135". Elif Shafak versetzt die NZZ mit ihrem märchenhaften Roman "Der Architekt des Sultans" ins Istanbul des 16. Jahrhunderts. Und Bov Bjerg erzählt der bewegten Welt in "Auerhaus" ganz unnostalgisch von der Magie des Erwachsenwerdens.

Das Wuseln des Konkreten

17.07.2015. Harper Lees frühes "Mockingbird"-Manuskript "Gehe hin, stelle einen Wächter" beschäftigt weiter die Kritik: Hochaktuell, staunt die SZ. Aber das Zeug zum Klassiker hat es nicht, meint die NZZ. Die FAZ ist beeindruckt, wie Michaela Krützen anhand dreier Klassiker eine ganze Filmgeschichte entwirft. Und die SZ freut sich, dass das Sams zurück ist, und zwar doppelt.

Das Grauen benennen, aber dem Wahnsinn widerstehen

16.07.2015. Harper Lees wiederentdeckter Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" wird sämtlichen hohen Erwartungen gerecht, versichert die FAZ. Die FR findet, er wäre besser nicht veröffentlicht worden. Die SZ ist tief beeindruckt, wie Stevan Tontic in seinen Gedichten Ästhetik und Ethik vereint. Und die Zeit amüsiert sich prächtig mit Joachim Lottmanns Roman "Happy End" (von dem die FAZ vehement abrät).

Die Kunstfigur eines idealen weißen Mittelschichtlers

15.07.2015. Die FAZ bejubelt James Purdys wiederaufgelegten Roman "Die Preisgabe" aus dem Jahr 1967. Harper Lees zehn Jahre zuvor entstandener Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" stimmt die Welt hingegen nachdenklich. Die NZZ liest mit großem Gewinn Vea Kaisers Familiensaga "Makarionissi" und Marianna Butenschöns Biografie der deutschstämmigen Romanow-Zarin Maria. Und die SZ reist mit Andrzej Stasiuks Fernwehgeschichten in die Tiefe der Zeit.

Wildnis noch auf dem kleinsten Areal

14.07.2015. Die NZZ blickt entsetzt mit Werner Bätzing in die Zukunft der entvölkerten und zum Freizeitpark verkommenen Alpen. Vom britischen Naturschriftsteller Robert Macfarlane lässt sie sich dann versichern, dass die Nachbarschaft von Tier und Mensch möglich ist. Die FAZ liest fasziniert Jürgen Goldsteins Biografie des Reiseschriftstellers und Jakobiners Georg Forster. Die FR rühmt Victor Klemperers Revolutionstagebuch "Man möchte immer weinen und lachen in einem".