
04.09.2026 SZ und Dlf bewundern, wie Shida Bayzar in ihrem modernen Anti-Heimat-Roman verdrängte Geschichte ans Licht bringt: Ein großer Wurf, meint die SZ. Wie das schleichende Gift des Islamismus wirkt, lernt die FAZ in einem "berauschenden" Roman von Safia al Bagdadi. Mit Maxim Biller blickt sie in die lange Geschichte des Antisemitismus. Überzeugend findet die FR es, wenn Philipp Ruch die Wahlerfolge der AfD mit dem Triumph der NSDAP im Jahr 1930 vergleicht. Dlf Kultur folgt Giuliano Musios Pinocchio ins Bergamo der Achtziger.

03.09.2026 Zeit und SZ blicken mit dem neuen Roman von Maxim Biller auf die lange Geschichte des Hasses auf Juden: Biller in Bestform, aber manchmal ungerecht, meint die Zeit. Die FR verliert sich gern mit Rachel Cusk in der Selbstbespiegelung. Die taz erfährt in einer Graphic Novel von Jutta Pilgram, was religiöse Orthodoxien bei Jugendlichen anrichten. Der Dlf Kultur lernt dank Davide Giuriato die Revolutionskraft der Fliege kennen. Und die NZZ lässt sich von frühen Gedichten von Juri Andruchowytsch eine "poetische Geschichtslektion" erteilen.

02.09.2026 Die FAZ verbeugt sich vor Shida Bazyar und ihrem Roman "Die Lücken", der sich sowohl der Geschichte der Deportation von Juden aus dem Hunsrück als auch der Fremdheitserfahrung iranischer Migranten widmet. Die FR lüftet mit Anousch Mueller und "Lori" DDR-Geheimnisse. Die NZZ lässt sich von Moritz Aisslinger erzählen, was eigentlich im Jahr Null so auf der Welt passierte. Die Welt blickt mit Johannes Ehrmann von den USA aus auf die Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933. Und Dlf bekommt von Beatrice Salvioni einen "saftigen Italo-Wälzer" serviert.

01.09.2026 Wolfgang Rathert zeigt der FAZ die dunkle Seite des Komponisten Herbert von Karajan. Die FR zieht sich warm an für Norbert Scheuers Roman "Holunderholz", der Erinnertes, Erfundenes und Philosophie verquickt. Die SZ bewundert den Mut und ungebrochenen Optimismus von Charlotte Knobloch. Mit Julia Willmann rettet sie ein einsames Strandhotel. Und die Welt sieht in Iwan Heilbuts Fluchtroman "Zugvögel" einen der wichtigsten deutschen Exilromane überhaupt.