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28.09.2024 Die Kritiker von FAZ, SZ, Dlf und Dlf Kultur staunen bei der Lektüre von hundert Briefen Siegfried Unselds, wie mühelos der Suhrkampverleger Geist, Geld und Macht zusammendenken konnte. Die FAS durchlebt mit Amir Tibons "Die Tore von Gaza" den 7. Oktober im Kibbuz Nahal Oz. Die NZZ lässt sich von Wassili Grossman auf eine "Armenische Reise" mitnehmen. Die SZ bewundert die strikte Formanalyse der Grönemeyer-Lieder durch Michael Lentz. Die taz erfreut sich an Robin Däutels und Astrid Scheibs "0%-Methode", erfolglos zu bleiben.

27.09.2024 Die FAZ überlegt mit Wolfgang Ullrich, wo die Kunst hinführt, wenn sie nur noch auf Identifikation und Empowerment setzt. Mit Ulrich Pfisterer sinniert sie über das Menschliche der Alraune. Die NZZ ermittelt mit dem Historiker Michael Sommer in der „Mordsache Caesar“. Die SZ notiert mit Thomas Köck, was sich in Sachen Rechtspopulismus seit 2023 in Deutschland und Österreich ereignete. Dlf Kultur zündet mit Mircea Cartarescus „Theodoros“ ein barockes Romanfeuerwerk. Und der Dlf denkt mit Daniel Kehlmann über Leo Perutz nach.

26.09.2024 Die NZZ begleitet die 19-jährige Salondame und Schriftstellerin Leonie d'Aunet 1839 in die Arktis. Dlf Kultur reist mit Aldous Huxley in den 1920ern durch Italien. Die FAZ lässt sich von Hengameh Yaghoobifarahs "Schwindel" in das Begehren von "demm" und "dey" einweisen. Die taz taucht mit "Plasmatropfen" in das surreale Universum von Joshua Groß.

25.09.2024 Als bisher besten Roman von Sally Rooney preist die SZ "Intermezzo", schon weil die Irin ihre Figuren wie auf einem Schachbrett virtuos hin- und herschiebt. Außerdem amüsiert sie sich prächtig, wenn Manfred Krug in seinen Tagebüchern auf den Tatort schimpft. Die FAZ sinniert mit der amerikanischen Lyrikerin Edna St. Vincent Millay über Lebensskepsis, Tod und Apfelbäume und staunt einmal mehr über den "Koeppen-Sound" von Christoph Peters. Und die FR reist mit Reportagen von Gabriele Tergit im Schnellzug nach Haifa.

24.09.2024 SZ und Dlf Kultur widmen sich mit Timothy Snyder der Frage: Was ist Freiheit? Die NZZ erfährt von der Philosophin Svenja Flasspöhler, wie man richtig streitet - Habermas ist auch mit dabei. Die FAZ lässt sich von Robert Probst in die Rezeptionsgeschichte der afrikanischen Kunst einführen. Die SZ reist mit Navid Kermani und seinem neuen Buch "In die andere Richtung jetzt" nach Ostafrika. Dlf Kultur verliebt sich in Elke Schmitters neuem Roman in die Liebe.

23.09.2024 Die NZZ fordert den Nobelpreis für Mircea Cartarescu und seinen neuen Roman über den äthiopischen Kaiser "Theodoros". Die FAZ freut sich über neue Kinderbücher: Bei Julie Völk verwandelt sich ein kleines Mädchen aus Protest in einen Elefanten. Rachel van Kooij erzählt in "Niemand so wie ich?" die Geschichte der intersexuellen Niki. Die FR hebt mit dem Roman "Frankfurt - Paris - Frankfurt" aus dem Nachlass von Peter Kurzeck einen literarischen Schatz. Die SZ liest bei Adrian Geiges von der "unheiligen Allianz" zwischen Wladimir Putin und Xi Jinping - und deren Verbündeten im Westen.

21.09.2024 Also, das Setting klingt vielleicht ein bisschen konventionell - es um zwei Brüder und ihre Beziehungen zu Frauen -, aber die FAS versichert: Sally Rooneys neuer Roman "Intermezzo" ist große Literatur. Die FR lässt sich von Yaroslav Hrytsak eine "Biografie der Ukraine" erzählen. Obwohl die einst bis zu acht Meter lange Stellersche Seekuh ausgestorben ist, gibt sie in Iida Turpeinens Roman "Das Wesen des Lebens" eine überzeugende Protagonistin ab, findet die FAZ. Die taz erinnert sich mit Wehmut und einem Band der Zeitschrift für Ideengeschichte an die "Suhrkamp-Kultur".

20.09.2024 Die FAZ erfährt von Sally Coulthard alles übers Huhn - von kultischer Verehrung bis zu KFC. Von Yuval Noah Harari lässt sie sich eine kurze Geschichte der Informationsnetzwerke erzählen. Beeindruckt folgt die NZZ dem Osteuropahistoriker Jörg Baberowski, der auf mehr als 1300 Seiten die Geschichte des russischen Zarenreichs entfaltet, um das gegenwärtige Russland zu verstehen. Der Dlf folgt Olga Grjansnowas ganz normaler jüdischer Familie von Berlin nach Gran Canaria. Die FR blickt mit Ulrich Johannes Schneider in Carnegies Bibliotheken. Und die SZ empfiehlt Kinder- und Jugendbücher.

19.09.2024 Wer noch an die Liebe glaubt, lese Elke Schmitters "Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch", ruft Dlf Kultur. Die FR taucht mit Ernst Cassirer in die "Metaphysik der symbolischen Formen" ein. Die FAZ fühlt sich sehr wohl mit Punk a la Eckhart Nickel. Der Dlf empfiehlt zur Lektüre von Mario Vargas Llosas "Die große Versuchung" kreolische Walzer von Lucha Reyes.

18.09.2024 Die NZZ wird in Isabelle Lehns Roman "Die Spielerin" in ein "rasantes Verwirrstück" um eine ganz unscheinbare Betrügerin hineingezogen, die sogar der Mafia zuarbeitete. Die SZ ist begeistert von David Coppos Roman, der die Radikalisierung eines italienischen Jugendlichen zum rechten Schläger nachzeichnet. Beklemmung löst in ihr Jessica Linds "Kleine Monster" aus, die die Grausamkeit von Kindern in den Fokus nimmt. Bei Moon Unit Zappa wird die Welt Zeuge, wie ein Familienmärchen zur Grimm'schen Gruselgeschichte wird.