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13.02.2025 Die FAZ freut sich, wie fröhlich und widerspruchsreich Peter Handke in seinem Bühnenstück "Schnee von gestern, Schnee von morgen" drauflos assoziiert. Und ihr imponiert, wie modern Tove Ditlevsen schon 1975 in "Vilhelms Zimmer" über Gewalt in der Ehe schrieb. Der SZ geht Feridun Zaimoglus Roman "Sohn ohne Vater" ans Herz, der vom Tod des Vaters, Trauer und Erinnerung erzählt. Die Zeit amüsiert sich mit Jakob Heins Roman "Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste", der ihr eine aparte neue Perspektive auf die DDR bietet.

12.02.2025 Die FAZ lässt sich von der überbordenden Erzählfantasie Sofia Andruchowytschs im dritten Teil ihres "Amadoka-Epos" überwältigen. Außerdem freut sie sich über "Scharfsinn, Humor und Selbstironie" in den Reiseberichten Aldous Huxleys aus der Zeit zwischen den Weltkriegen. Die SZ möchte mit Luisa Neubauer mutig sein. Die NZZ entdeckt die kluge Feministin und Lyrikerin Betty Paoli.

11.02.2025 Die FR lauscht in Ismail Kadares Roman "Der Anruf" einem Telefonat zwischen Boris Pasternak und Josef Stalin, das sie zum Schaudern bringt. Die FAZ lernt von Lothar Burchardt, dass Amerika nicht zum ersten Mal die Hand nach Grönland ausstreckt. Mit Elsa Koester findet sie sich "Im Land der Wölfe" wieder. Die NZZ schwelgt in Reinhard Kleists Comic über David Bowies Berlin-Jahre. Außerdem mag sie, wie Zach Williams in seinen Kurzgeschichten die Dinge lakonisch in der Schwebe halten kann. Dlf empfiehlt Erin Güvercins Band "DİTİB und der ferngesteuerte Islam in Deutschland".

10.02.2025 Die NZZ zieht den Hut vor Niviaq Korneliussens Roman "Das Tal der Blumen", der die grönländische Regierung dazu bewegt hat, endlich etwas gegen die vielen Suizide im Land zu unternehmen. Die FR taucht in Suzuki Suzumis Roman "Die Gabe" ab ins Rotlichtmilieu von Tokio. Die SZ ergründet mit Andrea Maurer das Phänomen Sahra Wagenknecht. Dlf Kultur verschlägt es mit Alan Murrin an die irische Küste der neunziger Jahre, wo Frauen gegen ihre Ehemänner aufbegehren.

08.02.2025 Die FAZ beschäftigt sich dank Karin Wozonig mit Lyrik und Leben der
österreichischen Dichterin Betty Paoli. Die FR entlarvt mit Kyrylo
Tkatschenko die Selbstverblendung der Linken in Bezug auf die Ukraine.
Die NZZ kann in Wang Xiaobos Roman nachlesen, was für eine schreckliche
Barbarei das sogenannte "Goldene Zeitalter" in China tatsächlich war.
Die taz gleitet in Zach Williams
Erzählungen fast unmerklich von der Realität in den Wahnsinn. Und Dlf vertieft sich in Franz Josef Czernins Essayband "Ein anderes Licht?".

07.02.2025 Die SZ wird von den in dem Band "Füller-Kinder" versammelten Erzählungen von Anne Frank mit voller Wucht getroffen. Die taz atmet mit Maxime Le Calvé die Atmosphäre des Golden Pudel Clubs ein. Die FAZ hält sich mit László F. Földényi im Schatten der Guillotine auf. Der Dlf Kultur versucht im neuen Roman von Michael Köhlmeier das Böse zu fassen und kürt Ivy Pochodas "Sing mir vom Tod" über Gewalt unter Frauen zum absoluten Spitzen-Krimi.

06.02.2025 Die
FAZ landet mit
Sebastian Barrys Roman "Jenseits aller Zeit" im Kopf eines pensionierten Polizisten, der einen abgründigen Fall im
Irland der Sechziger untersucht. Die
FR lässt sich mit
Andrew O'Hagans angenehm bösem Roman "Caledonian Road" in ein
London-
Wimmelbild versetzen. Die
NZZ informiert sich bei
Christian Uhle über Chance und Risiken
künstlicher Intelligenz.
SZ und
Zeit sind hingerissen von
Zach Williams' Erzählband "Es werden schöne Tage kommen" (hier auch Angela Schaders "
Vorwort"). Die
Welt liest schockiert einen Band über "
Judenhass im Kunstbetrieb".

05.02.2025 Die FAZ ist überglücklich, dass der Roman "Der Held der See" des japanischen Autors Yukio Mishima wiederentdeckt und neuübersetzt wurde. Außerdem erfährt sie von Kai Lehmann Interessantes aus dem Alltag des herzoglichen Scharfrichters Johann Jeremias Glaser. Die NZZ erfährt derweil von Mary Beard, was eigentlich die römischen Kaiser den ganzen Tag so trieben. Und Dlf lässt sich von Markus Frenzel den Einfluss der chinesischen Staats- und Parteiführung in Deutschland erklären.

04.02.2025 Die SZ spürt mit Victor Heringer der jungen Liebe zweier Männer nach, die im Brasilien zu Zeit der Militärdiktatur keine Zukunft hat. Außerdem vertieft sie sich in den ersten Band der Biografie von Bill Gates. Die FAZ lässt sich von Matthias Kopp die wechselvolle Geschichte des Christentums im Irak erzählen. "Betörend schön" findet sie Alexander Schnickmanns lyrisches Katastrophenszenario "requiem". Die NZZ empfiehlt Richard Sennetts Essay "Der darstellende Mensch", der ihr die enge Verwandtschaft zwischen Theater und politischer Selbstdarstellung erklärt.

03.02.2025 Die SZ spielt mit dem Außenseiter-Paar aus Kurt Prödels Coming-of-Age Geschichte "Klapper" Computerspiele. Von Leon Erlenhorst und Arndt Freytag von Loringhoven lässt sie sich die Strategien der russischen Internet-Propagandisten erklären. Die FAZ geht in Catherine Ryan Howards rasantem Thriller "The Trap" auf die Jagd nach einem Frauenmörder. Dlf Kultur erklärt mit Andreas Beyers Künstlerbiografie "Cellini" das Leben des Bildhauers zu seinem wahren Kunstwerk.