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12.04.2025 Dlf Kultur feiert die bekannte Märchen verfremdenden und betörend parfümierten Erzählungen Angela Carters. Die FAZ taucht mit Sidik Fofana in die Welt eines Wohnblocks in Harlem ein. Außerdem lässt sie sich von Wolf Gregis in ein Karfreitagsgefecht mit den Taliban ziehen. Die taz lernt von Riccardo Nicolosi, Putins Kriegsrhetorik ernst zu nehmen. Die SZ amüsiert sich mit Regenwurm und Anakonda, die sich gegenseitig vorstellen. Und lässt sich von Christoph Türcke die "Philosophie der Musik" erklären.

11.04.2025 Die FR amüsiert sich prächtig, wenn Margaret Atwood ältere Damen aufs Kritikerpatriarchat loslässt. Der Dlf lässt sich mit dem Soziologen Wolfgang Engler durch ein von Schuld und Scham geprägte ostdeutsches Leben treiben. Dem Literaturwissenschaftler Martin Puchner folgt der Dlf in einer Globalgeschichte der Welt auf den verschlungenen Pfaden des kulturellen Austauschs. Die FAZ vergnügt sich derweil mit den Göttern, die ihr Sarah Iles Johnston vorstellt. Und Dlf Kultur birgt viele zarte Schätze in Katharina Hackers "Handbuch der Traurigkeiten".

10.04.2025 Die FAZ blättert angeregt in den Tagebüchern der österreichischen Schriftstellerin und Canetti-Geliebten Friedl Benedikt und möchte nun auch deren schriftstellerisches Werk kennenlernen. Die NZZ schlendert mit Tomasz Rozyckis Glühbirnendieben einen langen kafkaesken Flur im ehemaligen Ostblock entlang. Die Zeit lässt sich von Hubert Winkels vom Aufwachsen am Niederrhein erzählen und staunt, wie gut "Die drei ???" mit Thomas Mann funktionieren. Und der Dlf amüsiert bestens mit Anja Salomonowitz' schrillen Schilderungen aus dem Seniorenheim.

09.04.2025 Die FAZ singt eine Hymne auf den Roman "Nachtgäste" des bosnischen Schriftstellers Nenad Velickovic, der vom Leben im belagerten Sarajewo erzählt. Außerdem gibt sie sich mit Konrad Paul Liessmanns Essay der Plattenspieler-Nostalgie hin. Die NZZ gibt sich mit Emmanuel Carrère auf einen "wilden Trip" durch das von LSD und Verfolgungswahn gesprägte Leben des Science-Fiction-Schriftstellers Philip K. Dick, den vor allem die "Droge Amerika" in den Wahnsinn trieb. Für "stilistisch brillant" erklärt die FR Franzobels Roman "Hundert Wörter für Schnee" über das Schicksal des Inughuit-Jungen Minik, der vom Polarforscher Robert Peary nach New York mitgenommen wird.

08.04.2025 Die FAZ blättert fasziniert in den Gedichten des russischen Schriftsteller Sergej Sawjalow, der europäische Antike und die Kultur der finno-ugrischen Mordwinen verwebt. Die taz amüsiert sich mit Titiou Lecoqs Balzac-Biografie, die Balzacs Talent zum Bankrott und seinen Größenwahn in den Blick nimmt. Die FR folgt Michael Thumann auf seiner Reise von Moskau nach Berlin, nach Georgien und die baltischen Staaten und schaut zurück in die Zeit, als die Russen noch neugierig waren auf den Westen. Dlf Kultur wandert in Anna de Marckens Apokalypse-Roman mit der einarmigen Zombiefrau Geneviève gen Westen.

07.04.2025 Die SZ löst mit dem japanischen Phantom-Autor Uketsu ein hochspannendes Bilderrätsel. Die FR schwelgt mit Patrick Modiano in melancholischer Erinnerung an "Die Tänzerin". Die NZZ wird von Urszula Honek in "Die weißen Nächte" in die rauhe Welt eines polnischen Bergdorfes versetzt. Die SZ entziffert mit Georgi Demidows Roman "Zwei Staatsanwälte" Handschriften aus dem stalinistischen Straflager. Die taz beugt sich über bisher unveröffentlichte Gedichte von Rolf-Dieter Brinkmann.

05.04.2025 Die FAZ tanzt mit dem neuen Roman von Patrick Modiano durch Paris. Die FAS versteht Mary Shelleys Roman "Mathilda" über Inzest zwischen Vater und Tochter als Kommentar "zur monströsen Aggression literarischer Empfindsamkeit". Die SZ wird in Andreas Langers Science-Fiction-Roman "They are everywhere" von Robotern gejagt und kommt bei den Amischen und den Ludditen vorbei. Die taz hört in Liz Moores Krimi "Der Gott des Waldes" das "Knirschen im Sozialgefüge". Die Welt ergründet mit Ilka Quindeau den Zusammenhang zwischen "Psychoanalyse und Antisemitismus".

04.04.2025 Die FAZ blickt mit den Historikern Sören Urbansky und Martin Wagner auf das komplexe Verhältnis zwischen China und Russland seit dem 17. Jahrhundert. Die SZ bewundert, wie Martin Prinz in seinem Roman über die letzten 41 Tage des Zweiten Weltkriegs in Österreich gegen das Vergessen anschreibt. Außerdem empfiehlt sie Wanda Dufners wunderbar ausufernde Graphic Novel über eine Teenager-Schwangerschaft. Die taz reist mit Helge Timmerberg im alten Benz nach Marokko. Der Dlf umkreist mit Kathrin Bach "German Angst" in all ihren Spielarten.

03.04.2025 Die FAZ bewundert die poetische Prägnanz von Nadja Küchenmeisters Langgedicht "Der Große Wagen". Die FR sucht mit Hartmut Lange die Kunst auf einer Zeitreise vom Römischen Reich bis nach Auschwitz. Die Zeit begibt sich mit Christoph Hein auf "Das Narrenschiff" namens DDR. Dlf Kultur empfiehlt Giselle Clarksons Kindersachbuch "Schau genau hin!", dass Käfer, Schmetterlinge und Insekten unter die Lupe nimmt.

02.04.2025 Die SZ singt Hymnen auf Kaveh Akbars Debütroman "Märtyrer!", in dem ein Dichter mit dem Dschihad liebäugelt. Die FAZ taucht ein in Urszula Honeks Dorfroman "Die weißen Nächte" und findet ein magisch-realistisches Panorama voller Licht und Dunkelheit. Von Ingo Dachwitz und Sven Hilbig lässt sie sich erklären, wie große Techkonzerne neue Formen kolonialer Abhängigkeit geschaffen haben. Die FR liest bewegt Fernando Aramburus Roman "Der Junge" über ein tragisches Unglück im Baskenland im Jahr 1980. Die NZZ begegnet bei Helene Hegemann Berliner Druffis, Hipstern und einer unheimlichen Doppelgängerin.