Perlentaucher-Autor

Robin Meyer-Lucht

Robin Meyer-Lucht, Diplom-Medienberater, geboren 1973, arbeitet seit 2005 als Strategieberater und Medienjournalist. Er hat in Hamburg, Berlin, London und St. Gallen Medienökonomie und Kulturwissenschaften studiert. Von 2001 bis 2004 war er Forschungsassistent von Prof. Dr. Peter Glotz am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, bei dem er über die Wettbewerbsstrategien deutscher Nachrichtensites promoviert hat.
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Elektronische Presse findet doch statt

Virtualienmarkt vom 24.06.2008 24.06.2008. Elektronische Presse findet nicht statt? Der versierte Politikverkäufer Roland Koch hat einen enttäuschenden Rundfunkstaatsvertrag gradlinig verkauft - die Journalisten sind ihm gefolgt. Die Frage einer Rundfunkfreiheit 2.0 hat die Politik im Eigeninteresse gemieden.

Nervöse Zonen der Medienpolitik

Virtualienmarkt vom 20.04.2008 20.04.2008. Der Expansion der öffentlich-rechtlichen Sender im Netz muss eine Grenze gesetzt werden - im Interesse der Anstalten selbst. Die BBC ist ein Vorbild. Voraussetzung ist aber auch, dass die deutschen Zeitungen Qualität ins Netz bringen.

Das Benzin des Internets

Virtualienmarkt vom 14.12.2007 14.12.2007. Gebt mir mein hierarchisches Mediensystem zurück! Printjournalisten befürchten den Tod des "guten Journalismus" durch das Web 2.0. Gleichzeitig wird ein Blogger zum Journalisten des Jahres gewählt. Während der Diskurs rauscht, verdient Google geräuschlos an Millionen deutscher Nutzer je 3 Euro im Monat.

Krankheit als Metapher

Virtualienmarkt vom 05.11.2007 05.11.2007. Frank Schirrmacher rückt das Internet in seiner Grimm-Preisrede in die Nähe einer Krankheit. Für den Qualitätsjournalismus, den er dem Chaos des Netzes entgegensetzen will, findet er keine vergleichbar kraftvolle Metapher.

Was sollen die Öffentlich-Rechtlichen im Internet?

Virtualienmarkt vom 22.08.2007 22.08.2007. Was spricht für oder gegen ein verstärktes Engagement der öffentlich-rechtlichen Anstalten im Internet? Der Virtualienmarkt präsentiert hier eine erste Liste von Pro- und contra-Argumenten für die medienpolitische Debatte der nächsten Wochen und Monate. Weitere Vorschläge von Lesern des Perlentauchers sind erwünscht. Von Robin Meyer-Lucht

Überlebt der Journalismus den Markt?

Virtualienmarkt vom 24.05.2007 24.05.2007. Wie markttauglich ist die Öffentlichkeit? Jürgen Habermas stellt in seinem Essay über die Zukunft der Zeitungen die richtige Frage. Aber gibt er auch die richtige Antwort? Eine Studie über die marktorientieren Niederungen des Online-Journalismus bestätigt zumindest Habermas' Diagnose.

Das 2.0 Gefühl

Virtualienmarkt vom 21.12.2006 21.12.2006. Die Internet-Medien werden immer mächtiger - nicht die klassischen Medienhäuser, sondern Plattformen wie Google und Youtube. Auffindbarkeit wird zur Leitwährung, aufwändige Inhalte dagegen zur aussterbenden Art.

Ungeliebte PC-Gebühr

Virtualienmarkt vom 16.10.2006 16.10.2006. Diese Woche fällt die Entscheidung der Ministerpräsidenten über die PC-Gebühr. Sie könnte auch eine Debatte über die zunehmend diffuse Legitimationsgrundlage und mediokren Online-Angebote der Öffentlich-Rechtlichen anstoßen.

Mit dem Handy in die Röhre gucken

Virtualienmarkt vom 24.05.2006 24.05.2006. Die Geschichte des Internets wiederholt sich beim Mobilfunk: geschlossende Betreiberportale lahmen, das offene Internet beflügelt die Nutzung. Das Handy-Fernsehen allerdings wollen die Mobilfunkunternehmen ganz allein kontrollieren - die Medienanstalten folgen ihnen bereitwillig.

Internet Kills the TV Hit

Virtualienmarkt vom 18.01.2006 18.01.2006. Jeden Tag fallen einem weniger Gründe ein, warum das Netz das Leitmedium Fernsehen nicht ebenso stark verändern könnte wie die Musikindustrie. Diesmal könnte es wirklich klappen. Auch wenn Google Video noch erschreckend beta ist.

Egocasting

Virtualienmarkt vom 23.02.2005 23.02.2005. Der Trend geht zur Fetischisierung des eigenen Medienkonsums. Aber Technik bedeutet Gewinn von Möglichkeiten und Verlust von Beschränkungen. Ob bei iPod, TiVo oder Weblog: - es ist hilfreich, beides zu betrachten.

Middelhoff, Anderson und das Netz

Virtualienmarkt vom 17.12.2004 17.12.2004. Thomas Middelhoff fordert Massenumsätze auch im Internet. Für Chris Anderson, Chefredakteur von Wired, ist dagegen die Tyrannei von Hits und Mittelmaß vorbei. Doch auch die neue Ökonomie des "langen Endes" kann ein "kommerzieller Selbstmord" sein.

Noten für Nachrichten?

Virtualienmarkt vom 04.03.2004 04.03.2004. Das Internet macht die journalistische Arbeit transparenter und kritisierbarer. "Watch-Blogs" beäugen kontinuierlich den Nachrichtenfluss - und wollen mitreden. Doch die Standards der Beurteilung sind heftig umstritten.

Innovation Phono Collect

Virtualienmarkt vom 03.02.2004 03.02.2004. Während uns die nächste Welle von Internet-Anwendungen aus den USA erreicht, wurschteln Teile der hiesigen Internetwirtschaft zaghaft und in Toll-Collect-Manier vor sich hin. Was helfen da Kanzler-Runden?