Medienticker

Kirschtörtiger Imperativ

Medien-News + Links + Audios + Videos + Radio + Podcast. Die tägliche Newsletter-Auslese. Von Rüdiger Dingemann
16.09.2016. Aktualisiert: Edward Albee ist tot - Steinzeit in Luxemburg: Analyse des EuGH-Urteils zur Störerhaftung - Google, Facebook & Co.: Abrechnung der Super-Nerds - Literaturkritik-Debatte: Das primitive Bedürfnis nach Streit und Zoff & automatische Literaturkritik - Pflichtlektüre: Für Journalisten & die sich dafür halten - Theater-Nachtkritiken - Pflichtlektüre: Für Journalisten & die sich dafür halten - Begriffsklärung: Nation & Nationalismus, Identitäre & völkisch + Manuskriptfund: Shakespeare zur Flüchtlingskrise.

Heute u. a.

Zitat des Tages
"Wenn es die Presse nicht gäbe, dürfte man sie nicht erfinden." (Honoré Balzac)

Aktualisiert: +Samstag

Heute u.a.:
+ Nachruf
Edward Albee ist tot
(zeit) -Der Autor des Theaterstücks "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Albee galt als Dramatiker, der Amerika ins Gewissen redete. Für "A Delicate Balance2 erhielt er einen Pulitzer-Preis in der Kategorie Drama. Die Ehrung bekam er zwei weitere Male für die Stücke See-Eskapade (1974) und Three Tall Women (1991).
Mit Humor und Sprachwitz ...
(dra) - ... verstörte und verzückte Edward Albee gleichermaßen. Albees Meisterstück "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" bleibt unvergessen.

+ VG Wort
Die Tischvorlage
(pt) Auch die geradezu hetzerische Berichterstattung der FAZ und anderer Zeitungen ändert nichts an der Rechtslage: Die VG Wort macht sich strafbar, wenn sie die den Anspruchsberechtigten zustehenden Gelder nicht so bald wie möglich ausschüttet. Dafür hätte es keine Mitgliederversammlung gebraucht. Einige rechtliche Einschätzungen, die zur Versachlichung der Diskussion beitragen mögen. Von Martin Vogel.

Steinzeit in Luxemburg
Analyse des EuGH-Urteils zur Störerhaftung
(hei) - Der EuGH irritiert mit einem lebensfremden Urteil zum Thema WLAN-Haftung. Nun ist wieder der Bundestag am Zug, analysiert der Richter Ulf Buermeyer die Entscheidung aus Luxemburg. von Ulf Buermeyer

Google, Facebook & Co.
Die Abrechnung der Super-Nerds
(welt) - Bei Facebook soll die Stimmung "faschistisch" sein. Die Work-Life-Balance bei Apple gilt als "fürchterlich". Von Christian Meier

"Eight Days a Week"
Auf dem Höhepunkt der Beatlemania
(dra) - "Eight Days a Week" heißt ein neuer Dokumentarfilm über die Beatles, gedreht von Hollywood-Regisseur und Oscar-Preisträger Ron Howard. Der Film handelt von den Tourneejahren der Band zwischen 1962 und 1966. Friedbert Meurer hat Ron Howard in London in den legendären Abbey Road Studios getroffen.
Was auf Konzerten abging
(dra) - Die Ernüchterung nach der Welttournee, ihr Polarisieren in den USA und hysterische Fanreaktionen ...

+ (zeit-video) Premiere in London
Interview

"Aus der Unschuld ins Chaos"
(sp) - Hier erzählt Regisseur Ron Howard, warum sein Film auch für Jüngere interessant ist.

+Theater-Nachtkritiken
Mittendrin im Zweifel
Shumona Sinhas "Erschlagt die Armen" in Hamburg
(nt) - Erschlagt die Armen - Anne Lenk inszeniert am Thalia Theater Hamburg den Roman von Shumona Sinha über die bürokratische Hölle der Flüchtlingskrise
Als ob der liebe Gott gestorben wäre

Abschlussball am Berliner Ensemble
(nt) - Abschlussball - Brecht-Schüler Achim Freyer verbreitet zum Auftakt der finalen Spielzeit von Intendant Claus Peymann am Berliner Ensemble Weltenendstimmung
Wildes Denken
Büchners "Dantons Tod" in Bremen
(nt) - Dantons Tod - In ihrer Bremer Lecture-und-Tanzperformance rund um Georg Büchners Revolutionärsdrama suchen Gintersdorfer/Klaßen die postkoloniale Problemlage
Stadt als leichte Beute
Gilgamesh in Düsseldorf
(nt) - Gilgamesh - Roger Vontobel inszeniert das Ur-Epos in Düsseldorf zur Eröffnung der Intendanz von Wilfried Schulz
Flurgespräche der Zentralbanker
Theresia Walsers "Im Turm zu Basel" in Basel
(nt) - Im Turm zu Basel - Sebastian Schugs Uraufführung von Theresia Walsers Banker-Stück verspricht geringe Rendite
Eine Kirche der Abschottung
Medea.Matrix in Duisburg
(nt) - Medea.Matrix - Susanne Kennedy und Markus Selg inszenieren in Duisburg eine Medea-Messe

Pflichtlektüre
Für Journalisten & die sich dafür halten
Ein zeitloser Band, der in jede Redaktionsstube & neben den Rechner der Blogger wie Netzaktivsten jeglicher Coleur gehört:
Honoré de Balzacs "Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken. Die schrägen Typen der Journaille." Aus dem Französischen & kommentiert von Rudolf von Bitter  mit einem sehr ausführlichen Anhang zur politischen Situation & dem literarischen Leben der 1830er Jahre, Autoren, Verleger, Buchhandel, Theater, Zeitungen & Zeitschriften, Balzac in der & über die Presse sowie über seine Widersacher Charles-Agusustin Sainte-Beuve & Jules Janin, dazu ein biografisches Namens- und Zeitschriftenverzeichnis.
"Journalisten? Hohle Schwätzer und vorlaute Kläffer! Zeitungsmacher? Elende Opportunisten! Kritiker? Perfide Ignoranten! Für Balzac waren Presseleute so ziemlich das Letzte. In seinem Bestiarium der Pariser Journaille, hier erstmals ins Deutsche übersetzt, wagt der Autor einen satirischen Rundumschlag - respektlos, böse und herrlich einseitig. - Ergänzt wird die heitere Philippika durch Balzacs Appell an Schriftsteller, ihr Urheberrecht zu verteidigen." (Klappentext+Leseprobe)

+ Literaturkritik-Debatte
Literaturclub vs. Literaturkritik
Das primitive Bedürfnis nach Streit und Zoff
(mw) - "Die Verunglimpfung einer Autorin durch Kritikerin Elke Heidenreich jüngst im Literaturclub des Schweizer Fernsehens kommt nicht von ungefähr: Die Pathologisierung der Schriftstellerin, deren Werk Heidenreich verabscheut, steht symptomatisch für eine Beschäftigung mit Büchern, die nicht zwischen Leben und Werk zu trennen vermag. Als TV-Unterhaltung funktioniert das. Mit Literaturkritik hat das aber nichts zu tun.Von Lothar Struck,
Kathrin Passig über automatische Literaturkritik
(voll) - Alle klagen über schlechte Literatur, aber niemand bemüht sich um konstruktive Kritik und nachvollziehbare Bewertungskriterien. Jedenfalls niemand außer uns." So begann der Beitrag im Blog "Riesenmaschine", mit dem bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2008 der "Automatische Literaturkritik-Preis der Riesenmaschine" angekündigt wurde.
Fragebogen
Zum Geschäft der Literaturkritik heute
(voll) - Es antwortet Uwe Wittstock





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Nation & Nationalismus, Identitäre & völkisch
Was das Volk von der Nation unterscheidet
(sz) - Soll man sich empören, wenn Frauke Petry das "Völkische" aufwerten will? Nein. Aber man darf das Nationale nicht den Rechten überlassen. Von Gustav Seibt
"Völkisch" ist nicht irgendein Adjektiv
(zeit) - Der Begriff völkisch bedeutet deutsch und steht für die Ausgrenzung von jedem, der nicht hier geboren wurde. Wer ihn nutzt, will faschistische Gedanken hoffähig machen. Von Kai Biermann
"Völkisch" ist ein Kampfbegriff

(dra) - AfD-Chefin Frauke Petry möchte, dass der Begriff "völkisch" umgedeutet wird: Er sei doch nur eine Ableitung von "Volk". Der Historiker Uwe Puschner widerspricht und erklärt die Ursprünge des Adjektivs.
"Rassist" ist der Kampfbegriff der Saison
(sp) - Aber was ist damit gemeint? So, wie das Wort verwendet wird, ist auch jeder Autonome ein Rassist, der sein Viertel gegen Reiche verteidigt. Von Jan Fleischhauer
 "Identitäre" Störer Begegnung der braunen Art
(sp) - Am Montag störte eine rechte Jugendgruppe eine Veranstaltung unseres SPON-Kolumnisten Jakob Augstein. Hier berichtet er von dem Zwischenfall - und darüber, was er dabei über die neuen Nazis lernte...
CSU schreibt an Spiegel online
(sp) - Spiegel online-Korrespondent Hasnain Kazim hat der CSU in einem persönlichen Brief rechtspopulistische Töne vorgeworfen. Prompt kam die Antwort aus München. Lesen Sie hier den Brief der CSU.

Manuskriptfund
Was Shakespeare zur Flüchtlingskrise sagt
(welt) - Nach Urteil der Experten ist in der British Library gerade das einzige erhaltene Manuskript von William Shakespeare zu sehen. In Deutschland erscheint es jetzt als Kommentar zur Flüchtlingskrise.

Philosophie
Der kirschtörtige Imperativ
(zeit) - Kant, darf ich meinem Mitbewohner Torte klauen? Nietzsche, darf ich meinen Prof belügen? Was fünf große Philosophen zu den kleinen Problemen des Lebens sagen würden. Von Michael Wolf

Hörfunk+TV-Tipps für das Wochenende
+ Musiktipp I
18.04 Uhr - WDR 3 - "Kölner Musiknacht 2016"
Of Cabbages and Kings / Cajlan-Wissel-Nillessen
Jusué Avalos & Riosentí



+ Musiktipp II
19.05 Uhr - Hr 2 - "Live Jazz"
Jack DeJohnette Trio feat. Roscoe Mitchell


+ Musiktipp III
23.04 Uhr - RBB kulturradio - "Late Night Jazz"
Ulrike Haage "Maelstrom"


+ Hörtipp I
18.05 Uhr - Deutschlandradio Kultur - "Feature"
"Geld und Wut" Problemzonen

+ Hörtipp II
20.05 Uhr - Deutschlandfunk - "Hörspiel"
"Ein Schwarm Regenbrachvögel" Von Maarten't Hart

+ Hörtipp III
23.05 Uhr - Bayern 2 - "Nachtmix"
"Dehnen und Strecken" Mit Karl Bruckmaier

----- Sonntag -----
 + Musiktipp I
15.05 Uhr - SWR2 - "Zur Person"
"Der Saxofonist Branford Marsalis"


+ Musiktipp II
15.05 Uhr Uhr - Deutschlandfunk - "Rock et cetera"
"Mal introvertiert, mal exzentrisch": Brisa Roché


+ Musiktipp III
20.05 Uhr - Nordwestradio -in concert
"The Angelcy"


+ Hörtipp I
15.04 Uhr - WDR 3 - "Kulturfeature"
"Fährten eines Jägers aus Leidenschaft"
Der Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin


+ Hörtipp II
20.05 Uhr - Deutschlandfunk - "Freistil"
"Mit zweierlei Maß" Von Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Heuchelei

+ Hörtipp III
23.03 Uhr - Ö1 - "Kunstradio - Radiokunst"
"GAD Technologies" von Marija Bozinovska Jones und J. G. Biberkopf,  sowie "In Labour on Radio" von Stine Janvin Motland

siehe mehr unter TV/Radio

Veranstaltungen im September 2016
(gue) - Mit über 100 Autoren & 300 Terminen

Hamburg,
Montag, 19. September

Steinar Bragi liest aus "Hochland" im Imperial Theater, Reeperbahn 5, um 20 Uhr



Online-Perspektiven
(rd) - Allerlei

Archiv: Heute u. a.

Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Eltern-Hoax, AFD-Opfer, Mimimi-Männer
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Verklagt wegen Facebookfotos? (morgenpost)
2. Opfer aus dem Nordosten (kress)
3. EuGH-Urteils zur Störerhaftung (heise)
4. Olympia? "Nicht zu jedem Preis" (taz)
5. Hör auf zu heulen, Mann! (jetzt)
6. Ekel-Badezimmer (prinzessinnenreporter)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
+ Vorbereitung feurigerer Stimmungen

17.09.2016. Am Berliner Ensemble hat Achim Freyer mit dem Lamento "Abschiedsball" Claus Peymanns letzte Saison eingeläutet: Die FAZ erkennt darin selbt gewollte Agonie. Die FR findet den Abend irgendwie etwas angeschafft. Mit Roger Vontobels "Gilgamesh"-Inszenierung genießt die SZ im Düsseldorfer Zirkuszelt dagegen echtes Jungs-Theater. Warum müssen italienische Autoren immer irgenwo dazugehören?, fragt Tim Parks im Blog der NYRB. Die Welt geht noch einmal vor John Coltrane auf die Knie.
Noch halbwegs bei Trost

16.09.2016. Die SZ ist gespannt, ob die New Yorker Stadtbaukunst durch die monumentale Treppenskulptur "The Vessel" eher eine Renaissance oder eine Rosskur erfährt. Überwiegend fasziniert zeigt sich die Kritik von Rick Alversons Anti-Komödie "Enterntainment". Nach seinem Ausschluss von der Yinchaun Biennale in China beklagt Ai Weiwei die mangelnde Solidarität unter seinen Kollegen. Beim Berliner Gastspiel von Kirill Petrenko und dem Bayerischen Staatsorchester lassen sich FAZ und Tagesspiegel jeder Räum- und Zeitlichkeit entrücken.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
+  Welcher Respekt?
16.09.2016. Die Autorin Lionel Shriver polemisierte in einer Rede gegen den Begriff der "kulturellen Aneignung" und löste in angelsächsischen Medien einen Riesenskandal aus. Wir sammeln Stimmen aus der sehr kontroversen Debatte. In Libération geißelt eine Gruppe syrischer Intellektueller die Einordnung des syrischen Kampfs um Demokratie unter den "Krieg gegen den Terror".  Morgen findet wieder der "Marsch für das Leben statt" statt, und der Berliner Erzbischof Heiner Koch reiht sich ein in die Phalanx der Fundamentalisten und AfD-Politikerinnen, während Julia Klöckner sich mit einem freundlichen Grußwort begnügt, berichtet correctiv.org.
Besser mit Kooperation
17.09.2016. Im Bereich der Familienpolitik sieht die taz Parallelen zwischen AfD und Islamisten. Wird die Türkei ein geschlossenes Land, fragt die SZ bang nach der Absage der diesjährigen Canakkale-Biennale. Wir müssen uns für den Raum zwischen der Türkei und China interessieren, ruft der Historiker Peter Frankopan in der FR. Kulturelle Aneignung ist ein Kernbestandteil von Kultur, meint der Tages-Anzeiger. Die FAZ reibt sich angesichts von Günther Oettingers Urheberrechtsplänen zufrieden die Hände.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 17. + 18. September 2016

Auszeichnungen

Christine-Lavant-Preis an Kathrin Schmidt
Höltry-Lyrikpreis für Christoph Meckel

(stand) - Überreichung der mit 15.000 Euro dotierten Auszeichnung am 13. November in Wien - Mit 20.000 Euro dotierter Hölty-Lyrikpreis an 81-jährigen Dichter erolgt gestern-

Michel Houellebecq
Der Mann ist ja gar kein Linker!
(faz) - Spätestens seit seinem Roman "Unterwerfung" ist Michel Houellebecq jedem ein Begriff. Nun verrät sein Freund und Übersetzer Gavin Bowd, was den Schriftsteller bewegt. Und seit wann er den Islam für gefährlich hält.

Zeitschriften in die Schulen
Lesefreude beim Nachwuchs wecken
(bb) - Die Stiftung Lesen und Partner haben die 14. Ausgabe ihres bundesweiten Leseförderprojekts "Zeitschriften in die Schulen" gestartet - um Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Die kostenlosen Zeitschriftenpakete erhalten die teilnehmenden Schulen nach Osten 2017.

Wirkung des
"Bild-Prangers" auf Facebook-Hetzer
(ejo) - "Der Pranger der Schande" der Bild-Zeitung aus Oktober 2015 beschäftigt Medien und Forschung auch fast ein Jahr später immer noch.

Antwort
Reese irritiert von Peymanns Wortwahl
(3sat) - Oliver Reese, der Klaus Peymann als Intendant des Berliner Ensembles (BE) nachfolgt, hat sich im Kulturzeit-Interview zu Claus Peymanns Kritik an seinen Plänen für das BE geäußert.

+ Literaturkritik online
"
Das Schelling-Projekt"
Seufzen, Wimmern, Schreien
(zeit) - Pornografie oder Naturphilosophie? In Peter Sloterdijks Briefroman "Das Schelling-Projekt" versuchen vier Geisteswissenschaftler, den weiblichen Orgasmus als Ziel der Evolution zu feiern. Von Jens Jessen - mehr in der Bücherschau
+ Sloterdijk im Interview
(sz) - Nach der erotischen Revolution entwickelt sich die Gesellschaft zurück zur Prüderie. Sagt der Philosoph Peter Sloterdijk und weiß auch, warum.

Volker Braun

Die Knochen ausgraben
(sz) - Es war still geworden um den einst viel gespielten Dramatiker. Nun kehrt er aber mit einem Stück über die griechische Finanzkrise ans Theater zurück - ein Besuch in Berlin-Pankow. Von Peter Laudenbach
Lyrisches Ich in der Wildnis
(dra) - Unter dem Titel "Handbibliothek der Unbehausten" ist eine neue Sammlung mit Gedichten von Volker Braun erschienen. Sein lyrisches Ich wird von einer schweren Last nach unten gezogen - von wo aus es die Welt beobachtet - mehr über Volker Braun in der Bücherschau

Neues auf




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+ Neues auf faustkultur.de
In seiner Kolumne kritisiert
(fk) - Thomas Rothschild einen Journalismus, der sich zunehmend des Modevokabulars und der Ruinengrammatik der Werbung bedient.

+ Bücherschau
Verantwortung! Demut! Genuss! Atmung!
15.09.2016. Von wegen Salon-Plaudereien! Als "Buchwunderwerk" bejubelt die FAZ die scharfinnigen, witzigen und traurigen Briefe Marcel Prousts. Loben kann sie auch Anna Weidenholzers feinsinnigen Roman über einen Glücksforscher "Weshalb die Herren Seesterne tragen". Großes Welttheater erlebt die SZ mit Fiston Mwanza Mujilas Kongo-Roman "Tram 83". Die Zeit kürt Ernst Wilhelm Händler zum letzten Avantgardisten des Realismus. Die Welt folgt Benjamin Whitmer mit seinem Roman "Nach mir die Nacht" ins rostige Colorado.

+ Literatur im Hörfunk
Janusköpfige Stadt an der Elbe
Peter Richters "Dresden revisited"
(dra) - In seinem Essay "Dresden Revisited" hinterfragt der Publizist Peter Richter rechte und linke Selbstgewissheiten - präzise und wohltuend unaufgeregt. Zwischen Kindheits-Dresden und Pegida-Dresden sucht er seine Heimatstadt, die ihn auch in New York nicht loslässt.

Universelle Prinzipien der Gewalt

Aris Fioretos "Mary"
(dra) - Aris Fioretos' neuer Roman handelt vom Schicksal einer schwangeren Frau in den Folterkellern einer Militärjunta. Der schwedische Schriftsteller erzählt uns mit "Mary" eindringlich und erschütternd ein hoch aktuelle und politische Geschichte. - mehr in der Bücherschau

Kulturtipps
(dra-audio) - 17. + 18.9.2016

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IT-News

Amazons
Digitaler Diener
(welt) - Dieses Ding weiß, ob Ihr Auto abgeschlossen ist

Streit um EU-Leistungsschutz
Warum Verlage und Facebook & Google einander brauchen
(mee) - Der Streit um den gestern vorgestellten Vorschlag der EU-Kommission für ein neues Urheberrecht in einem gemeinsamen Digitalmarkt der Europäischen Union war einer mit Ansage. Befürworter (Verlage) und Gegner (u.a. Digitalunternehmen) eines so genannten Leistungsschutzrechtes (LSR) stehen sich nach wie vor unversöhnlich gegenüber. Dabei brauchen die beiden Parteien sich gegenseitig.
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Archiv: IT-News

Medien-Personal

Mittagspause in Hongkong
Powernapping gegen den Stress
(dra) - Hongkong gehört zu den hektischsten Metropolen der Welt. Zwischen den Hochhäusern der Millionen-Metropole gibt es nun kleine "Nap Lounges", in denen gestresste Geschäftsleute für einige Minuten entspannen können. Das kostet so viel wie ein Mittagessen.

TV/Radio, Film + Musik-News

Ganz der Alte
Paul Simons neues Album
(ttt-video) - Er ist einer der größten US-amerikanischen Songwriter: Mittlerweile ist Pauls Simon fast 75 Jahre alt und immer noch produktiv, im Sommer 2016 hat er sein neues Album veröffentlicht."Stranger to Stranger" heißt es, doch fremdeln muss hier niemand. Das Album klingt immer noch nach Simon: "Ich gehe nicht zurück. Ich nehme Elemente aus all meinen früheren Phasen, die zusammen sowas wie die Essenz ergeben, von meiner musikalischen DNA."


Parteiisch, umstritten, erfolgreich
Oliver Stone zum 70. Geburtstag
(dra) - "Platoon", "John F. Kennedy - Tatort Dallas" oder "Natural Born Killers" - Oliver Stone gilt als einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten amerikanischen Regisseure. Heute wird der Regisseur und Drehbuchautor 70 Jahre alt.
Der Unbequeme
(3sat) - Der Vietnam-Krieg, die Machenschaften der Wall Street, die Überwachungspraktiken der US-Geheimdienste: US-Regisseur Oliver Stone ist dafür bekannt, stets den Finger in Amerikas Wunden zu legen. Er gilt als einer der erfolgreichsten und innovativsten, aber auch kontroversesten Filmemacher der USA.

Michael Kessler
Parodieren als Beruf
(dra) - Mit "Switch" und "Switch reloaded" wurde Michael Kessler einem großen Fernsehpublikum bekannt. Hier durfte er Günter Jauch, Florian Silbereisen und Adolf Hitler parodieren. Dabei hatte er seinen Platz in dem Comedy-Ensemble nur durch Zufall erhalten - mehr hier

+ Hör- & TV-Tipps für das Wochenende
(mbs) - Kultur im Fernsehen & Musik im Hörfunk ausgewählt vom Radiohoerer (Sonntag)

Mehr im Radio ...
Kultur-News und Features / Aktuelles vom Buchmarkt / Lesungen und Hörspiele / Klassik und Jazz - hier das Programm von
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Ausstellung
Sodom in Vienna
(dra) - In Wien wurde die moderne Sexualwissenschaft geboren, und Anfang des 20. Jahrhunderts war die Stadt so etwas wie das Zentrum der Porno-Industrie. All das zeigt die Ausstellung "Sex in Wien" - aber auch, wie Sex und Stadtgeschichte miteinander verwoben sind.

Leistungsschau der digitalen Kunst






(dra) - Die "Ars Electronica" in Linz hat sich zu einem unüberschaubaren Treffen von Computer-Nerds, Wissenschaftlern und Künstlern entwickelt. Auch Wissenschaftler sind dabei. Unser Reporter hat neben Baum-Poesie und einer Techno-Koch-Session auch Handfestes für den Alltag gefunden.


Das Kalenderblatt für den
260. Jahrestag bzw. den 736.225. abendländischer Zeitrechnung.









(mbs) - September 2016 in Oberbayern

... und das akustische Kalenderblatt

Bayern 2 + DeutschlandRadio Kultur + Deutsche Welle + WDR

+ Hinweise +
Aktualisierungen: Tagsüber werden die Medienticker-Rubriken je nach Neuigkeitswert aktualisiert.

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Das Zitat des Tages lieferte

Honoré de Balzac: "Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken. Die schrägen Typen der Journaille." Aus dem Französischen & kommentiert von Rudolf von Bitter



Für die Richtigkeit der zitierten Newsletter-Meldungen kann keine Gewähr übernommen werden. Das Urheberrecht an den Schlagzeilen der Meldungen liegt bei den jeweiligen Quellen.

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