Medienticker - Archiv

Buch+Blattmacher-News

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Medienticker vom 28.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Lügenstatistiken, Republik-Rekord, CSU-Bot
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Manipulierte Statistiken entlarven (faktenfinder)
2. Journalistisches Crowdfunding (republik)
3. Schlechtes von gestern (sz)
4. Alles schick (taz)
5. Öffentlich-Rechtlichen & das Internet (boell)
6. CSU-Bot gechattet (motherboard)

EFU-Kulturrundschau
Als quasi-kommunistische Endzeit-Kommune
29.04.2017. Die SZ fühlt den Pistolenlauf im Mund, wenn Oliver Frljić im Münchner Marstall sehr unhipp eine Revolution anzettelt. Der Freitag erlebt mit Jim Jarmuschs Film "Gimme Danger" Iggy Pops hedonistische Selbstdemontage. Im Filmdienst erklärt Regisseurin Angela Schanelec: "Ich mache meine Filme, um nicht sprechen zu müssen." Und auch die Welt übt jetzt mit den Schülern der Becher-Klasse den frontalen Blick.
Überschuss an Schönheit
28.04.2017.
- Die Welt besucht den neuen Konzertsaal im Dresdner Kulturpalast, die NZZ besichtigt das Konzerthaus La Seine Musicale in Boulogne-Billancourt. Nach wie vor hin und weg sind die Filmkritiker von Angela Schanelecs "Der traumhafte Weg". Le Monde fragt sich, was Netflix-Produktionen auf einem Filmfestival wie Cannes zu suchen haben. Computerspielemusik wird immer komplexer, berichtet die SZ. Außerdem schreibt sie einen Nachruf auf Joe Ouakam, Afrikas ersten modernen Künstler.

9Punkt - Debattenrundschau
Die tägliche Revolution
29.04.2017. Facebook gibt zu, im US-Wahlkampf von Russland für Manipulationen und Meinungsmache missbraucht worden zu sein, berichtet Zeit Online. Beim Thema Europa kommen Emmanuel Macron und Michel Houellebecq in der Welt auf keinen grünen Zweig. Cora Stephan erinnert in der NZZ daran, dass auch in Zeiten von Diversität die "Normalos" die Mehrheit stellen. Die Novelle des Wissenschaftsurheberrechts tritt Autorenrechte mit Füßen, schreiben der Germanist Roland Reuß und der Jurist Volker Rieble in der FAZ. Und die taz beschreibt, wie sich in Israel das Klima für politische Aktivisten und oppositionelle Meinungen verschärft.
Auf ausdrücklichen Wunsch christlicher Kreise
28.04.2017. Die französischen Wahlen belegen, dass der Links-Rechts-Gegensatz in der Politik ausgedient hat, meint der Politologe Gérard Grunberg in huffpo.fr. Die taz erzählt, wie Thomas Ostermeier in seiner Schaubühne das Wort entzogen wurde. Die FAZ schlägt vor, dass alle Männer für einen Tag Kopftuch tragen sollten - aus Solidarität mit Frauen, die zur Verhüllung gezwungen werden. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird sicher mit gutem Beispiel voran gehen.

Presseschau vom 28. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Ein US-Präsident, der nun fast 100 Tage im Amt überstanden hat, und ein SPD-Kanzlerkandidat, der sich eine Rüge des Europäischen Parlaments eingehandelt hat - das sind die Themen der Kommentare. Die Zeitungen befassen sich außerdem mit der Festnahme eines Bundeswehroffiziers, der einen Anschlag geplant haben soll.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.


















Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 28. April 2017


13./14. 06.
Buchtage Berlin
(bb) - Deutsch-französischer Austausch über Werte, Wandel, Verantwortung
Der Jahreskongress der Buchbranche setzt diesmal einen Frankreich-Schwerpunkt, passend zum Gastland der Frankfurter Buchmesse. Und Bundesjustizminister Heiko Maas wird bei der Hauptversammlung des Börsenvereins sprechen.

Interview mit Hanser-Verleger Jo Lendle
"Da stand kurz das Tor zur Hölle offen"
(bb) - Preisschwellen überschreiten, den Absatz der Bücher stabil halten, bei Auktionen keine unkalkulierbaren Risiken eingehen, dem Buchhandel viel zutrauen - Hanser-Verleger Jo Lendle über Pläne und Taten.


Alles schick
Neues "SZ"-Familienmagazin
(taz) - Die "Süddeutsche Zeitung" macht ein Heft für Eltern und Kinder. Das muss man sich leisten können. Und es transportiert ein exklusives Familienbild.







+ Bücherschau
Garantiert ohne Pathos 6 Esoterik
29.04.2017.
Einfach mitreißend findet die SZ Rachel Kushners Roman "Telex aus Kuba", der mit ethnologischem Blick aus dem vorrevolutionären Havanna erzählt. Der FAZ gefällt, wie in Gerhard Henschels Roman "Arbeiterroman" immer wieder die schmutzige Wirklichkeit hereinbricht. Glücklich macht Klaus Böldl die FR mit seinem Roman "Der Atem der Vögel". "Schön experimentell findet die taz Hendrik Otrembas Road Novel "Über uns der Schaum". Und die Welt findet bei Gerhard Staguhn Abhilfe gegen den "Penis-Komplex".
Für fortgeschrittene Leser
28.04.2017. Als herausforderndes Wortkunstwerk empfiehlt die NZZ Olga Slawnikowas düstere Zukunftsvision "2017". Die FAZ lässt sich von Michael Köhler in "Recht und Gerechtigkeit", von Christian Felber in "Ethischem Welthandel" unterweisen. Der Fotoband "The North Koreans" verschafft der SZ aufregende Einblicke in den nordkoreanischen Alltag. Und die FR liest Christian Bommarius' Geschichte des "Fürstentrusts" als spannenden Wirtschaftskrimi.
Nahe zu sachlich
27.04.2017.
- Die SZ bewundert Philipp Schönthalers zwischen Literatur und Essayismus balancierende Erzählungen. Die Zeit verliert sich in Helen Macdonalds Biografie eines fliegenden Räubers. Großes Lob geht auch an Christine Wunnickes hintersinnigen Roman "Katie", der die esoterische Gespenstergläubigkeit im London des 19. Jahrhunderts aufspießt, und an die Bände 6,7 und 8 von Anthony Powells Romanzyklus "Ein Tanz zur Musik der Zeit" über die britische Upperclass kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.





+ Literatur im Hörfunk
Ein rundum trostloser Sommer

Alina Herbing: "Niemand ist bei den Kälbern"
(dlfk) - Die Ich-Erzählerin ist Mitte zwanzig, lebt in Mecklenburg-Vorpommern und will nur eines: weg. Alina Herbings Roman "Niemand ist bei den Kälbern" erzählt vom Leben fernab jeglicher Landlust-Idylle. Ein überzeugendes Debüt, findet unsere Kritikerin.

"Wörterbuch der Unruhe"

Coolness als "Alltagswaffe"
(dlfk) - Philosoph Ralf Konersmann im Gespräch mit Dieter Kassel - Unruhe kennt wohl jeder. Doch wie facettenreich dieses Lebensgefühl tatsächlich ist, hat der Philosoph Ralf Konersmann untersucht, in seinen "Wörterbuch der Unruhe". Ein Eintrag darin: Coolness - mehr zum Buch hier

Dave Levitans "Not a scientist"
Wie Politiker die Wissenschaft diskreditieren
(dlfk) - "Not a scientist" heißt das Buch, mit dem der US-Wissenschaftsjournalist Dave Levitan für Furore sorgt. Er beklagt, dass Politiker immer mehr in die Forschungshoheit der Hochschulen eingreifen und wissenschaftliche Resultate lächerlich machen.- mehr zum Buch hier


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Kulturnews
(dra-audio) - 28. April 2017

Medienticker vom 27.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Foto-Klau, Brustvergrößerung, SnapNews
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Woher stammen die Facebook-Bilder der AfD? (ndr)
2. Medienfreiheit (reporter-ohne-grenzen)
3. Wer bin ich? (sueddeutsche)
4. Universität Leipzig (flurfunk)
5. Snapchat Discover (philippsteuer)
6. Und wieder grüßt der dicke Mops… (radioszene)

EFU-Kulturrundschau
Zornig, eupforisch, kraftvoll
27.04.2017.
FAZ und FR lernen in den monumentalen Fotografien der Becher-Schüler in Frankfurt die Möglichkeiten der Kunst kennen. Die taz lässt sich von dem Schriftsteller und "Wrong Elements"-Regisseur Jonathan Littell die Psyche von Tätern erklären. Das art-magazin wird von der Starpower auf der Art Cologne erschlagen. Und die Feuilletons vermissen die Zeiten, als Alben der Gorillaz noch relevant waren.

9Punkt - Debattenrundschau
In syrischen Labors entwickelt
27.04.2017. Emmanuel Macrons Wahlsieg ist noch keineswegs gesichert: Zwei Strömungen könnten ihn noch verhindern, sagen die französischen Medien: die radikale Linke und die Katholiken. Die franzöische Regierung bringt einen Bericht heraus, wonach der Giftgaseinsatz auf das Dorf Chan Scheichun der syrischen Regierung zuzuschreiben ist, berichtet die taz. Die Zeit stellt die Bildrechtehändlerin Har­riet Bridge­man vor, die Museumsbesuchern das Fotografieren verbieten will.
Hörfunk

Presseschau vom 27. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Themen sind die von US-Präsident Trump angekündigte Steuerreform und die Entlassung des Chefausbilders bei der Bundeswehr nach mehreren Skandalen. Außerdem geht es um das Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Ungarn.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.













Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 27. April 2017

Der Tag (26.4.) mit Sergey Lagodinsky"
Deutschland feiert den Eklat - das ist nicht produktiv"
(dlfk) - Beide Seiten seien für das geplatzte Treffen zwischen Gabriel und Netanjahu verantwortlich, sagt der Publizist Sergey Lagodinsky. "Jetzt müssen wir in Deutschland und Israel alles wieder zusammenflicken." Außerdem in der Sendung: Geräusche am Tag gegen Lärm

Gegen Falschnachrichten im Internet
Wikipedia-Gründer startet Nachrichtenportal
(3sat) - Jimmy Wales startet ein Projekt gegen Falschnachrichten im Internet. Er eröffnete dazu eine Plattform mit dem Namen "WikiTribune", auf der künftig sauber recherchierte Artikel veröffentlicht werden sollen. Wie die von Wales im Jahr 2001 mitbegründete Online-Enzyklopädie soll jeder Internetnutzer zu der Plattform beitragen können. Über die Korrektheit der Beiträge soll die Gemeinschaft der Nutzer wachen.

PEN-Präsident Haslinger
"Öffentlichkeit schaffen für verfolgte Autoren"
(dlf) - Der scheidende Präsident des PEN-Zentrums Deutschland, Josef Haslinger, sieht es als Aufgabe der Schriftstellervereinigung, weiterhin für verfolgte Autoren einzutreten.




+ Bücherschau
Ohne Kopfschmerzen
26.04.2017.
Die FAZ erlebt mit Colin Jones die Revolution des Lächelns. Mit polnischem Witz übersteht man auch kräftezehrende slawische Identitätsdebatten, freut sich die SZ und empfiehlt Ziemnowit Szczereks Satire "Mordor kommt und frisst uns auf". Die NZZ lernt mit E.C. Osondu die Familie eines nigerianischen Patriarchen kennen. Die taz wagt sich unter Sachsen.


+ Neues auf faustkultur.de
Rektale Illuminationen -
(fk) - Eine Avantgarde reitet vor den Feind wie in ein Verderben. Anscheinend bemerkt sie den Fehler zu spät, wendet im Galopp und zieht die Verfolger in einen tödlichen Trichter. Mongolische List
Was wissen wir von unseren Nachbarn?
(fk) - Etwa von der zeitgenössischen Dichtung in Frankreich? Beim letzten 'Festival della Poesia Europea' in Frankfurt machte der südfranzösischer Dichter  André Ughetto auf sich aufmerksam, dessen anspruchsvolle Verse hier im Orginal und der deutschen Übersetzung von Klaus Gronau vorgestellt werden.
Triebenthemmung, die
(fk) - Von Andreas Engelmann

+ Literatur im Hörfunk

Wörterbuch der Unruhe
V
on Arbeit über Coolness bis Zerstreutheit ...
(dlfk-audio) - Ralf Kkonersmann mitdem Direktor des philosophischen Seminars der Uni Kiel (06:46 Min.) - mehr in der Bücherschau


Anne Kuhlmeyer: Drift
Apokalypse in Thüringen
(dlfk) - Weltuntergangsstimmung in Anne Kuhlmeyers Roman "Drift". Hochwasser hat Thüringen überschwemmt und fünf Überlebende haben sich in einem Keller eingerichtet. Andere, die auf einem Floß überleben wollen, sterben. Durch Schüsse.

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Kulturnews
(dra-audio) - 27. April 2017

Medienticker vom 26.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
Wikitribune, Weinskandal, Rekruten-Pizza
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Jimmy Wales (wired)
2. IVW-Blitz (meedia)
3. Schweizermacher (medienwoche)
4. Selbstzerstörende News (welt)
5. Sächsischer Weinskandal (flurfunk)
6. Fast Food (netzpolitik)

EFU-Kulturrundschau
Theatralisch, aber nicht laut
26.04.2017. ZeitOnline spricht mit Jonathan Littell über seine Doku "Wrong Elements", die sich mit Ugandas Kindersoldaten befasst. Die SZ lernt mit Pierre Klossowski, an den profanen Eros zu glauben. Die NZZ feiert den Jazzpianisten Jean-Paul Brodbeck, der soulige Hitze in die deutsche Innigkeit brachte. Der Freitag rät davon ab, die Literatur nach Vorzeichen für Donald Trump zu durchsuchen.

9Punkt - Debattenrundschau
Diskriminierungsfreier Zugang
26.04.2017. - In Le Monde kann es der Historiker Pascal Ory kaum fassen: Ein Zentrumsmann könnte Präsident in Frankreich werden. Aber es könnte ihm ergehen wie Matteo Renzi, fürchtet Politico.eu. Sigmar Gabriel wird nicht von Benjamin Netanjahu empfangen. Dabei fühlt er stark mit Israel, erklärt er in der Berliner Zeitung, denn "Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocaustes". Der Freitag fürchtet, dass linke und rechte Identitätspolitik verwandter sind, als ihnen klar ist. Und die FAZ staunt über die brummende Musikindustrie.

Hörfunk
Presseschau vom 26. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Der Israel-Besuch von Außenminister Gabriel ist ein Thema in den Kommentaren. Außerdem: der internationale Frauengipfel in Berlin und die jüngsten Entwicklungen im Diesel-Skandal.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.


















Absage von Radiohead-Konzert in Israel?
Künstler fordern Solidarität mit Palästinensern
(dlfk) - Roger Waters gehört zu den Unterzeichnern: 46 Künstler fordern die Band Radiohead auf, im Sommer kein Konzert in Israel zu geben. Wie der Aufruf im Zusammenhang mit der immer erfolgreicheren palästinensischen BDS-Kampagne steht, erklärt Benjamin Hammer.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 26. April 2017

Studio 9
Der Tag (25.4.) mit Harald Welzer
(dlfk) - Affront gegen Bundesaußenminister Gabriel in Israel: Regierungschef Netanjahu ließ ein Treffen platzen, weil Gabriel sich mit NGOs treffen will. Die Begegnungen mit Oppositionellen dürften auf keinen Fall abgesagt werden, meint Soziologe Harald Welzer. "Es wäre fatal, auf diese Rüpelei Rücksicht zu nehmen." Weiteres Thema: Europa und der Populismus.

Albert Uderzo
Zum 90. Geburtstag
(dlfk) - Wunderbare Gestalten & einer renitenten Bande. Zusammen mit René Goscinny erschuf Albert Uderzo Asterix und Obelix und die Geschichten aus dem renitenten gallischen Dorf. Sein ganzes Leben widmete der Franzose dem Zeichnen. Nun feiert er einen runden Geburtstag.
(zdf-video) - Ganz Frankreich schaut 2017 auf den Wahlausgang. Ganz Frankreich? Nein, ein einzelner Comic-Zeichner schaut auf seinen runden Geburtstag: Albert Uderzo, Miterfinder der erfolgreichen Comic-Reihe "Asterix und Obelix". Gratulandum Calidum, wie der Römer …

+ Magazinrundschau
Was mit Migranten
25.04.2017. -
n+1 ergibt sich dem Transhumanismus. Atlantic sucht 25 Millionen eingescannte Bücher. Der New Yorker besucht die FARC, der Guardian die innerirische Grenze. Die LA Review verteidigt die ägyptischen Surrealisten gegen arabisches Geld.




+ Bücherschau
Im göttlichen Chaos
25.04.2017.
Die FAZ liest vergnügt Arno Franks Retro-Reportage "So, und jetzt kommst du". Von Carl Safinas Buch über "Die Intelligenz der Tiere" hätte sie sich etwas mehr Wissenschaftlichkeit gewünscht. Die NZZ tappt in die stählerne Fußangel, die Toni Morrison mit ihrem Roman "Gott, hilf dem Kind" auslegt. Die SZ verfällt Jérôme Ferraris Roman "Ein Gott ein Tier" über einen heimkehrenden Söldner. Und die Welt bejubelt Kanae Minatos "Geständnisse" als allgemeingültige Geschichte der Kaltherzigkeit.

+ Literatur im Hörfunk
Plagiatsfall
Tom Kummer kann nicht anders
(dlfk) - Hat der Journalist Tom Kummer bei anderen Autoren abgeschrieben? Kummers Verlag bemüht sich um Schadensbegrenzung. Der Literaturjournalist Gerrit Bartels wäre nicht erstaunt, wenn sich noch weitere Plagiate in dem Buch "Nina und Tom" finden.


Jagoda Marinic im Gespräch
Was ist deutsch an Deutschland?
(dlfk) - Sie versteht sich als "Bindestrichdeutsche", als Deutsch-Kroatin. Warum die Leistung der Gastarbeiter oft vergessen wird und sie das Wort Migrationshintergrund nicht mehr hören kann, hat Jagoda Marinić in der Sendung "Im Gespräch" erklärt. - siehe auch die Bücherschau

Wladimir Kaminer im Gespräch
Abschied von meinem Moskau
(dlfk) - Es ist Wladimir Kaminers erster ernster Text: In "Goodbye Moskau" beschreibt der "Russendisko"-Autor voller Wehmut die Veränderungen in der Alltagsgesellschaft seiner Geburtsstadt - und spart nicht mit Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin - mehr in der Bücherschau

F. Böckelmann, D. Leube: "Entkommen"
Kalenderweisheiten in aufgeblasenem Deutsch
(dlfk) - Die Autoren Frank Böckelmann und Dietrich Leube wollten mit "Entkommen" ein "Brevier" für alle Notlagen verfassen. Das ist zwar edel aufgemacht, doch die Mischung aus unscharfen Begriffen und reaktionärer Botschaft sei einfach nur ärgerlich, urteilt unsere Rezensentin. Von Pieke Biermann - mehr in der Bücherschau

Kent Haruf: "Unsere Seelen bei Nacht"
Die Zerbrechlichkeit des späten Glücks
(dlfk) - Es ist eine ungewöhnliche und berührende Liebesgeschichte, die Kent Haruf erzählt: Addie und Louis sind beide schon älter, beide verwitwet und nähern sich einander an. Doch das bleibt nicht unentdeckt in ihrer kleinen Stadt. - mehr hier

Klaus Böldl: "Der Atem der Vögel"

Die Sehnsucht nach dem eigenen Verschwinden
(dlf) - Wieder dreht sich die Geschichte um einen Sonderling, wieder spielt sie im hohen Norden: Im neuen Roman "Der Atem der Vögel" zeichnet der Autor Klaus Böldl das Bild von Einzelgänger Philipp, der seine Tage scheinbar taten- und ziellos mit Streifzügen über die Färöer Inseln verbringt. - mehr über Titel des Autors

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Kulturnews
(dra-audio) - 26. April 2017

Medienticker vom 25.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Polit-Satire, Sparmaßnahmen, Frühstücksfernsehen
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. "Satiriker analysieren (sz)
2. Algorithmen oder Journalisten (np)
3. Glaubwürdigkeit (taz)
4. Sparmaßnahmen (deutschlandfunk)
5. Facebook (t3n.de)
6. Frühstücksfernsehen (youtube)

EFU-Kulturrundschau
Nicht auszuhalten, eine solche menschlich Perfektion
25.04.2017.
Die NZZ fragt, wie viel Sozialkompetenz der Kunstbetrieb braucht. Die taz huldigt den grellbunten Wandmalerein, mit denen Klaus Paier einst das Aachener Bürgertum entsetzte. SpOn erkennt in Angela Schanelecs neuem Film "Der traumhafte Weg", dass auch Bilder Lust aufeinander haben können. Und die SZ verneigt sich vor Uderzo, der sie die Egalité zwischen Gallier, Römer, Wildschwein und Leser lehrte.

9Punkt - Debattenrundschau
Die Humanität mancher Menschen
25.04.2017. Daniel Cohn-Bendit attackiert in der taz Jean-Luc Mélenchon und Didier Eribon, die einer "Neuauflage der These vom Sozialfaschismus" anhingen - die Mélenchon-Anhänger rufen bisher nicht zur Wahl Macrons gegen Le Pen auf. In der NZZ stellt der Islamwissenschafter Abdel-Hakim Ourghi den hiesigen Imamen ein vernichtendes Zeugnis aus. In der New York Times verteidigt der Uni-Funktionär Ulrich Baer die Einschränkung von Redefreheit an amerikanischen Unis zum Schutz der "Schneeflocken".  Und Jimmy Wales gründet laut Niemanlab die Wikitribune - die die Arbeitsweisen der Wikipedia auf ein neues Medium übertragen soll.

Hörfunk
Presseschau vom 25. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Die Themen der heutigen Ausgabe: die Lage nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich, die Kriminalitätsstatistik, die erneute Kandidatur von Horst Seehofer als CSU-Chef und als bayerischer Ministerpräsident und die Entscheidung, das Loveparade-Unglück nun doch juristisch aufzuarbeiten.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.


















Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 25. April 2017

Selfpublisher
Nützliches Statistik-Tool für Autoren

(self) - Wie war mein Buch wann platziert? Das verraten Ihnen unter anderem die Amazon-Top-1000 der Selfpublisherbibel oder aber Ihre AuthorCentral-Seite. Für eigene Auswertungen mit Excel & Co. wäre es vielleicht ganz hilfreich, die Historie aller Platzierungen als Datei herunterladen zu können. Das emöglicht ein kleines Tool, das sein Programmierer "Download My Rank" genannt hat.

Neue Kinder- und Jugendbücher
Eine Steinfamilie auf der Flucht
(dlf) - Der syrische Künstler Nizar Ali Badr legt Figuren aus Stein, die lebendiger wirken als so manche Illustration. "Ramas Flucht" ist ein Bilderbuch, das die Geschichte einer Familie erzählt, die vor Krieg und Gewalt fliehen.

Förderpreis für Nele Pollatschek
Eva Menasse bekommt Hölderlinpreis 2017
(taunus) - Gnadenlose und zugleich zarte Töne finde die Schriftstellerin in ihren Werken, begründet die Jury ihre Wahl, Eva Menasse den diesjährigen Hölderlinpreis zu verleihen.

Wellcome book prize
Wellcome science book prize goes to story of a heart transplant
(guar) - Maylis de Kerangal's Mend the Living, which tracks the journey of a heart from donor to recipient, is only the second novel to take the £30,000 award

Frankfurt liest ein Buch
"Programmheft nehmen und losgehen"
(fr) - Lothar Ruske, Veranstalter von Frankfurt liest ein Buch, über das ausgewählte Buch und Highlights des Festivals.






+ Literatur online
Vom Nachtisch geräumt
Zeitgenossen
24.04.2017. Geisterort für Gruselpartys, Christen an der Front, Kunst und Körper und ein Wechsel ins Fach der ernsten Beziehung - Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt. Von Arno Widmann.

Buchpräsentation
Dieter Hildebrandt ist immer noch da

(mbs) - ... in der Schwabinger Lach- und Schiessgesellschaft: Walter Sittler las aus Dieter Hildebrandts "Ich bin immer noch da - Texte aus fünf Jahrzehnten" - gewitzt räsonierende und mal  echauffierend auf den Punkt gebrachte Kabarettstücke - mehr hier

+ Bücherschau
Angemssen unheimlich
24.04.2017.
Als altersweises Werk über Fehlbarkeit und Verantwortung liest die SZ Toni Morrisons neuen Roman "Gott, hilf dem Kind". Von Joachim Wagner lernt sie, dass die Justiz nicht mehr auf Wahrheitsfindung setzt, sondern auf Konfliklösung zu gegenseitigem Nutzen. Die FAZ lässt sich von Tatia Nadareischwili in den Schlaf zaubern und möchte keine Weltgeschichte mehr ohne Madame de Stael und die Pharaonin Hatschepsut lesen.

+ Literatur im Hörfunk
Katja Kettu über "Feuerherz"
Schicksalhafte Flucht in die Sowjetunion
(dra) - "Mutig und wild und einfach mal toll" - so hat eine Kritikerin den neuen Roman von Katja Kettu gerühmt. Die finnische Autorin scheut harte Themen nicht: "Feuerherz" erzählt unter anderem vom Überleben in einem sowjetischen Arbeitslager.
mehr in der Bücherschau

Roberto Bolaňos Gedichte
Phantasmagorie und Wirklichkeit
(dra) - Der Band "Die romantischen Hunde" mit den gesammelten Gedichten Roberto Bolaňos macht Appetit auf das erzählerische Werk des chilenischen Schriftstellers. Für die deutsche Ausgabe wäre allerdings ein Vor- und Nachwort wünschenswert gewesen, sagt unser Rezensent.- mehr in der Bücherschau


Über die Kunst zu verzeihen
Martha Nussbaum: "Zorn und Vergebung"

(dra) - Vergeben sei erlernbar, sagt die Philosophin Martha Nussbaum. Zentral sei dafür die Fähigkeit der Selbstreflexion, das Hinterfragen des eigenen Handelns. Verzeihen sei einfacher, wenn man den Betroffenen gut kenne. - mehr übr die Autorin in der Bücherschau

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Kulturnews
(dra-audio) - 25. April 2017

Medienticker vom 24.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

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(ev) - am heutigen Montag

Medienauslese
Wein-Journalismus, US-Flugzeugträger, NRW-Einbrüche
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Journalismus zum Heulen (uebermedien)
2. Mediennotizen #1 (bouhs)
3. Das Ende der Zukunft des Journalismus' (medium)
4. Falschmeldungen über US-Drohkulisse (faktenfinder)
5. Journalisten zensieren sich selbst (deutschlandfunk)
6. Faktencheck: Lindner behauptet (correctiv)

EFU-Kulturrundschau
Stabil am Abgrund
24.04.2017.
Die Welt feiert den Lübecker Weg als großen Durchbruch in der Stadtplanung. Der Standard plädiert für eine Architektur des Sorgetragens. Der Nachtkritik offenbart sich mit "Einstein on the Beach" in Dortmund die Magie der Wiederholung. Die SZ lauscht den Hirtenliedern des Ensemble Graindelavoix. In der NZZ trauert Felix Philipp Ingold um den guten alten Literaturkanon, der im saisonalen Geschäft ausgedient zu haben scheint.

9Punkt - Debattenrundschau
Es waren keine Zufälle, des hatte System
24.04.2017. -  Immerhin: Es war ein grausames Wochenende für die Populisten, konstatiert politico.eu: Marine Le Pen schaffte es nur auf Platz zwei, und die AfD zerfleischt sich selbst. Die französischen Wahlen sind allerdings auch in anderer Hinsicht bestürzend: Unter anderem weil in nur zwei Jahren ein ganzes tradiertes Modell über den Haufen geworfen wurde, meint Anne Sinclair in der huffpo.fr. Außerdem: Ist es Zeit, Google zu zerschlagen, fragt die New York Times. Und in der NZZ zeigt sich die Lyrikerin Maria Stepanowa fassungslos über die Exportfähigkeit des russischen Modells der Autokratie.

Presseschau vom 24. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Viele Kommentare beschäftigen sich mit den Ergebnissen des AfD-Bundesparteitages. Im Vordergrund steht aber das Ergebnis der ersten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich.
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Ehrenpreis für Toleranz
Auszeichnung für Elif Shafak

(bb) - Der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln geht in diesem Jahr an die türkische Schriftstellerin Elif Shafak.

Shortlist
Man Booker International prize
(guar) - Vintage Amos Oz vies with feverish Argentinian debut
Novels from Israel, Norway, Denmark, France and Argentina in running for £50,000 prize, to be split between writer and translator
Wallenfels.

PubTechConnect's First Outing
Content in Digital Times
(pp) - An unexpected element in a day of comment from very different industries: like publishing, they don't hear from each other often, either. We'd all do well to listen up.

Buchbinder
Einer der letzten seiner Art
(nnn) - Buchbindermeister Holger Warnecke erzählt zum Unesco-Tag des Buches, wie sein Handwerk industrialisiert wurd

Welttag des Buches
Ein guter Grund zum Feiern
(bb) - Buchhandlungen und Verlage bereiten den Lesern ein Fest: An diesem Sonntag, aber auch in der Zeit vor und nach dem 23. April bietet die Branche bundesweit zahlreiche Veranstaltungen rund um die Literatur und das Lesen an.

Rücksendungen
Amazon ändert Regeln für Rückgabe von Waren
(welt) - Erst kürzlich ist bekannt worden, wie großzügig Amazon die Rückgaberegeln für Stammkunden auslegt. Nun vereinheitlicht der Online-Händler die Bedingungen für Drittanbieter. Nicht jeder ist begeistert.

Literaturpreis der Europäischen Union 
Schriftsteller aus zwölf Ländern
(bb) - Darunter auch Großbritannien und die Türkei. Dies hat das Preiskomitee, das auch von den europäischen Vereinigungen der Buchhändler (EIBF) und Verleger (FEP) getragen wird, heute bekanntgegeben.

Besser als Jeff Bezos
Unabhängiger Buchhandel
(hb) - Die Zukunft des Buchhandels liegt im Internet, heißt es spätestens seit dem Siegeszug von Amazon. Passionierte Buchhändler wollen das nicht hinnehmen - und setzen auf mehr Kundennähe. Der Erfolg gibt ihnen recht.

Kochbuchmacher
Erfahrene Bücherköche
(bb) - Martina Weihe-Reckewitz baut das Kochbuchprogramm für den Verlag Königsfurt-Urania aus - Bernhard Kellner für den Lifestyle-Verlag teNeues. Beide sind Vollprofis und rollen ihre Karriere gern noch mal von vorn auf.
Bayerisches Kochbuch aus Miesbach
(mbs) - Die Biografie eines Klassikers & appetitanregenden Bestsellers: Das Bayerische Kochbuch entstand in Miesbach. Es ist eine Erfolgsgeschichte & es ist eine Kochbuch-Kulturgeschichte, die zugleich eine Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts ist.
   


+ Literatur online
Buchpräsentation
Dieter Hildebrandt ist immer noch da

(mbs) - ... in der Schwabinger Lach- und Schiessgesellschaft: Walter Sittler las aus Dieter Hildebrandts "Ich bin immer noch da - Texte aus fünf Jahrzehnten" - gewitzt räsonierende und mal  echauffierend auf den Punkt gebrachte Kabarettstücke - mehr hier

+ Neues auf faustkultur.de
In Anke Stellings Roman "Fürsorge"
(fk) - beobachtet die allwissende Ich-Erzählerin eine ungeheuerliche Beziehung.
Alissa Walser hat einen
(fk) - neuen Erzählband vorgelegt: "Eindeutiger Versuch einer Verführung". Walsers Texte sind Momentaufnahmen gescheiterter Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen. Riccarda Gleichauf hat das Buch mit Gewinn gelesen.
Das kalte Feuer in Luthers Träumen

(fk) - Feridun Zaimoglus Roman "Evangelio" handelt von Martin Luthers Aufenthalt auf der Wartburg in den Jahren 1521/22. Der Autor hat sich durch die Sprache des 16. Jahrhunderts gearbeitet, deren drastische Formulierungen und deren Grobianismus durch Überlieferung verbürgt ist. Harry Oberländer hat Zaimoglus Luther-Roman gelesen.

+ Bücherschau
Vordergründig schmusig
22.04.2017.
Die FR lässt sich vom Witz und der Schärfe des Luftgeists unter den zeitgenössischen Autorinnen, Margaret Atwood, gerne gefangen nehmen - und bespricht gleich zwei Romane von ihr.  Die FAZ liest Michael Naumann und Toni Morrision. Die taz amüsiert sich mit Harry Rowohlt und Max Goldt, aber nicht mit Erik Olin Wright.

+ Literatur im Hörfunk

"Katie" von Christine Wunnicke

(dra-audio) - Begeistert gelesen von Sigrid Löffler (04:38 Min)
siehe auch die Bücherschau



Wenn Wirklichkeit & Ideologie kollidieren
Heinrich Geiselberger (Hg.): "Die große Regression"
(dra) - Nach den Pariser Terroranschlägen und der Flüchtlingsdebatte diskutiert die Linke über ihre Positionen. Eine neue Aufsatzsammlung offenbart jedoch: Das linke Denken selbst steckt in der Krise. Aus Besserwisserei und Dogmatismus kommt es nicht heraus. - mehr hier in der Bücherschau
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Neues auf




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Kulturnews
(dra-audio) - 24. April 2017

Medienticker vom 21.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Facebook, Unfallopfer, Geldverdienen
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Facebook will Gedanken lesen (zeit)
2. Fake News (blmplus)
3. Beifahrer auf der Überholspur (faz)
4. Augen auf bei der Bildauswahl (flurfunk)
5. Gut verdienen? (schnipselfriedhof)
6. Instagram (onlinemarketingrockstars)

EFU-Kulturrundschau
Ich, Du, Politics, Language
22.04.2017. - Die NZZ sucht ihr Drehbuch in Hans Op de Beecks Wolfsburger Rauminszenierungen. Die SZ reist durch die Konzertsäle Europas auf der Suche nach dem besten Klang. Keine Gummibäume mehr und keine toten Fische, verspricht der neue Leiter der Wiener Festwochen Tomas Zierhofer-Kin im Standard. Ilma Rakusa reist für die FAZ auf Rilkes Spuren durch Russland.Die Tanz desUngenügens
21.04.2017. - Beim Internationalen Filmfestival in Istanbul offenbart sich die Spaltung der türkischen Filmszene, berichtet die SZ. Philippe de Chauverons Abschiebungskomödie "Alles wird gut" ruft bei ZeitOnline Unbehagen hervor. Die taz wohnt bei der Berliner Ausstellung von Stefan Panhans und Andrea Winkler Formen des Unvermögens im Verhalten menschengesteuerter Avatare bei. Und Stefanie Sargnagel bereitet den Kritikern mit ihrem Stück "Ja, Eh!" einen launigen Beislabend im Wiener Rabenhof.

9Punkt - Debattenrundschau
Es ging um 300 Wörter
22.04.2017.
Es war der merkwürdigste Wahlkampf der Fünften Republik. Und es ist das Ende einer Ära, schreibt Laurent Joffrin in der taz vor der ersten Runde der französischen Wahlen. In Le Monde beschwört Martin Walser die Franzosen,  Emmanuel Macron zu wählen. Der Konflikt zwischen der Religionsfreiheit der Eltern und der der Kinder ist noch nicht erledigt, sagt der Deutschlandfunk mit Blick auf eine neue Debatte über Beschneidung. Die New York Times berichtet über die Pogrome gegen Homosexuelle in Tschetschenien.
Vom Gebrüll geweckt
21.04.2017. In der NZZ erklärt Pascal Bruckner, warum er den Begriff der "Islamophobie" bekämpft. In Le Monde attackiert der Politologe Thierry Pech das Geschichtsverständnis der Marine Le Pen. Die Berliner Zeitung wendet sich gegen den Entwurf von Herzog & de Meuron für ein Museum der Moderne in Berlin. In der taz erklärt die Historikerin López Maya, wie das chavistische Regime sich die Armen in den Barrios gefügig macht.

Presseschau vom 22. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Themen sind die anstehende erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich sowie der mutmaßliche BVB-Attentäter, der nach Erkenntnissen der Polizei aus Habgier gehandelt hat.
... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.













Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 20. April 2017

+ Ehrenpreis für Toleranz
Auszeichnung für Elif Shafak

(bb) - Der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln geht in diesem Jahr an die türkische Schriftstellerin Elif Shafak.

+ Shortlist
Man Booker International prize
(guar) - Vintage Amos Oz vies with feverish Argentinian debut
Novels from Israel, Norway, Denmark, France and Argentina in running for £50,000 prize, to be split between writer and translator

+ Mietsache!
Debatte über vermietete Präsentationsflächen
(bb) - Fläche gegen Bares - das ist nicht neu. Die Mayersche macht sich jetzt öffentlich auf die Suche nach Verlagen, die in ihren Filialen Tische gegen Gebühr bestücken wollen. Wir haben im Buchhandel und bei Verlagen nachgefragt. Außerdem gibt es eine Stellungnahme des Preisbindungstreuhänders Dieter Wallenfels.



+ Literatur online
Buchpräsentation
Dieter Hildebrandt ist immer noch da

(mbs) - ... in der Schwabinger Lach- und Schiessgesellschaft: Walter Sittler las aus Dieter Hildebrandts "Ich bin immer noch da - Texte aus fünf Jahrzehnten" - gewitzt räsonierende und mal  echauffierend auf den Punkt gebrachte Kabarettstücke - mehr hier

Fabian Hischmann
Wir gurgeln mit Limonade
(zeit) - Überall halbfertige Leben: Der Autor Fabian Hischmann erzählt in "Das Umgehen der Orte" von der Orientierungsloigkeit junger Leute. - mehr in der Bücherschau


F. Scott Fitzgerald
Ein Tropfen Intimität
(zeit) - "Für dich würde ich sterben" versammelt 18 bisher unveröffentlichte Erzählungen von F. Scott Fitzgerald. - mehr in der Bücherschau



+ Neues auf faustkultur.de
"Die Wirklichkeit legt eine Atempause ein" -
(fk) - Gisela von Wysockis Roman "Wiesengrund" handelt von einem Philosophen, den man zu kennen meint: Theodor W. Adorno. Die Autorin erzählt aus der Sicht einer zu Beginn des Romans siebzehn Jahre jungen, in Salzburg beheimateten Frau. "Wiesengrund" ist ein großartiger Roman, den zu lesen nur hartgesottenen Adorniten Missvergnügen bereiten dürfte, meint Otto A. Böhmer.

+ Bücherschau
Wortschöpfungsgesättigt
20.04.2017.
- Beeindruckt bespricht die taz das Fotobuch "Pigeon Hill" mit Jeffrey A. Wolin Porträts aus einer Sozialbausiedlung.  Die Zeit feiert Zsuzsa Banks neuen Roman "Schlafen werden wir später" als virtuose Offenlegung weiblicher Befindlichkeit nach Anbruch des fünfzigsten Lebensjahres. Die SZ nimmt mit Staunen das geniale Schlammassel in Claudio Magris' Roman "Verfahren eingestellt" zur Kenntnis. Die Welt empfiehlt nachdrücklich die Krimis des Reginald Hill.

+ Literatur im Hörfunk
Zu Fuß durchs deutsche Hinterland
Hennig Sußebachs "Deutschland ab vom Wege"
(dra) - Mehr als tausend Kilometer ist "Zeit"-Reporter Hennig Sußebach durch Deutschland gewandert, von der Ostsee bis zur Zugspitze, querfeldein, jenseits asphaltierter Straßen. "Deutschland ab vom Wege" schildert seine Reiseerlebnisse weitab der Großstädte.

Ein Tag im Herbst
Die RAF, der Staat und der Fall Schleyer
(dra-audio) - Gespräch mit Anne Ameri-Siemens (10:20 Min)
mehr hier



+ Literatur im Fernsehen
Clemens Meyer
 "Die stillen Trabanten"
(mdr-video) - 2003 debütierte er mit dem Roman "Als wir träumten" - die Presse voll des Lobes. Der 1977 in Halle geborene Meyer holte mit diesem und weiteren Büchern eine gesellschaftliche Gruppe ins öffentliche Bewusstsein, die in der deutschen Literatur kaum thematisiert wurde: Verlierer, Scheiternde, Orientierungslose. Seine Bücher sind wie Blicke aus seinem Fenster im Leipziger Osten, wo Sozialhilfeempfänger und Trinker mit ihren Flaschenbeuteln vorbeikommen. Ein Blick, der sich lohnt, ist man auf der Suche nach einem vollständigen Bild der Welt. Dieser Blick hat Meyer berühmt gemacht und mit seinen neuen Erzählungen namens "Die stillen Trabanten" kehrt er furios zu seinen Anfängen zurück. - mehr in der Bücherschau

lesenswert

(swr) - Denis Scheck im Gespräch mit John Wray über "Das Geheimnis der verlorenen Zeit" siehe auch die Bücherschau ...
"Mein Leben in drei Büchern" mit Georg M. Oswald
In 100 Büchern um die Welt
Denis Scheck stellt seinen persönlichen Kanon der Weltliteratur vor.

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Kulturnews
(dra-audio) - 21. April 2017

Medienticker vom 20.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Kika-Post, Milchmärchen, Wasserkonflikt
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Verblödete Schrott gesendet wird!" (sz)
2. Fox News (faz)
3. Das Milchmärchen vom Milchmädchen (udostiehl)
4. Die multimediale Preisträgerin (watch-salon)
5. Journalisten schützen (reporter-ohne-grenzen)
6. Skurriler Wasserstreit um Til Schweiger(haz)

EFU-Kulturrundschau
Ausgedachte Details
20.04.2017. - Copy und paste konnte schon Fontane, lernt die FAZ. Kommunikation wird designtechnisch immer mehr zum reinen Dialog, ohne störende Materie, notiert die NZZ. Die Filmkritiker hätten sich John Lee Hancocks Biopic "The Founder" noch etwas kapitalismuskritischer gewünscht.

9Punkt - Debattenrundschau
Unechte Korrespondenz
20.04.2017. - Franzosen, löscht nicht die Aufklärung aus, ruft Peter Sloterdijk in Le Monde. Jürgen Habermas blickt in der Zeit gelassen auf die französischen Wahlen. Europa wird sich auch dann verändern, wenn ein gemäßigter Kandidat gewinnt, meint die Welt. Unterdessen steckt Boris Groys in der NZZ mit Hilfe Jean-François Lyotards seinen Geist in die Maschine.  Und Orlando Figes erklärt in der Berliner Zeitung, warum er Deutscher wird.

Presseschau vom 20. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Kommentiert wird eine aktuelle PISA-Studie, nach der es an deutschen Schulen zahlreiche Mobbing-Opfer gibt. Zentrales Thema ist jedoch der Verzicht der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry auf eine Spitzenkandidatur für den Bundestag.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.















Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 20. April 2017

Neue Zürcher Zeitung
Der Österreich-Ableger wird eingestellt
(faz) - Die NZZ-Mediengruppe stellt ihren Ableger NZZ.at Ende April ein. Das Bezahlangebot für Österreich sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Ausgleich am Gleis
Bahnhofsbuchhändler ziehen Bilanz
(bb) - Presse verliert, das Buch bleibt stabil, Convience, Tabak und Geschenke legen zu: Die Bahnhofsbuchhändler ziehen für 2016 eine gemischte Bilanz. Der Gesamtumsatz für die Segmente Presse und Buch lag bei 311 Millionen Euro.

Schweiz
Buchhandlung und Verlag des Jahres 2017
(bb) - Bis zum 11. Mai kann online abgestimmt werden, wer die Schweizer Buchhandlung und Verlag des Jahres 2017 wird. Die Jury hat je drei Verlage und Sortimente nominiert ...

Glück ist gar nicht so einfach zu haben
Becketts "Glückliche Tage" im Deutschen Theater
(dra) - Am 22. April feiert das Stück "Glückliche Tage" von Samuel Beckett Premiere im Deutschen Theater in Berlin. Für den Regisseur Christian Schwochow geht es in dem berühmten Drama nicht so sehr um Glück, sondern um Zweckoptimismus. Dem gefühlten Glücksdruck begegnet er mit bewusster Verweigerung - vielleicht der Grund, warum er momentan glücklich und zufrieden ist.

Blattkritik
Dirk Stascheit über "Psychologie heute"
(turi2) - Psychologie heute ist die Mutter aller Mindstyle-Magazine, und die Kinder erreichen Mamas Bildungsstand nicht. Die Bauchladenartigkeit der Themenstreuung ist kein Schaden, findet turi2-Autor Dirk Stascheit: Das Heft soll schließlich als Gerüst fürs Nachdenken dienen



+ Literatur online
Verliebt ins Denken
Gedankenloopings mit Robert Musil
(stgt) - Eine Reclam-Band mit Reden, Erzählung und Essays erinnert an den großen Schriftsteller Robert Musil, der vor 75 Jahren in Genf gestorben ist. - mehr über Musil in der Bücherschau
150 Jahre Universal-Bibliothek
Gehasst. Geliebt. Gelesen!
Im November 1867 erschienen die ersten Bände von Reclams Universal-Bibliothek. 2017 feiert sie ihr 150-jähriges Jubiläum. -In der arte-Reihe "Karambolage" wurde die Geschichte der Universal-Bibliothek in einem wunderbaren Cartoon vorgestellt.


Patrick Deville
Auf den Fluchtwegen des Revolutionärs
(nzz) - In seinem neuen Roman folgt Patrick Deville den abenteuerlichen Odysseen von Leo Trotzki. Er zeichnet ein vielfältiges Bild der Zeit und porträtiert den scheiternden Revolutionär. - mehr in der Bücherschau

"Die Drei Reiche"
Der legendäre älteste Roman Chinas
Kunst des Köpferollens

(nzz) - Mit der ersten vollständigen Übersetzung von Luo Guanzhongs Monumentalepos aus dem 14. Jahrhundert wird der legendäre älteste Roman Chinas neu zugänglich. Er ist an Brutalismus kaum zu überbieten. - s. a. die Bücherschau

+ Bücherbrief
Exotherme Reaktionen
09.04.2017 Romane von Antonas Skema, Olga Grjasnowa, Hisham Mater und Anna Kim führen uns nach Litauen, New York, Libyen, Syrien und Südkorea. Steffen Popp findet neue Worte für Unsagbares. Und David van Reybrouck erzählt die Geschichte der Mikronation Neutral-Moresnet. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Aprils.

+ Neues auf faustkultur.de
In "So, und jetzt kommst du"
(fk) - erzählt Arno Frank noch einmal die Geschichte der alten Bundesrepublik mit Klepperzelt, Tupperware Party, Gulaschkanone, sputnikförmiger Zigarettendose und der Kesselschlacht in Opas Erinnerung.
Revenge Lyrik
(fk) - Zur Erinnerung. Hannes, der auf einer Eschersheimer Mülltonne ohne Vorgespräch gezeugt wurde, befruchtet Tanja in vergleichbarer Lage an der Rio Grande Grenze zwischen dem Nordend und Bornheim. Noch weiß im Gebiet keiner außer dem allwissenden Erzähler von der Schwangerschaft.
Eine neue Worterklärung: Backstube, die
(fk) - Von Marten Weise

+ Bücherschau
Komposition des Akzidentiellen
19.04.2017. Die SZ sympathisiert mit Valerio Magrellis "heimlichem Ehrgeiz, ein Bleistift zu sein". Großes Lob auch für Hanns Zischlers Band "Kafka geht ins Kino". Die NZZ bewundert Bjarte Breiteigs Mut, in "Meine fünf Jahre als Vater" einen labilen Mann zwischen zwei Frauen zu porträtieren. Die FAZ informiert sich mit Gilles Kepels "Der Bruch" über die gespaltene französische Gesellschaft.

+ Literatur im Hörfunk
Trotz & Wasser
Jessica J. Lee "Mein Jahr im Wasser"
(dra) - Die Kanadierin Jessica Lee wollte eine Trennung überwinden und erkundete ein Jahr lang Seen in und um Berlin. Ihr Tagebuch "Mein Jahr im Wasser" erzählt von neuen Freundschaften und alten Ängsten.

+ Literatur im Fernsehen
Donnerstag, 20. April 2017
lesenswert - 23:15 - 23:45 Uhr
(mbs) - Denis Scheck im Gespräch mit John Wray über "Das Geheimnis der verlorenen Zeit" siehe auch die Bücherschau ...
"Mein Leben in drei Büchern" mit Georg M. Oswald



lesenswert Schecks Bücher
In 100 Büchern um die Welt
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Kulturnews
(dra-audio) - 20. April 2017

Medienticker vom 19.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
AfD-Twitter-Analyse, Sterbebett, Buntstift-Lutscher
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Treue Gefolgschaft (netzpolitik)
2. "Die Aktuelle" (uebermedien)
3. Buntstift-Lutscher (spiegel)
4. Wie Rotlichtbars mit Samtvorhängen (taz)
5. Lettland (ejo)
6. The Photographic Eye of Melania Trump (medium)

EFU-Kulturrundschau
Osmotische Nähe zum eigenen Soma
19.04.2017. Intendant Oliver Reese fordert in der FR, Frankfurts marode Bühnen nicht nur zu sanieren, sondern komplett neu zu bauen. Die SZ lässt sich vom Ensemble Modern ins musikalisch-extravagante Niemansland des Harry Partchs entführen. Die Berliner Zeitung amüsiert sich mit der unpathetischen Kunst des Juergen Teller. Die NZZ liest die Klassiker der dystopischen Literatur.  Und im CulturMag rekonstruiert Krimi-Autor Frank Göhre das Italien von 1975, als Pier Paolo Pasolini ermordet wurde.

9Punkt - Debattenrundschau
Im metaphorisch Ungefähren
19.04.2017. Theresa Mays Vorstoß zu Neuwahlen ist ein Schlag ins Gesicht aller Brexit-Gegner, meint Anne Perkins vom Guardian, aber sie ist ein kluger Schachzug, entgegnet ihr Kollege Jonathan Freedland. Beim türkischen Referendum hat in Wahrheit niemand gewonnen, nicht mal Erdogan, schreibt Bülent Mümay in der FAZHuffpo.fr analysiert die falschen Versprechen der Populistinnen und Populisten.  Und in der NZZ macht Karl-Heinz Ott Schluss mit postmoderner Ironie.

Presseschau vom 19. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Kommentiert wird zum einen das Abstimmungsverhalten der in Deutschland lebenden Türken beim Verfassungsreferendum. Zweites Thema ist die Ankündigung von Neuwahlen in Großbritannien.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 19. April 2017

Kein DEAL mit Elsevier
Auch jüngste Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis
(bb) - Das Lizenzprojekt DEAL, angestoßen von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, bleibt auf Warteposition: Auch die jüngste Verhandlungsrunde endete ohne Ergebnis - Schuld daran sei Elsevier, kritisiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Self-Publishing, Writing & Publishing
Your mom can buy just so many books
(tel) - Here's how to outmarket the competition.

Introducing
Korean Poetry to the World
(pub) - 'A Common Consciousness'

Welttag des Buches
100 Verlage öffnen zum  Türen
(tages) - Zum "Welttag des Buches" am Sonntag öffnen bundesweit rund 100 Verlage ihre Tore und geben Einblick in ihre Arbeit. Sie laden zu Lesungen, Werkstattgesprächen und Führungen ein, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zudem lesen Kinder- und Jugendbuchautoren in 100 Buchhandlungen im Rahmen der Aktion "Lese-Reise" vor.

Jeden Tag eine neue Content-Welt
Gruner + Jahrerfindet das lineare Internet
(mee) - Rund eineinhalb Jahre nach der ersten gedruckten Ausgabe von Barbara bringt Gruner + Jahr seine Frauenmarke nun auch als eigenes Web-Portal ins Netz. Dabei setzten die Hamburger vor allem auf ein ungewöhnliches Konzept: Jeden Tag um Punkt null Uhr veröffentlicht die Redaktion drei Artikel.

Stella prize 2017
Heather Rose's The Museum of Modern Love wins award
(gua) - $50,000 prize for Australian women writers goes to novel based on Marina Abramović's performance of The Artist is Present

Hoch auf die Unabhängige

Deutscher Buchhandlungspreis 2017
(bb) - Kulturstaatsministerin Monika Grütters lobt den Deutschen Buchhandlungspreis 2017 aus - Inhaber unabhängiger Buchhandlungen können sich von heute an bis zum 2. Juni bewerben. Insgesamt ist der Preis mit einer Million Euro dotiert.

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+ Literatur online
Ein fataler Missgriff
Brisanter Roman von Bjarte Breiteig
(nzz) - In unserer Zeit des schnellen Urteils, des schrillen Aufschreis und der inneren Zensur wirft "Meine fünf Jahre als Vater" des Norwegers Bjarte Breiteig Fragen auf, die nicht allen gefallen dürften. - mehr hier


Vom lieben Augustin
Franz Dobler bleibt mit "Ein Schlag ins Gesicht"
(ltk) - im Krimi-Genre, was ein Segen ist
Von Walter DelabarRSS-Newsfeed neuer Artikel von Walter Delabar - mehr in der Bücherschau



+ Neues auf faustkultur.de
Schwarze Flecken im Herzen -
(fk) - In ihrem Roman "Fünfzig Gramm Paradies" erzählt Iman Humaidan vom Leben während des libanesischen Bürgerkrieges und der Zeit danach. Es ist ein Buch der Grautöne in zahllosen Schattierungen, die den Kolorit der Gesellschaft des Nahen Ostens in einer dramatischen Epoche nachzeichnen, meint Gudrun Braunsperger.
Schwule Mädchen schlagen härter -
(fk) - Manuel Karasek plaudert als vorerst Letzter aus dem Familiennähkästchen. Die Karaseks haben schon bessere Autoren hervorgebracht.
"Ich habe genug von dieser Zeit. Ich habe genug von dieser Welt." -
(fk) - Auf der Flucht vor den Nazis erzählte die Berliner Künstlerin Charlotte Salomon die Geschichte ihres Lebens in Bildern und Texten, die das Ästhetische durch das Dokumentarische aushebeln. "Leben? oder Theater?" ist der Titel ihrer gemalten Autobiografie. Stefana Sabin erinnert an Charlotte Salomon, die am 16. April 1917, vor genau 100 Jahren, geboren wurde.
Wein um die Lippen
(fk) - Die flämische Lyrikerin Els Moors schlägt einen unbefangenen, leichten Ton an, der aber seinen dunklen Untergrund nicht verbirgt. Ihre "Lieder vom Pferd über Bord" sind in einer zweisprachigen Ausgabe erschienen. Moors kommt aus Belgien, das Buch aus Berlin. Bernd Leukert stellt die Lyrikerin in der Reihe "Europoesie" vor.
Die Türkei ist spätestens
(fk) - seit dem Flüchtlingspakt mit der EU und dem gescheiterten Putschversuch in den Fokus gerückt. In seiner neuen Kolumne wird Attila Anday vor allem über politische Themen schreiben und den Bogen zu der türkischen Community in Deutschland schlagen. Zum Auftakt schildert Anday die politische Lage in der Türkei kurz vor dem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems.

+ Bücherschau
18.04.2017. Die SZ bespricht die politischen Bücher zur Lage Europas, sehr erhellend findet sie Gabriel Raths "Brexitannia", aber gut gefällt ihr auch Tanja Kuchenbeckers knackiges Marine-Le-Pen-Porträt. Der taz gefällt, dass Jochen Schmidt in seinem Vaterbuch "Zuckersand" auch die Mutter präsent lässt. Die FAZ bespricht neue Hörbücher, etwa zu Marguerite Duras' "Der Liebhaber" und Joseph Conrads "Geheimagent". Und die FR jubelt über den neuen Roman der fantastischen Krimi-Autorin Carol O'Connell.

+ Literatur im Hörfunk
Egoistisch, streitlustig und intrigant
Florian Freistetter: "Newton. Wie ein Arschloch das Universum neu erfand"
(dra) - Den charakterlichen Abgründen des berühmten Naturwissenschaftlers widmet sich Florian Freistetter in "Newton. Wie ein Arschloch das Universum neu erfand". Der Autor diskutiert die Frage, ob Isaac Newton im heutigen Wissenschaftsbetrieb überhaupt durchgekommen wäre.

Die Gedanken eines Mörders in der Haft
Maurizio Torchios "Das angehaltene Leben"
(dra) - Maurizio Torchio serviert mit "Das angehaltene Leben" keine leichte Kost. Er lässt den Leser eintauchen in die Gedankenwelt eines Mörders, der lebenslang in Isolationshaft sitzt. Herausragend dabei: die Sprache, ebenso karg und präzise wie erfüllt von Wärme und Mitgefühl.

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Kulturnews
(dra-audio) - 19. April 2017

Medienticker vom 18.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Haltungsfragen, Kopp offline, Auto-Poser
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Gefährliche Geschichte (sz)
2. "Kopp Online" geht offline (gwup)
3. Extra 3 (noz)
4. Haltung? Ja bitte! (mmbeta)
5. Instagram-Blogger(horizont)
6. Fernsehen = oberflächlich (taz)

EFU-Kulturrundschau
Ein ganzes Meer von Händen
18.04.2017. Der Guardian berichtet verstört von Damien Hirsts Bombast-Schau in Venedig, die Schönheit und Ungeheuerlichket zelebriert - in Gold, Bronze und Jade. Die NZZ freut sich, dass Europas Architekten wieder mit den guten alten Backsteinen bauen. Die Welt erinnert daran, dass der Klassizismus auch etwas mit schwulem Begehren zu tun hat. In der Welt huldigt die Berliner Autorin Annett Gröschner auch dem FC Union, den akute Aufstiegsgefahr erfasst.

9Punkt - Debattenrundschau
Auf jeden Fall: Bitte anschnallen
18.04.2017. Bestürzung herrscht über das starke Votum der Deutschtürken für Tayyip Erdogan: Hierfür ist auch die deutsche Politik verantwortlich, die die Ditib-Moscheen so förderte, meint Necla Kelek bei Emma.  Die taz mahnt: "Es gibt eine Türkei jenseits von Erdogan", die andere Hälfte, mit der Europa weiter zusammenarbeiten sollte.  Libération dekliniert die möglichen Konstellationen der ersten Wahlrunde in Frankreich durch: Klingt nicht gut. Im Observer registriert Nick Cohen die antisemitischen Töne gegen George Soros von Budapest bis Washington.

Presseschau vom 18. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Für die meisten Zeitungen ist es nach den Osterfeiertagen die erste Gelegenheit, den Ausgang des Referendums in der Türkei zu kommentieren. Außerdem geht es auf den Meinungsseiten um die fortschreitende Eskalation im Konflikt mit Nordkorea.

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Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 18. April 2017

Nachrichtenportal
"Kopp Online" geht offline
(gwup) - Der letzte Artikel bei Kopp-Online datiert vom 10. März ("FAZ gegen den Kopp Verlag"). Und dabei scheint es auch zu bleiben. - Das Nachrichtenportal info.kopp-verlag leitet mittlerweile automatisch auf die Verlagsseite, wo man Bücher, Videos und Kokosöl bestellen kann.



+ Literatur online
 "Ich halte mich für schwer überschätzt"
Peter Bichsel hört man zu, was er zu sagen hat
(tages) - Hier spricht er in seinem unnachahmlichen Tonfall über zwölf aktuelle und latente Themen.

Sylvia Plath
Ungefilterter Schmerz
(tages) - In neu entdeckten Briefen belastet die amerikanische Schriftstellerin Sylvia Plath ihren Mann.

Tauchgänge mit dem Schnorchel
Rachel Cusks "Transit"
(stand) - Den Roman beherrscht die Kunst des gehobenen Plauderns über das Leben -

+ Bücherschau
+ In den geschmeidigen Hypotaxen
15.04.2017.
Den derben Romanhelden Martin Luther in Feridun Zaimoglus "Evangelio" zieht die FAZ allemal dem freundlichen Jubiläums-Luther vor. Die SZ folgt mit großem Vergnügen Marcel Beyers hellwachen Reflexionen in "Das blindgeweinte Jahrhundert". Die taz lässt sich von Harriet Roth an die Berliner Frühphase des Architekten Richard Neutra erinnern. Und die NZZ nimmt sich schwergewichtige Klassiker vor: "Die Reise in den Westen" von Wu Cheng'en, "Die Drei Reiche" von Luo Guanzhong und "Die Fahnen" von Miroslav Krleža.

+ Literatur im Hörfunk

Robert Musil
Er war kein Gipfel dieser Zeit
(dlf) - Robert Musil gilt als einer der intellektuellsten Autoren des letzten Jahrhunderts. In seinem Werk stellte er etwa die Frage, wie sich ein geistiger Mensch zur gegenwärtigen Wirklichkeit verhalten solle. Sein unvollendet gebliebener Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" wurde erst nach seinem Tod als ein Jahrhundert-Werk erkannt. Vor 75 Jahren starb er. Von Christian Linder - mehr in der Bücherschau - mehr zur neuen Gesamtausgabe des Salzburger Verlag Jung und Jung

Kritikergespräch
Neue Lyrik von Mara-Daria Cojocaru &Eva Zeller
(dlf) - Über Vorzüge und Nachteile einer eher sprachsinnlichen oder eher weltzugewandten Poesie diskutiert Insa Wilke mit den Literaturkritikern Michael Braun und Alexandru Bulucz. Beispielhaft geht es dabei um zwei Werke von Mara-Daria Cojocaru (mehr s. hier) - und Eva Zeller.

Tolstois
"Auferstehung"
Radikale Infragestellung der herrschenden Ordnung

(dlf) - Der Roman "Auferstehung" von Lew Tolstoi ist sein einziges großes Werk, das er nach einem großen Umbruch in seinem Leben geschrieben hat. Durch die radikale Infragestellung der herrschenden Ordnung, mit der letztlich die gesamte materialistische Zivilisation der Moderne gemeint ist, ist "Auferstehung" auch noch für den heutigen Leser eine Herausforderung, aber eine lohnende. - mehr in der Bücherschau

F. Scott Fitzgerald
"Für dich würde ich sterben"
Meister der Wehmut und Melancholie
(dra) - Im Nachlass des US-amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fitzgerald wurden 16 unveröffentlichte Erzählungen gefunden. Sie stammen aus einer Zeit, in der Fitzgerald nicht weiter wusste - und zeigen, was für ein meisterhafter Schriftsteller er war. Von Edelgard Abenstein
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Kulturnews
(dra-audio) - 18. April 2017

Medienticker vom 13.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Parteipostillenwerbung, Gegenrede, Jim Padzko
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Werbung der Lobbyisten (abgeordnetenwatch)
2. Früher beneidet (br.de)
3. Flüchtlingsthemen (t3n)
4. Melania (sz)
5. Weniger Programm (deutschlandfunk)
6. Böhmermann-Satire(horizont)

EFU-Kulturrundschau
+ 1000 Euro das scheint erst mal verlockend
15.04.2017. Die SZ feiert Kendrick Lamars "Damn." als bestmögliches Rap-Album zur schlimmstmöglichen Zeit. Außerdem macht sie sich Sorgen, dass sich Yasuhisa Toyotas radikale Akustik durchsetzt. Die taz besichtigt die Kleinstwohnungen der Berliner Tinyhouse University. Publikum und Kritik feiern Nestroys Verwechslungskomödie "Liebesgeschichten und Heiratssachen" am Wiener Burgtheater. Und die NZZ wägt bei einer Berner Doppelausstellung Kunst gegen Kitsch ab.
Männlichkeit im Plural
13.04.2017. -
Die Filmkritiker trauern um den Meister des Lichts, den großen Kameramann Michael Ballhaus. Der Freitag analysiert die metrosexuelle Wende im Literaturbetrieb. Auf Zeit online bekennt F.W. Bernstein seine Sympathie für Gottfried Benn. Selbst schuld, meint die NZZ in Richtung der Salzburger Osterfestspiele, wo die Besucher dutzendweise aus Salvatore Sciarrinos "Lohengrin" marschierten. Der Tagesspiegel schreibt die Geschichte des Requiems.
 
9Punkt - Debattenrundschau
+ Dorftrottel, der sich freiwillig an den Pranger steht
15.04.2017. In der NZZ geißelt Andrew Doyle Dummheit und bigotterie linker Identitätspolitik. Auch in der Debatte um Slut-Shaming sieht die Welt eine Infantilisierung der Kulturkritik. In der taz zeiht sich die französische Linke gespalten über den Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon. Außerdem blickt die taz vor dem türkischen Referendum nach Izmir, in dem Erdogan nicht punkten kann. In der FAZ hält Bülent Mumay fest, welch hohen Preis Erdogans Kampagne gekostet hat. Die SZ erinnert an die Fundamentalistin und Zockerin Maria Theresia.
Der Weg über den Westen
13.04.2017. -  Die taz fragt sich, ob ein "Nein" im türkischen Referendum nicht genau  so unheimlich ist wie ein "Ja".  Backchannel fragt: Was ist eigentlich aus Google Books geworden? Die FAZ schildert die Schwierigkeit des Gedenkens an die Oktoberrevolution in Russland.  Facebook hat einen Weg zur Bekämpfung von Fake News gefunden: Ganzseitige Anzeigen in Zeitungen.

Hörfunk
Presseschau vom 13. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Mit Kommentaren zum Anschlag auf den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und zum Besuch von US-Außenminister Tillerson in Moskau. Außerdem geht es um den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.
... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 13. April 2017

Aus den Feuilletons
Wenn ein Schriftsteller an den Regierungschef schreibt
(dra) - Der schädlichste ungarische Politiker seit der Wende: Deutliche Worte findet der Schriftsteller György Konrád für den Regierungschef seines Heimatlandes Ungarn in der "FAZ" - die seinen offenen Brief an Viktor Orbán abdruckt.

Thalia verkauft E-Books in den Läden
Leichterer Zugang zum digitalen Buch
(bb) - Ab sofort können Kunden in allen Thalia-Buchhandlungen in Deutschland E-Books vor Ort kaufen. Mit dem weiteren Vorstoß in Richtung Omni-Channel erweitert das Unternehmen sein stationäres Sortiment um mehr als zwei Millionen verfügbare E-Book-Titel.

Schweizer Buchpreis 2017
78 Titel stehen zur Auswahl
(bb) - Für die zehnte Auflage des Schweizer Buchpreises haben 53 Verlage insgesamt 78 Titel eingereicht. Die Shortlist kommt im September, der Gewinner wird am 12. November im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel gekürt.

Ulrich Matthes
Das Tolle am Theater ist die Energie
(dra) - Ulrich Matthes hat alle wichtigen Theaterpreise gewonnen und war zweimal Schauspieler des Jahres. Wenn er länger nicht auf der Bühne stehe, bekomme er Entzugserscheinungen, sagt er. Warum spielt er so selten lustige Rollen - obwohl er sehr viel übrig hat für "Jux und Dollerei"?

Frankreich
Autoren sind politisch geworden

(dra) - Bis vor einigen Jahren gab es im krisengeschüttelten Frankreich nur wenige Romanautoren, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzten. Das hat sich geändert - der Rechtpopulismus und die Folgen für Frankreich setzt die Schriftsteller offenbar unter Strom.

"Der Luthereffekt"
Steinmeier eröffnet Sonderausstellung
(dra) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die erste "nationale Sonderausstellung" zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation eröffnet.

Neu auf den Bestsellerlisten
Bienen, Mörder und Intrigen
(bb) - Drei neue Romane steigen diese Woche auf der Belletristik-Bestsellerliste ein, darunter der Buchhändlerliebling "Bienen" von Maja Lunde. Im Sachbuch gibt es sogar sechs neue Bücher, neben Biografien warnt das Buch "Inside Islam".



+ Buchkritik online

Ins Langzeitgedächtnis damit
Christoph Heins großer Roman "Trutz"
(fr) - erinnert an unfassbar lebensgefährliche Zeiten. Von Judith von Sternburg - mehr in die Bücherschau




+ Bücherschau
+ In den geschmeidigen Hypotaxen
15.04.2017.
Den derben Romanhelden Martin Luther in Feridun Zaimoglus "Evangelio" zieht die FAZ allemal dem freundlichen Jubiläums-Luther vor. Die SZ folgt mit großem Vergnügen Marcel Beyers hellwachen Reflexionen in "Das blindgeweinte Jahrhundert". Die taz lässt sich von Harriet Roth an die Berliner Frühphase des Architekten Richard Neutra erinnern. Und die NZZ nimmt sich schwergewichtige Klassiker vor: "Die Reise in den Westen" von Wu Cheng'en, "Die Drei Reiche" von Luo Guanzhong und "Die Fahnen" von Miroslav Krleža.
+ Poesie im Detail
13.04.2017. Die FAZ feiert Nico Bleutges knisterfeinen Gedichtband "nachts leuchten die schiffe". Gut gefällt ihr auch der Berliner Alltag in Charlottenburg, wie ihn Ulrike Edschmid in ihrem Roman "Der Mann, der fällt" beschreibt. Die NZZ staunt über den helvetischen Furor des Antikommunismus im Kalten Krieg. Die taz interessiert sich auch nach Lektüre von Anja Rützels Buch nicht für "Trash-TV".
Bekenntnis zur Schönheit
12.04.2017. Die Zeit versinkt in den graziösen, weltzugewandten Gedichten Zbigniew Herberts. Die SZ vertieft sich in einen internationalen Sammelband über die "Die große Regression". Die SZ schwebt durch Rivka Galchens Erzählband "Amerikanische Erfindungen".


+ Neues auf faustkultur.de
Schallmauerbrecher
(fk) - Ohne Eifer, ohne Zorn weiht sich ein Journalist dem Untergang - Die 1984 erstmals bei Suhrkamp erschienene "Mexikanische Novelle" erscheint in diesem Frühjahr wieder in der Frankfurter Verlagsanstalt.
mehr hier


+ Literatur im Hörfunk

Zum Osterfest
Die besten Bücher
(dra) - Empfehlungen
+ Steffen Popp "118. Gedichte"
+ Hugh Aldersey-Williams "Flut"
+ Franz Kafka: "Das Schloss. Hörspiel
+ Niroz Malek "Der Spaziergänger von Aleppo"
+ Gerhard Streminger "Adam Smith" -

Deutschland-Erklärer zum Moschee-Reporter
Constantin Schreibers "Inside Islam"
(dra) - Das Buch "Inside Islam" des Journalisten Constantin Schreiber ist aus dem Stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste gesprungen. Warum wird eine Sammlung von übersetzten Freitagspredigten aus 13 deutschen Moscheen zum Verkaufshit?

Ein mitreißender Sagenschatz
Neil Gaiman: "Nordische Mythen und Sagen"

(dra) - Die nordische Sagenwelt bildet den Fundus für viele Fantasystoffe. Aber Rechtsextreme vereinnahmen die alten Mythen für sich. Mit "Nordische Mythen und Sagen" legt der britische Autor Neil Gaiman eine Nacherzählung vor, die von ideologischem Ballast befreit und auch noch witzig ist.

+ Literatur im Fernsehen
Bohrer feiert den unerwarteten Augenblick

(srf) - Seine Abenteuer mit der Phantasie sind legendär. Jetzt, mit fast fünfundachtzig, schreibt Bohrer seine Erinnerungen. Fünf Jahrzehnte Deutschland, von innen und von aussen betrachtet - mehr in der Bücherschau
Streitbar
(3sat-video) - In "Jetzt" erzählt er in neun Kapiteln seine Lebensgeschichte, die sowohl eine Freundschaft mit Ulrike Meinhof als auch die Leitung des Literaturteils der FAZ umfasste. Hier ein Buchmessengespräch mit Bohrer















(3sat-video) -
Und ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Katharina Teutsch
Immer noch Punk

(ls) - Jan Hoffmann hörte im Oktober 2015 Bohrers  dionysischPoetikvorlesung in der Aula des Deutschen Literaturinstituts Leipzig ...



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