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Im Kino

Unmöglicher Gegenschuss

Die Filmkolumne. Von Rajko Burchardt, Lukas Foerster
24.09.2014. Nina Hoss verwandelt sich in Christian Petzolds ergreifendem "Phoenix" in ihre eigene Doppelgängerin. Hirokazu Kore-edas "Like Father, Like Son" untergräbt zärtlich biologistische Ursprungsmythen.


Zwischen dem Berlin, in das die Jüdin Nelly (Nina Hoss) kurz nach dem zweiten Weltkrieg zurückkehrt, und ihrem Gesicht befindet sich eine Stoffschicht; ein weißer Verband, der den gesamten Kopf umhüllt. Als ein Soldat den Wagen stoppt, in dem sie gemeinsam mit ihrer Freundin Nele unterwegs ist, und die Ausschwitzüberlebende dazu nötigt, ihr Gesicht frei zu legen, weicht er sofort zurück angesichts eines Anblicks, den der Film nicht mit seinem Publikum teilt: Der Gegenschuss, die direkte Konfrontation auch nur mit den Narben, die das Vernichtungslager auf dem Gesicht einer Einzelnen hinterlassen hat, unterbleibt, im Wissen um die obszöne Anmaßung, die in einem solchen nachinszenierten Blick auf die Wunden der Geschichte enthalten wäre. Was der Film im Folgenden macht: Er sucht, angesichts der Unmöglichkeit dieses Gegenschusses, nach anderen, komplexeren filmischen Vermittlungen, nach anderen Scharnieren, die das (Bundes-)Deutschland der Nachkriegszeit mit seiner unmittelbaren Vorgeschichte in Beziehung setzen. Nellys Gesicht wird erst einige Szenen später sichtbar, nachdem es chirurgisch bearbeitet, ihrem alten wieder ähnlich, aber nicht gleich gemacht wurde. Ähnlich, aber nicht gleich: In dieser Differenz nistet sich dann eine aberwitzige Erzählung ein, und vielleicht auch der politisch-ästhetische Einsatz dieses außergewöhnlichen, ergreifenden Films.

Erst einmal bezieht Nelly in Berlin mit Lene, die es auf eine so weit wie möglich nüchterne Abrechnung abgesehen und schon die Ausreise in das im Entstehen begriffene Israel geplant hat, eine lichte, funktional eingerichtete Wohnung, einen Ort, der sich offensichtlich nicht hat affizieren lassen von den furchtbaren Ereignissen der vorherigen Jahre. Sobald sie jedoch, auf der Suche nach ihrem Mann Johnny, vor die Tür tritt, verwandelt sich die Welt: Dann irrt die nur langsam Genesende - es geht in "Phoenix" auch um die Rekonstruktion eines Stargesichts, lange kleben bleibt vor allem eine Blutkruste im Mundwinkel - durch ein düster-artifizielles B-Movie-Berlin, huscht an farbig ausgeleuchteten Trümmerhaufen vorbei, quatscht Straßenmusikanten an, lässt sich von Neonreklamen anlocken, in noch dunklere Seitengassen ablenken.

Der Film setzt sich zur Aufgabe, diese vor allem dem film noir entlehnte Studioästhetik mitsamt einer entsprechend offensiv spekulativen Pulpnarration durchzuarbeiten - und zwar ohne jede Absicherung. Sobald Nelly die Kneipe "Phoenix" betritt, wo sich um die amerikanischen Soldaten und ihre Dollars eine eher brave Halbwelt etabliert hat, ist es ihr nicht mehr möglich, zur distanzierten Perspektive Lenes zurück zu finden (eine Perspektive, die sich schließlich ebenfalls als nicht lebbar erweist - was ein problematischer Aspekt des Films zumindest in politischer Hinsicht ist); und auch der Film hat jeden Anflug eines psychologischen Realismus hinter sich gelassen, hat damit gleichzeitig die Idee zurückgewiesen, man könne die Vergangenheit "bewältigen" wie ein persönliches Trauma in einer Psychotherapie. Im "Phoenix" findet Nelly ihren Johnny (Ronald Zehrfeld) wieder. Der - fest davon überzeugt, dass Nelly in Ausschwitz getötet wurde - erkennt sie nach ihrer Operation nicht mehr, schlägt ihr jedoch einen Deal vor: Da sie seiner verstorbenen Frau erstaunlich ähnlich sehe, soll sie sich doch als diese ausgeben, sich dieser noch ähnlicher machen, damit er an das sonst nutzlos auf der Bank herumliegende Erbe herankommen könne. Nelly willigt ein und verwandelt sich in ihre eigene Doppelgängerin.



Die Prämisse ist mindestens wagemutig. Genauer gesagt ist sie offensiv grotesk. Das Ausmaß dieser Groteske bezeichnet den Skandal, der die bundesdeutsche Nachkriegsgesellschaft war, weil sie sich dagegen sträubte, die eigenen Existenzgrundlagen aufzuarbeiten - es wimmelt im Film nur so vor Ottonormalverdrängern, die nichts gesehen haben und sowieso erst einmal ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen. Auf diese Neigung zum Selbstbetrug spekuliert Johnny: Er möchte eine tränenseelige Rückkehr aus dem Totenreich inszenieren. Und zwar: hollywoodreif inszenieren. Nelly und er verkriechen sich in einer Kellerwohnung, in einem eigenartig weltfernen Ort, in dem unter laborähnlichen Bedingungen Identitäten, Geschichten, Gefühle produziert werden. In einem Ort wie dem Kino, könnte man auch sagen. Und Johnny wäre dann der Regisseur, dem seine Hauptdarstellerin am Ende einen Strich durch die Rechnung machen wird.

In mancher Hinsicht kann man "Phoenix" als ein Resümee des bisherigen Werks Petzolds betrachten. Besonders tief reichen diesmal die intertextuellen Spuren, die der Regisseur in die Film- und Geistesgeschichte legt. Das Pygmalion-Motiv mitsamt seiner zahlreichen filmischen Variationen - zentral Hitchcocks "Vertigo" - bildet den allgemeinen, der französische Kriminalroman "Der Asche entstiegen" sowie dessen Verfilmung "Return from the Ashes" (mit der Bergman-Muse Ingrid Thulin in der Hoss-Rolle) den konkreten Hintergrund. Andere Pfade führen zum film noir Hollywoods, zu einer seiner Protagonistinnen Hedy Lamarr, zum Werk Rainer Werner Fassbinders (insobesondere, wie Cristina Nord in der taz angemerkt hat, zu "Ein Jahr mit 13 Monden") und zu Petzolds eigenem Fernsehfilm "Cuba Libre", in dem er schon einmal ein ehemaliges Liebespaar seine Beziehung wiederaufführen ließ.

Der Fluchtpunkt des Films allerdings liegt jenseits aller Popkultur. "Phoenix" führt sowohl das Petzolds gesamte Arbeit durchziehende Motiv des Gespenstischen, als auch die Beschäftigung mit dem ideologischen Selbstverständnis Deutschlands, nicht zuletzt schließlich die bereits sechs Filme umfassende Kooperation mit Nina Hoss an einen gemeinsamen, kaum hintergehbaren Endpunkt: Exakt bis vor die Tore der Lager gelangt dieser Film, gelangt auch Petzolds Werk. Dem faschistischen Terror und dem Genozid nähert es sich strikt von der Gegenwart her an. Petzolds Kino ist ein Kino nicht über, sondern nach den Lagern; beziehungsweise: ein Kino über die Bedingungen der Möglichkeit von Kino nach den Lagern.

Lukas Foerster

Phoenix - Deutschland 2014 - Regie: Christian Petzold - Darsteller: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf, Michael Maertens, Imogen Kogge - Laufzeit: 98 Minuten.

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Wie der Vater, so der Sohn - das beschreibt die Familienkonstellation in Hirokazu Kore-edas neuem Film "Like Father, Like Son" gänzlich unzureichend. Zum nicht kaltherzig artikulierten, doch über enttäuschte Blicke angedeuteten Bedauern von Startarchitekt Ryota Nonomiya hat dessen sechsjähriger Sohn Keita offenbar wenig vom eisernen Ehrgeiz seines renommierten Papas mitbekommen. Gleich eine der ersten Szenen des Films offenbart die bedrückende innerfamiliäre Alltagsstruktur der Nonomiyas: Ein passiv-aggressives Sicherstellen von Disziplin (eher widerwillig muss Keita das Klavierspiel erlernen), ritualisierte Kontrollmechanismen (ein auf den Cholesterinspiegel des Vaters abgestimmtes Abendessen) und exakte Wochenendpläne - an Sonntagen, so Ryota, wolle er sich künftig mehr seinem sechsjährigen Sohn widmen. Der allerdings, und das ist der dramatische Ausgangspunkt dieser Babyverwechslungsgeschichte, gar nicht Ryotas Kind ist. Zumindest nicht sein biologisches.

Eine Routineuntersuchung bei der Einschulung ihres Sohnes macht Ryota und seine Ehefrau Midori mit dieser Tatsache bekannt. Kurz darauf lernen sie die Eltern des anderen vertauschten, also eigenen Kindes kennen. Wie sollen sie nun mit dieser neuen Wahrheit umgehen, welche Konsequenzen aus ihr ziehen? Für Ryota, einer seiner vielen unerfreulichen Wesenszüge, scheint die Nachricht vor allem die ohnehin offensichtlichen Unterschiede zwischen ihm und Keita zu bestätigen, während Midori, in mütterliche Vorwürfe verstiegen, kaum glauben kann, über all die Jahre nichts von der Verwechslung im Krankenhaus bemerkt zu haben. Auch diese Situation muss Ryota umgehend organisiert bekommen, um nur schnell wieder zum Verwalter seiner Gefühle werden zu können: Das zuständige Spital, darauf einigen sich beide Familien, müsse vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden, und die Söhne sich an ihre "eigentlichen" Eltern gewöhnen.



Den Kontrast zwischen den beiden Familien hätte der japanische Filmemacher Hirokazu Kore-eda kaum stärker zeichnen können. Dem vor demonstrativem Selbstmitleid über vermeintliches elterliches Scheitern wie gelähmt auftretenden Paar Ryota und Midori stellt er eine (wirtschaftlich schlechter situierte) Familie gegenüber, die die Herausforderungen ungleich lebenslustiger, wenn nicht geradezu humorvoll meistert. Die Konfliktfrage, die sich aus der Geschichte ergibt, federt "Like Father, Like Son" über die konträre Haltung seiner Figuren ab: Je mühsamer sich die Restrukturierung des traditionellen Familienmodells gestaltet - und natürlich produziert der versuchsweise Austausch der "tatsächlichen" Söhne nur weiteren Unmut -, desto haltloser erscheinen die von Ryota beschworenen Ursprungsmythen von Blutsverwandtschaft.

Entsprechend streng, oftmals aus leicht unheilschwangerer Kamerauntersicht, positioniert Hirokazu Kore-eda den Vater vor allem in seinem luxuriös durchdesignten Apartment, das die Beschränkungen dieser Figur schon räumlich definiert - vielleicht eines der gestalterischen Merkmale, mit dem sich die wiederholt gezogenen Vergleiche zum legendären Familienchronisten Yasujirō Ozu nachvollziehen lassen. Auch dessen einnehmend sanfter Erzählgestus findet in Kore-edas Film atmosphärische Echos, wenn die sich langsam lösenden Blockaden der problembehafteten Hauptfigur nicht gleich mit dickem Pinselstrich in den Film geschrieben werden, sondern sich über verzichtende, beinahe gequält wirkende Blicke Ausdruck verschaffen.

Ryotas Versuch, für oder gegen die Liebe zu einem Kind sowohl biologisch als auch erziehungshistorisch zu argumentieren, misslingt im wundersamen Schlussmoment von "Like Father, Like Son" aufs Allerzärtlichste: Eine allen drakonischen Einengungen enthobene Kamerafahrt führt Vater und Sohn buchstäblich auf einen gemeinsamen Weg unter freiem Himmel, und entwirft das hier ganz besonders hart erkämpfte Bild einer ebenso fruchtbaren wie harmonischen Patchwork-Familie auch ohne Sozialromantik. Aber mit sehr viel Herz.

Rajko Burchardt

Like Father, Like Son - Japan 2013 - Orignaltitel: Soshite chichi ni naru - Regie: Hirokazu Kore-eda - Darsteller: Masaharu Fukuyama, Machiko Ono, Yôko Maki, Rirî Furankî, Jun Fubuki - Laufzeit: 121 Minuten.

Archiv: Im Kino

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