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Im Kino

DNA-Abfall für alle!

Die Filmkolumne. Von Thomas Groh, Jochen Werner
08.08.2012. Im "Alien"-Prequel "Prometheus" geht Ridley Scott im tiefen 3D-Weltraum den Ursprüngen der Menschheit auf den Grund. Die unwahrscheinliche Männlichkeitsikone Jason Segel begibt sich unterdessen als "Jeff, der noch zuhause lebt" mit spinnerten Theorien auf eine Odyssee durch New Orleans.

Zu den größten Missverständnissen des 3D-Films zählt die Auffassung, dass ein Schauwert schon dann erreicht ist, wenn man dem Publikum vor der Nase herumfuchtelt, wenn man also meint, Sinn und Zweck von 3D-Film sei der Übergriff auf den Zuschauerraum. Dabei sind die schönsten 3D-Filme der letzten Jahre gerade jene, die die Blickachse des Publikums in die Tiefe der Leinwand stützen und erweitern, dabei den räumlichen Effekt gleitend staffeln und so tatsächlich einen Schauraum in Hochauflösung schaffen, der die Leinwand als Membran schließlich vergessen lässt. Für rein agitierendes Spektakelkino mag solches 3D nicht ganz so attraktiv erscheinen, da es eine eher stützende, als sich exponierende Funktion hat. So wird man auch in Ridley Scotts "Prometheus", der Rückkehr des Regisseurs in das von ihm 1979 losgetretene und in zahlreichen Sequels und Spin-Offs unter anderen Regisseuren ausartikulierte "Alien"-Franchise, oft überhaupt erst dadurch bewusst daran erinnert, dass man einen 3D-Film sieht, wenn man sich gedankenverloren an der Schläfe kratzt und dabei die Shutter-Brille im Wege ist.

Vom ersten 3D-Film eines Raum- und Panoramaregisseurs wie Ridley Scott war vermutlich nichts anderes zu erwarten, als genau das: Die Inszenierung eines faszinierten Blicks in eine fremde Welt, einen fremden Raum, den Forscher - und mit ihnen der Zuschauer - erst im Panorama durchqueren und dann im Detail, Biegung um Biegung, erkunden. Die Story fügt sich dem passgenau ein: Eine in einer Vielzahl kulturübergreifender, archäologischer Artefakte stets wiederkehrende Sternenkonstellation lässt auf jenen Besuch außerirdischer Intelligenzen vor Urzeiten auf Erden schließen, der dem Publikum in einer sakral-promethischen Eröffnungssequenz bereits als Faktum präsentiert wurde. Eine Expedition macht sich zur astronomisch identifizierten Konstellation auf, um dieser, wie sie meinen, Einladung einer Schöpfer-Spezies auf den Grund zu gehen. Dass der Mensch tatsächlich nach dem Bilde seines Schöpfers geschaffen wurde, wird zum Treppenwitz der Menschheitsgeschichte, da wiederum in Gestalt des phlegmatisch-undurchschaubaren Androiden David (Michael Fassbender) das eigengeschaffene Ebenbild des Menschen den Erstkontakt begleitet.


Am schönsten ist "Prometheus" tatsächlich, wenn er mit Erich von Däniken im Gepäck "Indiana Jones in Outer Space" spielt und dabei an den nautischen Ursprung aller Science Fiction verweist: Was dem Seefahrer früherer Jahrhunderte die undurchdringliche Anderswelt unter der Meeresoberfläche, wurde dem Menschen mit dem Technisierungsschub des 19. Jahrhunderts das All, bzw. hier: der Mond LV-223, auf dem in einer weiten Steppe rätselhafte, verlassene Kuppelbauten - und darin verzweigte Labyrinthe - darauf warten, von neugierigen Menschenaugen erforscht zu werden. Dass dieser space-archäologische sense of wonder schließlich in eine Geisterhausgeschichte umbricht - die Kuppelbauten sind durchzogen von allerlei holografischen Aufzeichnungen früherer und schwer dramatischer Ereignisse, die in gespenstergleicher Projektion über den Raum gelegt sind -, ist vielleicht nur folgerichtig: Schon das Raumschiff "Nostromo" in Ridley Scotts "Alien" war im Endeffekt ein Haunted House. Die berühmteste, blutigste und von Mel Brooks in "Spaceballs" sehr schön parodierte Szene dieses Films wird in "Prometheus" immerhin in einer an hektischer Dramatik und viszeraler Drastik kaum überbietbaren Szene mit einem im Selbstverfahren durchgeführten Kaiserschnitt schließlich noch getoppt. Spätestens an dieser Stelle hat sich "Prometheus" vom Popcorn-Fluff endgültig verabschiedet.

Im Kern spekulierten die "Alien"-Filme - mit je unterschiedlicher Gewichtung und Ausprägung - immer auch lustvoll über parasitäre Fertilisations- und Fortpflanzungsmethoden. Mit seinen Schöpfer- und Geschöpfdiskursen, einem ganzen Katalog polymorph perverser Befruchtungsexperimente (bei zugleich aus dieser Perspektive sehr unfruchtbarem Hetero-Sex) zeichnet "Prometheus" den Alien-Kosmos, bzw. dessen Bevölkerung nun endgültig als eine von obskuren DNA-Übertragungen hervorgebrachte: DNA-Abfall für alle!

Soviel Ursprung jedenfalls war selten, ob's nun um Menschen, Androiden, Aliens oder Sci-Fi-Franchises geht. Eine schöne Geste ist es da, dass "Prometheus" auch an einen anderen Ursprung erinnert: 1965 entstand in Italien unter der Regie von Mario Bava der kostengünstige Science-Fiction-Film "Planet der Vampire". Darin folgt eine Raumexpedition dem Notsignal eines gestrandeten Raumschiffs, nur um dort eine riesenartige Spezies zu entdecken, die von einem rätselhaften Aggressor gemeuchelt wurde. Zumindest im Grundgerüst ähnelt der 14 Jahre später entstandene "Alien" dem so stark, dass er oft als Remake gehandelt wird (ob Scott Bavas Film wirklich kannte, wird mal so, mal so kolportiert). Wenn nun in "Prometheus" die Crew alsbald in Raumanzüge steigt, die jenen aus "Planet der Vampire" zum Verwechseln ähnlich sehen, besteigt das Franchise auch in dieser Hinsicht den Weg zu seinen Ursprüngen und unterstreicht mit Augenzwinkern, dass es auch in seiner aktuellsten Inkarnation, dessen kosmisch-metaphysischen und schwer sinfonischem Überschuss zum Trotz, im Grunde ein Kind des naiven Science-Fiction-Kinos der Sechziger ist - wenn auch in 3D.

Thomas Groh

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Der Schauspieler Jason Segel ist die wohl unwahrscheinlichste Männlichkeitsikone des amerikanischen Gegenwartskinos. Segel begann mit dem Herausarbeiten jenes teddybärhaft-tolpatschigen, etwas teigigen, so begeisterungsfähigen wie nerdigen und stets beinahe schmerzhaft gutmeinenden Männertyps, den er dann mit seiner Interpretation des Marshall Eriksen in der Sitcom "How I Met Your Mother" endgültig ausdefinierte, bereits in den schnell abgesetzten, mit Verspätung aber zu heiß geliebten Kleinodien avancierten TV-Serien "Freaks & Geeks" und "Undeclared" - beide kreiert von Judd Apatow, dessen durchschlagende Karriere als Revolutionär der amerikanischen Komödie damals in ihrer Tragweite noch kaum abzuschätzen war. Seither verkörperte er diesen versponnen-sympathischen und aus Prinzip uncoolen Softie auch in zahlreichen, oftmals sehr gelungenen Kinoarbeiten - zuletzt etwa in Nicholas Stollers wunderbarer Beziehungsdramödie "Fast verheiratet", die das Spannungsfeld einer modernen, emanzipierten Zweierbeziehung zwischen Karrierewünschen und der Sehnsucht nach Familienglück ausmisst und zwar zu einem romantischen Ende findet, doch zugleich auch zum durchaus nüchternen Befund: es ist (und bleibt) kompliziert.

Mit den Brüdern Jay und Mark Duplass trifft Segel nun auf zwei höchst interessante junge Filmemacher, die eine sichtlich verschobene Perspektive auf den von Segel irgendwo zwischen verschroben und lebensuntüchtig angelegten Jeff werfen, welcher - der Titelmacht es zum Programm - mit dreißig immer noch im Keller seiner Mutter Sharon (Susan Sarandon) wohnt und spinnerte Theorien vom Sinn des Lebens auf der philosophischen Basis von M. Night Shyamalans Invasionsfilm gewordener Erweckungspredigt "Signs" entwickelt. ("Das letzte Mal hat dir die Antwort nicht gefallen", entgegnet er nur der besorgten Frage der Mutter, was er denn dort, im Keller, den ganzen Tag so treibe.) Ein falschverbundener Anrufer, der mit eigentümlicher Vehemenz insistiert, einen gewissen Kevin sprechen zu wollen, - und Sharons Bitte, doch endlich eine Flasche Holzleim zu besorgen und die Schranktür zu reparieren - schicken Jeff auf eine Odyssee durch New Orleans, in deren Verlauf er auf seinen verzweifelt mit einer akuten midlife crisis und um seine denkbar unglückliche Ehe ringenden Bruder Pat trifft.

Von allerlei Um- und Abwegen strukturiert, führt der Weg der entfremdeten Brüder doch immer wieder aufeinander zu - und auf die Spur von Pats Ehefrau Linda, deren vor dem Vollzug stehenden Seitensprung es schließlich abzuwenden gilt. Mit ganz eigenen amourösen Wirrnissen hat sich unterdessen auch Sharon auseinanderzusetzen, die von einem Arbeitskollegen unentwegt hochromantische, aber anonyme Liebesbotschaften erhält und ihren heimlichen Verehrer zu enttarnen versucht - was in eine überraschende, aber in der Tat sehr romantische Auflösung mündet.


Eher antiromantisch ist hingegen die Inszenierung des Films - eine Strategie, auf die sich die Duplass-Brüder bereits in ihren früheren Filmen hervorragend verstanden haben. Nach ihrem messerscharfen Debüt mit dem Road-Movie-Beziehungsendspiel "The Puffy Chair" und dem etwas zu indie-verspulten Semi-Horrorfilm "Baghead" drangen sie mit "Cyrus" erstmals einen Schritt weit in den - eben auch Dank Apatow, Segel & Co. florierenden - Komödienmainstream vor, ohne sich aber dessen Regeln jemals so ganz zu unterwerfen.Tatsächlich schlug die mit Jonah Hill und John C. Reilly großartig besetzte Familienkomödie einen stellenweise überraschend ernsthaften, dunkel gefärbten Tonfall an und erzählte durch die Folie des komödiantisch Überformten von verletzten, vorbelasteten Menschen, die unter Schmerzen und Schwierigkeiten versuchen, aufeinander zuzugehen und Lösungen für ihre emotionalen Konflikte zu erarbeiten.

So weit geht "Jeff, der noch zu Hause lebt" freilich nur selten und momenthaft - statt wirklich tief in Jeffs soziophobe Kellerexistenz vorzudringen und zu riskieren, an einen Ort zu gelangen, an dem nichts mehr lustig ist, bleibt der Blick der Duplass-Brüder hier eher an der immerhin mit einigem Nachdruck in Szene gesetzten unreinen Hautoberfläche Jason Segels kleben. Man könnte mutmaßen, dass Segel das Herz der Regisseure ebenso im Sturm genommen hat, wie er es immer wieder schafft, vorbehaltlos die Sympathien des Publikums abzugreifen. Jeff ist halt, Verschwörungstheorie hin, Vulgärphilosophie her, am Ende desTages schlichtweg einer, dem man sein Happy End und seine Sinnfindung gönnt - auch wenn man tief drinnen dann trotzdem weiß, dass man irgendwo auf dem Weg die Grenze ins Märchenland überschritten hat.

Jochen Werner

Prometheus - Dunkle Zeichen - USA 2012 - Originaltitel: Prometheus - Regie: Ridley Scott - Darsteller: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Guy Pearce, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Charlize Theron, Rafe Spall, Sean Harris, Kate Dickie - Länge: 124 min.

Jeff, der noch zuhause lebt - USA 2011 - Originaltitel: Jeff, who lives at Home - Regie: Jay Duplass, Mark Duplass - Darsteller: Jason Segel, Ed Helms, Susan Sarandon, Judy Greer, Rae Dawn Chong, Steve Zissis, Evan Ross, Benjamin Brant Bickham, Zac Cino - Länge: 83 min.


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