Perlentaucher-Autor

Ulrike Ackermann

Ulrike Ackermann, geboren 1957, promovierte Sozialwissenschaftlerin/Publizistin, war von 1989-1994 verantwortliche Redakteurin der Frankfurter Hefte/Neue Gesellschaft und von 1995-1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seit 2008 ist sie Professorin für Politikwissenschaft und Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung an der SRH-Hochschule in Heidelberg. Jüngste Publikationen: "Eros der Freiheit" (Klett-Cotta, Stuttgart 2008); "Freiheit in der Krise?" (Hg., Humanities Online, Frankfurt 2009)

3 Artikel

Kreative Dissidenz

Essay vom 10.12.2009 10.12.2009. Die liberale Idee gilt den Deutschen als kalt und kalkulatorisch. Ein Irrtum: individuelle Freiheit kann sich nur entfalten, wenn sie ihre irrationale Seite einbegreift. Und nur ihr Widerstand gegen die Trägheit der Masse führt aus der Krise

Kampf des Gedächtnisses

Essay vom 01.04.2009 01.04.2009. "Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf des Gedächtnisses gegen das Vergessen." Diese Wahrheit sollte auch Milan Kundera selbst beherzigen. Dem großen Romancier des Verrats zum Achtzigsten.

Lob der Dissidenz

Essay vom 25.02.2007 25.02.2007. In der vom Perlentaucher und signandsight.com angestoßenen Multikulturalismus-Debatte erinnern Ian Buruma und Timothy Garton Ash an die wohlmeinenden Intellektuellen der westlichen Welt, die einst den Stalinismus, aber nicht den Kommunismus kritisieren wollten. Sie träumen von "Wandel durch Annäherung", aber sie verirren sich auf einem "Dritten Weg".