Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
06.04.2005. In der Zeit antwortet Götz Aly auf seine Kritiker. Die NZZ bringt ein Manifest von 565 iranischen Dissidenten. Die taz besucht die Leipziger Baumwollspinnerei. Die FAZ portärtiert den britischen Theatermann Mark Rosenblatt, der sich auf deutsches Repertoire spezialisiert. Die FR versucht, den Börsenverein zu verstehen. Die SZ stellt richtig: Johannes Paul II. war nicht der erste Medienpapst.

Zeit, 06.04.2005

Im Aufmacher des Feuilletons antwortet Götz Aly den Historikern Adam Tooze und Hans-Ulrich Wehler, die sein Buch "Hitlers Volksstaat" in der taz (hier und hier) und dem Spiegel kritisiert haben: Nicht der deutsche Antisemitismus sei Thema seines Buchs, so Aly. "Es geht mir um die Frage, warum sich die Deutschen immer wieder neu für die Nazipolitik mobilisieren ließen, obwohl sie in ihrer übergroßen Mehrheit keine aktiven Antisemiten waren, wie auch Wehler in seiner 'Deutschen Gesellschaftsgeschichte' zutreffend feststellt. Wenn also die Integrationskraft des Nationalsozialismus nicht auf der radikalisierten antisemitischen Ideologie basierte, worauf gründete sie sich dann? Wer sich für eine Antwort interessiert, sollte sich auch in der Analyse der nationalsozialistischen Judenpolitik den politischen Faktoren zuwenden, die Wehler auf jenen immerhin 300 Seiten seiner Gesellschaftsgeschichte, die von der NS-Zeit handeln, auslässt, weil er - gegen alle von ihm sonst mit Erfolg genutzten sozialhistorischen Erkenntnismöglichkeiten - die 'charismatische Herrschaft' Hitlers zur wichtigsten Triebkraft erklärt." Dass sich so wenige Historiker bisher an die "systematische Ausplünderung Europas und an die materiellen Seiten der Judenverfolgung" gewagt haben, erklärt Aly eben damit, dass "einflussreiche Leute wie Wehler solche Arbeiten lange für irrelevant erklärt und entsprechende Arbeiten nicht gefördert haben".

Der Kunsthistoriker Horst Bredekamp, dem in diesen Tagen der Aby M. Warburg-Preis verliehen wird, spricht im Interview über den Papst in und vor dem Fernseher, die komplexe Macht der Bilder und das Fußballspiel: "Mich hat ... die Mischung von Körperlichkeit und Intellektualität immer beeindruckt. Ich habe das in einem Artikel von 1982 zu beschreiben versucht, Fußball als letztes Gesamtkunstwerk. Wie Personen in rasender Geschwindigkeit sich in unterschiedliche Richtungen bewegen können, ahnend, wo der Ball landen wird, um diesen 'in die Tiefe des Raumes' weiterzulenken: Das sind wirklich Höchstleistungen des visuell-haptischen Denkens, das für mich ein Gleichnis der Orientierung des Menschen überhaupt darstellt; ein Gleichnis auch, das klingt vermutlich absurd und ist in Klammern gesagt, für das, was Leibniz den coup d?oeil nannte; die Fähigkeit, auf einen Blick eine Totalität zu erfassen."

Weitere Artikel: In der Leitglosse kommentiert Elisabeth von Thadden den öffentlich erhobenen Vorwurf Wladimir Kaminers, "es sei ihm unangenehm, Außenminister hin oder her, wie piefig sich seine deutschen Landsleute zur Zeit gebärden". Kaminers Schwiegermutter durfte nicht aus dem Kaukasus nach Deutschland reisen, um ihre Kinder zu besuchen, weil man sie verdächtigte, einer "illegalen Beschäftigung" nachgehen zu wollen. "Wladimir Kaminer jedenfalls will sich jetzt mit osteuropäischen Freunden lieber in Prag treffen. So frei sind sie, die Dichter, wehen einfach nach Osten", schreibt Thadden. Jens Jessen schreibt den Nachruf auf Harald Juhnke. Norman Ohler ist unterwegs mit Aktivisten der israelischen Friedensbewegung in den Hügeln von Hebron: "Ihr Ziel ist es, an möglichst vielen Armee-Kontrollpunkten präsent zu sein, um Übergriffe von Soldaten zu verhindern oder zumindest zu dokumentieren." Hanno Rauterberg ist enttäuscht von Rem Koolhaas' Konzerthaus in Porto. Hubert Winkels schreibt einen kurzen Nachruf auf Thomas Kling (mehr hier und hier).

Besprochen werden eine Aufnahme von Benjamin Brittens Streichquartetten op. 25, 36 und 94 mit dem Belcea Quartet, ein Hörbuch von Frank Wedekind "Greife wacker nach der Sünde", die neue CD von Garbage, Hannes Stöhrs Episodenfilm "One Day in Europe", Terry Georges Film "Hotel Ruanda", Hiokazu Kore-Edas Film "Nobody Knows", Malte Ludins Film "2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß" über seinen Vater, den SA-Führer Hanns Elard Ludin.

Aufmacher des Literaturteils ist ein Interview mit dem indischen Psychoanalytiker und Schriftsteller Sudhir Kakar. Er hatte gerade in Goa ein Seminar für führende Wirtschaftskräfte aus aller Welt beendet, als Elisabeth von Thadden ihn traf und fragte, was Seelenärzte in einer globalisierten Welt eigentlich tun können: "Ein guter Analytiker in der globalisierten Welt muss sich seiner Herkunftskultur bewusst sein und deren Grenzen im Verstehen zu öffnen versuchen. Er muss sich von seinem Begriff der Normalität lösen. Ein westlicher Analytiker sollte etwa erkennen, dass die künstlerische oder wissenschaftliche Kreativität, die er so kostbar findet, in anderen Kulturen andere Entsprechungen hat, in Indien etwa die religiöse Kreativität, die im Westen nichts mehr zählt. In Indien aber kann eine Therapie als erfolgreich gelten, wenn der Patient wieder lebhaftere Visionen hat und sich demütig zeigen kann."

Der Politikteil widmet sich heute vor allem Johannes Paul II.. Feridun Zaimoglu, zur Zeit Stipendiat der Villa Massimo, erzählt, wie das Volk den Tod des Papstes erlebte. Der Abbe Pierre (mehr), Gründer der französischen Obdachlosenhilfe Emmaus, spricht im Interview über sein schwieriges Verhältnis zum Papst. Und der polnische Philosoph Leszek Kolakowski meint: "Der Papst glaubte, dass das moralische Elend der Welt von heute seine Wurzeln habe in Gottvergessenheit. Hat er Recht? Vielleicht."

Im Dossier antwortet Außenminister Joschka Fischer auf provozierende Fragen wie: "Sie argumentieren wie Helmut Kohl: Wer mir schadet, schadet Deutschland."

NZZ, 06.04.2005

Die NZZ veröffentlicht einen Aufruf von 565 iranischen Intellektuellen, Studenten, Politikern und Journalisten, darunter "namhafte Reformer und Dissidenten", der als "Neubeginn einer sich formierenden, radikalen Reformbewegung" verstanden werden kann. Nach einer Auflistung zahlreicher politischer und sozialer Missstände heißt es: "Wir Unterzeichner sehen den einzigen Ausweg darin, dass wir uns dem Willen des Volkes beugen. Wir fordern, dass die Struktur der Staatsmacht, die Verwaltung des Landes und die internationalen Beziehungen, ohne undemokratischen Missbrauch der Verfassung, wie in allen fortschrittlichen Staaten der Welt, auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Charta der Vereinten Nationen und von deren Zusatzprotokollen und unter Berücksichtigung unserer nationalen Interessen neu konzipiert werden. Wenn es gelingt, auf dieser Grundlage ein demokratisches System und die Herrschaft des Volkes zu etablieren, dann werden kompetente Menschen gewählt werden, dann wird jeder sich bereitwillig in den Dienst des Volkes stellen, und ein kreatives und erfolgreiches Wirtschaftssystem wird auf der Grundlage der sozialen Gerechtigkeit und mit dem Ziel der dauerhaften Entwicklung unser Volk aus der drohenden Krise befreien. Nur so kann unser Volk in Glück und Wohlstand leben und, seiner historischen Mission bewusst, in Zusammenarbeit mit anderen Völkern seinen Weg beschreiten." (Leider erfährt man nichts darüber, wo und wann dieser Aufruf sonst noch erschienen ist.)

Weiteres: Joachim Güntner berichtet von einem Sieg der Kunstfreiheit und Charlotte Kerrs fehlgeschlagegenem Versuch, Hugo Loetscher "in wesentlichen Teilen" verbieten zu lassen, über die Beerdigung ihres Mannes Friedrich Dürrenmatt zu schreiben. Klaus Bartels liefert Hintergründe zum Stichwort Kardinal.

NZZ Online
meldet den Tod des amerikanischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Saul Bellow. (In der jüngsten Ausgabe der Lettre ist übrigens ein Gespräch mit ihm und Norman Manea über das "Wunder auf der Welt zu sein und vom Glück eines Künstlerlebens" zu lesen).

Besprochen werden eine Ausstellung holländischer Genremalerei im Frankfurter Städel, eine neue französische Studie zu Jean Genet und Karl Viktor von Bonstettens Korrespondenz (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

TAZ, 06.04.2005

Nina Apin hat die Leipziger Baumwollspinnerei besucht, früher ein Fabrikgelände, heute ein "Hotspot für Künstler" und sich von Bertram Schultze, Geschäftsführer der Verwaltungsgesellschaft, herumführen lassen. "'Die Mieter fühlen sich bei uns sehr wohl', strahlt Schultze und wedelt mit dem grünen Heft. Aus der unsystematischen Ansiedlung von Kreativen zur Wendezeit entwickelte Schultze eine städtebauliche Vision: Die Baumwollspinnerei soll zu einem Magnet für Kunst und Kultur werden, aber kein Disneyland mit voll sanierten Lofts und überteuerten Mieten. Im Auftrag der privaten Eigentümergesellschaft steuert Schultze die Neuvermietung, entwickelt Finanzpläne und Strategien für die Spinnerei. Bislang hat er dabei ein glückliches Händchen bewiesen. Künstlern wie Neo Rauch oder Tilo Baumgärtel bietet er für 3,50 Warmmiete ideale Arbeitsbedingungen, solvente Mieter wie ein Computergroßmarkt bekommen eine schmucke Halle mit Parkplatz."

Weiteres: Jan-Hendrik Wulf widmet sich in Schriften zu Zeitschriften der Neuen Rundschau und der Zeit, die über die Freiheit der Kunst nachgedacht haben. Besprochen wird die Inszenierung von Fausto Paravidinos Stück "Stillleben in einem Graben" am Schauspiel Köln.

Schließlich Tom.
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Welt, 06.04.2005

Der Historiker Wolfgang Benz kommentiert im Interview mit Sven Felix Kellerhoff die Vorwürfe Götz Alys gegen die Berliner Gedenkstätten: "Die Berliner Gedenkstätten sind ja nicht nach einem Masterplan entstanden, also koordiniert, sondern im Laufe der Jahrzehnte gewachsen - die jüngste wird der Ort der Information unter dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas sein. Und ich glaube schon, dass es hier einen Koordinierungsbedarf gibt."
Stichwörter: Wolfgang Benz, Götz Aly

FAZ, 06.04.2005

Gina Thomas porträtiert den Londoner Theatermann Mark Rosenblatt, der sich mit seinem "Dumbfounded Theatre" auf ein in England exotisches Repertoire spezialisiert: deutsche Dramatik. Zur Zeit läuft etwa seine Inszenierung von Schnitzlers "Professor Bernhardi". "Rosenblatt ist Enkel deutsch-jüdischer Emigranten der Hitler-Zeit. Als er den Spielplan seiner Truppe... plante, trieb ihn die Frage, was er statt Shaw, Galsworthy oder D.H. Lawrence studiert hätte, wäre das Schicksal seiner Familie anders verlaufen. Rosenblatt hat es zu seiner Mission gemacht, den Briten den Blick zu öffnen fürs deutsche Repertoire. Ihm widerstrebt das 'unangenehme Vorurteil' über die Deutschen, das sich auch das britische Theater seit 1914 zu eigen gemacht habe - mit der Folge, dass ein reiches literarisches Erbe dem Publikum verschlossen geblieben sei. Es sei endlich an der Zeit, dass die Briten aufhören, sich einer großen Kultur zu versagen."

Weitere Artikel: Im Aufmacher schildert Mark Siemons die Widerstände der Kirchen und der Jüdischen Gemeinde gegen das in Berlin geplante neue Schulfach "Interkulturelle Bildung". Dirk Schümer hat sich mit den Massen in Rom zum Leichnam des Papstes begeben ("Merkwürdig winzig und zerbrechlich, mit uncharmantem Wachslächeln ruht der Körper des Papstes unter der Riesenkuppel.") Andreas Kilb meldet, dass die Witwe von Friedrich Dürrenmatt, Charlotte Kerr-Dürrenmatt, einen Beleidigungsprozess gegen den Autor Hugo Loetscher verloren hat. Martin Kämpchen erzählt, wie die Inder des legendären Salzmarsches gedenken, mit dem Gandhi 1930 gegen die von den Briten erhobene Salzsteuer protestierte. Andreas Rosenfelder besucht einige Intiativen in Köln, die sich gegen die Diskriminierung von Alten und anderen Bevölkerungsgruppen wenden und die das geplante Antidiskriminierungsgesetz (mehr hier) begrüßen. Andreas Eckert schreibt zum Tod des Ethnologen Georg Elwert. Kerstin Holm begutachtet die monumentale, von den Firmen Klais und Glatter-Götz erbaute Orgel im Moskauer "Haus der Musik".

Auf der Medienseite berichtet Jürg Altwegg über Ärger um ein angebliches "Testament"-Interview des sterbenden Fürsten Rainier, das in der Yellow-Press-Gazette VSD veröffentlicht wurde. Auf der letzten Seite berichtet Monika Osberghaus angeregt von den gut besuchten Kinderliteraturtagen auf Schloss Elmau. Paul Ingendaay hat sich ein Propagandavideo des ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Aznar angesehen, das die Anschläge vom 11. März am liebsten heute noch der ETA zuschreiben würde. Und Günter Paul porträtiert den Astronomen und Apokalyptiker Martin Rees, der zum Vorsitzenden der ehrwürdigen Londoner Royal Society gewählt wurde.

Besprochen werden der Film "Nobody Knows" von Hirokazu Kore-Eda, eine Ausstellung des Malers Mark Tansey im Museum Kurhaus Kleve, Johann Adolf Hasses Oper "Cleofide" in Dresden, eine Ausstellung über Dubuffet und das art brut in Düsseldorf und eine Retrospektive des Fotografen Mario Giacomelli in Paris.

FR, 06.04.2005

Christoph Schröder versucht, den Börsenverein des deutschen Buchhandels zu verstehen, der zur Zeit durch interne Differenzen von sich reden macht: "Auf seiner jüngsten Rede vor der Abgeordnetenversammlung stellte der Vorsteher fest: 'Noch nie war der Börsenverein so transparent wie heute.' Er mag sogar Recht haben mit dieser Feststellung, was nichts daran ändert, dass für einen Außenstehenden die innere Organisation auf den ersten Blick in etwa so transparent erscheint wie die Nachlassregelungen Siegfried Unselds."

Thomas Medicus erinnert in Times mager mit Raul Hilberg an das jugendliche Alter der meisten Nazifunktionäre in den Jahren 1933 bis 45. Gerd Höhler berichtet über eine "beispiellose Hetzkampagne" gegen Orhan Pamuk, der es wagte den Völkermord an den Armeniern auch so zu nennen und nun von türkischen Nationalisten verfolgt wird. Besprochen werden die Ausstellung "Krone und Schleier" mit Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern in Essen und Bonn und Bücher, darunter Curzio Malapartes Roman "Kaputt".

SZ, 06.04.2005

"Man kann sicher sein, dass die sehr weise Kirche auch den jüngsten großen Mann ihrer Geschichte überleben wird", schreibt Gustav Seibt all jenen ins Gebetbuch, die fürchten, das Papstamt habe mit Johannes Paul II. seinen Vorrang vor der Person eingebüßt. Schließlich hat sich die Katholische Kirche schon von ganz anderen Medienpäpsten erholt. "Pius IX. war der profilierteste Reaktionär der neueren Kirchengeschichte: Er verkündete das Dogma von der unbefleckten Empfängnis Marias; er gab den Anstoß für den Syllabus, die berüchtigte Liste der liberalen Irrtümer von 1864, darunter Verfassungsstaat, Pressefreiheit und Menschenrechte; und er krönte seinen Widerstand gegen die eigene Zeit mit dem Unfehlbarkeitsdogma, jenem Schlussstein der katholischen Kirchenlehre, der diese gegen jegliche Veränderung durch innerkirchliche Bewegungen absichern sollte, also gegen Demokratie in Glaubensfrage."

Alexander Kissler vergibt in der Konkurrenz zwischen Vatikan und Anglikanischer Kirche einen Punktsieg nach Rom: "Heinrich VIII. brach mit Rom, um sich scheiden lassen und wieder heiraten zu können. Jetzt verschiebt ein englischer Thronfolger die eigene Hochzeit wegen eines Papst-Begräbnisses."

Weiteres: Joachim Riedl führt uns anhand der derzeitigen Selbstzerfleischung der österreichischen FPÖ in die Schule der Tomologie ein, jene Methode, mit der sich das "destruktive Sozialverhalten kleiner, meist verbissen von der eigenen Unfehlbarkeit überzeugter Gruppierungen" erfassen lässt. Lothar Müller meldet, dass Friedrich Dürrenmatts Witwe, Charlotte Kerr, den Prozess gegen Hugo Loetscher verloren hat. In der Reihe "Die letzten 50 Tage" informiert Sonja Zekri über die Einnahme von Königsberg durch die Rote Armee. Christoph Wiedemann berichtet, wie Bayern 1945 seine Kunstschätze in die Schweiz brachte.

Besprochen werden Terry Georges Völkermord-Drama "Hotel Ruanda" ("Ein großer Wurf", meint Tobias Kniebe), eine Ausstellung der grandiosen Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog im Münchner Haus der Kunst, Christof Loys Rossini-Inszenierung "Il Turco in Italia" an der Hamburger Staatsoper und Bücher, darunter Marcel Benabous "Jacob, Menachem und Mimoun" und eine Geschichte der deutschsprachigen evangelischen Theologie (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).