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Im Kino

Kleiner dicker Erlöser

Die Filmkolumne. Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer
01.04.2009. Eine existenzielle Liebesgeschichte unter Mennoniten erzählt Carlos Reygadas in seinem atemberaubenden Film "Stellet Licht". Der US-Comedian Bill Maher dagegen hat in "Religulous" zwei Stunden lang nichts besseres zu tun, als sich gelegentlich schon sehr komisch über den Glauben als Verrücktheit lustig zu machen.

Im Norden Mexikos lebt eine kleine Gemeinde mennonitischer Christen. Schlanke, hochgewachsene Menschen wohnen dort inmitten fruchtbarer Äcker und grüner Wiesen, die meisten sind strohblond und sie sprechen "Plautdietsch", das ist laut Wikipedia eine niederpreußische Varietät des Ostniederdeutschen. Der Mexikaner Carlos Reygadas, dessen letztes, skandalträchtiges Werk "Battle in Heaven" noch in der Großastadt spielte, hat einen Film in dieser Gemeinde gedreht, in der mexikanischen Provinz fernab der Ballungsräume, mit mennonitischen Laiendarstellern. Für deutsche Muttersprachler ist es eine sonderbare Erfahrung, diesen mexikanischen Film zu sehen, in dem mindestens so viele genuin deutsche, wie spanische Sprachbrocken auftauchen. Damit man mich nicht falsch versteht: Es ist dies eher eine gesteigerte Fremderfahrung als eine Heimaterfahrung, das Fremde wird durch das auf unvertraute Art und Weise Eigene, das in ihm auftaucht, noch fremder.

Reygadas legt es, so scheint es, auf diese Fremderfahrung auch jenseits des Plautdietsch an. Die Welt, die er entwirft, ist keine heimelige, vertraute, sondern eine, in der die Formen zu alttestamentarischer Klarheit streben und sich in streng komponierte Mustern organisieren. Den blau funkelnden Himmel, der nur am Horizont bedeckt ist mit Wolken, die aussehen wie gemalt (nur einmal verschwindet das Blau des Himmels und es fängt an zu regnen; der Regen hat dann zwangsläufig die Wucht einer Sintflut) sowie die satten Farben der Hügel und Täler mag es im Norden Mexikos tatsächlich genau so geben. Aber dass diese Welt sich in spiegelbildliche Symmetrien fügt, das ist alleine Reygadas' Werk.

In der Mitte der spiegelbildlichen Cinemascope-Tableaus, aus denen "Stellet Licht" über weite Strecken besteht, befindet sich oft ein Mensch, der die Welt in zwei fast gleiche Teile teilt und der gleichzeitig in diese symmetrische Welt eingepasst ist und von der Kamera nicht aus ihr entlassen wird. Es sind zwar anthropozentrische Bilder, aus denen Stilles Licht besteht, aber aus ihnen spricht zunächst kein Humanismus. Dieser Mensch in der Mitte der Welt ist meistens Johan, ein Bauer mittleren Alters. Eine der ersten Einstellungen des Films zeigt ihn, nach der im Kreis der Familie eingenommenen Mahlzeit, alleine am Tisch sitzend. Er beginnt zu weinen, während die Kamera sich langsam auf ihn zubewegt. Noch kennt man den Grund seiner Trauer nicht und kann die Tränen höchstens mit der unbarmherzigen Symmetrie der Kadrierung in Verbindung bringen. Und so falsch liegt man damit vielleicht gar nicht.


Die Kamera macht das in dem Film öfters: Sie setzt sich aus starren, symmetrischen Einstellungen heraus in Bewegung und fährt in sie hinein. Nie geht es diesen Kamerabewegungen darum, Räume zu erkunden oder zu synthetisieren, dem Zuschauer als Illusionsraum erschließbar zu machen. Statt dessen geht es um Schwellensituationen, um qualitative Veränderungen im Bild. Gleich in der ersten, minutenlangen, majestätischen Sequenz fährt die Kamera aus dem ungerichteten Chaos eines Sternenhimmels hin auf die Morgenröte, die den Raum strukturiert und dominiert. Später sind die Schwellen oft ganz wörtlich Türschwellen, die Kamera erkundet Türen und die Dunkelheit hinter ihnen. Im Bild oder vielleicht hinter dem Bild sucht der Film dessen Wahrheit, nicht außerhalb von ihm. Am Ende wird der Film eine Schwelle überschreiten, die eigentlich nicht überschritten werden kann und er wird ein Wunder inszenieren.

Aber zunächst sitzt Johan noch in der Küche und weint: Um diesen weinenden Bauern entspinnt der Film ganz langsam eine Geschichte. Er ist verheiratet mit Esther und hat sich in eine andere Frau, in Marianne, verliebt. Marianne und Johan küssen sich auf der Wiese, ihre Gesichter verzieren ornamentale Lichtreflexionen. Esther weiß alles und sie leidet. Meistens leise, schließlich aber, im sintflutartigen Regen, laut. Auch Johan leidet an dieser Liebe und sie stellt seinen Glauben auf die Probe.

Dieser Glaube steckt nicht nur ganz tief in Johan, er wird auch nicht einfach nur von seinen Mitmenschen an ihn herangetragen, obwohl die sich durchaus Mühe geben, das zu tun. Der Glaube manifestiert sich gleichzeitig in den Symmetrien, in die Reygadas Johans Welt zwängt und die in ihrer Gesamtheit ein manichäisches Weltsystem ergeben, aus dem es kaum ein Entkommen gibt. "Stellet Licht" erzählt in der Tat von dem Konflikt zwischen Liebe und Glaube, aber dieser Konflikt beschränkt sich nicht auf einen inneren, psychischen Kampf. Johans Liebe kollidiert mit einem Weltsystem, das bei Reygadas identisch ist mit einem filmischen System und beide Systeme sind am Ende so hermetisch und gefängnisartig, dass nur noch - und ob das eine ironische Wendung ist, eine banal metaphysische oder letzten Endes doch eine humanistische, das mag jeder selbst entscheiden - ein Wunder helfen kann.

Lukas Foerster

***


Um Religion, aber auf diametral entgegengesetzte Weise, geht es auch in "Religulous", dem Film, mit dem der prominente US-Comedian Bill Maher im letzten Jahr nicht nur viele Rechtgläubige mehr oder minder aller Religonen gegen sich aufbrachte, sondern auch an den US-Kinokassen abräumte. An die 13 Millionen Dollar, die er einspielte, kam kein anderer Dokumentarfilm des Jahres nur annähernd heran. (Nur zum Vergleich: Errol Morris spielte mit seiner Guantanamo-Kritik "Standard Operating Procedure" läppische 300.000 Dollar ein.) Nicht nur Religion, auch Religionskritik ist offenbar ein einträgliches Geschäft.

Simpel freilich ist der Ansatz, simpel ist auch die These. Sie lautet, wie der mindestens doppelt lesbare Titel-Pun von "Religulous" schon verspricht: Religion ist eine lächerliche ("ridiculous") Angelegenheit für leichtgläubige ("credulous") Menschen. Sie verleitet die Leute dazu, den größten Unsinn für bare Münze zu halten und den Verbreitern des Unsinns im Gegenzug bare Münzen in den Klingelbeutel zu werfen. Einem schwarzen Prediger etwa, der im Gespräch mit Maher denn doch seine Mühe hat, den allzu edlen Zwirn, den er am Leib trägt, dem Herrgott, in dessen Namen er spricht, in die Schuhe zu schieben.

Der Film und Bill Maher machen es sich, a la Michael Moore, ziemlich leicht. Sie suchen die ganze westliche Welt - und die nahöstliche auch - ab nach möglichst verrückten Vertretern ihrer jeweiligen Religion und führen sie im Gespräch mit dem schlagfertigen Comedian Maher als typische Gläubige vor. Das ist immer wieder ziemlich amüsant, etwa beim Besuch Mahers in einem gewissen Halperin-Institut, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Maschinen zu bauen, mit deren Hilfe sich der Buchstabe des jüdischen Glaubensgesetzes in Sachen Sabbat-Handlungsverbot mehr oder minder listig umgehen lässt. Das führt sich selbst schon derart ad absurdum, dass Mahers Triumphgesten - unterstützt noch vom albernen Sounddesign des "Borat"-Regisseurs Larry Charles - in ihrer Redundanz manchmal schwer erträglich sind.

Ein aparter Sonderfall immerhin ist Jesus Miranda, der wiedergeborene, leicht schmierig ausgefallen Christus, der zu belegen versucht, warum er in direkter Linie von des Erlösers Erstausgabe abstammt. Außerdem verkündet er die für seine Anhänger gewiss außerordentlich frohe Botschaft, dass es die Hölle und überhaupt Sünden, seit er auf Erden zurückgekehrt ist, schlicht und einfach gar nicht mehr gibt. Im Gespräch mit zwei Ex-Mormonen wird der Humbug serviert, den man in Utah so glaubt. Auch ein von seiner schweren Krankheit durch bloße Kraft seines Willens zur Besserung genesener Ex-Schwuler - Frau, drei Kinder! - hat gegen den Schwulenehe-Vorkämpfer Bill Maher naturgemäß einen schweren Stand.

Maher hat mit vielem ja recht, aber er macht es sich einfach zu leicht. Mit atemberaubender Selbstgefälligkeit gibt er vor, nichts als den Zweifel zu lehren, aber die rücksichtslose Verachtung der Glaubenden lehrt er auch - mit Ausnahme einer Szene ganz am Anfang, in der eine kleine Gruppe gläubiger Trucker einen harmlosen bis menschenfreundlichen Eindruck machen darf. Allen anderen Vertretern der Gegenseite fährt Maher, fährt spätestens dann die Regie mit geschickt angesetzten Schnitten rabiat über den Mund. Das macht durchaus Freude bei den Allerdurchgeknalltesten - dem Rabbi etwa, der sich mit Ahmadineschad verbündet und eine Wiederkehr des Holocaust wünscht, auf dass das Volk Israels dadurch auf den Weg des ultrarechten Glaubens geführt werde.

Auf der lang und länger werdenden Strecke von 120 Minuten aber führt Mahers fortgesetzte Rechthaberei zu Verdruss. Wer einen Fetzen jenes Widerspruchsgeists im Leib hat, den Maher als eigenen Antrieb zur Religonskritik verkauft, wird sich dabei ertappen, schon aus Trotz an im Grund eher nicht geteilten Positionen Gefallen zu finden. Ist doch eigentlich eine schöne Sache, der Schaukasten mit neben einem Menschenkind grasenden Dinosauriern im Kreationismus-Museum. Oder die grandiose Idee eines Gottes, der neben dem Stern Kolob auf seinem Mormonen-Planeten mit seinen ungezählten Frauen und Kindern lebt. Und die Chuzpe des wiedergekehrten, die Sünde predigenden kleinen dicken Erlösers, ist die nicht auch ein bisschen bewundernswert?

Ekkehard Knörer

Stellet Licht. Mexiko / Frankreich / Niederlande / Deutschland 2007 - Regie: Carlos Reygadas - Darsteller: Cornelio Wall, Maria Pankratz, Miriam Toews, Peter Wall, Jacobo Klassen, Elizabeth Fehr

Religulous - Man wird doch wohl fragen dürfen. USA 2008 - Originaltitel: Religulous - Regie: Larry Charles - Darsteller: (Mitwirkende) Bill Maher, Jose Luis De Jesus Miranda, Jerry Cummings, Rabbi Yisroel Dovid Weiss, Pater George V. Coyne, Pfarrer Joe Copeland, Mark Pryor


Archiv: Im Kino

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