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Im Kino

Ein Schönes war

Die Filmkolumne. Von Thomas Groh, Ekkehard Knörer
03.08.2011. J.J. Abrams holt im Auftrag Steven Spielbergs mit "Super 8" den altmodischen Sommer-Blockbuster zurück. Und siehe: Es steckt noch Leben darin. Eine Geschichte vom Ersterben, und zwar einer einst großen Liebe, erzählt dagegen in Flashback-Struktur Derek Cianfrances "Blue Valentine" mit Michelle Williams und Ryan Gosling.


Super 8 ist das Filmmaterial, das wie kein anderes verlässlich (und fleckig) die Codes und Register einer ephemeren Ästhetik des nur mehr blass Erinnerbaren aufruft. Zugleich ist Super 8 aber auch das Signum einer heute ein- für allemal vergangen scheinenden Zeit: Um 1980 herum hatte der Schmalfilmboom seinen wirtschaftlichen und alltagskulturellen Zenit erreicht, danach ging's erst allmählich, dann rasant ins Videozeitalter mit seinen präsenteren, unvermittelteren Bildern, die von den Heimleinwänden ins Fernsehgerät übersiedelten.

An dieser Schwelle - um 1980 - siedelt J.J. Abrams deshalb auch seine Spielberg-Hommage "Super 8" an und das mit gutem Grund: Sie ist nicht nur die Hochphase der Super-8-Heimfilmerei, sie markiert auch den Moment, als das amerikanische Unterhaltungskino so groß wurde, dass es sich über die Leinwand hinaus auszudehnen begann. Nach einem Jahrzehnt der Krise und Orientierungslosigkeit setzte die Industrie zur Rekonsolidierung an: Filme wurden zu Events, die über das gelöste Ticket an der Kinokasse hinausreichten, zum Ausgangspunkt einer potenziell unendlich fortsetzbaren Wertschöpfungskette, die filmnahe bis filmferne Industriesegmente scheinbar mühelos zu einer großen Interessengemeinschaft verschweißte. Ein Allround-Warenangebot überschwemmte damit die Kinderzimmer der Mittelschicht - von den Star-Wars-Frühstücksflocken über lizensiertes Plastikspielzeug bis hin zu Bettwäsche, Soundtracks und, wenig später, Videokassetten der liebgewonnenen, Blockbuster im heutigen Sinne gewordenen Filme.

So erklären sich denn auch die mit solchen Warenanhäufungen vollgestellten Räume im Film "Super 8", insbesondere, wenn es um die Kinder- und Jugendzimmer der vier Protagonisten geht, die wie überfrachtete Tempel heutiger Nerd-Nostalgiker wirken: Kein Quadratzentimeter Leinwandraum ohne popkulturelle, besser: unterhaltungskino-cinephile Referenz - eine Bild gewordene Erinnerungsspur, die direkt ins Herz des aufbrechenden Spätkapitalismus zielt. Souverän bewegen sich die vier Jungs durch eine vollgestopfte private Warenwelt, deren phantastische Versprechungen in Plastik-Gestalt schon bald konkret in ihre Alltagswelt brechen werden.



"Super 8" also - ein Erinnerungsfilm: An eine Zeit, viel mehr aber noch an eine Filmform, die diese Zeit hervorgebracht hat, den Sommer-Blockbuster, das Event-Movie als kapitalintensivste Filmkonzeption bis dahin. Im Stahlgewitter eines Sommer-Blockbusters finden sich auch die vier Jungs wieder, als ein Zug entgleist und ihnen - an der Bahnstation drehen sie gerade heimlich einen Amateur-Zombiefilm auf Super 8 - nach allen Regeln der Kunst furios um die Ohren fliegt. Dem klirrenden, krachenden, brennenden Zug aber - das weiß zunächst nur das belichtete Material in der umgefallenen Super-8-Kamera - ist etwas entkommen. Und deswegen fliehen alle Hunde, verschwinden manche Leute und deswegen kommt das Militär zum Großeinsatz in die Stadt. Und nur die vier Jungs, mit dem dann entwickelten Super-8-Film in ihren Händen, dämmert langsam, was in ihre Stadt gekrochen ist.

Den motivischen und thematischen Fundus für "Super 8" liefern Filme wie "Gremlins", "E.T.", "Die Goonies" oder "Poltergeist", Filme also, die zwischen 1982 und 1985 den Typus des Sommer-Blockbusters maßgeblich geprägt haben und für die Steven Spielberg - wie auch für "Super 8" - als Produzent verantwortlich zeichnet. Und J.J. Abrams, den man bislang vor allem als Creator der Mysteryserie "Lost" und Regisseur des eher etwas seltsamen "Star Trek"-Reboots (2009) kennt, steht offensichtlich nur zu gerne für die etwas von oben angeordnet wirkende Hommage zu Diensten - doch es gelingt mit Bravour: Zur Ahnenreihe gesellt sich "Super 8" auf so perfekte wie unangestrengt wirkende Weise, dass man sich fragt, warum eigentlich gerade der konsensfähige Filmtypus der Spielbergproduktionen der frühen 80er - trotz ja mehrfacher Versuche, an die alten Erfolge anzuknöpfen (zuletzt daran gescheitert: "Gremlins"-Regisseur Joe Dante mit dem enttäuschenden "The Hole") - auf keine ungebrochene Linie bis heute zurückblicken kann.

Tatsächlich gelingt es J.J. Abrams spielend, die unsäglichen Verirrungen des Blockbusters der letztern Jahre im Nu vergessen zu machen: "Super 8" ist gut ausbalanciert in seinen Komponenten zwischen Komik und Action, zwischen human interest und liebevoll eingerichtetem Zeitbild, umschifft die Maximalismus-Methode eines Michael Bay oder Roland Emmerich großräumig und gibt vor allem seinen Schauspielern den nötigen Raum: Bays "Transformers"-Filme (im übrigen ebenfalls Spielbergproduktionen) werden im Vergleich zu "Super 8" sofort als das kenntlich, was sie sind: Zynische Hasserklärungen in Richtung Publikum, konkret gewordene Ausdrücke einer narzisstischen Megalomanie. Viel hilft dabei, dass J.J.Abrams seine Lektionen gelernt hat: Entblöße das Monster erst zum Schluss, arbeite mit Latenzen statt wild Material in Richtung Kinosaal zu schmeißen.



Schön an "Super 8" ist aber vor allem seine Eigenständigkeit: Das Referenzsystem des klassischen Sommer-Blockbusters bleibt zwar deutlich klar, ist aber nicht die eigentliche Attraktion. Im Gegensatz zum Kino eines Quentin Tarantino etwa ist zum vollendeten Genuss keine filmhistorische Athletik vonnöten. Vielmehr überführt Abrams - ohnehin eher eine Marke als ein Auteur - den Sommer-Blockbuster in das Referenzsystem seiner Serie "Lost", von deren Strategien und Motiven sich, vom wild hinter Baumwimpfeln tobenden Monster über die Fetischisierung der Materialästhetik obsoleter Medienformate bis hin zur manisch detaillierten Rekonstruktion vergangener Epochen, vieles in "Super 8" wiederfinden lässt.

Schlussendliche Ironie der Geschichte: Mit 50 Millionen Dollar Produktionsbudget stellt dieser Zeitkapsel-Film eine für Blockbusterverhältnisse geradezu lachhaft günstige Produktion dar. Üblich wäre das drei- bis vierfache, verbunden mit immer enormeren und weitreichenderen Aufwendungen, um Rentabilität zu gewährleisten. In seinem erinnerungsökonomischen Manöver, an die einstige Speerspitze des Unterhaltungskinos anzuschließen, nähert sich "Super 8" nicht nur dem heute für Hollywoodverhältnisse günstig produzierbaren Filmsegment an, sondern macht zugleich die auf vielen Ebenen prekäre Situation des heutigen Blockbusterkinos kenntlich.

Thomas Groh

***



Die Haare licht, die Brille hässlich und immer Farbe an den Händen: Dean, sechs Jahre später. Und Cindy: Aus ihren Ärztin-Träumen wurde nichts, in passiv-aggressiver Weise verschließt sie sich Deans recht verzweifeltem Versuch, zu retten, was nicht mehr zu retten ist - die Liebe zwischen ihnen. "Blue Valentine" entwirft ein Vorher-Nachher-Bild, nur dass das Schöne vorher liegt und hinterher die Ödnis einer Ehe. Wie kam's von hier nach da, was hat die beiden bloß so ruiniert? Auf diese Frage sucht der Film im Grunde keine Antwort, er zeigt nur flashbackweise hier und da, so einst, so jetzt, die Leidenschaft, hier glüht sie noch, da ist sie nun erloschen.

Ganz zu Beginn: Ein Ruf, erst leise, danach lauter: "Megan". Wer ruft, ist Frankie, Deans und Cindys Tochter. Megan ist der große Hund, der - und sei es nur als Dingsymbol - die Kleinfamilie irgendwie zusammenhielt. Nun ist er weg, ist tot, wird später dann im Garten hinten links begraben. Von hier an löst sich alles auf. Die Liebesnacht im Sex-Hotel soll, hofft wider alle Hoffnung Dean, der toten Ehe nochmal Leben geben. Cindy sträubt sich, erkennt die Aussichtslosigkeit des Unterfangens, halb zerrt Dean sie, halb sinkt sie dann doch hin. Man fährt zwei Stunden lang, gebucht hat Dean den "Future Room" (Subtilität ist, nebenbei gesagt, nicht unbedingt des Drehbuchs Stärke), der Zukunftsraum ist sagenhaft abscheulich, und auch die Zukunftsnacht wird grauenhaft und endet quasi komatös; der Sex, zu dem es ansatzweise kommt, stellt keine neue Nähe her, vielmehr den Abstand zwischen beiden nur ganz besonders grausam aus.



"Blue Valentine" ist strukturell auf Pathos angelegt. Die Geschichte selbst ist durchaus stinknormal. Zwei Menschen, die von Anfang an nur wenig zueinander passten, geraten im Laufe des Zusammenlebens wieder auseinander. Er, zunächst ein herzensguter Tunichtgut, die High School abgebrochen, Umzugsmann. Sie, mit Ambition für ihre Zukunft, ist schwanger, nicht von Dean, und treibt das Kind mit knapper Not dann doch nicht ab. Weil Dean dann da ist, das Kind als seins und ihres akzeptiert, weil seinem Charme, wenn er Ukulele spielt und dazu seltsam singt, nur schwer zu widerstehen ist, weil er romantisch fast an Liebe glaubt und sie es beinah selber dadurch glauben lernt, aus allen diesen, wenn nicht durchweg guten, so doch nachvollziehbaren Gründen, entschließen sie sich zum Zusammensein in guten und in schlechten Tagen.

Im Fortgang (jetzt) erleben wir die ganz besonders schlechten, wozu der Fortgang (einst) sehr kontrapunktisch kontrastiert. Im Schnitt von hier nach da liegt die Pointe der Erzählung, die so am Herzen rupft und zupft und überm Rupfen-Zupfen ein ums andre mal dasselbe sagt: Es war so schön, es kommt nicht wieder. Dazu spielt allzu melancholische Musik. Diskurs zur Liebe allgemein, Abteilung bürgerliche Sensibilitäten, wird dialogweis draufgesetzt, von Liebe auf den ersten Blick, Romantik, dem Warten auf prince charming spricht Dean schon im Vorabbereich. "Blue Valentine" durchdringt das nicht, markiert nur hier und da mit grobem Strich den feinen Unterschied, die Kamera bleibt indiemäßig nahe dran, am Ende liegt ein Feuerwerk am Independence Day. Ein Schönes war, hieß Dean und Cindy, und ging im Licht und freute sich des Lebens. Ist nun vorbei. "Blue Valentine": ein Abgesang, ein Trauerspiel.

Ekkehard Knörer

Super 8. USA 2011 - Regie: J.J. Abrams - Darsteller: Elle Fanning, Kyle Chandler, Joel Courtney, Gabriel Basso, Noah Emmerich, Ron Eldard, Riley Griffiths, Ryan Lee, Zach Mills, Amanda Michalka, Katie Lowes, Thomas F. Duffy, Marco Sanchez

Blue Valentine. USA 2010 - Regie: Derek Cianfrance - Darsteller: Michelle Williams, Ryan Gosling, Faith Wladyka, John Doman, Mike Vogel, Marshall Johnson, Jen Jones, Maryann Plunkett, James Benatti, Barbara Troy, Carey Westbrook

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