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Im Kino

Vom Sollen Müssen

Die Filmkolumne. Von Ekkehard Knörer
03.06.2009. Steve Conrads "Topjob - Showdown im Supermarkt" ist eine herzzerreißend traurige Hollywood-Komödie über zwei Männer, die nach oben eher müssen als wollen und nicht wissen, wie ihnen geschieht. Der argentinische Autorenfilmer Pablo Trapero sperrt in "Löwenkäfig" eine schwangere Frau in den Knast und hält zu den Klischees, die da lauern, halbe Distanz.

"Donaldson's" ist eine US-Supermarktkette wie andere auch. Die Filiale, in der Doug Stauber (Seann Scott Williams) Assistent der Marktleitung ist, unterscheidet sich nicht von anderen Filialen. "Angestellter des Monats", der Meckerkasten für Lob (selten) und Tadel (häufig), der Parkplatz davor, auf dem schwarze Jugendliche abhängen, Kunden belästigen, aber selber auch Kunden sind und sich vom in warngelbe Shirts gekleideten unmotivierten Sicherheitspersonal nicht vertreiben lassen; Leistungsziele, der Zwang zur Freundlichkeit, die Sauberkeit der Regale und Gänge, der trostlose Raum, in dem man mit den Kollegen, die einen mit Freuden verarschen, die Pausen verbringt. Alles ganz furchtbar und also ganz normal.

Doug Stauber, der von der Tonspur so aufgeräumt zu uns spricht, will da keineswegs raus. Der Supermarkt, das Supermarktleben ist seine Welt. Die berufliche jedenfalls, denn es gibt da noch seine Frau Jen (Jenna Fischer) und die eigenen vier Wände. Allerdings hört man durch eine dieser Wände immer den banjospielenden Nachbarn, der, wenn ihm danach ist, ungefragt seinen Senf zum Sex-Talk der beiden gibt. Ein eigenes Haus: das wäre ein Traum. Jen arbeitet auch, als in der Hierarchie auch nicht weit oben angesiedelte Assistentin in einem Krankenhaus. Ihr Chef rettet das Leben von Kindern und redet unter Jens bewundernden Blicken gerne darüber. So tief sieht er Doug unter sich, dass er keine Notwendigkeit sieht, sich dessen Namen zu merken.


Demütigungen, wohin man blickt. Aber Doug nimmt die Dinge, wie sie nun einmal sind. Die Idee, dass sie anders sein könnten, kommt ihm erst gar nicht. Er schluckt runter, was er runterschlucken muss, kleine Akte des unwillkürlichen Widerstands sind ihm sofort peinlich. Er duckt sich, wo er sich ducken muss und er entwickelt etwas wie Ehrgeiz, wo eine Art Ehrgeiz von ihm verlangt wird. Kurz gesagt: Der Mann will nach oben. Er will hoch hinaus. Er will die Leitung einer entstehenden Donaldson's-Filiale übernehmen. Seiner Frau erzählt er im Übereifer, er habe den Job, obwohl er ihn längst noch nicht hat. Der Ehrgeiz, den er nicht hat, von dem er aber weiß, dass er ihn unbedingt haben sollte, spricht aus ihm. Doug ist unter der aufgekratzten Oberfläche so passiv, dass er sich nicht einmal zum Subjekt der von ihm strikt erwarteten eigenen Wünsche machen kann. (Spätestens hier wird einem die Außerordentlichkeit dieser "Komödie" klar: In welchem Hollywood-Film hätte man je eine derart glasklare Analyse eines konkurrenzgesellschaftlich geforderten Begehrens gesehen, das dem Helden von außen als gefälligst zutiefst inneres angetragen wird?)

Alles wäre im Rahmen dieser Voraussetzungen trotzdem irgendwie gut, käme Doug da nicht Richard Wehlner (John C. Reilly) in die Quere. Unversehens taucht er aus Kanada auf. Mit dabei seine Frau, eine Schottin (Lili Taylor, die im Original eine hinreißend komische Karikatur des schottischen Englisch spricht). Und natürlich bewirbt sich auch Richard um den ausgeschriebenen Supermarktleiter-Topjob. Alles aber kommt in dieser herzzerreißend unkomischen Komödie anders, als man denkt. Denken könnte man: Es gibt jetzt Hauen und Stechen, den Kampf der Bewerber bis aufs Messer. Man sieht schon: Steigerungslogik, menschlich viel Fieses, der eine Mann wird in der Konkurrenzsituation des anderen Mann Wolf.


Aber nein. Richard, der Drogenprobleme hinter sich hat, ist ein Netter. Immer hört er auf dem Weg von der und zur Arbeit personalisierte Motivations-CDs, in denen mit Computerstimme sein Name eingefügt ist. Der kleine Mann im Ohr meint ihn wie Tausende andere, wenn er sagt: Du bist ein Individuum, du sollst es sein. Diese Einflüsterungen sind dringend nötig, denn auch Richard ist im Grunde recht ehrgeizlos und will nicht mehr, als sein Leben halbwegs auf die Reihe und dieses kleine Schiff in der Flasche - Allegorie eines sehr begrenzten Weltbezugs - einigermaßen aufrecht hingestellt kriegen.

Zwei, die den "Topjob" eigentlich gar nicht wollen, aber einander auf Anhieb ziemlich mögen, sehen sich nun genötigt, der eine dem anderen das Leben zur Hölle zu machen. Mit Ach und Krach und unendlich viel schlechtem Gewissen kriegt Doug das hie und da hin - Richard dagegen scheitert, weil er zu indolent oder zu gut ist, auch daran. Doug lässt Richard bei einem Motivationstraining mit Glühende-Kohlen-Lauf mit Absicht ganz schön dämlich aussehen. Und er denunziert ihn beim Bewerbungsgespräch vor den von außerhalb angereisten Supermarktketten-Managern. Darauf folgt dann übrigens die schönste, die traurigste, die entsetzlichste Szene des Films. Richard hat sich für ein vulgäres Wortspiel zu entschuldigen. Als Häufchen Elend sitzt er vor den versammelten Bossen. Er macht leise, absurde und von ihm in ihrer Absurdität auch auf der Stelle erkannte Anstrengungen, sich zu rechtfertigen. John C. Reilly, ein Genie der unterspielten Tragikomik, gibt diesen liebenswerten Wicht als Inbegriff des gedemütigten Manns.


Für diese Szene allein muss man den Film lieben. Und für viele andere Szenen auch. Und am allermeisten dafür, dass er auf diese Szenen so wenig wie auf schnell verdiente Komik hinauswill. Er unternimmt vielmehr die allergrößten Anstrengungen, seine Loser-Figuren nicht zu denunzieren. Ein Schauspiel für sich ist es, wie sich der tieftraurige Grundton der Geschichte von der Musik Alex Wurmans, die ihrerseits aufs Aufgeräumteste komödiantisch tut, ständig konterkariert wird. Es ist, als spielte man bei einer Beerdigung partout immer nur wieder Cancans. Man fragt sich, ob Steve Conrad, bisher erfolgreicher Drehbuchautor ("Pursuit of Happyness"), hier aber Regie-Debütant, dieses Auseinanderklaffen der Töne haargenau so intendierte. Oder ob ihm das, als List einer Vernunft, die Inhalt und Form perfekt verbindet, eher unterläuft. Jedenfalls stehen in seinem Film das analytische Wahrheitsbegehren und der fröhliche Anstrich gänzlich unvermittelt und unversöhnlich nebeneinander. Der Grundton, der sich als überzeugende Disharmonie von Kapitalismusanalyse und Komödien-Mechanik durchhält, ist ein für eine Hollywood-Komödie verblüffender: "Topjob" erzählt vom tiefen Unglück zweier kleiner Männer, die nicht recht wollen können, was sie sollen müssen.

***


Wie konventionell im Vergleich mit einer derart unkonventionellen Hollywood-Komödie doch ein argentinischer Autorenfilm sein kann. Die Rede ist von "Löwenkäfig", dem jüngsten Werk des von der Kritik viel gelobten Pablo Trapero. Seine Geschichte beginnt mit der Nahaufnahme einer erwachenden Frau. Julia hat Blut im Gesicht, Blut an den Händen, ihr Apartment ist verwüstet, sie geht unter die Dusche, dann ruft sie jemanden an, dann steht die Polizei vor der Tür. Was ist passiert? Ganz genau wird sich das im Lauf des Films nicht klären, eines aber steht fest: Ein Mann ist ermordet, Julia hat sein Blut an ihren Händen, sie erinnert sich nicht, sie kommt in den Knast unter Mordverdacht.

Dieser Knast ist ein ungewöhnlicher Ort. Julia nämlich wird untergebracht im Trakt für schwangere Frauen. Sie erwartet von dem Mann, den sie ermordet haben soll, ein Kind. In den anderen Zellen, die alle offene Türen haben und auf einen Gemeinschaftsflur gehen, sind weitere schwangere Frauen, vor allem aber Frauen mit kleinen Kindern untergebracht. Trapero rückt ihnen, rückt vor allem aber Julia (gespielt von seiner Ehefrau Martina Gusman) nahe. In der Zelle und unter der Dusche. Bei der Geburt ihres Sohnes Tomas, beim Ausgang im Gefängnishof. Leitmotivisch zeigt er dazwischen immer wieder Bilder von Mauern und Wachen, auch Totalen des Gefängnisses selbst.

Alles hat so seine Ordnung in diesen Bildern, die vor allem eines irritierenderweise sein wollen: handwerklich gelungen. So aber wird "Löwenkäfig" zum Film, der eine Extremsituation auf handwerklich gelungene Weise darstellt. Säuberlich ausgeleuchtet ist jede einzelne Einstellung, gebadet in warmes, nie zu helles Licht. Als Julia einmal in eine Isolierzelle gesperrt wird, sehen wir einen Lichtstrahl ins Dunkel fallen. Im Lichtstrahl flocken pittoresk Stäubchen. Was allerdings dazu führt, dass dieses Bild nichts über die Notlage der Figur sagt, sondern vor allem etwas über die Mühe, die der Kameramann auf diese Lichtkomposition verwendet hat.

Auch sonst strengt sich Trapero sehr an, der Zuschauerin und dem Zuschauer möglichst wenige Anstrengungen zuzumuten. Einen Eindruck davon zu geben, was es heißt, jahrelang - oder auch nur einen Tag - im Gefängnis zu leben, versucht er erst gar nicht. Schnell schneidet er immer zur nächsten Aktion. Alle Gefühle, die Julia hat, bleiben fasslich, alles ist immerzu lesbar. Und sicher, Trapero weiß um die Klischees des Frauengefängnis-Film-Genres. Umso erstaunlicher, dass er doch ständig auf sie zurückfällt. Catfights nackter Frauen unter der Dusche, lesbische Küsse, lüsterne Blicke. Alles ist da. Gerade mal um einen halben Schritt tritt der Film vom jeweiligen Klischee zurück und bedient es so mit einer Geste, die behauptet, er bediene es nicht. Was dabei herauskommt, ist, hart gesagt, Exploitation nach Autorenfilmart. Weniger hart gesagt: Ein Film, dessen Ambition vor allem dahingeht, keinesfalls unambitioniert zu scheinen. Gerecht wird Trapero seiner Geschichte, seiner Figur und deren Schicksal so weiß Gott nicht.

Topjob - Showdown im Supermarkt. USA 2008 - Originaltitel: The Promotion - Regie: Steve Conrad - Darsteller: Seann William Scott, John C. Reilly, Jenna Fischer, Lili Taylor, Fred Armisen, Gil Bellows, Bobby Cannavale, Rick Gonzalez, Chris Conrad, Adrian Martinez, Mario Larraza

Löwenkäfig. Argentinien / Südkorea / Brasilien 2008 - Originaltitel: Leonera - Regie: Pablo Trapero - Darsteller: Martina Gusman, Elli Medeiros, Rodrigo Santoro, Laura Garcia, Tomas Plotinsky, Leonardo Sauma


Archiv: Im Kino

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