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Im Kino

Auf die rabiate Tour

Die Filmkolumne. Von Lukas Foerster, Thomas Groh
04.12.2013. Spike Lees "Oldboy"-Remake blickt mit nüchterner Objektivität auf eine aus den Fugen geratene Welt - und auf einen exaltiert über alle Stränge schlagenden Josh Brolin. Die Coen-Brüder zeigen in ihrer pophistorisch ambitionierten Folkmusik-Saga "Inside Llewyn Davis", wie ein Musiker genau die eine entscheidende Millisekunde zu früh kommt.


Zumindest der Hauptdarsteller wird seinen Spaß gehabt haben an diesem Film. Josh Brolin darf für einmal alle Vorstellungen von Coolness, denen seine Rollen sonst zumeist verpflichtet sind, beiseite lassen und so richtig die Sau rauslassen. Zuerst darf er, im in den analogen, verregneten Neunzigern spielenden (und auf 16mm-Material gedrehten) Prolog ein paar Minuten lang ein gewaltiges Arschloch sein, darf dann anschließend, nachdem er von einem missgünstigen Dritten ohne jede Erklärung unter einen Regenschirm gelockt, ausgeknockt und in ein Motelzimmer from hell (an der Wand die Fotografie eines diabolisch freundlich grinsenden schwarzen Hausdieners) gesperrt worden ist, ausführlich verzweifeln und verwildern; anschließend darf er, weil er einfach nicht und nicht freigelassen wird und schließlich geschlagene 15 Jahre, nur über den Fernseher mit der Außenwelt verbunden, in seiner Zelle verbringt, sich doch wieder auf Vordermann bringen, dem Alkohol abschwören, sich den Wabbelbauch wegtrainieren und den Rachefeldzug gegen Unbekannt planen. Den er dann noch etwas später, nachdem er wiederum ohne jede Erklärung mitten auf einer nun höher auflösenden grünen Wiese freigelassen worden ist, auch tatsächlich beginnen darf, mit dem Hammer in der einen, einer Liste seiner schlimmsten Feinde in der anderen Hand; und wenn er schließlich feststellen muss, dass die rabiate Tour auf die Dauer auch nicht weiterhilft, darf er sich zu guter Letzt auch noch "seinen Dämonen stellen".

Beziehungsweise: Streng genommen stellt sich Brolins Joe Ducett nicht den eigenen, sondern den Dämonen eines Anderen. Das war schon in der Vorlage gleichen Namens, in Park Chan-wooks "Oldboy", 2003 entstanden und heute der vermutlich bekannteste Film des neueren koreanischen Kinos, ein zentrales Irritationsmoment: Der Rachefeldzug läuft gleich doppelt ins Leere, die Hauptfigur findet weder im kathartischen Handeln, noch in der Introspektion zu sich selbst, zu einer stabilen Identität zurück.

Die amerikanische Neuauflage ist ein komischer Film; weder leuchtet aus einer Marktperspektive ein, warum "Oldboy" geschlagene zehn Jahre nach seinem ursprünglichen Kinostart nun doch noch ein Remake erhält (für das zwischendurch schon einmal Namen wie Will Smith und Steven Spielberg gehandelt worden waren); noch sieht man dem fertigen Film an, was Spike Lee, einen der eigensinnigsten Regisseure im amerikanischen kommerziellen Kino, der allerdings bislang eher auf soziopolitisch streitbare Charakterdramen spezialisiert war, an dem Projekt interessiert haben könnte. Vielleicht ging es Lee tatsächlich vorrangig darum, in Hollywood nach dem kommerziellen Misserfolg seines letzten höher budgetierten Projekts "Miracle at St. Anna" wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Das dürfte, angesichts der bislang katastrophalen Einspielergebnisse, gründlich misslungen sein. Ein komischer Film ist sein "Oldboy" - aber dabei ein ziemlich unterhaltsamer, interessanter und durchaus auch ein intelligenter Film; vielleicht tatsächlich nicht nur trotz, sondern auch ein wenig wegen des Abstands, den der Regisseur von seinem Gegenstand trennt.



Dieser Abstand wird vor allem im Vergleich mit dem Original greifbar. Parks "Oldboy" drängte einem die derangierte Subjektivität der Hauptfigur regelrecht auf: Ganz direkt über einen dichten Voice-Over-Kommentar und über Bilder, die psychische Projektionen in die Realwelt eintragen, indirekter über die ansatzlosen Zeit- und Gedankensprünge der Narration und über die vielfach gebrochene filmische Form, die wilden jump cuts, die monströsen Verformungen der Welt mittels optischer Effekte (tatsächlich markiert "Oldboy" in Parks Werk den Punkt, an dem die dynamische Virtuosität des Frühwerks in nur noch kunsthandwerklich ambitionierten Manierismus zu kippen beginnt). Spike Lee streicht diesen formalpsychotischen Überschuss weitgehend weg, nüchtert den Film an der Oberfläche aus. Vor allem verweigert sich der Film einer Identifikation mit Joe Doucett, er blickt fast durchweg von außen, mit der Objektivität des sensationslüsternen Erzählkinos, auf den seinerseits exaltiert über alle Stränge schlagenden Brolin.

Was auch heißt, dass die Ungeheuerlichkeiten, die im letzten Filmdrittel ans Tageslicht kommen, nicht mehr psychopathologisch abgefedert sind. Lee versucht gar nicht erst, das durchgeknallte Narrativ, das er nicht eins zu eins, aber in den Grundzügen und auch in den entscheidenden Eskalationsmaßnahmen (wobei er uns glücklicherweise den Zahnarztbesuch erspart…) von Park übernimmt, alternativ zu begründen. Der Akzent verschiebt sich dadurch von der kaputten Psyche auf die kaputte Welt. Die Gegenwart, in der Joe Doucett sich nach den 15 Jahren Gefangenschaft wiederfindet, scheint von Anfang an leicht aus den Fugen geraten, gleichzeitig (in visueller Hinsicht) hyperreal und (aus der Perspektive des sich in ihr Bewegenden) derealisiert. Sie setzt sich nie zu einem kohärenten Handlungsraum zusammen, verschiebt sich im weiteren Verlauf immer mehr in Richtung des offen Kulissenhaften.

Aus dieser Persepektive ist es kein Zufall, dass eine der Neuerungen, die Lee einführt (beziehungsweise, das wäre zu überprüfen, aus der Mangavorlage von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi übernimmt), darin besteht, dass er seinen Film in deutlich stärkerem Ausmaß mit Fernsehbildern und Aufnahmen von Überwachungskameras durchsetzt. Sogar das Finale verlegt er in eine Art Fernsehstudio. Wenn Parks "Oldboy" ein neurotischer Film ist, dann ist Lees "Oldboy" ein skeptischer Film, ein Film, der nicht mehr an individuell einhegbaren psychischen Abgründen verzweifelt, sondern die Möglichkeit des sinnhaften Erkennens der Welt selbst zur Disposition stellt.

Lukas Foerster

Oldboy - USA 2013 - Regie: Spike Lee - Darsteller: Josh Brolin, Elisabeth Olsen, Samuel L. Jackson, Michael Imperioli, Lance Reddick, Richard Portnow - Laufzeit: 104 Minuten.

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Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist ein Mensch, für den es keinen Ort gibt. Wohnungslos, mit Hundeblick und allenfalls dürftigen Klamotten angesichts der Witterung im winterlichen New York des Jahres 1961 zieht der Folkmusiker tagsüber durch die Stadt und in der Nacht über die Sofas arrivierter Gönner (in deren Wohnungen er so deplatziert wie schusselig wirkt) und prekärer Musikerfreunde (die davon wenig begeistert sind). Und schlimmer noch, nicht einmal die Zeit ist auf seiner Seite: Seine Lieder, verinnerlicht im legendären Gaslight Café vorgetragen, nehmen zwar bereits die Wende innerhalb der populären Musik von zuvor industriell normierten Standards hin zu einer Ästhetik des authentischen Ausdrucks einer Künstlerpersona vorweg, doch historisch betrachtet genau jene eine entscheidende Millisekunde zu früh, um als Pionier in die Geschichte einzugehen. Schon wenig später wird diese Art der Musik, genau von dieser Spielstätte aus, auf Jahrzehnte weithin Wellen schlagen - bis hin zum heute wieder sehr optionalen Modell des Singer-Songwriters. Den zentralen Impulsgeber, Bob Dylan, sieht man ganz am Ende dieses Films auf derselben Bühne spielen wie zuvor Llewyn Davis, der in diesem Moment hinter dem Schuppen liegt wie ein geprügelter Hund in der Gosse. Schon im März 1962 kommt Dylans Debütalbum auf den Markt, Llewyn Davis ist da längst vergessen.

Wobei auch Llewyn Davis ein Debütalbum vorzuweisen hat (wie wohl jeder Musiker in diesem Milieu). In einer schrecklich-schönen Szene lernt man die Plattenfirma kennen, in der die Widrigkeiten des Lebens - typisch für die Coen-Brüder - geradezu greifbar im Raum zu stehen scheinen: In einer modrigen Zweizimmer-Hinterhof-Firma mit einem für die Bedürfnisse des Künstlers völlig unzugänglichen Geschäftsmann und einer ältlichen Sekretärin, deren Engagement an Arbeitsverweigerung grenzt, stapeln sich kistenweise unverkaufte Exemplare. Die dürftigen Tantiemen reichen nicht mal für einen Wintermantel. Der Marktwert künstlerischer Integrität lag damals offenbar noch mehr am Boden als heute. Ein kleines bisschen Geld, aber langfristig keine Tantiemen, bringen immerhin Engagements als Studiomusiker für hübsch beknackte, chartsorientierte Songs seiner Freunde, die Davis dafür aufrichtig verachtet.



Dieser prekäre, an seiner Sehnsucht nach künstlerischer Integrität schwer tragende Llewyn Davis ist, natürlich, eine Erfindung der Coen-Brüder, auch wenn Anklänge an die Biografie des Folkmusikers Dave von Ronk auszumachen sind. Gut vorstellen kann man sich aber, dass dieser Llewyn Davis heute, wo geradezu Goldgräberstimmung herrscht, was die Wiederentdeckung verschütteter, von der Geschichte übergangener Künstler betrifft, späten Ruhm erntet, mit schönen Re-Issues, kundigen Liner Notes und stylishen Doku-Porträtfilmen. Einen späten Ruhm, auf den Davis in dieser rein äußerlich anheimelnd schön anzusehenden Welt abseits geheizter Wohnungen, noch nicht einmal vertröstet wird, auch wenn er als Ahnung immerhin im Raum steht.

Gleich zwei frühere Filme der Coen-Brüder kreuzen sich hier: Den kaum auflösbaren Widerstreit zwischen Kunst und Kulturindustrie thematisierten sie bereits 1991 in "Barton Fink", in dem ein ambitionierter Theaterautor in der höllenartigen Drehbuch-Schreibfabrik des klassischen Hollywood unterzugehen droht. Den amalgamisierenden Ursprüngen der populären amerikanischen Musik forschten die Coens unterdessen in "O Brother Where Art Thou" (2000) nach, einer Adaption von Homers "Odyssee". Dass die schöne Katze, die David beim morgendlichen Verlassen einer prächtigen Gönnerwohnung aussperrt und fortan als Ausweis der eigenen Lebensuntüchtigkeit - aber auch der etwas desorientierten Empathiefähigkeit - mit sich herumträgt, dass diese Katze auf den Namen Ulysses hört, ist definitiv kein Zufall.

Der ausgestellt postmoderne Charakter beider Vorgängerfilme verflüchtigt sich in "Inside Llewyn Davis" unterdessen fast vollkommen. Ähnlich wie Barton Fink reist auch Llewyn Davis zwar in eine Art metaphorischen Höllenkreis - in Form einer schrecklichen PKW-Tournee durchs Hinterland mit einem noch schrecklicheren John Goodman, der die schrecklichste Frisur seines Lebens spazieren trägt -, doch bleibt die Welt in "Inside Llewyn Davis" erstaunlich intakt, verkommt nicht zum Witz von Dekor und Zitat. Sagte man den Coens früher gerne mangelnde Empathie gegenüber ihren Figuren nach, sind sie hier ihrem Protagonisten - der vom Barton-Fink'schen Ekel vor der Mittelmäßigkeit schon auch nicht ganz frei ist - menschlich doch erstaunlich zugewandt. Und auch wenn Llewyn Davis zu Beginn und - weil die Coens sich schon immer sehr für kreisrunde Formen interessiert haben - am Ende in der Gosse liegt, keimt in diesem oft bitter-süßen Film doch auch ein wenig Hoffnung auf. "Das ist also das Pflaster", denkt sich Harry Gelb am Ende von Jörg Fausers "Rohstoff" in einer ganz ähnlichen Situation, aber auch, im letzten Satz: "Wenn das so ist, kann ich auch aufstehen."

Thomas Groh

Inside Llewyn Davis - USA 2013 - Regie: Joel & Ethan Coen - Darsteller: Oscar Isaac, Cary Mulligan, Justin Timberlake, John Goodman, Adam Driver, Garrett Hedlund - Laufzeit: 105 Minuten.


Archiv: Im Kino

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