Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Aus dem Archiv
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Im Kino

Sorgenkörper

Die Filmkolumne. Von Ekkehard Knörer
17.12.2008. Neil LaButes Rassismus-Experimentalanordnung "Lakeview Terrace" will mit Samuel L. Jackson und viel Thriller-Tamtam politisch inkorrekt zündeln. Claude Miller erzählt im Historienfilm "Ein Geheimnis" vom Schicksal einer jüdischen Familie in Frankreich, bei der sich nichts so verhält, wie es zunächst scheint.

Konfliktaufstellung im San Fernando Valley von Los Angeles: Ein schwarzer Mann (Samuel L. Jackson) ist streng mit seinen Kindern. Ein junges Paar bezieht das Nachbarhaus. Sie schwarz, er weiß. Der schwarze Mann, der streng mit seinen Kindern ist, ist Cop. Das Nachtlicht vom Haus des schwarzen Manns scheint dem Paar ins Fenster. Das Paar hat Sex im Swimming Pool vor den Augen der Kids des schwarzen Manns. Der weiße Mann (Patrick Wilson) ist liberal und freundlich, verheimlicht seiner Frau, dass er raucht und hört HipHop-Musik, die sie nicht mag. Er arbeitet für eine ökologisch bewusste Supermarktkette mit Namen "Good" (!) und denkt sich nichts Böses. Der schwarze Mann hat seine Frau verloren und bekommt im Job Ärger wegen seines aggressiven Vorgehens. Die Dinge schaukeln sich auf zwischen den Nachbarn, sie sollen es tun, und das Drehbuch von David Loughery und Howard Korder tut, was es kann, die Konflikte, die es heraufbeschwört, zum Schmelzpunkt zu treiben.

Kein Zufall ist der titelgebende Schauplatz selbst: "Lakeview Terrace" war der Stadtteil, in dem im Jahr 1991 Rodney King von Polizisten verprügelt wurde, mit den bekannten Folgen. Seltsam freilich verdreht der Film nun die ethnischen Konfliktlinien. Er stellt, denkt er vermutlich, die Vorurteile auf den Kopf und sieht dann mal, was passiert. Freilich ist nicht so genau zu sagen, was eigentlich passiert, denn mehr als die Idee, ein wenig zu zündeln, hat der ganze Film eigentlich nicht. Die Einsätze in dem bösen Spiel, das sich entwickelt, sind und bleiben zu unklar, um eine sinnvolle Experimentalanordnung zu ergeben. Nun ist der schwarze Mann ein Cop, der aggressiv und vorurteilsbeladen auf das schwarz-weiße Nachbarpaar reagiert. Vom einen Haus zum anderen geschoben werden die Kinder, an denen sich der Vater keineswegs als im Grunde doch guter Mensch bewährt. Vielmehr exerziert er an ihnen seine sozialen Aufstiegswünsche und treibt der Tochter die grammatikalisch inkorrekte black-english-Redeweise aus.


"Lakeview Terrace" wäre gerne ein Film, der von den giftigen Resten des amerikanischen Rassismus erzählte. Vom Zorn des schwarzen Manns auf den privilegierten weißen Mann mit der scharfen schwarzen Braut. Von seinen Komplexen, seinem Hass, der Ventile sucht und auch findet. Aber das, was er sich so offensichtlich vorgenommen hat, misslingt dem Film, und zwar gründlich. Völlig unsinnig ist es, nur zum Beispiel, dem Cop Abe Turner eine Vorgeschichte zu geben, die seine Wut noch einmal individualbiografisch plausibilisiert. Warum auf diese Weise seine Wut wieder entschärft wird, muss unbegreiflich bleiben.

Womöglich geht die Stoßrichtung auch gegen den ängstlichen Ehemann. Das antiliberale Argument ginge dann etwa so: Gerade weil er sich nichts Böses denkt, gerade weil er politisch so korrekt sein will, leugnet er Realitäten und wird durch diese Leugnung, nicht durch rassistische Gedanken oder Taten, schuldig. Warum dann aber die schwarze Ehefrau des Weißen in einem Nebenplot auch noch als Schwangerschaftserschleicherin denunziert wird, bleibt rätselhaft. (Außer als Vollständigkeitsgedanke: Jede und jeder muss in diesem Film seinen problematischen Charakterzug abbekommen.) Hinter vielen Zügen in diesem alles andere als bezwingenden Spiel steckt kaum etwas anderes als die Lust an der Provokation, jedenfalls kein weiterer Gedanke. Die kritisch gegen das heuchlerisch Gutgemeinte gerichtete Freude am politisch Inkorrekten wird darum aber - wie es nicht selten der Fall ist - schlicht und ergreifend reaktionär.

Es kommt erschwerend dazu, dass "Lakeview Terrace" seine Zündeleien in die Form einer Genreübung gießen will oder muss. Er braucht Spannung und Thrill und Steigerungslogik und darum zieht er hier eine Schraube an und dann da, darunter paukt zu den an Schärfe zunehmenden Konfrontationen heftig Musik. Die Folge ist ein einziges großes Zurechnungsdurcheinander, ein Hü und Hott: Manche Tat scheint rein der Steigerungsdramaturgie, die nächste einem individualpsychologischen Figuren-Defekt, die dritte der schieren Provokationsabsicht des Autors geschuldet. Der angestrebte suspensebefeuerte Traktat zu Rassenfragen fliegt dabei rettungslos auseinander.

***


Körper, erst sieht man Körper. Im Schwimmbad: der muskulöse Körper des Vaters (Patrick Bruel), der geschmeidige Körper der Mutter (Cecile de France). Leistungssportlerkörper beide, mit denen der des kleinen Francois nicht konkurrieren kann. Sein Körper ist für die Eltern, den Vater insbesondere, ein Sorgenkörper und zwar auf alles andere als unschuldige Weise. Er verkörpert nämlich, als Wiederkehr eines Verdrängten, auf verschobene Weise das "Geheimnis" des Titels.

Man muss es, um über den Film überhaupt sprechen zu können, verraten. Der Film inszeniert es als Überraschung, die zum Zeitpunkt, an dem das Geheimnis sich offenbart, fast keine mehr ist. Dennoch und gerade deshalb lebt die Erzählung des Films von dieser Struktur: des Vordeutens, des heimlichen Eintrags des Verschwiegenen in die Nachgeschichte, die der Film in Verdrehung der Chronologie als Vorgeschichte erzählt. Das hat mit der Wahl der Perspektive zu tun, die eben zunächst ganz ausdrücklich die des jungen Francois ist, der gar nicht wissen kann, warum sein Sportlerkörpervater seinen schmächtigen Körper so brutal ablehnt.

Man muss also, um nicht so vage wie im vorangehenden Absatz rumzueiern, das Geheimnis - dessen bloßes Vorhandensein angesichts des Titels bei Gott kein Geheimnis ist - verraten. Wer die Verschiebung, die der Film erzählerisch nachvollzieht, also selbst, am eigenen Leib und am eigenen Verstand miterleben will, darf hier und jetzt nicht weiterlesen. (Ich würde das allen, die sich für den Film interessieren, der problematisch ist, aber sehenswert, ernsthaft empfehlen: Lesen Sie nicht weiter. Gehen Sie ins Kino und kommen Sie dann hierher zurück.)

Die Zeichen, die Claude Miller mehr oder minder subtil zunächst streut, werden nachträglich lesbar. Dann nämlich, wenn Louise (Julie Depardieu), Freundin und Nachbarin der Eltern, Francois von Dingen erzählt, die die Eltern systematisch verschwiegen haben. Davon, dass sie als Juden unter deutscher Besatzung aufs Land fliehen mussten. Davon, dass der Vater zuvor schon verheiratet war. Davon, dass Francois einen Halbbruder hatte. Und davon, dass Hannah (Ludivine Sagnier), die erste Frau des Vaters, starb und sterben wollte, weil dieser die andere, die Strahlendere, die Verführerischere, Francois' Mutter Tania (Cecile de France) zu lieben nicht lassen konnte. All das bleibt eine ganze Weile verschwiegen und doch gelingt es Claude Miller, einem virtuosen Handwerker des Filmischen, diese verdrängte Vorgeschichte in den Bildern und Sätzen, ja, in den Körpern und dem, was sie tun, immer wieder aufblitzen zu lassen.

Auf dem Papier und in der Beschreibung macht all das - der auf wahren Begebnissen beruhenden Vorlage, einem Roman von Philippe Grimbert, folgend - sehr viel Sinn. Verführerisch setzt Miller es ins Bild, in der gewohnt meisterlichen Hochauflösung der einzelnen Szenen in Blicke, Perspektiven, Momente. Und wenn Grimbert im sehr lesenswerten Doppel-Interview mit Gerhard Midding sagt, auch und gerade das Finsterste, das Tragische dürfe man nicht durch Verdopplung markieren, schlimme Dinge hätten sich bei strahlendem Sonnenschein ereignet, hat er ja völlig recht: "Dieses Drama in kaltes Winterlicht zu tauchen oder das Verhängnis mit Gewitterwolken anzukündigen, wäre ein simpler Pleonasmus. Ich bin überzeugt, dass in Auschwitz die Vögel nicht aufgehört haben zu zwitschern." (Dass die "Buddenbrooks" des Heinrich Breloer, nebenbei gesagt, ein so schauderhaft dummer Film sind, hat mit ihrem ständigen Gewitter sehr viel zu tun. Dazu mehr in der nächsten Woche.)


Trotzdem wurde mir "Ein Geheimnis", je länger der Film dauerte, umso unbehaglicher. Seine beträchtliche Raffinesse schlägt irgendwann nämlich um, und zwar in etwas, das ich nur als Kunstgewerbe bezeichnen kann. Das Weiterzwitschern der Vögel kann man nämlich sehr wohl so inszenieren, dass etwas Finsteres am hellichten Tag darin klingt. Das aber gelingt Claude Miller nicht. Und zwar, denke ich, aus mehreren Gründen. So erweist sich die erzählerische Konstruktion nach und nach nicht nur, aber auch: als Trick. Alles geht auf, aber zu gut. Die Leerstellen werden gefüllt und das zuvor unerklärliche Verhalten der Figuren wird nicht etwa einfach mehr oder minder verständlich, sondern sozusagen restlos erklärt. Das ist in erster Linie wirklich ein Effekt der Konstruktion. Selbst und gerade die tragische und rätselhafte Entscheidung Hannahs schlägt so um vom genuin Rätselhaften in ein Exempel für Rätselhaftigkeit. Durch den Erzähltrick und die von ihm erzeugten Restlosigkeiten schwinden die echten Leerstellen aus dem Film. (Komplett überflüssig ist dann eine weitere Ebene, die davon berichtet, wie sich, Jahrzehnte später, das Verhältnis von Vater und Sohn - jetzt von Mathieu Amalric gespielt - gewandelt hat.)

Was offen war, schließt sich, auf allen Ebenen von "Ein Geheimnis". Claude Millers Bilder widerstehen dieser Abdichtungsbewegung nicht, ganz im Gegenteil. Er ist zu verliebt in seine Fähigkeit, das Weiterzwitschern der Vögel statt simpler Pleonasmen zu filmen. Und deshalb merkt man seinen Bildern nicht den richtigen Gedanken, sondern dieses Verliebtsein an. Die Sonne scheint nicht zu schön, aber zu programmatisch in diesem Film. Der macht sich keiner Geschmacklosigkeit schuldig. Er gerät nicht einmal in Versuchung, geschmacklos zu sein. So, wie er ist, spricht auch und gerade das gegen ihn.

Lakeview Terrace. USA 2008 - Regie: Neil LaBute - Darsteller: Samuel L. Jackson, Kerry Washington, Patrick Wilson, Eva LaRue, Elizabeth Tulloch, Ashton Kutcher, Keith Loneker, Jaishon Fisher, Regine Nehy, Robert Dahey, Jay Hernandez

Ein Geheimnis. Frankreich 2007 - Originaltitel: Un Secret - Regie: Claude Miller - Darsteller: Cecile de France, Patrick Bruel, Ludivine Sagnier, Julie Depardieu, Mathieu Amalric, Nathalie Boutefeu, Yves Verhoeven, Sam Garbarski, Valentin Vigourt

Archiv: Im Kino

Lukas Foerster, Thomas Groh: Jede Konsonantenhäufung ein Gebirge

20.07.2016. In seinem Kinderfilm "BFG: Big Friendly Giant" erkundet Steven Spielberg ein für ihn ungewohntes Terrain: alteuropäische Apfelbutzenhaftigkeit. Mika Kaurismäki wehrt sich in "The Girl King" über die schwedische Königin Christina mit untergründiger Punk-Attitüde gegen den double bind von Kostümfilm und Biopic. Mehr lesen

Janis El-Bira, Nikolaus Perneczky: Was meinst'n mit Glück?

13.07.2016. Das schillernde "als ob" des Theaters führt in Maren Ades bezauberndem Cannes-Liebling "Toni Erdmann" zur Freiheit. Pietro Marcellos hirtenromantischer Büffelfilm "Bella e perduta" hält den Kontakt zur Vormoderne. Mehr lesen

Lukas Foerster, Sebastian Markt: Donut mit rosaroter Glasur

06.07.2016. Sean Bakers "Tangerine" präsentiert queere Lebensentwürfe, denen die Tatsache, dass sie nicht ganz aufgehen, nichts von ihrer Strahlkraft nimmt. Jon M. Chu erkundet in "Jem and the Holograms" eine im Guten wie im grandios Schrottigen reizgesättigte Welt, durch die sich vier junge Frauen schlagen. Mehr lesen

Thomas Groh, Patrick Holzapfel: Dystopie kann so sexy sein

30.06.2016. Hou Hsiao-Hsiens Schwertkampffilm "The Assassin" zeigt die ganze Anmut eines Kinos, das mit Enthüllen und Verbergen spielt. Ben Wheatleys Ballard-Verfilmung "High-Rise" berauscht sich in und an autonomen Türmen und den erotischen Spielen Tom Hiddlestons. Mehr lesen

Nicolai Bühnemann, Fabian Tietke: Nur noch Farbaufnahmen

22.06.2016. "Bastille Day" von James Watkins ist ein überzeugender Actionfilm mit dezidiert linker Agenda und einem coolen Hauptdarsteller, Idris Elba. Claudia von Alemann porträtiert in "Die Frau mit der Kamera" eine Freundin und Mitstreiterin: die 1996 verstorbene Fotografin Abisag Tüllmann. Mehr lesen

Lukas Foerster, Michael Kienzl: Zustand der Unvollkommenheit

16.06.2016. Der Animationsfilm "Miss Hokusai" von Keiichi Hara ist kein Film über den Schatten der Väter, sondern einer über die Freiheit des Lebens. Paul Thomas Andersons "Junun" lässt dem kollektiven Spieltrieb freien Lauf. Mehr lesen

Lukas Foerster, Sebastian Markt: Realitätsfiktionen

08.06.2016. Zwei Filme des Festivals "Unknown Pleasures #8": Frederic Wisemans "In Jackson Heights" ist keine bebilderte Sozialtheorie, sondern ein Nachdenken über Gesellschaft mit filmischen Mitteln. Patrick Wang gelingt mit seinem Indiedrama "The Grief of Others" ein großer Wurf. Mehr lesen

Thomas Klein, Nikolaus Perneczky: Proben, Üben, Vorbereiten

02.06.2016. Ein entspanntes Treiben, bei dem trotzdem alle möglichen Lernprozesse mitlaufen, zeigt Richard Linklaters Achtzigerjahre-Collegekomödie "Everybody Wants Some!!". Neue Wege für das Genre des Umweltschutz-Dokumentarfilms erkundet "Tomorrow" von Cyril Dion und Mélanie Laurent. Mehr lesen

Nicolai Bühnemann, Lukas Foerster: Weitgehend anorganisch

26.05.2016. Um eine zärtliche Annäherung zwischen einem Mädchen und einem Nachtmahr geht es in Akiz' psychoanalytischen Horrorfilm "Der Nachtmahr". Der japanische Regie-Berserker Sion Sono zieht in seiner Fukushima-Science-Fiction-Parabel "The Whispering Star" die ästhetizistische Handbremse. Mehr lesen

Lutz Meier: Die Bösen sind die Guten

23.05.2016. Mit der Auszeichnung für Ken Loachs neues Drama "I, Daniel Blake", das durchaus kein schlechter Film ist, hat die Jury dennoch die interessantesten Tendenzen des Festivals verkannt. "Toni Erdmann", Maren Ades Berserker und riesiges Zottelwesen, wird sich dennoch durchsetzen. Sehr sehenswert auch Asgar Farhadis "The Salesman", der zum Abschluss des Wettbewerbs lief. Mehr lesen

Lutz Meier: Auf eine Weise universell

20.05.2016. Cannes vor der Wahl: Es gibt wieder Filme, die Grenzen sprengen und die dennoch ein Publikum finden können. Neue Produktionen von Xavier Dolan, Christian Mungiu und den Dardenne-Brüdern machen es der Jury nicht einfacher. Mehr lesen

Nicolai Bühnemann, Thomas Groh: Ausgeliefert ans Werk

18.05.2016. In der Zwangssituation einer Kinovorstellung macht Robert Eggers' texturintensiver Horrorfilm "The Witch" existenzielle Erfahrungen nachvollziehbar. Bryan Singers Superheldenfilm "X-Men: Apocalypse" erliegt dem Fluch vieler Blockbusterserien: Der dritte Film ist immer der schlechteste. Mehr lesen

Lutz Meier: Weiterleben

17.05.2016. Erste Höhepunkte in Cannes: Ein kollektiver Filmrausch macht Maren Ades "Toni Erdmann" zum Favoriten des Festivals, Jim Jarmuschs "Paterson" findet die Poesie und Pedro Almodóvars "Julieta" den Grund des Schicksals. Nur die Franzosen kommen nicht gut an. Mehr lesen

Lukas Foerster, Fabian Tietke: Schinkenbrot, Marmeladenbrot

11.05.2016. Franz Müller schickt in seinem neuen kommunikativen Experimentalfilm "Happy Hour" drei Deutsche Männer in irische Kneipen. Tomer Heymann porträtiert in seinem begeisternden Tanzfilm den israelischen Choreografen Ohad Naharin. Mehr lesen

Sebastian Markt, Jochen Werner: Desperate Lebendigkeit

04.05.2016. Eine Ästhetik der Zugedröhntheit auf den Straßen Manhattans entwirft "Heaven Knows What", der neue Film der Brüder Ben und Joshua Safdie. Der einstige Tarantino-Protégé Eli Roth fügt seinem unterschätzten Werk mit "Knock Knock" einen hintersinnigen Thriller hinzu. Mehr lesen