Magazinrundschau - Archiv

The New Yorker

854 Presseschau-Absätze - Seite 53 von 86

Magazinrundschau vom 22.03.2011 - New Yorker

Evan Osnos schickt einen Brief aus Japan, der eher atmosphärisch als informativ ist, aber doch bestätigt, was der Philosoph Kenichi Mishima gestern in der Frankfurter Rundschau erklärte: Regierung und Atomindustrie sind eng miteinander verflochten. Im Gespräch mit Osnos vergleicht Tetsuo Jimbo, ein Internet-Fernsehreporter, die japanische Atomindustrie mit der amerikanischen Militärindustrie. "'Es ist eine riesige Industrie, die aus einigen großen Firmen besteht. Das heißt, es gibt einen Kreis von Industrieführern und Behörden, die versuchen, das japanische Nuklearprogramm zu beschützen und zu propagieren.' Die beiden wichtigsten Player seien das Wirtschaftsministerium und die Tokyo Electric Power Company (TEPCO), mit Bürokraten in dem einen, die auf Posten nach ihrer Pensionierung in der anderen vertrauen. Alles in der Tradition, die amakudari genannt wird. 'Die Leute nennen sie die Atommafia', sagt Jimbo. 'Sie neigen dazu, Informationen zu verstecken und zu verdrehen. Man kann das verstehen."

Was macht einen echten Entrepreneur aus? Nicht Moral, stellt Malcolm Gladwell bei der Lektüre von Ruth Brandons Buch "Ugly Beauty" über Helena Rubinstein und Eugene Schueller fest. Letzterer war ein Chemieprofessor, als er sich entschied, ins Schönheitsgeschäft einzusteigen und eine Firma zu gründen, die er L'Oreal nannte. Während des Krieges unterstützte er die faschistische Terrortruppe La Cagoule von Eugene Deloncle, um dann genau zum richtigen Zeitpunkt, Ende 1942, zur Resistance überzuschwenken. Nach dem Krieg wurde er wegen Kollaboration angeklagt, aber freigesprochen, weil der ehemalige Faschist und spätere Resistant Pierre de Benouville für ihn gutsagte: "Wie sich später herausstellte, kannte Benouville ihn kaum. Offenbar tat er drei Freunden einen Gefallen: "Francois Dalle, der L'Oreal nach Schuellers Tod führte, Andre Bettencourt, der Schuellers Tochter heiratete und einer der reichsten Männer der Welt wurde, und Francois Mitterand, der in den letzten Tagen des Krieges für L'Oreal arbeitete und Präsident von Frankreich wurde." Alle drei waren Mitglieder oder hatten zumindest enge Verbindungen zu Deloncles La Cagoule wie später zur Resistance. Tatsächlich wird es noch spannender...

Außerdem: Hilton Als schreibt über die Frauen in James M. Cains Romanen und vor allem über "Mildred Pierce", die gerade in einer Miniserie von Kate Winslet gespielt wird.

Magazinrundschau vom 15.03.2011 - New Yorker

Dana Goodyear porträtiert den Therapeuten Barry Michels, die ultimative Anlaufstelle in Hollywood für Drehbuchautoren mit Schreibblockade. Michaels hat aus esoterischen Versatzstücken und Prinzipien seines Mentors, des Psychiaters und Jungianers Phil Stutz, ein Programm entwickelt, das die "kreative Kraft des Unbewussten" seiner Klienten mobilisieren will. Während Stutz' Credo - das nach eigenen Angaben bereits zwölf oder dreizehn Drehbuch-Oscars zeitigte - lautet: "Schreib die Scheiße einfach fertig, du Idiot", sieht eine Schreibkur bei Michels beispielsweise so aus: "Michels sagte dem Autor, er solle sich eine Eieruhr besorgen. Auf Michels Anweisung hin stellte er sie täglich auf eine Minute, kniete sich wie ein Betender vor seinen Computer und bat das Universum, ihm zu helfen, den schlechtesten Satz aller Zeiten zu schreiben. Wenn die Eieruhr rappelte, fing er an zu tippen. Er erklärte Michels, die Übung sei dämlich, unsinnig und peinlich und würde nicht funktionieren. Michels sagte ihm, er solle weitermachen ... Sechs Wochen später hatte er ein 165 Seiten starkes Drehbuch, es wurde verfilmt, und als der Film rauskam, gewann der Autor einen Oscar."

Weiteres: John Lancester stellt das ultimative Kochbuch des ehemaligen Microsoft-Entwicklers Nathan Myhrvold vor, das von Warenkunde über Kücheneinrichtung und die richtige Zubereitung von Spiegeleiern bis hin zu Molekulartechniken wirklich alles behandelt - außer Desserts: "Modernist Cuisine" mit 2438 Seiten zu 625 Dollar. Anthony Lane sah im Kino den Actionthriller "Battle: Los Angeles" von Jonathan Liebesman und die Sci-Fi-Komödie "Paul" von Greg Mottola.

Magazinrundschau vom 21.02.2011 - New Yorker

In Wendell Steavensons Brief aus Kairo steht nichts Neues, aber ein sehr schöner Stimmungsbericht ist es doch. Etwa wenn er vom Auftritt des Generals Hassan al-Roweny erzählt, der am 2. Februar, dem Tag, als die Pro-Mubarak-Leute die Demonstranten verprügelten, auf den Tahrir Platz marschierte, "umringt von Soldaten und Militärpolizei in dunkelroten Berets. Er kam zu uns rüber und begann auf Sherif [einen jungen Apotheker, der Erste Hilfe leistete] einzuschimpfen, während er uns brüsk mit den Händen wegwinkte. Er sagte, die Demonstranten sollten den Platz verlassen und dass all dies Chaos das Werk fremder Mächte sei, die Ägypten destablisieren wollten. Sherif spottete über diese Vorstellung. Da ging Roweny auf einen Verwundeten zu, riss ihm den Verband vom Kopf und rief: 'Seht doch, es ist nur eine Schramme!' Ich sah getrocknetes Blut am Haaransatz dieses Mannes. Roweny ging zu einem anderen Mann, der einen Bausch aus Baumwolle fest an den Kopf bandagiert hatte. Ein scharfer Ruck, aber die Bandage löste sich nicht, weil sie an getrocknetem Blut festklebte. Dann passierte etwas seltsames. Roweny umfing den Mann in einer würgenden Umarmung und küsste ihn mit Nachdruck auf die Stirn - als wäre der Mann ein widerspenstiger Sohn, den er liebte und über den er gleichzeitig verzweifelte."

Außerdem: James Wood bespricht Teju Coles Debütroman "Open City" und John Lahr sah das Musical "Spiderman".

Magazinrundschau vom 01.02.2011 - New Yorker

Daniel Zalewski porträtiert den mexikanischen Regisseur, Filmproduzenten und Drehbuchautor Guillermo del Toro, der mit Horrorfilmen seinen Durchbruch schaffte und bei Tolkiens "Der kleine Hobbit" Regie führen sollte. Den Auftrag gab er jedoch wegen ständiger Terminverschiebungen ab und arbeitete nur noch am Drehbuch mit. "Del Tor, mit seiner überladenen Ästhetik, war schwerlich die naheliegende Wahl als Nachfolger von Jackson, der in seiner Trilogie Tolkiens mythologische Figuren in realistische Landschaften setzte - man machte sich Sorgen um Frodos pelzige Zehen, als er durch schweren Schnee stapfte. Del Toro meint, Jackson habe die Schlacht von Mordor mit der gleichen Genauigkeit nachgestellt wie die Schlacht von Galliopoli. Seinen eigenen Stil beschreibt Del Toro dagegen als eher 'opernhaft'. ... 'Ich war nie ein Riesenfan der Ring-Trilogie. Der Hobbit', meint er, 'ist viel weniger schwarz-weiß. Die Monster sind nicht mal böse, sondern charmant, lustig, verführerisch. Smaug ist ein irre aufgewecktes Kerlchen!'"

Weiteres: Joan Acocella porträtiert J. R. Ackerley, den homosexuellen britischen Autor und Redakteur der BBC-Sendung "The Listener". Sasha Frere-Jones schreibt über die Wandlungen der britischen Singer-Songwriterin PJ Harvey.

Magazinrundschau vom 25.01.2011 - New Yorker

Auch im New Yorker überlegt man, welche Lektionen sich aus der tunesischen Revolution ziehen lassen. Steve Coll schreibt: "Der Sturz von Ben Ali mag sich als Einzelereignis erweisen - jedes unglückliche Land ist auf seine Weise unglücklich. Dennoch verfügen auch Ägypten, Lybien, Algerien, Syrien, Jordanien und Saudi Arabien über ähnliche politische und demographische Ingredienzien, die mindestens ebenso gefährlich sind wie jene, die Tunesien in Flammen aufgehen ließen: jugendliche Bevölkerungen, hohe Arbeitslosigkeit, bizarre soziale Ungleichheit, Polizeiwillkür, verschmähte Führer und autoritäre Systeme, die die freie Meinung unterdrücken. Das sind reichlich Gründe für die Führer dieser Staaten, sich Sorgen zu machen."

Weiteres: Al Dschasira hat in diesem Monat seine eigene Wikileaksseite eingerichtet, Transparency Unit, und schon den ersten Hit gelandet: die sogenannten Palästina-Papiere (mehr dazu im Guardian), berichtet Raffi Khatchadourian, der sich fragt, was es für Wikileaks bedeutet, wenn Medien jetzt eigene Angebote für Whistleblower haben. Ben McGrath überlegt, ob Football angesichts seiner immer unakzeptabler erscheinenden Brutalität noch eine Zukunft hat. Elizabeth Kolbert bespricht Amy Chuas stark diskutiertes Buch "Battle Hymn of the Tiger Mother" über die Vorteile einer strengen Erziehung. Und Anthony Lane sah im Kino Peter Weirs Drama "The Way Back" über eine Gruppe Häftlinge, die im Zweiten Weltkrieg aus einem sibirischen Lager fliehen, und "Biutiful?, den neuen Film von Gonzales Inarritu.

Magazinrundschau vom 11.01.2011 - New Yorker

In einem sehr lesenswerten Artikel untersucht Jill Lepore die Wirkungsgeschichte und Wirkungsmacht der amerikanischen Verfassung, um die immer wieder ein regelrechter Kult getrieben wird. So auch im Augenblick: "Ich habe die verrückte Vorstellung, dass die Verfassung tatsächlich etwas bedeutet lautet ein Autoaufkleber. Das alte Pergament dient als Kürzel für alles Alte, Echte, Dauerhafte, Amerikanische und Wahre - es ist ein Talisman, der gegen die Unsicherheiten und Abstraktionen einer bedeutungslosen, wandelbaren, papierlosen Zeit hochgehalten wird ... Originalismus ist populär. Vier von zehn Amerikanern befürworten sie. Nun sind nicht alle Tea-Party-Anhänger Originalisten, aber die Bewegung ist angemessen beschrieben als eine populistische Bewegung, die zum Originalismus tendiert. Dessen populistische Anziehungskraft deckt sich teilweise mit der des Geschichtstourismus: Beide kippen die Distanz zwischen Vergangenheit und Gegenwart und ermitteln Werte in einem imaginären 18. Jahrhundert, in dem 'das Volk' und 'die Elite' ein perfektes Zweckbündnis eingehen." (Hier mokiert sich Jon Stewart über die Republikaner, die zur Eröffnung des 112. Kongresses die Verfassung verlesen ließen.)

Außerdem: David Brooks erklärt, wie neue Wissenschaftszweige versuchen, die menschliche Natur und das menschliche Alltagsleben zu verstehen und die Lücke zu schließen, die durch die Atrophie von Theologie und Philosophie entstanden ist. Und Anthony Lane sah im Kino Elia Suleimans halbbiografische Komödie "The Time That Remains" und den in die vier Jahreszeiten unterteilten Film "Another Year? von Mike Leigh.

Magazinrundschau vom 14.12.2010 - New Yorker

Nick Paumgarten porträtiert Shigeru Miyamoto, Erfinder, Designer, Produzent oder Ideengeber für viele der weltweit verbreiteten Nintendo-Spiele wie Donkey Kong, Super Mario Bros., dem meistverkauften Videospiel aller Zeiten, und zuletzt Wii, das Leute dazu bringt, im eigenen Wohnzimmer rumzuzappeln. Paumgartens Artikel vermittelt einen Einblick, in die ganz eigenen Welt der Spiele-Designer und zeigt, dass Miyamoto - getreu seinem Motto: "Was mir Spaß macht, kann auch anderen Spaß machen" - viele eigene Kindheitserfahrungen in seine Spiele einbaute. "Unterhaltung kann ganz schön vornehm tun; sie könnte sich mit der Zeit in etwas anderes verwandeln, wie Kunst und Literatur, die früher einmal als ähnlich banal abgetan wurden, wie heute Videospiele. 'Videospiele sind schlecht für dich?', sagte Miyamoto einmal. 'Dasselbe hat man auch über Rock'n'Roll gesagt!' Natürlich haben Videospiele ihre intellektuellen Prediger und kritischen Verfechter, die sie gern als kulturelle Artefakte, codierte Texte, mythopoetische Fiktionen oder politische Paradigma ansehen. Insofern dürften sie mehr mit Oper als mit Herumhopsen oder Cribbage gemeinsam haben."

Zu lesen sind außerdem die Erzählung "Escape from Spiderhead" von George Saunders und Besprechungen von drei Büchern über die Entstehung des amerikanischen Patriotismus: "As If an Enemy?s Country", "American Insurgents, American Patriots" und "Defiance of the Patriots" sowie von drei neuen Publikationen über Mao und den Maoismus.Leider nur im Print: Ein Brief aus Kamerun von Michael Specter.

Magazinrundschau vom 30.11.2010 - New Yorker

Kelefah Sanneh stellt Bücher vor, die sich einer bisher nicht ausreichend gewürdigten Textgattung widmen: HipHop- und Rap-Texte, darunter Adam Bradleys Anthologie "Book of Rhymes: The Poetics of Hip Hop" und Jay-Zs "Decoded". Letzteres "ist ein Prestigeobjekt - ihm werden unausweichlich schnell Imitationen anderer Rapper folgen, die erkennen, dass das selbstverfasste Coffeetable-Book den Lamborghini Murcielago als ultimatives Statussymbol abgelöst hat. In seinen frühen Jahren beharrte Jay-Z gern darauf, Rappen sei nur ein Mittel zum Zweck - wie Crack verkaufen, nur sicherer. 'Ich war ein gieriger Gauner und ein widerwilliger Künstler', schreibt er. 'Aber die Ironie besteht darin, dass man, damit die Sache läuft, langfristig auch ein echter Künstler sein muss.'"
Stichwörter: Hiphop, Jay-Z, Lamborghini, Rap-Musik

Magazinrundschau vom 26.10.2010 - New Yorker

Muss Amerika vor einem Cyber-Krieg Angst haben? Dieser Frage geht Seymour M. Hersh in seiner Recherche über mögliche Attacken nach, die über das Netz gesteuert werden. Die Befürchtungen werden allerdings oft übertrieben und beruhen oft auf "grundlegenden Verwechslung von Cyber-Spionage und Cyber-Kriegsführung", so Hersh. "Das verbreitetste Schreckensszenario betrifft das amerikanische Stromversorgungsnetz. Selbst der eifrigste Datenschützer würde nicht abstreiten, dass Verbesserungen zu dessen Sicherheit erforderlich sind. Allerdings gibt es keinen dokumentierten Fall einer durch eine Netzattacke erzwungenen Stromabschaltung. Und die cartoonartige Sichtweise, ein Hacker könnte per Knopfdruck im ganzen Land das Licht ausknipsen, ist schlicht falsch. Es gibt gar kein nationales Stromversorgungsnetz in den USA, sondern Hunderte öffentliche und private Anbieter mit eigenen Leitungen, Computersystemen und Sicherheitseinrichtungen."

Besprochen wird das Buch "Overhaul" des Investors und Beraters des amerikanischen Finanzministers für die Automobilindustrie Steven Rattner, in dem er die Rettung von General Motors beschreibt.

Magazinrundschau vom 12.10.2010 - New Yorker

Ben McGrath zeichnet ein durchaus sympathisierendes Porträt des britischen Journalisten Nick Denton, Erfinder und Betreiber des hierzulande als etwas boulevardesk geltenden, aber höchst unterhaltsamen Blog-Imperiums Gawker (450 Millionen Seitenaufrufe im Monat von ungefähr 17 Millionen unique visitors). Hier werden Artikel aus anderen - meist etablierten - Medien auf amüsant-informative Weise zusammengefasst und kommentiert. Denton bezeichnet sich selbst als "Klatschhändler": "Er wuchs in London auf, wo die Boulevardblätter-Kultur mörderisch ist, und teilt die Murdochsche Einschätzung, der amerikanische Journalismus sei kraftlos, ernsthaft und wettbewerbsunfähig. 'Die Grundpfeiler des alten Boulevardjournalismus sind auch die Grundpfeiler des neuen: Sex und Verbrechen, oder noch besser Sexverbrechen', schrieb er in einem Memo für seine Mitarbeiter. 'Denkt daran, wie Pulitzer angefangen hat.'" Denton arbeitete nach einem Studium in Oxford als Auslandskorrespondent in Rumänien für den Daily Telegraph und in Ungarn für die Financial Times (seine Mutter war Ungarin), er war es aber bald leid, dass er wichtige Artikel schrieb, auf die kein Schwein reagierte. Im Internet dagegen kann er überprüfen, welche Artikel wie oft gelesen werden. Und wo führt das hin? "Vielleicht ist das hier wie Craigslist, wo Milliarden-Dollar-Werte zerstört werden und der Gewinner nur einen Bruchteil davon für sich gewinnt', sagt Denton, in einem - wie er es nennt - 'pessimistischen Blick' auf die Medien. 'Oder man sieht es wie in den frühen Tagen des Kabels. Das Kabel brauchte lange, bis es durchstartete. Aber dann, wenn man sein Alleinverkaufsrecht erst mal etabliert hatte, wenn einem MTV gehörte, dann ging es irgendwann richtig ab.'"

Weiteres: Adam Gopnik räsoniert darüber, wofür Literaturpreise eigentlich gut sind. Sean Wilnetz untersucht die geistigen Wurzeln der konservativen Tea Party-Bewegung und findet sie in der politischen Paranoia des Kalten Kriegs.

Jill Lepore hat sich mehrere Aufklärungsbücher für Kinder angesehen, die in Amerika den hübschen Namen Birds-and-bees-books tragen. David Denby sah im Kino Clint Eastwoods Thriller "Hereafter" und Charles Fergusons Dokumentarfilm "Inside Job" über die Hintergründe der globalen Finanzkrise. Zu lesen ist außerdem das Gedicht "Bliss Street" von Ange Mlinko.