
Rekord! In der neuen
Ausgabe des
New York Times Magazine plädiert Melanie Thernstrom für das
freie Kinderspiel und generiert
über 2000 Kommentare. Im Gespräch mit Mike Lanza, einem Unternehmer im Silicon Valley, der versucht, seinen Söhnen eine "normale" Kindheit zu ermöglichen, erfährt sie, was Kindsein im Techie-Tal bedeutet: "Mikes Idee ist hier alles andere als normal … Weil das Valley bei so vielen anderen Dingen führend ist, glauben die Eltern, sie müssten optimierte Kinder hervorbringen mit
extra coolen Features, Kinder die Start-Ups gründen, Umweltarbeit auf den Galapagos-Inseln machen, verschiedene Sprachen sprechen, ein
hohes Handicap beim Golf haben oder Arien singen. In aberwitzigem Ausmaß rechtfertigen sie ihre perversen Ambitionen mit Forschungsergebnissen aus der Hirnforschung und ignorieren alles, was auf die negativen Effekte des Mikromanaging von Kindern hinweist … Tatsächlich besagen Untersuchungen, dass Studenten von 'Helikopter-Eltern' weniger felxibel, verletzlicher,
ängstlicher und depressiver sind. Kinder, deren Zeit allzu strukturiert ist, voll mit Kursen und von Eltern kontrollierten Aktivitäten, scheinen außerdem größere Schwierigkeiten zu haben,
eigene Pläne zu entwickeln und auszuführen. Je mehr Kinder frei spielen dürfen, desto eher entwickeln sie diese Fähigkeit."
Außerdem: Ruth Margalit
berichtet über den "Kulturkrieg", den die israelische Ministerin für Kultur und Sport,
Miri Regev, gegen die
linke Intelligenz im Land führt. McKenzie Funk
klärt über die Nachteile von
Körperkameras bei der Polizei auf. Und Michael Behar
kritisiert die nationalen Wetterdienste für ihr Versagen bei der Vorhersage von
Wetterkatastrophen.