9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.01.2021 - Internet

Die neue demokratische Regierung der Vereinigten Staaten wird die großen Plattformkonzerne im Internet nicht unangetastet lassen, vermutet Tomas Rudl bei Netzpolitik, schon auch weil sie "einen Teil der Schuld für den blutigen Sturm auf das Kapitol bei sozialen Medien" sehen. Verschiedene Regulierungsvorschläge zirkulieren: "Die Demokraten könnten sich aber auch vom europäischen Gesetzentwurf für digitale Dienste inspirieren lassen. Die EU schlägt ebenfalls eine Neuordnung der Regeln vor, tastet das Providerprivileg aber nicht an. Stattdessen versucht die Kommission etwa mit erweiterten Meldemöglichkeiten, schnelleren Reaktionszeiten und besseren Beschwerdewegen, die Balance zwischen Meinungsfreiheit im Internet und der Eindämmung illegaler Inhalte zu schaffen."

Soziale Medien müssen reguliert werden, schreibt auch der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in der NZZ und fordert Transparenzberichte und Ethikkodizes, "die von der zivilgesellschaftlichen Debatte selbst entscheidend mitgeprägt werden können. Zu diesem Zweck und auf dem Weg zu klarer ausbuchstabierten Verfahren braucht es neu zu gründende 'third party'-Institutionen, die man Plattformräte nennen könnte. Diese sollten zum einen sicherstellen, dass das Unternehmen seinen Transparenz- und Begründungspflichten nachkommt und die Beschwerden und Einsprüche der Nutzer auch tatsächlich ernst nimmt. Zum anderen sollten sie den Diskurs über den Umgang mit Desinformation, mit Hass und Hetze energisch vorantreiben und über die Dilemmata der Entscheidungspraxis und den Umgang mit Beschwerden bei vorschnellen Löschungen (Overblocking) aufklären."

Auf Zeit Online resümieren auch Lisa Hegemann, Meike Laaf und Jakob von Lindern noch einmal ausführlich die Debatte um die Regulierung von Social-Media-Inhalten und kommen zu einem ähnlichen Schluss: "Man könnte sich eine Art Rundfunkrat für Plattformen vorstellen, der aus verschiedenen Interessenvertretern zusammengesetzt ist: Politik, Wirtschaft, NGOs, im besten Fall sogar einzelne Bürgerinnen und Bürger. Auch der könnte wahrscheinlich nicht innerhalb von Minuten über problematische Inhalte urteilen, könnte aber vielleicht für Grundsatzentscheidungen durchaus sinnvoll sein. Im Prinzip würde es also ähnlich funktionieren wie Facebooks Oversight Board, nur eben nicht von Facebook kontrolliert, könnte also möglicherweise eher als unabhängige Stelle anerkannt werden. Dann bliebe aber offen, was für Fälle er behandeln würde. Und ob allein die Zusammensetzung eines solchen Gremiums nicht schon bei manchen Menschen für eine Ablehnung eben jenes sorgen würde - etwa weil man es für nicht ausgewogen hält."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.01.2021 - Internet

Die Wikipedia ist das einzige soziale Medium, das nachhaltig beweist, dass ein soziales Medium nicht zwangsläufig Hass produziert und für die Öffentlichkeit dennoch überaus relevant sein kann - aber viele Artikel zum zwanzigsten Geburtstag der Enzyklopädie würdigen diese Leistung nicht, weil es ihnen zu wichtig ist zu mäkeln. So auch heute Denis Gießler in der taz: "Neuankömmlinge, die anfangs motiviert sind sich einzubringen, haben es wegen des komplexen Regelwerks zunehmend schwer. Die über Jahre entwickelten Relevanzkriterien, also ob Personen, Ereignisse oder Themen zeitüberdauernd von Bedeutung sind oder nicht, und das neutrale Schreiben über einen Sachverhalt sind anspruchsvoll, und Stunden an Arbeit können manchmal kommentarlos gelöscht werden. Wissenschaftler:innen betrachten in einer Studie das raue Klima innerhalb der Wikipedia-Gemeinschaft zudem als einen Grund dafür, dass sich auch immer weniger Frauen einbringen."

FAZ-Autor Kai Spanke benennt en passant immerhin einen Vorteil, den die Wikipedia gegenüber allen Pressetiteln hat: "Bei bedeutenden tagesaktuellen Ereignissen - etwa der Katastrophe von Fukushima oder dem Sturm auf das Kapitol in Washington - lässt die Wikipedia ihren Status als Enzyklopädie schnell hinter sich. Stattdessen fungiert sie dann als Ort, an dem man minutengenau sehen kann, was wir über ein Geschehen wissen."

Bei Markus Beckedahl in Netzpolitik klingt immerhin noch etwas von der Begeisterung, die dieses Projekt auslösen kann, durch. Er veröffentlicht ein Podcast mit Leonhard Dobusch über die Wikipedia. In der Einleitung schreibt er: "Die Nullerjahre hindurch wurde die Wikipedia-Community für ihre Mission und ihr Engagement noch häufig von denen ausgelacht, die noch darauf hofften, dass das mit der Digitalisierung bald wieder verschwinden würde. Gemeinsam Wissen teilen, ehrenamtlich Artikel zu den nischigsten Themen schreiben, die man sich vorstellen kann - das könne doch nicht funktionieren. Wer komme denn auf so eine dämliche Idee und vor allem: Wer glaubt denn an eine solche verrückte Utopie? Aber da war schon klar, dass das Modell zukunftsweisender war als das jährliche Drucken enzyklopädischen Wissens in lange Bücherreihen, die dann schon nicht mehr aktuell waren, wenn sie als Deko im Regal verstaubten."

Wieviel ist von dem Ideal der Wikipedia, ein "freier, demokratischer, allen zugänglicher und in offener Debatte geformter Raum" zu sein, noch übrig, fragt sich Nina Breher im Tagesspiegel. PR-Firmen säubern Einträge, auch Akteure nehmen selbst verdeckt Einfluss darauf, "wie über sie geschrieben wird. Der Beitrag zu Taiwan etwa: Das Land, auf das China Anspruch erhebt, wird immer wieder von einem 'Inselstaat in Asien' zu einer 'chinesischen Provinz' gemacht. Die BBC fand weitere Änderungen dieser Art in Bezug auf China, etwa im Artikel zu Tibet. In China selbst ist Wikipedia gesperrt, auch in der Türkei war die Seite zweieinhalb Jahre nicht erreichbar. Der türkische Verfassungsgerichtshof verfügte Ende 2019, Wikipedia wieder freizuschalten. Längst ist das Schwarmwissen also nicht mehr für alle da. Auch das trübt die Vision des klassen- und grenzenlosen Brockhaus für alle."

Für heise.de interviewt Torsten Kleinz den Wikipedia-Gründer Jimmy Wales.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.01.2021 - Internet

Dem zwanzigsten Geburtstag der Wikipedia widmet die SZ eine ganze Seite. Alex Rühle singt ein Loblied auf diesen "Seriositäts-Anker im Meer des Unsinns". Noch immer ist die Wikipedia "weiß, westlich, männlich", nach wie vor werden Frauen anders behandelt als Männer, kritisiert dagegen Simon Hurtz: "Das gilt nicht nur für ihre Themen, sondern auch für die Gemeinschaft derer, die an ihr arbeiten. Auf neun Wikipedianer kommt eine Wikipedianerin."
Stichwörter: Wikipedia, Gendergap

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.01.2021 - Internet

Die Tech-Konzerne hätten das demokratische Potenzial der Technologie durch spekulative Algorithmen verraten, schreibt Georg Diez in der taz, zur Trump-Sperrung durch Twitter und Facebook: "Es ist dabei, und das ist in diesem Moment der oft etwas selbstgefälligen Regression wichtig zu sagen, nicht die Technologie selbst, die den Extremismus anfacht - es sind konkrete Entscheidungen darüber, nach welchen Kriterien diese Technologie funktioniert, wer sie kontrolliert, wie offen und damit demokratisch sie ist, in wessen Besitz sie ist; oder eben nicht." Hoffen wir, dass Diez in einer Fortsetzung seines Artikels auch erklärt, wie genau "Technologie umfassend zu demokratisieren" ist.

Auch der Schriftsteller Leon de Winter ist in der Welt empört über die "Tech-Oligarchen", die rechten Medien gerade den Saft abdrehen: "Es schwappt eine Welle von Schließungen konservativer Social-Media-Accounts durch den politisch rechtsgerichteten Teil Amerikas. Widerstand ist unmöglich. Niemanden kann man anrufen. Kontrolle ist gesichtslos, anonym, schwer fassbar. In den letzten Monaten gab es eine Abwanderung von konservativen und rechten Nutzern sozialer Medien zu Parler, dem konservativen Pendant zu Twitter. Nachdem Apple und Google den Zugriff auf die Parler-App gesperrt hatten, schaltete Amazon die von Parler genutzten Server ab - Amazon ist nicht nur ein Onlinekaufhaus, sondern bietet auch Serverdienste an. Mit anderen Worten: Erst werden die Konservativen aus den sozialen Medien vertrieben, und dann wird ihr Rückzugsort technisch zerstört. Das, reden wir nicht um den heißen Brei herum, nennt man Zensur."

Ist Facebook doch nicht nur schlecht? Sylvia Sasse unterhält sich auf geschichtedergegenwart.ch mit der Slawistin Nina Weller und dem Historiker Felix Ackermann, die auf Facebook ein Netzwerk "Stimmen aus Belarus" mit aufgebaut haben. Hier äußern sich belarussische Geisteswissenschaftler über Repressionserfahrungen und tauschen sich mit Kolleginnen auch dem Ausland aus. Weller sagt: "Es ist natürlich problematisch, dass wir die Stimmung im Land, im öffentlichen Raum, im Arbeitsalltag über einen so langen Zeitraum nicht selbst erleben, also auch nur vermittelt beurteilen können. Anderseits bekommen wir gerade in den sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook, eine sehr lebendige und reflektierte intellektuelle Auseinandersetzung über die Einordnung der Gewalt, über das neue zivilgesellschaftliche Engagement und seine möglichen Zukunftsperspektiven mit."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 12.01.2021 - Internet

Für soziale Medien ist das Leben auch nicht leicht. Geben sie Leuten wie Donald Trump Redefreiheit, werden sie als Brandbeschleuniger des demokratischen Verfalls beschimpft, sperren sie sein Konto oder auch die Möglichkeit, über ihre App-Stores populistische Netzwerke wie Parler hochzuladen, gelten sie als Zensoren. So etwa bei Svenja Bergt in der taz: "Das Vorgehen der Plattformen in diesen Fällen ist richtig - und trotzdem außerordentlich problematisch. Denn kein Unternehmen sollte alleine so große Marktmacht besitzen, dass damit Entscheidungen mit derartigen Auswirkungen darüber einhergehen, welche Apps zugänglich sind oder welche Accounts gesperrt werden."

"Kein Zufall, dass die Twitter-Aktie am Montag deutlich an Wert verlor", schreibt Friedhelm Greis bei Golem.de in einem Artikel zur Frage, ob sich die sozialen Medien richtig verhalten. Twitter mit der Abschaltung Trumps nebenbei 88 Millionen Follower an die Konkurrenz verloren, so Greis. Hat Twitter Trump erst böse gemacht? Ganz so einfach ist es nicht: "Denn auf seinen Wahlkampfveranstaltungen oder in anderen Reden äußerte er sich kaum weniger aggressiv oder zugespitzt als auf Twitter. Schließlich dürfte es auch eine konkrete Rede vor seinen Anhängern am 6. Januar gewesen sein, die zum Sturm auf das Kapitol aufstachelte. Doch seine monatelangen Angriffe auf den Wahlprozess über Twitter dürften seine Anhänger sicher zur Reise nach Washington motiviert und ihrem Angriff eine Legitimation gegeben haben."

Michael Hanfeld verweist in der FAZ auf einen bemerkenswerten Thread Alexej Nawalnys zur Frage, ob Twitter Trump abschalten sollte - und Nawalny ist dagegen: ""Natürlich, Twitter ist ein privates Unternehmen, aber wir haben in Russland und China eine Menge Beispiele für private Unternehmen gesehen, die zum besten Freund des Staates und seiner Weggenossen wurde, wenn es zu Zensur kamen."

A propos freie Meinungsäußerung: Poltiker kommunizieren inzwischen am liebsten per SMS, Whatsapp oder Signal, aber anders als E-Mails gelten diese Kommunikationen nicht als zu archivierende Dokumente politischer Willensbildung, schreibt Alexander Fanta unter dem Titel "Frau von der Leyen, wann dürfen wir Ihre SMS lesen?" bei Netzpolitik: "Selbiges gilt auch für hochrangige Lobby-Interventionen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Konzernchef von Ericsson die schwedische Außenministerin per SMS drangsalierte, Huawei Zugang zum schwedischen Markt zu gewähren. Der Fall macht deutlich: Für die Kontrolle von Lobbying ist es wichtig, zu SMS den gleichen Zugang zu bekommen wie zu E-Mails."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.01.2021 - Internet

Die öffentlichen sozialen Netze wie Facebook und Twitter spielen zwar eine Rolle in der Kristallisation rechtsextremer Bewegungen, aber in gewisser Hinsicht sind sie auch schon raus, da sie öffentlich inzwischen zu stark unter Kontrolle stehen. Die Konspiration findet inzwischen woanders statt, schreibt Thomas Rudl bei Netzpolitik unter Bezug auf eine aktuelle Studie zu sogenanntem "Deplatforming", also dem Entzug des virtuellen Megaphons für Hetzer: "Da solche Akteure inzwischen eigene soziale Netzwerke wie Gab oder Parler aufbauen, auf denen sie keinen Löschstift fürchten müssen, verlagere sich der Blick perspektivisch auf eine andere Ebene. Im Visier stehen nun grundlegendere Infrastrukturen, etwa der DDoS-Schutzanbieter Cloudflare. Dieser ist aktuell etwa vor das früher bei Reddit gehostete 'TheDonald'-Forum geschaltet, um Angriffe abzuwehren. Dort tauschen sich Hardcore-Trump-Fans aus, unter anderem dort wurde die gestrige Demonstration in Washington organisiert."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.01.2021 - Internet

Google, Facebook, Apple und Amazon müssen endlich aufgelöst und "demokratisch kontrolliert" werden, fordert der Soziologe Ulrich Dolata in der FR: "Beaufsichtigung heißt, in Europa und den USA eigenständige öffentliche Aufsichts- und Regulierungsagenturen einzurichten, die - besetzt mit anerkannten und öffentlich bestellten Expert:innen sowie parlamentarisch kontrolliert - mit weitreichenden Informations-, Kontroll- und Sanktionsrechten gegenüber den Plattformen ausgestattet werden müssten. Dazu zählen beispielsweise die Offenlegung der bislang völlig undurchsichtigen algorithmischen Filter, Ranking- und Ratingprinzipien oder die Kontrolle der Community Standards und der darauf aufbauenden Such- und Selektionskriterien der Plattformen."

"Autonomes Fahren ist schwieriger als ein Raketenflug", hat der Waymo-Chef John Krafcik in einem Gespräch mit der Financial Times (nicht online) gesagt, das Friedhelm Greis bei golem.de zusammenfasst. Waymo war von Google ausgegliedert worden. Krafciks Äußerungen klingen kleinlaut: "Wir sind in den vergangenen fünf Jahren sehr bescheiden geworden". Und Greis bestätigt: "Insgesamt hat sich der Hype um das autonome Fahren stark gelegt, vor allem, was den fahrerlosen Verkehr in Großstädten betrifft. So gab der Mitfahrdienst Uber seine Entwicklung autonomer Autos vor einem Monat auf. Auch Tesla-Chef Elon Musk musste die angekündigten Autopilot-Funktionen immer wieder verschieben, aber zumindest ist seine Raketenfirma SpaceX sehr erfolgreich." Allerdings hält Krafcik an dem Projekt fest, hat Milliarden Dollar eingeworben ud behauptet, dass heute Geborene keinen Führerschein mehr werden machen müssen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.01.2021 - Internet

Die Digitalisierung verschlingt ungeheure Energie und trägt somit zum Klimawandel bei, auch wenn sich dieser Beitrag noch kaum beziffern lässt, schreibt Christiane Schulzki-Haddouti bei golem.de. Aber es gibt auch Potenzial zur Verbesserung, versichern ihr Experten wie Ralph Hintemann: "Beispielsweise nutzt das Hochhaus Eurotheum in Frankfurt am Main mit einem wasserbasierten Direktkühlsystem rund 70 Prozent seiner eigenen Abwärme, um Büro- und Konferenzräume sowie die Hotels und Gastronomie vor Ort zu beheizen. Hintemann verweist darauf, dass die Abwärme der Rechenzentren im Raum Frankfurt am Main ausreichen würde, um alle gewerblichen Immobilien der Stadt zu versorgen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 29.12.2020 - Internet

Facebook entwickelt eine Software, die Presseartikel resümieren kann, berichtet Daniél Kretschmar in der taz: "Facebook wird nicht einmal mehr zitieren müssen, und mit seinen Exzerpten nebenbei dem endlosen Urheberrechtsstreit mit den Verlagen eine nette neue Wendung geben. Viel faszinierender jedoch ist, dass keine noch so minimale menschliche kuratorische Leistung mehr hinter der Nachrichtendiät stehen würde, nur der neutrale, alles durchdringende Algorithmus. Vor dem sind alle gleich - und genau deshalb sehr unterschiedlich. "

9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.12.2020 - Internet

Da wir Timo Daums ersten Artikel über die deutsche Autoindustrie und das Thema "Autonomes Fahren" zitiert haben (Resümee), verweisen wir auch auf die heutige Fortsetzung. Im ersten Artikel konstatierte Daum, dass die deutsche Industrie hinterhinkt. Heute erläutert er, dass es zwei Ansätze des autonomen Fahrens gibt: das Aufrüsten von Autos mit immer neuen Assistenzsystemen für die Fahrer (der deutsche Weg) und Robo-Taxis, wo der Fahrer nur noch Passagier ist (China und Amerika): "Bereits im April 2017 ging unter dem Namen Waymo One der weltweit erste Selbstfahr-Taxidienst im Stadtgebiet von Austin, Texas, an den Start - die Wüstenstadt ist bekannt für gleichbleibend gute Wetterbedingungen und ein übersichtliches Straßennetz. Das Fahrzeug wird wie bei einer Taxi-App bestellt und ein Aufnahmepunkt, meist die nächste Straßenecke oder etwa ein Supermarktparkplatz, gewählt. Das Fahrzeug kommt, per App wird die Tür geöffnet und der Kunde kann Platz nehmen."