Stichwort

Google

962 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 65
9punkt 21.11.2019 […] wenn man Zugang hätte zu den Suchanfragen auf Google: Wenn dort jemand nach Methoden sucht, um sich umzubringen, oder ein Kind fragt, ob es normal sei, dass es von einem Erwachsenen an den Genitalien angefasst worden sei, dann könnte die Suizid- und Missbrauchsprävention einschreiten. Aber das gäbe natürlich einen riesigen Aufschrei der Datenschützer." Google hat hat inzwischen mehr Wissen über die Bürger […] (legitime) Staat bloß noch zu einem leeren Gehäuse? Was wäre, wenn Google Hinweise auf einen Staatsstreich hätte? Wäre das Unternehmen auskunftspflichtig? Inwieweit ist öffentliche Herrschaft unter dem Datenregime noch möglich?" (Selbstverständlich kann beispielsweise die amerikanische Regierung die Herausgabe von Nutzerdaten bei Google verlangen, sogar ohne richterliche Verfügung - zum Beispiel unter […]
9punkt 27.09.2019 […] einige Nachrichtenlinks gebe, werde es künftig bloß den Titel der Seite und einen Link geben. Dies gelte nicht nur für Google News, sondern für alle Google-Dienste.  In Frankreich sorgte die Ankündigung für einen Aufschrei. 'Ich fordere eine echte, globale Verhandlung zwischen Google und den Verlagen: Die einseitige Festlegung der Spielregeln steht sowohl im Widerspruch zum Geist der Richtlinie als auch […] In Frankreich baut der Suchkonzern Google seine Darstellung von News-Inhalten bereits so um, dass er kein Geld für Leistungsschutzrechte bezahlen muss, ergänzt Alexander Fanta in Netzpolitik die gestrige Meldung, dass Google grundsätzlich nicht Leistungsschutzrechte bezahlen will (unser Resümee) - Hintergrund ist, dass in Frankreich das neue europäische Recht bereits umgesetzt wird: "Statt einem A […]
9punkt 26.09.2019 […] Richard Gingras, Vizepräsident von Google, erklärt in einem Blogpost, warum Google Verlegern kein Geld für Snippets zahlen wird - falls sich diese noch Illusionen machten, dass sie von Google Geld für Leistungsschutzrechte eintreiben könnte. Google liefere seine Suchergebnisse nach Relevanz aus, behauptet er (falls man sie unter dem Wust der Anzeigen und der Verweise auf eigene Adressen noch findet) […] verkaufen Anzeigen, nicht Suchergebnisse, und jede Anzeige bei Google ist deutlich gekennzeichnet. Deshalb bezahlen wir auch keine Verlage, wenn Menschen in einem Suchergebnis auf ihre Links klicken." Bei politico.eu berichtet Laura Kayali über die Politik von Google gegenüber den Verlegern. Ganz so düster, wie offenbar in seinem gerade auch auf Deutsch erschienenen Buch "New Dark Age" blickt der britische […] findet). Und fährt fort: "Die Menschen vertrauen darauf, dass Google ihnen hilft, nützliche und zuverlässige Informationen aus den verschiedensten Quellen zu finden. Um dieses Vertrauen zu wahren, müssen die Suchergebnisse nach Relevanz bestimmt werden - nicht durch eine kommerzielle Partnerschaft. Darum akzeptieren wir von niemandem Zahlungen,um in die Suchergebnisse aufgenommen zu werden. Wir verkaufen […]
Magazinrundschau 20.08.2019 […] Spaltungen und Verhärtungen der Gegenwart hinterlassen auch intern bei Google ihre Spuren. Als einem der Alt-Right nahe stehenden Mitarbeiter gekündigt wurde, der sich intern durch ein besonderes Ausmaß an Agitation hervorgetan hatte, lief die Sache über: "Auf Breitbart erschienen Screenshots von internen Konversationen unter Google-Mitarbeitern - manche davon reichten bis ins Jahr 2015 zurück. In einem […] Nach außen rühmte sich Google lange Zeit seines besonderen Betriebsklimas: Mitarbeiter waren dazu angehalten, auch gegenüber Vorgesetzten kritisch aufzutreten und in großen Versammlungen auch offen Widerspruch oder gar Protest zu üben. In den letzten Jahren ist diese Betriebskultur allerdings gehörig aus dem Ruder gelaufen, wie sich Nitasha Tikus epischer Reportage entnehmen lässt. Die politischen […] einem Diskussionstrang auf einem Pro-Trump-Subportal von Reddit erschien eine Collage mit vollen Namen, Profilbildern und Twitter-Bios von acht Google-Mitarbeitern, die meisten von ihnen queer, transgender oder People of Color, darunter auch Liz Fong-Jones. Jede Twitter-Bio enthielt Phrasen, die die Mitarbeiter augenblicklich als Ziele für Online-Belästigung ausriefen: 'polyamoröse, queere, autistische […]
9punkt 12.07.2019 […] ysteme von Google werden auch von Menschen abgehört. Herausgefunden haben es Journalisten des belgischen Senders Vrt Nws. Unter anderen berichtet Markus Reuter in Netzpolitik: "Laut den Daten, die Vrt Nws vorliegen, sprang in etwa 15 Prozent der Fälle der Mitschneidemodus des Systems an, obwohl die Nutzer:innen nicht 'OK, Google' sagten. Das ist insbesondere bedeutsam, da für den Google Assistant gar […] und Smartphones zuverlässig deinstalliert. Google steht dazu, schreibt Bavo Van den Heuve bi Vrt Nws: "In einer Reaktion auf den Vrt-Bericht, gesteht Google ein, weltweit mit Sprachexperten zu arbeiten, um die Sprachtechnologie zu verbessern. 'Dies geschieht, indem wir Transkripte einer kleinen Zahl von Audiosateien anfertigen', sagt der belgische Google-Sprecher. Er fügt hinzu, dass 'diese Arbeit […] Arbeit von entscheidender Bedeutung ist, um Produkte wie google Assistent zu entwickeln'." […]
Magazinrundschau 20.05.2019 […] Bei Google meutert die Belegschaft. Wie Beth Kowitt berichtet, protestieren die durchweg gut bezahlten Angestellte nicht gegen schlechte Arbeitsbedingungen, sondern gegen die Belästigung von Frauen und Minderheiten am Arbeitsplatz, gegen die Zensur in China und die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Militär. Erreichen die amerikanischen Kulturkämpfe das Silicon Valley oder stemmen sich die letzten […] letzten Aufrechten gegen das Bösewerden von Google? "Die vergangenen Jahre ließen Zweifel aufkommen am erklärten Ziel der Branche - verändere die Welt (und werde reich dabei!) -, die Fälle mehren sich, in denen die Technologie ihre destruktive Macht zeigt, von den Einmischungen in den Wahlkampf, über die Giftigkeit sozialer Medien bis zur Verletzung der Privatsphäre. Niemand weiß besser Bescheid über die […] Macht der Technologie und ihre moralische Unentschiedenheit als all die Angestellten, die zu ihrem Entstehen beitrugen. 'Die Leute wollen nicht zu Komplizen werden', erklärt Meredith Whittaker, die Googles Open Research Group leitet und den Ausstand im November mitorganisierte. Die Angestellten beginnen, Verantwortung zu übernehmen: 'Ich sehe im Moment nicht viele Instanzen, die der Tech-Macht Einhalt […]
9punkt 08.02.2019 […] Jahren macht." Was für Facebook gilt, sollte auch für Google gelten, findet Lisa Hegemann bei Zeit Online: "Auch Google hat eine monopolartige Stellung in Deutschland, 95 Prozent aller Suchanfragen laufen hierzulande über die amerikanische Suchmaschine. Hinzu kommen die Daten aus anderen Diensten: Legt sich jemand ein Google-Konto an, speichert Google nicht nur sämtliche Kommunikation über Gmail oder Docs […] Docs. Sondern auch, was diese Person auf YouTube sucht, welche Videos sie anguckt, welche Geräte sie verwendet und welchen Wegbeschreibungen sie in Google Maps folgt. Und mit Google Analytics kann das Unternehmen zu Werbe- und Analysezwecken genau wie Facebook sehen, was Nutzerinnen auf anderen Websites anklicken." In der SZ wendet Jannis Brühl ein, dass sich das Kartellamt damit ermächtige, auch […]
9punkt 18.01.2019 […] (Via turi2) Google wehrt sich zur Zeit mit einer Werbekampagne gegen das drohende europäische Leistungsschutzrecht (das von Mathias Döpfner neulich in einem Interview noch wärmsten begrüßt wurde, mehr hier). Das googlewatchblog präsentiert einige Suchergebnisse bei Google und Google News, wie sie aussehen könnten, wenn das Leistungsschutzrecht eingeführt ist. Zum Beispiel so: "Was aussieht wie eine […] eine nicht vollständig geladene Google-Suchergebnisseite ist derzeit tatsächlich bei vielen Nutzern zu sehen: Die Websuche zeigt sowohl im News-Karussell als auch bei den normalen Ergebnissen keine zusätzlichen Informationen mehr an." In der NZZ geißelt Slavoj Zizek die Zensur im Netz, die sich von Russland bis Amerika verbreite: "Insofern sollten wir uns freuen über jeden Datendiebstahl, über jeden […]
9punkt 19.12.2018 […] (Via turi2) Amazon wird für die Werbeindustrie immer wichtiger, macht inzwischen mit Werbung 6,7 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr und könnte Google als dominierenden Player ablösen, weil viele Nutzer ihre Produktsuchen von vornherein auf Amazon starten, berichtet Catrin Bialek im Handelsblatt: "Für Christian Gast, Strategiechef der Hamburger Agentur Jung von Matt, hat Amazon einen großen Vorteil: 'Amazon […] ess.' Das Unternehmen weiß nicht nur, was die Nutzer suchen, sondern auch, was sie letztlich bestellt haben. 'Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zu den beiden anderen Playern Facebook und Google.'" Dazu passt eine größere Recherche der New York Times, die zeigt, dass die Konzerne ihre Daten zum Teil sogar teilen - wieder mal ist Facebook der böse Bube Nummer 1, denn der Dienst gab großen […]
9punkt 18.12.2018 […] Google stellt sein Projekt einer zensierten chinesischen Suchmaschine (unsere Resümees) ein, nachdem Mitarbeiter nach Presseberichten über das Projekt protestiert hatten, berichtet Ryan Gallagher bei The Intercept: "Der Vorfall ist ein großer Rückschlag für die Topmanager von Google, einschließlich CEO Sundar Pichai, die aus dem Projekt in den letzten zwei Jahren eine ihrer Prioritäten gemacht hatten […] hatten. Der Streit begann Mitte August, nachdem The Intercept enthüllt hatte, dass Google-Mitarbeiter, die 'Dragonfly' entwickelten, eine in Peking basierte Website benutzten, um schwarze Listen für die zensierte Suchmaschine zu erstellen." "Wir wissen nicht, von was wir reden, wie wir es erkennen, welchen Einfluss es hat - aber wir müssen es regulieren. Hart. Irgendwie. Und vor allem ganz ganz schnell […]
Magazinrundschau 10.12.2018 […] James Somers die beiden einflussreichen Google-Programmierer Jeff Dean und Sanjay Ghemawat, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist. Und die zeigen, dass man sehr gut zu zweit programmieren kann: "Wir sagen, wir suchen 'im Web', aber das tun wir nicht wirklich; unsere Suchmaschinen durchqueren einen Index des Netzes, eine Karte. Als Google noch BackRub hieß, war seine Karte klein […] März 2000 gab es keinen Supercomputer, der groß genug war, um die Karte zu verarbeiten. Google musste Rechner kaufen und sie in Reihen zusammenschalten. Da die Hälfte der Kosten für diese Computer für Floppy-Laufwerke und Metallgehäuse anfiel, kaufte man Motherboards und Festplatten und schaltete sie zusammen. Google stapelte 1500 solcher Geräte zu sechs Fuß hohen Türmen in einem Gebäude in Santa Clara […] schneller als der innere. Google hatte die am häufigsten aufgerufenen Daten nach außen verschoben, sodass die Bits schneller vom Lesekopf erfasst werden konnten, aber das Innere der Platte leer gelassen. Jeff und Sanjay nutzten den Platz, um vorverarbeitete Daten für gängige Suchanfragen zu speichern. Während der Dauer von vier Tagen im Jahr 2001 bewiesen sie, dass Googles Index mit schnellem Direk […]
9punkt 28.11.2018 […] Ursula Pachl, stellvertretende Generaldirektorin des europäischen Verbraucherschutzverbands, erklärt im Interview mit SZ-Online, warum sie Beschwerde gegen Googles Erhebung der Standortdaten der Android-Nutzer einlegen will: "Nur wenige wissen, dass Google die ganze Zeit aufzeichnet, wo sich ein Nutzer gerade befindet, selbst wenn derjenige die App, der er die Standorterfassung erlaubt hat, gerade gar nicht […] (Via turi2) Google-Mitarbeiter wenden sich in einer Petition gegen das "Projekt Dragonfly", also das Vorhaben der Firma, eine zensierte Suchmaschine für den chinesischen Markt aufzubauen (unsere Resümees), berichtet Zoë Bernard im Business Insider, wo auch der volle Text des Aufrufs zu lesen ist - ein Auszug: "Unsere Ablehnung von Dragonfly bezieht sich nicht auf China: Wir lehnen Technologien ab, […]