Perlentaucher-Autor

Jan-Heiner Tück

Jan-Heiner Tück, geboren 1967 in Emmerich, studierte Katholische Theologie und Germanistik in Tübingen und München. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent in Luzern und Freiburg i. Br. sowie einer Gastprofessur in Wien habilitierte er sich 2007 in Freiburg und nahm Lehrstuhlvertretungen in Osnabrück und Freiburg wahr. In Freiburg wurde Tück 2009 zum außerplanmäßigen Professor ernannt, seit 2010 hat er die Professur für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne. Tück ist freier Mitarbeiter der NZZ und Redaktionsmitglied der Zeitschrift Communio, deren Schriftleiter er seit 2007 ist.

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Verborgene Menschheitsreligion?

Essay vom 30.05.2013 30.05.2013. Jan Assmanns Vorschlag, das Gefahrenpotential des exklusiven Monotheismus durch Relativierung der Wahrheitsansprüche einzudämmen, ist problematisch: Wie kann ein gläubiger Mensch, der davon ausgeht, dass Gott aus dem Verborgenen herausgetreten ist und sich ein für alle Mal geoffenbart hat, sowohl seiner Überzeugung treu bleiben als auch anerkennen, dass die Wahrheit möglicherweise doch noch verborgen ist?