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Ulrich Beck

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Verborgene Menschheitsreligion?

Essay 30.05.2013 […] biblischen Monotheismus recht pauschal unter Intoleranz- und Gewaltverdacht stellen. Schriftsteller wie Martin Walser, Michel Houellebecq, José Saramago,[3] aber auch Stimmen wie Peter Sloterdijk und Ulrich Beck haben ihr Unbehagen am Monotheismus deutlich geäußert.[4] Ohne die Artikulationen dieses Unbehagens in einem apologetischen Abwehrreflex vorschnell zurückweisen zu wollen, drängt sich aus der Be […] "Plattform", Köln 2002, 239; José Saramago: "Im Namen Gottes ist das Schrecklichste erlaubt", in: FAZ vom 21. 9. 2001 (Nr. 220) S. 52. [4] Vgl. Peter Sloterdijk: "Gottes Eifer", Frankfurt/M. 2008; Ulrich Beck: "Der eigene Gott", Berlin 2010. [5] Vgl. Matthias Lutz-Bachmann: "Der eine Gott und die vielen Götter. Monotheistischer Wahrheitsanspruch versus 'postmoderne Toleranz'", in: Ders. - A. Hölscher […] Von Jan-Heiner Tück

Monotheismus und Gewalt

Essay 29.01.2013 […] nicht explizit gegen mich, sondern gegen Ulrich Beck, der in seinem Buch "Der eigene Gott" dafür eintritt, die eigene Religion mit den Augen der anderen sehen zu lernen. Allerdings wird dann auch Beck einige Seiten später als "Assmann-Gläubiger" apostrophiert (S. 191), und ich muss einräumen, dass ich mich in "Religio Duplex" in der Tat ziemlich in Ulrich Becks Sinne mit diesem Problem beschäftigt habe […] beziehen sich im Folgenden auf dieses Buch. Schieders Auseinandersetzung mit "Moses der Ägypter", in Verbindung mit Peter Sloterdijk, "Gottes Eifer. Vom Kampf der drei Monotheismen" (2007) und Ulrich Beck, "Der eigene Gott. Von der Friedensfähigkeit und dem Gewaltpotential der Religionen" (2008) findet sich vor allem auf den Seiten 69-88. [4] Vgl. hierzu besonders Norbert Lohfink, "Gewalt und Mo […] Von Jan Assmann

Leseprobe zu Francois Walter: Katastrophen. Teil 3

Vorgeblättert 15.03.2010 […] versöhnen.(61)      Unter diesem Blickwinkel gehen manche so weit, die globale Wahrnehmung unserer Gesellschaft als "Risikogesellschaft" zu verharmlosen. Der Terminus ist von dem deutschen Soziologen Ulrich Beck geprägt worden. Seiner Meinung nach besteht der große Unterschied zwischen der Vergangenheit und unserer Epoche darin, dass Letztere sich "vor allem durch einen Mangel" kennzeichnet: durch die U […] Seither geht man dazu über, die Beziehun- gen zwischen Risiken und Rationalität neu zu definieren, auf einer Basis, die die Technokraten der Jahre 1950-1960 als überkommen verworfen hätten. Laut Ulrich Beck hat der Individualismus der Moderne dazu geführt, dass sich das Individuum vor Gefahren zu schützen suchte. Heute ist die Angst zum Produkt des am weitesten entwickelten Stadiums der modernen Welt […]