Perlentaucher-Autor

Andrey Arnold

Andrey Arnold, geboren 1987, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien, hat in einer Videothek gearbeitet, schreibt Filmkritiken, Essays und Festivalberichte: seit 2009 für movienerd.de, seit 2014 für jugendohnefilm.com, und seit 2015 auch für Die Presse und den Perlentaucher.

3 Artikel

Gefährliche Erinnerungen

Im Kino vom 12.08.2015 12.08.2015. Mohammad Rasoulofs "Manuscripts Don't Burn" erzählt von Morden an iranischen Oppositionellen und funktioniert zugleich als Paranoia-Thriller, Psychodrama und Mahnmal staatlicher Verbrechen. Guy Ritchies Remake der Agentenserie Codename U.N.C.L.E. zelebriert die Übersichtlichkeit und den Chic der Sechziger.

Zorniger Defätismus

Im Kino vom 17.06.2015 17.06.2015. Eine offene Konstellation um das Leben des 2011 verstorbenen Filmkritkers Michael Althen entwirft Dominik Grafs dokumentarische Hommage "Was heißt hier Ende?". Eine gewisse ästhetische Mattigkeit macht sich in Jalmari Helanders finnischem B-Movie "Big Game" breit - trotz Samuel L. Jackson als amerikanischem Präsidenten.

Endgültig im Graubereich

Im Kino vom 18.03.2015 18.03.2015. Trotz lustvollen Zuspitzungen mag einem in Benoît Jacquots Melodram "3 Herzen" nicht so recht das Herz brechen. Ausgesprochen österreichisch geht es in "Das ewige Leben" zu, Wolfgang Murnbergers inzwischen vierter Wolf-Haas-Verfilmung.