Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

802 Presseschau-Absätze - Seite 28 von 81

Magazinrundschau vom 02.02.2016 - New York Times

Im neuen Magazin der New York Times erkundet Charles Siebert die heilende Beziehung zwischen Kriegs- und Krisenveteranen mit posttraumatischer Belastungsstörung und verletzten Papageien: "Ausgerechnet die eingesperrte intelligente und hochgradig soziale Kreatur, die gezwungen ist, die Sprache ihrer Wärter zu sprechen, wird zum empathischen Leser unserer gequälten Seele. Ihr tiefer Wunsch, sich zu verbinden, führt schwer verletzte Patienten aus ihrer Isolation. Eine außerordentliche Symbiose, die es den Opfern zweier unterschiedlicher Manifestationen menschlicher Aggression - Krieg und Gefangenschaft - ermöglicht, wieder ihren Weg zu finden … Ein möglicher Grund ist, dass Papageien über eine uns fremde Intelligenz verfügen. Es sind parallele, ebenso verletzte Seelen, die zwar wie wir den Schmerz kennen und tief empfinden, jedoch außerhalb der Grenzen menschlicher Sprache und Vorurteile. 'Sie sehen dich an, aber sie urteilen nicht. Es ist rein', wie ein Veteran erklärte."

Außerdem: Matthew Shaer dokumentiert die schlimmste Zugkatastrophe in den USA seit Jahrzehnten. Charles Aaron wittert ein Comeback für Phil Colllins. Und Robert Draper erklärt, wie der Republikaner Ted Cruz mit religiösen Themen Stimmen sammelt.

Magazinrundschau vom 26.01.2016 - New York Times

Im neuen Magazin der New York Times fragt Eliza Griswold, wie es angeht, dass von 4,5 Millionen syrischen Flüchtlingen nur 2647 in den USA Asyl gefunden haben. Griswold trifft einige von ihnen und stellt Flüchtlingsabwehrstrategien vor: "Dass die USA syrischen Flüchtlingen via UN helfen, ist reiner Selbstschutz. Unterstützt werden vor allem Syriens Nachbarn, damit sie die Flüchtlingsströme aufnehmen können … Zu den Irrtümern über den Weg eines syrischen Flüchtlings nach Amerika zählt die Vermutung, er brauche nur eine US-Botschaft in Jordanien oder der Türkei aufzusuchen. Um den Flüchtlingsstatus zu erhalten, muss er sich zunächst an den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) wenden. Dort wird der Antragsteller fotografiert und einem Iris-Scan unterzogen. Bis der Antragsteller zu einem persönlichen Gespräch geladen wird, kann es dauern. Auch wenn diese Gespräche keine Sicherheitsüberprüfung darstellen, sind die Interviewer doch darauf spezialisiert, Lügner und Kriegsverbrecher auszusondern. Zusätzlich zur Eruierung biometrischer Daten setzt der UNHCR auf Gesichtskennungstechniken und Passprüfverfahren. Das Ziel ist, sicher zu gehen, dass jemand den Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention entspricht. Darüber hinaus verfügt man dort über Experten, die die Frage der Herkunft klären … Erst wenn der UNHCR die komplette Akte an die US-Behörden übermittelt, wird die Familie zu einem Vorgespräch im 'State Department's Resettlement Support Center' geladen. Jeder einzelne wird mit den Databases des Heimatschutzes, des Antiterror-Zentrums und des F.B. I. abgeglichen und in das weltweite Flüchtlingszulassungsverfahren eingespeist, das den Datenaustausch zwischen Behörden erlaubt."

Außerdem: Peter Andrey Smith befasst sich mit den Mikrobakterien, die uns nach unserem Ableben besiedeln. Und Adam Shatz stellt den genialen Jazz-Saxophonisten Kamasi Washington vor.

Magazinrundschau vom 19.01.2016 - New York Times

Im neuen Magazin der New York Times trifft Gideon Lewis-Kraus die Soziologin Alice Goffman, die mit ihrem - auch schon auf Deutsch veröffentlichten - Buch "On the Run" über die Diskriminierung junger schwarzer Männer durch das amerikanische Rechtssystem Furore machte, aber auch ihre eigene Zunft entzweite. Lewis-Kraus gibt sich größte Mühe, seine Hingerissenheit von Goffman ebenso sachlich darzustellen wie die Kritik, die ihr Buch auslöste: "Die Kritiker störte, dass hier eine privilegierte weiße Frau über arme Schwarze schrieb, ohne sich groß um ihren eigenen Standpunkt zu scheren. Goffman sieht sich da in der Tradition einer selbstbewussten, frontalen Soziologie … Sie wurde zum Streitfall alter, ungelöster Auseinandersetzungen über enthnografische Forschung. Welche Rolle spielt Qualität in der Datenära? Wenn die Repräsentationsfrage so dringlich ist, wer darf eigentlich über wen schreiben?"

Außerdem: Jonathan M. Katz berichtet von Diskriminierung und Gewalt gegen Haitianer in der Dominikanischen Republik, wo ihnen als ethnischer Minderheit sogar die Staatsbürgerschaft abgesprochen wird. Und Jennifer Kahn besucht einen Workshop des Zentrums für angewandte Rationalität in Berkeley und stellt fest: Kognitive Vorurteile hindern uns am Glücklichsein! In der Book Review werden u.a. Ben Rawlences Buch "City of Thorns über das größte Flüchtlingslager der Welt an der kenianisch-somalischen Grenze und Wladimir Sorokins Roman "Der Schneesturm" besprochen.

Magazinrundschau vom 12.01.2016 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times erklärt der derzeit in Berlin lebende russische Drehbuchautor Michael Idov, wie in Russland nationales Selbstverständnis und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind: "Es geht dabei um Russlands geschundenes Selbstbewusstsein. Genau wie andere Nationen, die ihre Weltgeltung verloren haben (Frankreich oder Deutschland etwa), hat Russland die schlechte Gewohnheit angenommen, jedes neue Produkt oder Ereignis unter dem Gesichtspunkt nationalen Untergangs bzw. nationaler Renaissance zu sehen. Noch die seichteste Unterhaltung wird zum Schlachtfeld für den russischen Geltungsdrang. Wenn eine Show oder ein Film floppt, heißt es nicht, der Autor ist schlecht, sondern: Russland hat schon wieder verloren. Handelt es sich um einen Erfolg, heißt es: Endlich einmal etwas, für das wir uns nicht schämen müssen. Das größte Kompliment für ein Buch, ein Lied oder einen Film, lautet: 'nestydnyi', was soviel wie 'nicht blamabel' bedeutet. Das wiederum heißt, die Scham ist eine Grundbedingung der Existenz in Russland, und die Momente, wenn diese Scham außer Kraft gesetzt ist, sind selten und kostbar. Hier liegt das Geheimnis von Putins Popularität: Sein Talent, diese grundlose Scham in einen gleichfalls unbegründeten Stolz zu verwandeln, indem er territoriale Unterwerfung als Triumph ausgibt. Ich für meinen Teil würde lieber in einem Russland leben, das das nächste 'House of Cards' hervorbringt, als in einem, das für den entsprechenden Plot sorgt."

Außerdem: Jon Pareles nimmt Abschied von David Bowie und umreißt noch einmal dessen Genie: "Er setzte Maßstäbe im Rock und auf dem Theater für eine ganze Generation: etwas sowohl Konstruiertes, Überspanntes, als auch Aufrichtiges, das mehr aussagte, als es Naturalismus konnte. Mit einer Stimme, die vom Bariton bis ins Falsett reichte, war er komplex androgyn, ein Erkunder aller möglichen menschlicher Triebe."

Magazinrundschau vom 05.01.2016 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times ist Karl Ove Knausgård wieder unterwegs. Diesmal in Tirana, wo der Schriftsteller dem Neurochirurgen Henry Marsh bei einer Hirn-OP in Teilnarkose zusieht. Durch die Prozedur wird der Umfang der Zerstörungen durch einen Tumor anhand unmittelbarer Reaktionen des Patienten festgestellt: "Marsh trat zurück und ich sah durchs Mikroskop. Ich schaute in eine riesige Grotte, an deren Grund sich ein Becken mit roter Flüssigkeit befand, die Wände der Grotte waren lebendig. Unmittelbar über dem Becken waren die Wände zerklüftet. Hinter der innersten Wand, leicht geschwollen, wie ein Ballon kurz vor dem Platzen, war etwas Purpurnes zu erkennen. Als ich wieder zur Seite trat, hatte ich Schwierigkeiten, die beiden Perspektiven miteinander zu vereinen. Es war, als befände ich mich auf zwei verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit, als würde ich schlafwandeln und Traum und Wirklichkeit kämpften um die Vorherrschaft. Ich hatte in einen Raum geschaut, wie in einen beliebigen Raum, und als ich aufsah, da befand sich dieser Raum im Gehirn eines Menschen, der mit offenen Augen in einem anderen Raum lag, zusammen mit Ärzten und Schwestern und Maschinen, und jenseits davon war ein noch größerer Raum, warm und staubig, aus Asphalt und Beton, unterhalb einer grünen Bergkette und einem blauen Himmel. All diese Räume zusammen befanden sich in meinem eigenen Gehirn, das ebenso aussah, feucht schimmernd, walnussgleich, zusammengesetzt aus 100 Milliarden winziger Zellen, die Sternen in einer Galaxie glichen. Sie aber formten zusammen Fleisch, und die Prozesse, die sie beherbergten waren primitiv, reguliert durch chemische Substanzen, befeuert durch Elektrizität. Wie war es möglich, dass sie diese Bilder von der Welt enthielten? Wie konnten Gedanken aus diesem Stück Fleisch entstehen?"

Magazinrundschau vom 22.12.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times fragt Jim Yardley, ob Europa die ihm mit der Griechenlandpleite, dem Terror und der Flüchtlingskrise auferlegte Zerreißprobe bestehen wird: "Vielleicht ist die Vorstellung von einem vereinigten Europa nie realistisch gewesen. Doch die Aussicht auf einen geschwächten Kontinent sollte Washington alarmieren. Europa und die USA sind Handelspartner und in der NATO organisierte militärische Verbündete, und sie teilen das Engagement für die Demokratie. Viele europäische Bürokraten und Offizielle sind der Meinung, dass jede Krise Europa letztlich gestärkt und seine Verbundenheit bekräftigt hat. Aber der Optimismus, der das Projekt voranbrachte, Europa Kriege meistern ließ und Wohlstand brachte, ist gefährdet. Die neue Herausforderung besteht darin, ob es Europa gelingt, einer immer größeren und heterogeneren Gruppe von Bürgern ein gutes und sicheres Leben zu ermöglichen. Hat Europa die Grenzen seines Ideals einer immer engeren Geschlossenheit erreicht? Europas verbindendes Material könnte neuerdings aus Angst beschaffen sein, Angst vor dem Unbekannten, Angst, was geschieht, wenn Griechenland aus der Eurozone herausfällt oder Großbritannien die Union verlässt."

Außerdem: Jim Rutenberg berichtet über neue Attacken auf das Wahlrecht für Minderheiten wie die Hispanos. Und im Medienressort erklärt Nicola Clark, wie sich der Springer Verlag fürs digitale Zeitalter rüstet.

Magazinrundschau vom 15.12.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times schreibt A. O. Scott eine kleine Geschichte des Fliegens im Film. Von den ersten, auf Film festgehaltenen Flugversuchen der Brüder Wright über Dumbo bis E.T.: "Es ist eine Reise, die jede Generation aufs Neue unternimmt, mit Mary Poppins' Regenschirm, Supermans Umhang, einer neuen Version des mythischen Drachens oder einem der Jetpacks, die in der Zukunft auf uns warten, wie wir gerne glauben wollen. Die Mittel der Illusion des Fliegens haben sich verändert. Sieht man sich 'The Wizard of Oz' heute an, ist sofort klar, dass es sich bei Dorothys Haus im Wirbelsturm um eine Miniaturattrappe handelt und der Sturm, durch den Miss Gulch radelt, eine Hintergrundprojektion ist, über die Schwaden aus einer Nebelmaschine ziehen. Wir erahnen die Kabel und Gurte, an denen E. T. und Mary Poppins durch die Luft schweben oder wissen Bescheid über Green-Screen-Aufnahmen und 3-D-Animation. Wir können die Tricks durchschauen … Wie weit der Weg ist von den Brüdern Wright bis in unsere Gegenwart! Wie surreal etwa, sich in 10.000 Metern Höhe, festgeschnallt in einem der Nachfahren jener drachenartigen Ungetüme der Brüder Wright, deren Flugversuche auf einem iPad vor Augen zu führen! Fortschritt und Niedergang lassen sich so ermessen. Erfahrungen, die vor kaum einem Jahrhundert ohne Beispiel waren, sind Routine geworden."

Magazinrundschau vom 08.12.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times fürchtet Pankaj Mishra um den Status der Autonomen Gebiete Tibets, sollte der Dalai Lama abdanken: "Der Dalai Lama reist immer noch um die Welt. Seine Accounts bei Twitter, Facebook und Instagram sind Versuche, nicht den Anschluss zu verlieren. Doch Tibets Sache, einst von Politikern und Berühmtheiten auf der ganzen Welt vertreten, ist spätestens nach 9/11 ins Hintertreffen geraten. Die vernetzte neue Welt mit all ihren Kriegen und dem Terror bestärkt Unverständnis und Ängste, nicht Hoffnung. Von seiner Residenz in Dharamsala am Fuß des Himalayas schaut der Dalai Lama zu, wie sein von Maos Kulturrevolution geschundenes Land von Peking in eine ebenso fatale Modernisierung gedrängt wird. Chinas Wirtschaftskraft hat den Dalai Lama zu einer politisch verlässlichen Größe für eine Reihe von Politikern gemacht, die jetzt von ihm abrücken, um es sich nicht mit China zu verscherzen. Sogar der Papst hat schon ein Treffen mit dem Dalai Lama abgesagt. Es ist völlig unklar, was im Falle des Todes des Dalai Lama mit den sechs Millionen Tibetern in China geschieht. Chinas Kommunistische Partei, offziell atheistisch, wird es in diesem Fall übernehmen, nach einer neuen Verkörperung des Dalai Lama zu suchen. Indoktriniert und kontrolliert von der Partei, könnte der nächste Führer der Tibeter Pekings Vorherrschaft über Tibet zu festigen helfen."

Magazinrundschau vom 24.11.2015 - New York Times

Im aktuellen Magazin der New York Times berichtet Maureen Dowd über den noch immer in Hollywood vorherrschenden Sexismus, der es Frauen nicht erlaubt, große Produktionen zu leiten oder zu gestalten: "2013 und 2014 waren nur 1,9 Prozent der Regisseure der Top-100-Filme Frauen. Abgesehen von ihren Arthouse-Sparten brachten die sechs großen Studios im vergangenen Jahr insgesamt ganze drei Filme von weiblichen Regisseuren heraus. Kaum zu glauben, aber es könnte noch schlimmer werden. Die Statistiken deuten es an. Prof. Martha Lauzen von der San Diego State University hat diese Zahlen parat: 2014 waren 95 Prozent aller Kameraleute, 89 Prozent aller Drehbuchautoren, 82 Prozent aller Cutter, 81 Prozent aller Produktionsleiter und 77 Prozent aller Produzenten Männer … Die Studios haben Angst, eine Frau könnte zu unentschlossen sein. Unter Männern in Hollywood kursieren immer noch Witze über Barbra Streisand, die über jedes Bild von 'Yentl' mit ihren Gärtner diskutiert haben soll. Das Orson-Welles-Modell gilt immer noch. Männliche Regisseure, die sich so aufführen, gelten als launische, exzentrische Genies. Frauen als Drachen. Von derart tyrannischen Männern, so die vorherrschende Meinung, lässt sich nur profitieren. Sie sind einfach die besseren Monster."

Außerdem: C. J. Chivers berichtet über eine Wunderwaffe, die der IS gerne hätte. Und Taffy Brodesser-Akner begleitet den Ringling Brothers Circus - zum Ende einer Ära.

Magazinrundschau vom 17.11.2015 - New York Times

Wie sieht unsere Zukunft aus?, fragt das Magazin der NY Times. Und lässt den Schriftsteller George Saunders darüber nachdenken (und nebenbei erklären, was Literatur bezüglich der Darstellung von Zeit leisten soll und was nicht: "Irgendwann werde ich das Thema des wachsenden Materialismus angehen. Ein Art Science Fiction über den Glauben, mit unseren Möglichkeiten das Universum in seiner Gesamtheit verstehen zu können. Was heißt das? Es heißt, dass unser Respekt für alles Geheimnisvolle schwindet, Religion etwa verschwindet (oder sie wird von Fundamentalisten dazu benutzt, jedes Geheimnis zu zerschlagen, anstatt es zu beleben). Es heißt auch, dass Effektivität alle Fragen der Moral an Bedeutung überflügelt. Das Beharren auf Daten und Überprüfbarem und Pragmatischem macht aus uns halbe Menschen. Wie wird so eine Zukunft aussehen? Finster, aber interessant, würde ich sagen. Ich arbeite gerade an einem Roman, der in der Vergangenheit spielt. Für mich gibt es da Parallelen - zwischen dem Schreiben über die Vergangenheit und dem über Zukunft. Beides ist für mich nur interessant, wenn es um mehr geht, als darum, die Zeit glaubwürdig zu vergegenwärtigen. Es ist fast unmöglich, ein vergangenes Bewusstsein nachzuempfinden. Aber wieso auch? Dieses Bewusstsein gab es ja bereits. Das Ziel jeder Fiktion ist doch, eine Aussage über unser Leben zu treffen, nicht über einen besonderen historischen Moment, zukünftig oder vergangen, sondern über jeden einzelnen Moment. Auch wenn wir uns für eine präzise Zeit zu entscheiden haben - die korrekte Darstellung dieser Zeit sollte nicht das Ziel sein."

Außerdem: Geoff Manaugh weiß, wie selbstfahrende Autos in Zukunft unsere Sicht auf die Stadt verändern werden. Jon Gertner berichtet, was die großen Gletscher über unsere Möglichkeiten, mit dem Klimawandel umzugehen verraten. Und auf den Meinungsseiten erklären Steven Simon und Daniel Benjamin, warum die USA besser gegen den IS-Terror gewappnet sind.