Stichwort

Science Fiction

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Efeu 28.09.2021 […] Sternenreich, das zerfällt, nadelt und krümelt: "Foundation" (Apple+)Science-Fiction-Experte Dietmar Dath stürzt sich für die FAZ kopfüber in die von Apple+ vorgelegte Serien-Verfilmung von Isaac Asimovs "Foundation"-Epos, einer der vielleicht wahnwitzigsten Zukunftsentwürfe zumindest der klassischen literarischen Science-Fiction: Die Serie bietet "ein Intellektuellenabenteuer voller Wunder des Wissens: […] Wissens: Server als Wolkenkratzer und Biohacking sind zu bestaunen, außerdem ein in der visuellen Science-Fiction neuartiges Raumschiffdesign, angeordnet um eine geometrodynamische Singularität. Mit der technischen Pracht kontrastiert politische Verwahrlosung: Das Sternenreich, das all das hervorgebracht hat, zerfällt, nadelt und krümelt; suspekte Provinzen mit urtümlichen Namen wie 'Anacreon' werden […]
Magazinrundschau 16.09.2021 […] Cyberpunk, Steampunk, Solarpunk: An Punk-Subgenres herrscht in der literarischen Science-Fiction kein Mangel. Neu hinzugekommen ist vor wenigen Jahren Hopepunk - und eine der prominentesten Vertreterinnen dieses Zweigs ist die in den USA bereits mit Genre-Auszeichnungen überhäufte Autorin Becky Chambers, die Jason Kehe porträtiert. Hopepunk, erfahren wir, wirft den Blick in eine kuschelig behaglichen […] Kultur, so Kehe. Auch war Tee "immer schon eine Art prototypisches Handelsobjekt gewesen, die materielle Evidenz einer Kultur, die sich in eine andere vorwagt und diese oft ausbeutet. Was natürlich Science-Fiction in seiner klassischen Form ist: Kontakt zwischen Aliens - und am Ende steht entweder die eine oder die andere Kultur über der anderen. In gewisser Hinsicht funktioniert Tee wie ein Stichwort für […]
Magazinrundschau 09.04.2021 […] Jane Frank erinnert an die fantastischen Bildwelten des Science-Fiction-Illustrators Paul Lehr, wie sie seinerzeit auf zahlreichen einschlägigen Taschenbüchern und Magazinen zu sehen waren, die sich aber auch auf jeder Wand gut machen:  "Lehr war einer der wirklich wenigen Künstler, die in der Lage waren, das Science-Fiction-Genre zu evozieren, ohne spezifische Szenen der Bücher, die sie illustrierten […] mag die Science-Fiction-Cover von Mitte der 60er bis in die 70er dominiert haben, aber seine Kunstfertigkeit war eher die eines Jazzmusikers, 'der sich vom erwarteten Rhythmus einfach löste, um diese wundervollen Passagen mit Farben zu schaffen' (Vincent DiFate, im Bildband 'Visions of Never'). ... Die Arbeiten der amerikanischen Illustratoren des 'Goldenen Zeitalters der Science-Fiction' - Namen […] realistischen Szenen, die sie zeigten, nachzuvollziehen." Doch "die Arbeiten der Künstler der 'dritten Welle' waren symbolischer, abstrakter und imstande, die Relevanz der innovativen Werke der Science-Fiction hervorzukehren. .. Stilisierte, statische und zum Teil verführerische Darstellungen von Robotern, MIAS (Monster mit Insektenaugen), Raketen und fliegenden Untertassen wurden in den 50ern von neuen […]
Efeu 27.03.2021 […] statt Gegenstand von Kritik nur Gegenstand von Erledigung sein." Im großen Aufmacher-Gespräch für die Literarische Welt kommt der Schriftsteller Christoph Ransmayr auch auf seine Leidenschaft für Science-Fiction zu sprechen, die er einem Jesuitenonkel verdankt, und auch darauf, es vielleicht selbst einmal gerne im Genre zu versuchen: "Allein, was die Quantenphysik für einen Erzähler an Spielmaterial bereithält […] Antje Lang-Lendorff mit der Schriftstellerin Andrea Paluch darüber, wie es ist, wenn die eigenen Kinder ausziehen. Im Literaturfeature für Dlf Kultur befasst sich Christian Blees mit dem Blick der Science-Fiction-Literatur auf die Klimakrise. Im Literarischen Leben der FAZ widmet sich Philipp Theisohn den Süßspeisen in der Literatur. Gustav Seibt erinnert sich in der SZ, wie er 1989 auf einer Fahrt mit […]
Magazinrundschau 31.05.2020 […] "Architektur und Science Fiction stehen in gegenseitiger Beziehung", schreibt der Japanologe und Literaturwissenschaftler William O. Gardner in einer sehr ausführlichen Darstellung japanischer Architekturdiskurse des 20. Jahrhunderts, deren Wahrnehmung durch den Westen und des Verhältnisses zu Science-Fiction insbesondere seit den achtziger Jahren. "Ob Schöpfer einer architektonischen Planzeichnung […] handelt es sich um tatsächliche Vorschläge aus der Architektur, der Rest ist Fiktion. Es ist hilfreich, beides zusammen zu legen, um Architekten als Autoren eines Narrativs zu erkennen, während man Science-Fiction-Schriftsteller dafür wertschätzt, die Interaktionen zwischen gebauten und natürlichen Umgebungen und die Konsequenzen daraus fürs menschliche Dasein zu imaginieren. Dies gilt in besonderem Maße […]
Efeu 09.05.2020 […] vieler gängiger erzählerischer Stoffe und Strategien, schreibt Lars Weisbrod in der Zeit. Die Krisengewinnerin ist für ihn - nach Lektüre von Dietmar Daths großem Abriss "Niegeschichte" - die Science-Fiction, die heute mehr denn je lebendig zu uns spricht und mit der Lebenswirklichkeit korrespondiert - einfach, weil sie nicht nur über das Denkbare, aber Unmögliche schreibt, sondern über das Reale, […] - und Geisteswissenschaften hervorragend fantastisch erzählen. Dass zum Beispiel die Fußball-Bundesliga einfach ausfällt, war auch undenkbar - möglich ist es trotzdem, wie wir nun wissen. Die Science-Fiction funktioniert, egal wo man sie anschließt, als ein erkenntnistheoretischer Apparat, der unseren Verstand entlastet, wenn der an seine Grenzen stößt. Sie ist ein Beatmungsgerät fürs Denken." Weitere […]