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Presseschau-Absätze
Bücher
Stichwort
Unterwerfung
137 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 12
Efeu
26.06.2018
[…]
David Thomson fragt sich in der London Review of Books, was es uns über das Kino sagt, dass ausgerechnet Alfred Hitchcocks "Vertigo" seit 2012 die Kritikerliste von Sign & Sound der besten Filme aller Zeiten anführt - eine Fantasie von männlicher Dominanz und weiblicher
Unterwerfung
: "Sagt uns 'Vertigo' etwa, dass das Kino über eine männliche Angelegenheit ist?"
[…]
Efeu
26.06.2018
[…]
Etwas bizarr findet der Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer in der NZZ die Wogen der Begeisterung um Michel Houellebecqs Dekadenz-Roman "
Unterwerfung
", die Karin Beier und Edgar Selge von Hamburg aus durch Europa wallen lassen: "Man möchte verstehen, möchte begreifen, was es bedeutet, dass sich pro Vorstellung tausend Leute Abend für Abend paralysieren lassen und keinen Gedanken mehr an die Fragwürdigkeit dessen verschwenden, worüber sie sich animiert applaudierend verständigt zu haben scheinen.
[…]
Efeu
25.06.2018
[…]
Im Welt-Interview mit Alena Struzh sprechen Sibylle Berg und Ersan Mondtag über ihr Stück "Wonderland Ave." und unsere bevorstehende
Unterwerfung
unter die Künstliche Intelligenz. Auch der zunehmende Optimierungswahn scheint bei Berg eine Seite anzurühren.
[…]
9punkt
08.06.2018
[…]
Eine solche Geste der
Unterwerfung
unter eine ideologisch begründete Konzeption von Geschlecht gibt es in keiner Sprache der Erde.
[…]
Efeu
07.06.2018
[…]
Edgar Selge in "
Unterwerfung
" In Houellebecqs Roman "
Unterwerfung
" ging es insbesondere auch um die sexuelle Erschlaffung eines alternden Mannes, Titus Selges Fernsehadaption hingegen feiert sich als "politische Prophetie", kritisiert Matthias Dell auf ZeitOnline den gestern im Ersten gezeigten Film, den eine Maischberger-Diskussion im Anschluss rahmte, in der es zum Ärger Dells nicht um "drohende Erektionsprobleme" gegangen ist, sondern um Reichweite und Grenzen der Toleranz: "Ganz unschuldig ist Houellebecq an dieser Lesart freilich nicht, kokettiert sein Roman doch mit rechten Topoi ...
[…]
Efeu
06.06.2018
[…]
Heute Abend läuft im Ersten eine Verfilmung von Michel Houellebecqs Roman "
Unterwerfung
". Necla Kelek hat sie schon gesehen und kritisiert im Perlentaucher, dass der Film sich durch eine Rahmenhandlung von Houellebecqs Dystopie eines islamisierten Frankreich distanziert: "Wir diskutieren also nicht mit Hilfe des Films, Theaters und des Buches über die Gefahr der möglichen Islamisierung in Europa, sondern nur über den Opportunismus eines Gescheiterten?
[…]
9punkt
12.05.2018
[…]
Ohne die koloniale
Unterwerfung
der arabischen Welt im 19. und 20. Jahrhundert ist die Verbreitung antisemitischen Gedankenguts auch in anderen islamischen Ländern kaum denkbar.
[…]
9punkt
09.05.2018
[…]
Aber sie beruft sich auf Michel Houellebecqs "
Unterwerfung
" und konstatiert - auch in ihrer Eigenschaft als Lobbyistin des Katholizismus (sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken) - eine bedauerliche "kulturelle Unbehaustheit" unserer Gesellschaft: "Wer Houellebecqs '
Unterwerfung
' gelesen oder auf der Bühne gesehen hat und im erbärmlichen Opportunismus der Hauptfigur das Zerrbild einer spirituell abstinenten, bindungslosen, genusssüchtigen Gesellschaft erkannt hat, der weiß, dass die 'Entchristlichung der Gesellschaft' dem Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft nicht zuträglich ist."
[…]
Efeu
22.03.2018
[…]
Für den SZ-Kritiker ist dieses Buch "im besten und cleversten Sinn so etwas wie eine deutsche Antwort auf Michel Houellebecqs vor drei Jahren erschienenen dystopisch-satirischen Roman '
Unterwerfung
'. ... 'Hochdeutschland' bringt am Ende das Kunststück fertig, gleichzeitig der Traum und die Horrorvision jedes besorgten Gutbürgers zu sein.
[…]
9punkt
30.11.2017
[…]
Die Schlüsselrolle spielt dabei die
Unterwerfung
der Justiz." Der in Münster lehrende Philosoph Matthias Hoesch wirft in der FAZ Reinhard Merkel vor, in der Flüchtlingsfrage mit "Halbwahrheiten" zu operieren.
[…]
9punkt
28.10.2017
[…]
Aber selbst die freiwillige
Unterwerfung
unter religiöse Normen kann nur in Grenzen hingenommen werden.
[…]
Efeu
02.10.2017
[…]
Sie erzählt die Geschichte des Paparazzo, der 1958 als 'fotografo d'assalto', als Angriffsfotograf, in die Welt trat und von jedem Star gebraucht und gehasst wird: "Es ist, als ob das Volk zu viel Gleichheit nicht ertragen könnte, so dass es Menschen aus seiner Mitte zu göttergleichen Figuren erhebt - und kaum, dass diese Menschen zu Stars geworden sind, beginnt das Volk, der
Unterwerfung
unter die selbstgeschaffenen Idole offenbar überdrüssig, die gerade noch Bewunderten in höchst gewöhnliche Gestalten zurückzuverwandeln.
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