Die
NSA bekommt einen neuen Chef,
meldet Zeit online: "Präsident
Barack Obama nominierte den Marine-Vizeadmiral und ausgebildeten Kryptologen
Michael Rogers zum Nachfolger von Amtsinhaber Keith Alexander, der Mitte März in den Ruhestand geht." Eine Richtungsänderung des Geheimdienstes verspricht sich
Zeit online von dieser Personalie allerdings nicht.
Der Berliner Senator für Justiz und Verbraucherschutz
Thomas Heilmann (CDU)
zeichnet in einem Gastbeitrag auf
Zeit online ein düsteres Bild des Internets als Schauplatz von Überwachung, Wirtschaftsspionage und Identitätsdiebstahl. Umso wichtiger ist in seinen Augen die
Vorratsdatenspeicherung: "Wenn wir als Staat den Schutz unserer Bürger vor digitalen Angriffen nicht aufgeben wollen, dann müssen wir im Internet ermitteln können. Erste Voraussetzung dafür ist, dass wir Kommunikationswege nachvollziehen können. Wenn wir digitale Spuren einer Straftat finden, aber stets nur eine IP-Anschrift kennen, die wir keiner Person zuordnen können, beugen wir uns der
totalen Anonymisierung des Netzes. Damit werden Straftaten im Netz grundsätzlich nicht verfolgbar."
Die
taz greift inzwischen in die
Revolutionsmottenkiste. Unter der Überschrift "
Waffen für Ed Snowden"
ruft sie dazu auf, sich für den Kampf gegen die Überwachungsmächte zu wappnen: "Wir fordern Euch auf, der nordamerikanischen Intervention entgegenzutreten und den weltweiten Widerstand nicht waffenlos seiner
Vernichtung zu überlassen! Seit Bestehen der Zeitung haben wir versucht, ausführlich, kritisch und doch parteilich über die politischen Auseinandersetzungen zu berichten. Das war auch der Versuch, das Schweigen und die Lügen der bundesrepublikanischen Medien zu durchbrechen. Wer Günther Jauch vor Edward Snowden sendet,
mordet die Menschenwürde."
Über die Smartphone-App kann
Facebook die
SMS seiner Nutzer einsehen,
meldet Lea Kosch in der
Huffington Post, sowohl die Technik als auch die AGB lassen das zu. Gebrauch werde davon nach eigenen Angaben bislang jedoch nicht gemacht: "Facebook wolle lediglich testen, wie gut SMS mit der App kommunizieren könnten. Viele Kommunikations-Apps nutzten schließlich diese Erlaubnis."
Außerdem ist das Interview mit dem Internetpionier
John Perry Barlow in der
Zeit, auf das wir gestern
hinwiesen, heute
online zu lesen.