Magazinrundschau - Archiv

The Times Literary Supplement

327 Presseschau-Absätze - Seite 5 von 33

Magazinrundschau vom 26.08.2014 - Times Literary Supplement

Brecht nicht zu lesen, das gehört zu Briten und Amerikanern wie der Neoliberalimus, weiß der Übersetzer Michael Hoffmann und rät ihnen in einem vor Enthusiasmus nur so strotzenden Artikel, nicht nur Thomas Piketty zu lesen, sondern auch Stephen Parkers faszinierende Brecht-Biografie: "Er hatte viele Freundschaften mit Männern - mit Lion Feuchtwanger, Karl Korsch, George Grosz, Walter Benjamin, Hanns Eisler, Charles Laughton - es waren Dutzende, und mit ihnen diskutierte er auf sehr hohem Niveau. Kein Klatsch, keine Fachsimpeleien, keine Vertraulichkeiten, sondern professionelle Unterhaltungen. Dementsprechend zählt das lapidare Gedicht "Vergnügungen" neben "Dialektik" auch "Alte Musik" auf, "Neue Musik" und "Freundlich sein". Da kein Brite oder Amerikaner auch nur im Traum daran denken würde, so etwas zu äußern (in einer Atmosphäre, die zwangsweise auf ewig antiintellektuell erschien), muss ich betonen, dass das keine Pose war. Verglichen mit ihm, sahen viele Schriftsteller einzelgängerisch, konturlos, unbeachtet. Brecht liebte es, den Dingen Klarheit und Witz zu verschaffen. Wenn das 20. Jahrhundert eine Aufklärung gehabt hätte, er wäre sie gewesen."

Mit großem Interesse liest Andrew Scull auch das Buch "The Story of Pain", in dem Joanna Bourke den Schmerz als soziales und sprachliches Konstrukt deutet: "Es hat kein spezifisches Wesen oder eine ihm eigene Qualität reiner Emfpindungen, sondern eher ein komplexes kulturelles Phänomen, eine Artm Erfahrung wahrzunehmen, die von Srache und geschichte geformt wird, "Es gibt", sagt Bourke, "kein privates Schmerz-Erlebnis", so wie es auch keine Privatsprache gibt (hier macht sie Anleihen bei Wittgenstein)."

Magazinrundschau vom 24.06.2014 - Times Literary Supplement

Nicht ohne noch einmal zu betonen, dass George Best der größte Fußballer aller Zeiten war (Pelé, Cruyff, Maradona, Zidane oder Messi waren höchstens die besten) macht sich der britische Literaturwissenschaftler Brian Cummings daran, das Wesen des Sports zu ergründen. Um Jugend geht es auf keinen Fall, eher um Schnelligkeit: "Körper in Zeit und Raum: das ist Fußball. Das ganze Geschehen ergibt sich aus der Anstrengung des menschlichen Körpers, Kontrolle über die Zeit zu gewinnen, durch eigenes Eingreifen und, da der Fußball in seinem Wesen ein Mannschaftsspiel ist, im Zusammenspiel mit anderen menschlichen Körpern, immer im Streben nach dem offenbar unmöglichen Ziel der Perfektion. "Zweimal habe ich in meinem Leben beim Anblick eines Fußballspielers geweint", sagte Alessandro del Piero (das erste Mal bei Maradona, das zweite Mal bei Ryan Giggs - PT). Dachte er an jenen Moment geraubter Zeit, an den flüchtigen Augenblick der Anmut, wenn die Hässlichkeit des Lebens, die Plumpheit des Körpers, seine Hinfälligkeit und seine Sterblichkeit vergessen sind? Fußball ist Hoffnung gegen Erfahrung, Sehnsucht gegen Frustration, das Festhalten der Zeit während ihres Vergehens."

Magazinrundschau vom 16.05.2014 - Times Literary Supplement

Geistvoll und neidlos beschreibt der große Frankophile der britischen Literatur, Julian Barnes, im TLS, was Georges Simenon so besonders macht und warum andere Schriftsteller ihn bewunderten, während er mit kaum einem der Kollegen etwas anfangen konnte. (Auch in Großbritannien erscheint nach der Ausgabe bei Diogenes eine komplette Neuübersetzung seiner Maigrets und vieler Non-Maigrets.) Was Simenon ausmacht, so Barnes, ist "eine Mischung von Dingen, die er besser kann, und Dingen, die er weglassen kann, ohne dass es ihm schadet. Zu seinen bewunderungswürdigen Positiva zählen: die Flüssigkeit seines Schaffens und seiner Effekte, sein ganz klar abgegrenztes persönliches Terrain, die intensive Atmosphäre und die sprechenden Details, seine Kenntnis der kleinen Leute und seine Sympathie zu ihnen, seine moralische Zwiespältigkeit, seine rätselvollen Plots mit meist zufriedenstellenden Auflösungen. Und seine beneidenswerten Negativa: Simenon kam mit einem sehr begrenzten und darum sehr repetitiven Vokabular durch (nach seiner Einschätzung 2000 Wörter) - er wollte nicht, dass ein Leser bei einem Wort stutzt oder gar zum Wörterbuch greifen muss. Er hielt seine Bücher kurz, so dass sie in einer Sitzung, auf einer Reise gelesen werden konnten: er hält sich nicht auf."

Außerdem: Philipp Blom liest Russell Shortos Geschichte Amsterdams. Und Paul Binding stellt die Erinnerungen der schwedischen Granta-Herausgeberin Sigrid Rausing an ihre Zeit als Englischlehrerin in Estland vor.

Magazinrundschau vom 25.04.2014 - Times Literary Supplement

Würstchen von einer regionalen, ethisch aufgezogenen Gans? Grasshüpferkebabs oder vegane Burger? "Welche Diät, illustriert durch diese drei Gerichte, wird am ehesten eine Änderung der Essgewohnheiten im Westen einleiten", fragt der emeritiierte Philosophieprofessor David E. Cooper nach Lektüre dreier neuer Bücher zum Thema. "Noch wichtiger ist die Frage, wer hat die beste Erzählung, die am ehesten geeignet ist die Vorstellungskraft jener anzuregen, deren Essgewohnheiten noch am wenigsten verfestigt sind - der Jungen. Wenn man die Frage so stellt, ist nicht mehr so klar, ob der Vorteil bei Mikulaks "alternative food movement" liegen wird. Obwohl diese Bewegung mit ihrem "alternativen Hedonismus" den am wenigsten drastischen Abschied von den derzeitigen Essgewohnheiten im Westen darstellt und von den größten Namen und dem meisten Geld unterstützt wird. Ihr größtes Problem ist nicht ihr "elitäres Dinner Club"-Image, sondern die harte Arbeit und Kochkunst, die die Verarbeitung regionaler Produkte und Slowfood erfordern. Man kann sich eine nur schwer vorstellen, dass junge Menschen viel Zeit ins liebevolle Zubereiten von Speisen investieren, sind sie doch eher gewohnt, Fast Food für unterwegs zu konsumieren oder Fertiggerichte aus dem Supermarkt. Wie aber viele junge Menschen von ihren Reisen in Thailand oder Mexiko wissen, ist es einfach Insekten unterwegs oder in Fast Food Restaurants zu essen. Vielleicht behält das Insektenkochbuch Recht, wenn es prophezeit, Insektenmahlzeiten würden hip."

Außerdem: Henry Kamen liest eine "brillante" hispanische Geschichte der USA. Und Katharine Craik bespricht "Die Hamletdoktrin" von Simon Critchley und Jamieson Webster.

Magazinrundschau vom 28.03.2014 - Times Literary Supplement

Eine weiße Toga genügte dem Römer nicht. Sie musste blenden, strahlen! Das galt nicht nur für die Togen reicher Leute und Senatoren. Auch die Armen wollten ihre gewöhnliche Wolle zu einem glänzenden Stoff verarbeitet sehen. Dafür zuständig waren die "Fullo", die Walker, denen Miko Flohr gerade ein faszinierendes Buch gewidmet hat, schreibt Greg Woolf im TLS. "Wenn Marullus, in den ersten Zeilen von "Julius Caesar", einen Bürger fragt: "Wo ist dein ledern Schurzfell und dein Maß? Was machst du hier in deinen Sonntagskleidern?", Dann meint er (oder sollte meinen): Warum trägst du eine glänzende, gutgewalkte Toga?" Wer wissen will, wie die Walker, diese "Magier des Gewöhnlichen" arbeiteten, oder wer sich überhaupt für die Wirtschaft in der Antike interessiert, dem empfiehlt Woolf dieses Buch.
Stichwörter: Mode, Römer, Led, Woolf,

Magazinrundschau vom 10.12.2013 - Times Literary Supplement

Für die Geschichtsschreibung ist der Pazifikraum meist nur viel Wasser mit vielen Inseln, meint der Historiker David Armitage und freut sich daher sehr über zwei Bücher, die sich daran machen, die Geschichte der pazifischen Welt zu schreiben: David Iglers "The Great Ocean" und Gregory Cushmans "Guano and the Openin of the Pacific World": "In 'Die Geburt der modernen Welt' beschreibt C.A. Bayly das lange 19. Jahrhundert als ein Zeitalter, in dem die Nationen einander immer ähnlicher wurde, in sich selbst aber immer vielfältiger. Selbst Baylys globale Tour de Force gab dem Pazifik wenig Raum, doch Igler und Cushman bestätigen seine These. Igler zeigt, wie die zunehmende kommerzielle Integration im östlichen Pazifik die indigenen Gemeinschaften zerschlug. Ähnlich argumentiert Cushman, dass die Ausbeutung des Guanos den Pazifik fester in den transozeanischen, letztlich globalen Kreislauf von Arbeit, Ressourcen-Abbau und kapitalistischem Unternehmen band. Diese Einbindung brachte politische Instabilität und Umweltzerstörung nach Peru, die Gilbert Inseln, Nauru und andere Punkte um den Pazifik herum. Die Schäden für ihre lokalen Ökonomien werden noch lange in der Zukunft zu spüren sei. Vom Pazifik aus gesehen war die Geburt der modernen Welt besonders gewaltsam und erschütternd, das genaue Gegenteil vom Mythos der unberührten Inseln, in denen Europäer im 18. Jahrhundert ihre Waren feilboten, bevor die Moderne sie erreichte."

David Gallagher liest die dreibändige Ausgabe von Mario Vargas Llosas Kolumen "Piedra de Toque" die seit fünfzig Jahren in der gesamten spanischsprachigen Welt erscheinen.

Magazinrundschau vom 26.11.2013 - Times Literary Supplement

Elena Ferrante hat sich hierzulande nie ganz durchsetzen können. Catharine Morris feiert sie als eine von Italiens wunderbarsten Autorinnen und stellt ihren neuen Roman vor, der im Englischen unter dem Titel "The Story of a New Name" erschienen ist: "Eine von Ferrantes größten Stärken ist die Beharrlichkeit, mit der sie Gedanken offenlegt, die normalerweise unausgesprochen bleiben. Wie auch die Furchtlosigkeit, mit der sie sie niederschreibt. 'Ich fühle mich so leer, dass es mich ganz fertig macht', gesteht die schwangere Lila (ihrer Freundin) Elena. 'Ich weiß, dass ich mir schöne Dinge vorstellen sollte. Ich weiß, dass ich mich zurückstellen muss, aber ich kann es nicht. Ich sehe keinen Grund für Verzicht und keinen für Schönheit.' Ferrante ist auch eine Meisterin des inneren Konflikts, der Momente der Selbsterkenntnis und der Veränderung."

Carmine Di Biase verehrt in aller Ausführlichkeit den Schriftsteller und Partisanen Italo Calvino, von dem gleich mehrere Bände mit Interviews und Briefen auf Englisch erschienen sind: "Nicht auf das Ego kam es ihm an, sondern auf das, was man für andere tut. Das war für Calvino ein moralischer Imperativ. Er glaubte ganz ernsthaft daran, wie er 1979 in einem Interview erklärte, dass man nicht mit dem Recht zu Sein geboren wird: man muss es sich verdienen durch 'quel che si fa', das heißt, durch 'das, was man tut'."

Magazinrundschau vom 05.11.2013 - Times Literary Supplement

"The Cahiers Series" ist eine Edition kleiner Büchlein, die auf jeweils um die 40 Seiten vom Schreiben, vom Übersetzen und dem weiten Feld dazwischen handeln. Margaret Jull Costa, selbst Übersetzerin, hat mit großem Interesse vor allem die Essays der Übersetzer gelesen: Bernard Turles "Diplomat, Actor, Translator, Spy", Alan Jenkins' "Drunken Boats" oder Simon Leys' "Notes from the Hall of Uselessness". Letzterer kommt ihrer Auffassung ziemlich nahe, was eine gute Prosaübersetzung sei, und so zitiert sie Ley: "Die Suche nach dem natürlichen und passenden Ausdruck ist die Suche nach etwas, das sich nicht mehr wie eine Übersetzung anfühlt. Es ist erforderlich, dass man dem Leser den Eindruck vermittelt, er habe direkten Zugang zum Original. Der ideale Übersetzer ist unsichtbar. Seine Kunst ist vergleichbar mit einer Glasscheibe. Wenn das Glas perfekt ist, sieht man es gar nicht, sondern nur die Landschaft dahinter. Nur wenn das Glas Makel aufweist, wird man sich der Dicke der Scheibe bewusst, die dich von der Landschaft trennt."
Stichwörter: Leys, Simon

Magazinrundschau vom 06.08.2013 - Times Literary Supplement

Die saudische Filmemacherin Haifaa al-Mansour hatte es - trotz prinzlichem Sponsor - nicht leicht, ihren Film "Wadjda" (ab 5. September in Deutschland) zu drehen, denn in Saudiarabien dürfen Frauen und Männer nicht zusammenarbeiten. Also musste sie ihre Regieanweisungen über Walkie-Talkie aus einem Wohnwagen heraus an die Crew geben, erzählt Toby Lichtig, der das Ergebnis dennoch ganz hervorragend fand. Al-Mansour erzählt die Geschichte der aufmüpfigen zehnjährigen Wajda, die auf ein Fahrrad spart, obwohl das ja für Mädchen nichts sein soll. Gleichzeitig ist es auch eine Geschichte ihrer Mutter, die unter Druck steht, weil sie keinen Sohn bekommt. Die Schwiegermutter möchte deshalb, dass ihr Sohn eine Zweitfrau nimmt. "Wadjdas Mutter ist stoisch und unglücklich. 'Ich bin das Original', sagt sie ihrem Mann am Telefon, 'warum suchst du eine Imitation?' Der Ton ist jovial, die Unterströmung herzzerbrechend. Es ist diese Kombination, die dem Film seinen Biss gibt. Wir bleiben fokussiert auf Wadjda, die Misere der Mutter entfaltet sich nur allmählich, in flüchtigen Blicken, aus der Perspektive der Tochter. Aber die Konsequenzen eines Lebens hinter verschlossenen Türen für Frauen, die keine Wahl haben, hängen schwer über Wadjda und verleihen ihrem symbolischen Wunsch nach eine Fahrrad zusätzliche Dringlichkeit."

Erinnert sich noch jemand an den Film "Birdy"? Alan Parker 1984, die Geschichte eines jungen Vietnam-Veteranen, der in der Psychiatrie hockt und sich für einen Vogel hält? Mit Matthew Modine und Nicolas Cage? (Hier eine Auffrischung). Den Roman für die Filmvorlage hat William Wharton geschrieben, der im wirklichen Leben Albert William Du Aime hieß und von 1925 bis 2008 lebte. Wharton hatte als 18- oder 19-jähriger Soldat im Zweiten Weltkrieg gekämpft und darüber 1982 den Roman "A Midnight Clear" geschrieben. Es geht, schreibt ein sehr anerkennender D. J. Taylor, um einen Trupp Soldaten, die 1944 in einem Schloss in den Ardennen hocken. Clevere Collegeboys, die sich die Zeit unter anderem damit vertreiben, Kreuzworträtsel auszutüfteln, die die NYT blass aussehen lassen, und ihre Vorgesetzten zu bekriegen. Dann fällt ihnen auf, dass auf dem französischen Kirchturm ein Hahn sitzt statt eines Kreuzes: "Wir sind überzeugt, die dreckigen gottlosen Nazis haben das getan", zitiert Taylor die Jungs, die sich sofort daran machen, diese Untat zu korrigieren. (Auf Deutsch gibt's den Roman unter dem Titel "Die Nacht in den Ardennen" tatsächlich auch, antiquarisch.)

Außerdem: Andrew McCulloch liest angesichts der jüngsten globalen Krise mit Vergnügen Hans Magnus Enzensbergers Gedicht "Kurze Geschichte der Bourgeoisie" (in der englischen Übersetzung von Alasdair King, hier - unter der Version in Esperanto - auch auf Deutsch zu lesen). Und Louise Fabiani empfiehlt Kristin Johnsons Buch über den Insektenkundler Karl Jordan und seine Zeit, "Ordering Life. Karl Jordan and the naturalist tradition".

Magazinrundschau vom 30.07.2013 - Times Literary Supplement

Stephen Fay weiß nach James Astills Buch "The Great Tamasha", dass Cricket vielleicht von den Engländern erfunden wurde, aber es gehört ihnen nicht mehr: Die indische Sektion ist inzwischen die mächtigste im internationalen Cricket, und korrupte Politiker, Tycoons und Schauspieler machen Hunderte von Millionen - und sie machen ebensoviele selig: "Gideon Haigh, ein anerkannter Cricket-Historiker, bemerkt, dass dies mehr ist als nur eine Verschiebung der Macht, es ist eine Veränderung in der Natur der Macht. Cricket ist Teil des neuen und rasant wachsenden sportlich-industriellen Komplexes geworden. Es ist eine Welt des Kommerz, und nicht zeigt dies mehr als die Indian Premier League (IPL), in der neun, von reichen Geschäftsleuten aufgekaufte Cricket-Teams in der Spielform Twenty20 antreten. Korruption ist sozusagen der natürlich Begleiter von so viel Reichtum und Macht... Es ist verrückt, sagt Astill, aber absolut überwältigend."

Philip French freut sich, dass zwei neue Biografien von David Luhrssen und Joseph Horowitz neues Licht auf den Regisseur Rouben Mamoulian werfen, der ein "meisterhafter Stilist" gewesen sei, für einen Platz im Olymp der großen Regisseure aber offenbar nicht die rechte Unbescheidenheit hatte: "'Rouben Mamoulian war kein typischer Hollywood-Regisseur', erinnert sich Marlene Dietrichs Tochter, 'er trug nicht wie Stroheim Reitstiefel und Gerte, er hatte nichts von Cecil B. DeMilles Großspurigkeit... Er war ruhig. Er war nicht nur still, er war absolut still."
Stichwörter: Cricket, Dietrich, Marlene