Magazinrundschau - Archiv

The New Yorker

854 Presseschau-Absätze - Seite 37 von 86

Magazinrundschau vom 09.08.2016 - New Yorker

Die Regierungen der Amazonas-Länder wollen eigentlich jeglichen Kontakt zu den wenigen indigenen Völkern des Amazonas vermeiden, die die Raubzüge von Aguirre, Fitzcarraldo & Co überlebt haben. In Peru am Madre de Dios River haben die Mashco Piro in jüngster Zeit jedoch mehrmals benachbarte Gemeinschaften angegriffen, und die Regierung schickte ein Forscherteam um den Anthropologen Luis Felipe Torres zu ihnen, wie John Lee Anderson in einer spannenden Reportage schreibt: "Sie wollen herausfinden, warum die Mashco Piro den Dschungel verlassen, und sie dazu bringen, die Angriffe zu unterlassen. Doch da die Mashco nicht gern über sich selbst sprechen, erfahren Torres und seine Mitarbeiter kaum etwas. Sie schätzen, dass zwischen fünfhundert und tausend Mashco in vier Gruppen im Dschungel von Peru und Brasilien leben, in einem geschützten Gebiet namens Manú Nationalpark. Sie sind verwandt mit den Yine, doch durch die Historie getrennt: Die Yine sind die Nachfahren jener Ureinwohner, die von Fitzcarraldo zwangsverpflichtet wurden, die Mashco die Nachfahren derer, die entkommen konnten. Einst sesshaft wurden sie nomadische Jäger und Sammler, sie hatten vergessen, wie man Pflanzen anbaut, und sind die einzigen in der Region, die nicht fischen können. Aber sie jagen effizient, mit ungewohnt massiven Pfeilen, deren Spitzen auf besondere Weise aufgesetzt werden, so dass Anthropologen ihre Bewegungen gut nachverfolgen können. Die Gemeinschaft, mit der Torre Kontakt aufzunehmen versucht, besteht aus ungefähr drei Dutzend Menschen. In den ersten Begegnungen war völlig unklar, wie viel sie von der Außenwelt begreifen."

Magazinrundschau vom 26.07.2016 - New Yorker

In einem etwas pedantisch die ganze Biografie Jean-Jacques Rousseaus aufrollenden Artikel erkennt Pankaj Mishra im Autor der "Confessions" und des "Contrat Social" den Urvater heutiger Populismen von links und rechts, die sich gegen Globalisierung, Medien und Institutionen auflehnen. Einen Rest von Sympathie mag er dabei nicht verhehlen: "Tocqueville bemerkte, dass die Leidenschaft für Gleichheit 'das Ausmaß einer Raserei' erreichen könne und autoritären Figuren und Bewegungen an die Macht verhelfen könnte. Aber es war der soziale Außenseiter aus Genf, dessen Schriften Tocqueville nach eigenem Bekenntnis Tag für Tag verschlang, der als erster die Moderne attackierte, weil sie die Macht in Richtung vernetzter Eliten verschob."

Außerdem: Héctor Tobar, Professor für Journalismus in Oregon, stellt in einem knochentrocken zu lesenden Artikel die Frage, ob Latino-Wähler den Staat Arizona zum "Swingen" bringen könnten, vergisst aber am Ende, sie zu beantworten. Extrem ausufernd auch die von Rick Perlstein erzählten Gründe, warum Präsident Obama das Gefängnis von Guantanamo immer noch nicht geschlossen hat (wobei man ehrenhalber anmerken muss, dass dort nur noch siebzig statt einst 700 Häftlinge festgehalten werden).

Magazinrundschau vom 05.07.2016 - New Yorker

"Keine Insel ist eine Insel", lernt Adam Gopnik, der den Wahlkamp des Historikers Gudni Jóhannesson um die Präsidentschaft in Island beobachtet hat und den Kandidaten einen Tag nach der Entscheidung für den Brexit getroffen hat. "'Mein Kommentar zum Brexit letzte Nacht war vielleicht zu weich', meint Gudni, die Debatte überdenkend. 'Ich sagte, wir müssten die Entscheidung der Menschen respektieren, aber offenbar sind einige Brexit-Anhänger heute morgen aufgewacht und haben sich gefragt: Was haben wir getan? Es muss eine Lösung geben, ein zweites Referendum, um das zu verhindern.' Er wies darauf hin, dass die Bedingungen für Islands privilegierte Beziehungen zur EU genau das garantieren, wovor sich die Engländer offenbar am meisten fürchten: Freizügigkeit der Bürger. 'Polen, Portugiesen - sie können alle frei hierher kommen', sagt er. Ohne die Polen würde die isländische Fischereiindustrie vollkommen zusammenbrechen.'" (Johannesson wurde übrigens am 25. Juni zum Präsidenten gewählt)

George Saunders besucht Donald Trump bei einer seiner Kundgebungen und ist verblüfft von der Irrationalität des Präsidentschaftskandidaten: "Er prahlt dauernd über die Größe seines Publikums, widerlegt im Vorbeigehen den ein oder anderen, der ihm angeblich böse mitgespielt hat, unterstreicht seine Aufrichtigkeit mit massenhaft Adjektiven (er wird 'die schönsten, unglaublichsten, tollsten Verfassungsrichter einsetzen'). Er lügt, mobbt, bedroht und teilt aus, aber kann selbst nicht einstecken. Er legt ein so undurchsichtiges Verständnis amerikanischer Prinzipien an den Tag (die Presse ist frei, Folter illegal, Kritik und Verleumdung sind zwei verschiedene Dinge), dass er gut als österreichischer Prinz aus dem 17. Jahrhundert durchginge ... Immer öfter erscheint sein Rechtsdrall gegen seinen Willen zu sein, als wäre er gar nicht der große Stratege, für den wir ihn halten, sondern jemand, der einer inneren Melodie folgt, die ihn sich manchmal passabel bewegen lässt, dann wieder monströs. 'Mehr, mehr', scheint dieses Melodie von ihm zu fordern. 'Mach noch mehr, widerlege noch mehr Kritiker, erschaffe eine nie dagewesene Menge an Empfehlungen, Umfragen und Experten-Aussagen, die endlich beweisen, dass -' Ja, was eigentlich?"

Weiteres: John Seabrook porträtiert den Hip-Hop-Produzenten Mike Will. Larissa MacFarquhar schreibt über die aufopfernde Arbeit einer Krankenschwester in New York, die Sterbenskranke zu Hause betreut. Kelefa Sanneh stellt ein Buch des Soziologen Mitchell Duneier über das Konzept des "Ghettos" vor. Emily Nussbaum schreibt über die vierte Staffel von "Orange Is the New Black". Anthony Lane sah im Kino Woody Allens "Café Society" mit Jesse Eisenberg and Kristen Stewart vor und Vittorio Storaro hinter der Kamera sowie Roger Ross Williams Doku über einen Autisten, "Life, Animated". Lesen dürfen wir außerdem Michael Andreasens Erzählung "The King's Teacup at Rest".

Magazinrundschau vom 12.07.2016 - New Yorker

Auf den Seiten des New Yorker äußert sich Alicia Garza, die Mitbegründerin der Bewegung "Black Lives Matter", im Gespräch mit Jelanie Cobb zu den Polizisten-Morden von Dallas: "Wenn es um Waffenkontrolle geht, wird es kompliziert. Sowohl Alton Sterling als auch Philando Castile (die beiden Schwarzen, die vergangene Woche von Polizisten getötet wurden, d. Red.) trugen legalerweise Waffen bei sich. Doch das Recht, eine Waffe zu tragen, scheint nur für Weiße zu existieren. Wenn Schwarze legal eine Waffe tragen, laufen sie Gefahr, deswegen von der Polizei getötet zu werden. Es scheint töricht, angesichts solcher Polizeigewalt Waffenbeschränkungen zu fordern, solange Schwarze die Verlierer sind. Zugleich ist es traurige Realität, dass wir mehr Waffen als Menschen haben in diesem Land. Die Dynamik müsste dringend verändert werden … Der Täter von Dallas war mental nicht gesund. Und er litt an einem emotionalen Trauma, genau wie der Rest der schwarzen Bevölkerung, der gerade zwei Exekutionen live im Fernsehen mitansehen musste."

Und Julie Hecht ist der Meinung, David Letterman darf nicht aufhören. Schon, weil er so ein konsequenter Stylepolizist war: "Dass er zeigen kann, wenn ihm was nicht gefällt, gehört zu seinen Stärken. Ich erinnere mich an eine schockierende Szene. David sprach mit irgendeinem Hollywood-Schauspieler. Es war zu einer Zeit, als man Sportjacken mit hochgeschobenen Ärmeln trug. David ging zu dem Schauspieler hin, griff nach den Ärmeln und zog sie herunter. Der Schauspieler schaute überrascht. Er gehörte zu diesen sanften Naturen und verstand nicht, was geschah. Er begriff nicht, dass man dieses Hollywood-Ding nicht mögen konnte. Ich fand den Stil auch schlimm, aber ich hätte nie gedacht, dass jemand so einen Angriff starten und diese Ärmel herunterziehen könnte. Im Fernsehen! Man konnte David für so was lieben und zugleich fürchten. Es war unglaublich. Das war bevor er anfing zu meditieren und zu lernen, mit seinen Aggressionen umzugehen."

Magazinrundschau vom 28.06.2016 - New Yorker

In der neuen Ausgabe des Magazins erinnert sich Hilton Als, wie Nan Goldins Fotoreihe "Die Ballade von der sexuellen Abhängigkeit" die 80er einfing: "In den 127 Bildern werden wir Zeuge des Beziehungslebens zwischen Männer und Frauen, Männern und Männern, Frauen und Frauen, Frauen mit sich selbst, in Schlafzimmern, Bars, Pensionen, Bordellen, Autos, auf Stränden, in Provincetown, Boston, New York, Berlin und Mexiko, den Orten, an denen Goldin, die ihr Zuhause mit 14 verließ, lebte und wo sie ihr Leben und das ihrer Freunde dokumentierte. Die Bilder sind keine Erkundung der Welt in Schwarz-weiß oder kunstvoll komponiert. Goldin interessieren die zufälligen Gesten und Farben im Universum der Sexualität, der Träume, der Sehnsüchte und des Zerfalls: das elektrische Rot und Pink, das tiefe Schwarz und Blau, die allesamt so wesentlich sind für den operhaften Schwung der 'Ballade'."

Außerdem: George Packer porträtiert den unbestechlichen Anthropologen und afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani als "Jimmy Carter Aghanistans". Jill Lepore wagt sich ins Tollhaus amerikanischer Nominierungsversammlungen. Rebecca Mead gratuliert dem Auktionshaus Christie's zum 250. Firmenjubiläum. Und eine Kurzgeschichte von T. C. Boyle!

Magazinrundschau vom 21.06.2016 - New Yorker

In der neuen Ausgabe des Magazins untersucht Evan Osnos die Politik der Waffen und der Angst: "Die bewegendste rechtliche wie politische Frage lautet, wer künftig in den USA eine Waffe tragen darf und warum … Wenn die amerikanische Waffenindustrie weiter macht wie bisher, wird der Markt immer mehr auf eine kleine, passionierte Gruppe hin ausgerichtet werden. Das wird die Kluft vergrößern zwischen den Falken und den Lämmern, zwischen Freund und Feind. Sollte Trump ins Weiße Haus einziehen, wird er die moralische Logik des verdeckten Waffentragens verbreiten. Wenn nicht, haben seine Anhänger einen Grund mehr, sich umzingelt und bedroht zu fühlen. Weil die Waffen-Fürsprecher und die Waffen-Gegner immer weiter auseinanderdriften, wird es immer schwieriger, die Absichten des jeweils anderen zu verstehen. Mehr denn je handelt es sich um zwei einander feindlich gesinnte Gruppierungen, die sich im Dunkeln misstrauisch umkreisen, getrieben von der Angst vor dem unbekannten anderen."

Außerdem: Jill Lepore erklärt Hillary Clinton und Donald Trump zu Kindern des Feminismus bzw. Antifeminismus. Ben Taub trifft die syrischen Schattenärzte, die mit Skype-Teachings und geheimen OPs versuchen, die medizinische Versorgung im Land aufrechtzuerhalten. Paige Williams besucht Lee Berger in der Malapa-Höhle, Südafrika, wo der umstrittene Paläoanthropologen den Australopithecus sediba entdeckt hat. Und Paul Theroux schickt eine Erzählung: "Upside-Down Cake".

Magazinrundschau vom 14.06.2016 - New Yorker

In der neuen Ausgabe des Magazins entführt uns Raffi Khatchadourian in die Welt der Mikroben: "Sie finden Verwendung in der industriellen Lebensmittelproduktion, bei der Parfüm- und Treibstoffherstellung. Mehr als die Hälfte der menschlichen Zellen sind mikrobiell, viele davon sind biologisch unerforscht. Ihre Erforschung könnte wertvolle Erkenntnisse über unsere Spezies und ihre Fortdauer bergen. Nahezu jedes Antibiotikum geht auf das eine Prozent bakteriellen Lebens zurück, das die Wissenschaft bisher kennt … Mikrobiologie ist eine Art Zeitreise zu den Ursprüngen der Menschheit. Mit der Entstehung der Erde vor vier Milliarden Jahren begann das Zeitalter der Mikroben. Als der Planet für den Menschen noch unbewohnbar war, wuchsen sie in riesigen Kolonien unter Wasser oder in den tieferen Schichten des Erbodens; sie atmeten die tödlichen Gase und veränderten das Gesicht des Planeten. Dass unsere Atmosphäre zu 21 Prozent aus Sauerstoff besteht, haben wir den Mikroben zu verdanken. Das Zeitalter der Mikroben dauert bis heute an. Sie schlagen uns zahlen- und gewichtmäßig. Unsere Zivilisation ist für sie nur ein Jucken."

Außerdem: Ryan Lizza fragt sich, ob die republikanische Elite angesichts von Trump nun Widerstand leistet oder kapituliert. Jennifer Gonnerman erzählt die Geschichte von Derrick Hamilton, der unschuldig für Mord im Knast saß und dort zum Anwalt in eigener Sache wurde. Und David Remnick erinnert an Muhammad Ali.

Magazinrundschau vom 31.05.2016 - New Yorker

In der neuen Ausgabe des Magazins stellt uns Kathryn Schulz den Gründer einer muslimischen Gemeinde in Wyoming vor: Zarif Khan aka Hot Tamal Louie. Seine gefüllten Maistaschen wurden zur Legende. Am Beispiel Khans, der 1909 aus Afghanistan in die USA kam, erinnert die Autorin angesichts von 'Stop Islam'-Slogans daran, was es heißt, Amerikaner zu sein: "Das Versprechen unserer Nation lautet, dass ein Volk aus vielen Völkern bestehen kann. Dennoch finden wir immer wieder Gründe dafür, zu bestimmen und zu beschränken, wer diese 'vielen' sein dürfen, um dann eine Mauer um Amerika zu ziehen, buchstäblich oder bildlich. Dieser Impuls wurzelt in Behauptungen über unser Herkunft. Aber Herkunftsnostalgie ist eine Fantasie. Immer schon waren wir eine pluralistische Nation mit einer viel reicheren und fremderen Vergangenheit, als wir uns das gerne vorstellen. Als die Straßen von Sheridan/Wyoming noch aus Dreck bestanden und Zarif Khan jung war, gab der Muslim, der sein Brot damit verdiente, im Wilden Westen mexikanisches Essen zu verkaufen, eine seiner Maistaschen als Preis aus für den schnellsten Cowboy. Wer damals gewonnen hat, ist nicht überliefert."

Außerdem stellt James Wood den Debütroman von Emma Cline vor, in dem es um Kulte in Kalifornien in den späten 60ern geht. Es gibt Kurzgeschichten u.a. von Zadie Smith (hier) und Jonathan Safran Foer (hier). Und in einem Dossier erzählen Schriftsteller von ihren Kindheitserfahrungen mit Büchern (hier, hier, hier und hier).

Magazinrundschau vom 24.05.2016 - New Yorker

An einigen amerikanischen Colleges wie Oberlin haben Diversitäts- und Identitätsdiskurse inzwischen zur Folge, dass eine Reihe von Studenten grundsätzlich mit überhaupt niemandem mehr sprechen wollen, der nicht ihrer Ansicht ist, lernt man aus einer Reportage von Nathan Heller in der neuen Ausgabe des Magazins. Für Lehrer, die in den 60ern und 70ern sozialisiert wurden, ein Graus. Heller gibt die Hoffnung dennoch nicht auf: "In den 60er Jahren formten gewisse normative Veränderungen die Perspektive der Baby-Boomer, die bis heute den Rahmen abgeben für den amerikanischen Progressivismus. Die Unruhestifter an den Unis verändern den Rahmen jetzt. Die historische Klammer aus den 60ern schließt sich. Wenn dergleichen geschieht und empirische Widersprüche akut werden, öffnet sich ein Fenster für die sogenannten 'Norm-Unternehmer', die neue Standards propagieren, die andere annehmen und verteidigen können. Sie definieren schlechtes Benehmen neu (nicht mehr Homosexualität, sondern Homophobie), soziale Modelle und politische Kultur. Bald schon könnten diese neuen liberalen Werte in Stein gemeißelt sein. Bis dahin werden die Risse in der amerikanischen Linken weiter geräuschvoll wachsen und einer ganzen Generation das Gefühl vermitteln, dass alles verloren ist."

Außerdem: Jane Mayer befasst sich mit den Methoden des konservativen amerikanischen Aktivisten James O'Keefe, der mit versteckter Kamera illegale Machenschaften in öffentlichen Organisationen aufdeckt. Patrick Radden Keefe trifft den Informatiker Hervé Falciani, der den Swiss-Leaks-Skandal ins Rollen brachte. Hilton Als untersucht das Phänomen Beyonce.

Magazinrundschau vom 17.05.2016 - New Yorker

In der neuen Ausgabe des Magazins erzählt Jonathan Franzen von einer Reise in die Antarktis. Eine Erfahrung wie ein halbes Jahr auf dem Zauberberg - bei jeder Mahlzeit dieselben Gesichter, nur dass Frau Stöhr durch einen Donald-Trump-Fan ersetzt wurde: "Wo es windgeschützt war, war das Wasser glasklar, und unter einem undruchdringlichen grauen Himmel, erschien es vollkommen schwarz, ursprünglich schwarz, so wie das Weltall. Zwischen all dem Monochromen, dem Schwarz und Weiß und Grau, dann das schrille Gletscherblau. Welche Schattierung es auch immer hatte, den leicht bläulichen Ton der kleinen Eisberge, das intensive Blau der schwimmenden Eisburgen mit Türmen und Bögen oder das styroporene Puderblau der kalbenden Gletscher - meine Augen waren nicht davon zu überzeugen, dass es eine Farbe der Natur war, was sie da sahen. Wieder und wieder lachte ich fast vor Unglauben. Kant hatte das Erhabene mit dem Schrecken in Verbindung gebracht, aber wie ich hier herausfand, aus sicherem Abstand von Bord eines bequemen Schiffes, handelte es sich eher um eine Mischung aus Schönheit und Absurdität."

Außerdem: Sam Knight denkt nach über das Phänomen Jeremy Corbyn und was der Mann in der britischen Politik bewirken könnte. Und Lauren Groff schickt eine Erzählung: "The Midnight Zone".