Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 19.03.2013 - New York Times

"Gott ist ein Argentinier." In der New York Times zeigt sich der argentinische Schriftsteller Martín Caparrós "beunruhigt angesichts der Frage, welche Wirkung dieses unerwartete göttliche Geschenk auf mein Land ausüben könnte. Als Guillermo Vilas in Frankreich seinen ersten Grand Slam gewann, packte uns Argentinier die Tennisbegeisterung; als Manu Ginóbili sich in der NBA durchsetzte, brach bei uns das Basketballfieber aus; als eine Argentinierin den Kronprinzen von Holland heiratete, wurden wir über Nacht zu begeisterten Monarchisten. Daran, dass Jorge Luis Borges ein wirklich bedeutender Schriftsteller ist, zweifeln wir dagegen bis heute, weil er nun einmal nie den Nobelpreis bekommnen hat. Umso stärker könnte sich die Tatsache, dass auf einmal 'einer von uns' auf dem Stuhl Petri sitzt, auf den Einfluss des Katholizismus auf unseren Alltag auswirken. Und der Katholizismus hat sich nie dadurch ausgezeichnet, dass er Nichtgläubige so leben lässt, wie sie glauben, dass sie es tun sollten. Wie überall, so ist der Vatikan auch hierzulande einer der wichtigsten Lobbyisten in allen konservativen, ja reaktionären Fragen - ein argentinischer Papst könnte die Macht dieser Lobbygruppe in ungeahnte Höhen katapultieren. Vielleicht aber auch nicht. Ich hoffe jedenfalls, ich täusche mich, wie so oft - was die Unfehlbarkeit angeht, wenden Sie sich bitte an Papst Francisco."

Ben Ehrenreich schickt für das Sunday Magazine eine lange Reportage aus dem palästinensischen Dorf Nabi Saleh in der Westbank, dessen Bewohnern durch die Siedlung Halamish der Zugang zu ihrem Brunnen versperrt wurde. In der Book Review feiert unter anderem Stephen Kind Joyce Carol Oates "The Accursed" als "besten postmodernen Schauerroman der Welt".

Magazinrundschau vom 12.03.2013 - New York Times

In der NYT schildert David Streitfel, wie Amazon und Apple mittels Patenten versuchen, einen Markt für "gebrauchte" digitale Dateien aufzubauen und zu dominieren. "Amazons Patent sieht vor, dass ein Buch oder ein Film oder ein Song im personalisierten 'Datenlager' des Kunden liegt. Wenn ein Artikel nicht mehr gewollt wird, kann der User ihn an einen anderen User weiterverkaufen. Bei dieser Aktion wird der Artikel automatisch aus dem Lager des Verkäufers gelöscht. Das Patent beschreibt eigentlich eine gigantische Tauschbörse. Amazons 152 Millionen aktive Kunden würden Listen führen mit ersehnten gebrauchten digitalen Objekten und Listen mit gebrauchten digitalen Objekten, die verkauft werden sollen." Apple hat letzten Donnerstag ein ähnliches Patent beantragt.
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Magazinrundschau vom 26.02.2013 - New York Times

Das NYT Magazine druckt einen hochinteressanten Auszug aus einem Buch des Reporters Michael Moss über die Nahrungsmittelindustrie. Das Problem ist allseits bekannt: Zu viel Zucker, Salz und Fett in Fertiggerichten und Fastfood haben dazu geführt, dass in den USA inzwischen über die Hälfte der Einwohner Übergewicht hat und ein Viertel fettleibig sind. Die Industrie weigert sich, etwas dagegen zu tun, mit der einfachen Begründung: Die Leute wollen diese Nahrungsmittel. Wenn wir sie ihnen nicht geben, kaufen sie sie von einer anderen Firma. Und so gibt es inzwischen ganze Berufszweige - von Vermarktern bis hin zu Chemikern - die Menschen davon überzeugen sollen, dass sie nicht weniger, sondern immer mehr von diesen schmackhaften Schadstoffen wollen, schreibt Moss. "Um ein besseres Gefühl für ihre Arbeit zu bekommen, rief ich Steven Witherly an, einen Lebensmittelchemiker, der einen faszinierenden Führer für Industrieinsider geschrieben hat, 'Warum Menschen Junk Food lieben'. Ich brachte ihm zwei Einkaufstüten mit, die gefüllt waren mit Chips in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Er griff sofort nach den Cheetos [Flips mit Käseschmack, d. Red.]. 'Das', sagte Witherly, 'ist eines der am großartigsten konstruierten Nahrungsmittel auf diesem Planeten - jedenfalls was den reinen Genuss angeht.' Er nannte einige Eigenschaften der Cheetos, die dem Hirn sagen: mehr. Am meisten aber beschäftigte ihn die unheimliche Fähigkeit des Flips, im Mund zu schmelzen. 'Man nennt es schwindende Kaloriendichte', sagte Witherly. 'Wenn etwas so schnell schmilzt, glaubt das Hirn, es habe keine Kalorien ... man könne für immer weiter essen.'"

Wer sich für die fast schon diabolischen Fähigkeiten von Chemikern in der Nahrungsmittelindustrie interessiert, sei auch auf diesen Auszug aus Eric Schlossers "Fast Food Nation" hingewiesen, den Atlantic Monthly 2001 unter dem Titel "Why McDonald's fries taste so good" veröffentlichte.

Außerdem: In der Sunday Book Review bespricht Joshua Hammer Christa Wolfs Roman "Stadt der Engel".

Magazinrundschau vom 19.02.2013 - New York Times

In einer lebendigen Reportage für's NYT Magazine erzählt Robert Draper, wie deprimiert die Stimmung nach der verlorenen Wahl bei jungen Republikanern ist. Nicht nur, weil keiner der Alten kapiert, wie vorsintflutlich ihr Wahlkampf war, der die digitalen Medien ignorierte: "Viele digitale Spezialisten der GOP erzählten mir, dass es schwierig sei, überhaupt technisches Talent zu rekrutieren wegen der Werte, die die Partei vertritt. 'Ich kenne eine Menge Leute, die mit Technologie ihren Lebensunterhalt verdienen', sagt Turk. 'Und praktisch alle haben sie eine libertäre Ader - Information soll frei sein, mach dein eigenes Ding und lass mich meins machen, diese Art von Denken. Genau so, wie das Internet eben auch ist. Und fast jeder, mit dem ich gesprochen habe, sagt: 'Yeah, ich würde vielleicht die Republikaner wählen, aber ich komme einfach nicht über dieses Nein zur Schwulenehe, ihre Einstellung zu Abtreibung und all diese sozialen Streitpunkte.' Fast durch die Bank weg sehen sie eine Zukunft voraus, in der man mehr Wahlmöglichkeiten haben wird, nicht weniger. Diskussionen darüber, ob man die Person heiraten können soll, die man heiraten möchte, schlagen dieser Zukunft ins Gesicht."

Außerdem: Emily Earkin schreibt über den umstrittenen amerikanischen Anthropologen Napoleon Chagnon. In der Book Review gehts u.a. um das neue Buch von Chagnon, "Noble Savage", Bücher über die amerikanischen Präsidenten Lincoln, Coolidge und Nixon, eine Jane-Austen-Biografie von Paula Byrne und Kurzgeschichten von Ludmilla Petruschewskaja.

Magazinrundschau vom 12.02.2013 - New York Times

Dank seines Öls ist die postsowjetische Öl-Diktatur Aserbaidschan steinreich geworden, aber berüchtigt geblieben. Der Regional-Magnat Ibrahim Ibrahimow will Investoren mit einem riesigen Luxus-Resort im Kaspischen Meer anlocken. Nach einem Besuch in Baku bleibt Peter Savodnik im Magazine skeptisch: "Ibrahimow, der seine blauen Krokodillederschuhe von Stefano Ricci zur Schau stellt, die gut zu seiner blauen Jean von Stefano Ricci, seinem blauen Zilli-Jackett und seinem blauen Zilli-Hemd passen, wippt unrhythmisch mit seinen Füßen. Jedes Mal, wenn ich eine Frage stelle oder er zur Antwort anhebt, kommt ein Anruf oder eine Nachricht auf sein Handy. Gelegentlich sagt Ibrahimow wahllos etwas dahin, das man nicht für etwas Tiefsinniges halten sollte: 'Ich lebe sehr einfach.' oder: 'Meine Lieblingsorte sind Frankreich und die Türkei."

Außerdem: Jeff Himmelmann porträtiert den bekennend bisexuellen R'n'B-Megastar Frank Ocean. Besprochen werden in der Book Review unter anderem David Shields' neue Literatur-Essays "How Literature Saved My Life" und Elizabeth L. Clines Plädoyer für den Slow Style "Overdressed" und gegen die Hochgeschwindigkeitsmode der billigen Materialien und ausgebeuteten ArbeiterInnen in China.

Magazinrundschau vom 29.01.2013 - New York Times

Sehr instruktiv findet Thanassis Cambanis Fred Kaplans Buch "The Insurgents" über den amerikanischen General David Petraeus und dessen berühmte Strategie der Aufstandsbekämpfung. Kaplans Buch kümmert sich nicht um Petraeus' peinliche, aber harmlose Affäre, ihm geht es darum zu zeigen, wie der Einäugige unter den Blinden im Pentagon zum Aushängeschild moderner Kriegsführung werden konnte: "Es nimmt einem den Atem zu sehen, wie engstirnig und doktrinär das Pentagon in den Jahrzehnten vor dem 11. September geworden war. Auch lange nach Ende des Kalten Krieges glaubten die Generale noch, dass das Militär fit gehalten werden müsste, um sowjetische Panzer an der Lücke von Fulda zu stoppen. Selbst als amerikanische 'Berater' in der ganzen Welt in kleineren Scharmützeln kämpften, leugneten die oberen Ränge, dass es sich um Kampfmissionen handelten und nannten sie niedrigschwellige Konflikte oder, noch lächerlicher und irreführender, Kriseninterventionen. Kaplan erklärt, wie die Offiziere, entschlossen ihre Karriere zu betreiben und 'ein zweites Vietnam' zu verhindern, fröhlich den Unsinn nachplapperten, um die Leiter aufzusteigen. Aufstände und Besatzungen hatten keine Priorität im Pentagon, jeder der sich auf sie vorbereitete, beging Karriere-Harakiri."

Max Boots Buch "Invisible Armies", das die Geschichte des Guerilla-Krieges durch die Jahrtausende erzählt, scheint Mark Mazower dagegen mit ziemlich heißer Nadel gestrickt: "Und die Verwendung von Begriffen wie Aufstandsbekämpfung und Guerilla scheint anachronistisch, wenn es um Hunnen, Pikten oder Römer geht."

Wer die Parfumbesprechungen von Luca Turin und Tania Sanchez mag, wird auch die Beschreibungen lieben, mit denen New Yorker Käsehändler ihren Käse anpreisen. Jeff Gordinier hat einige davon für die NYT aufgespießt. Zum Beispiel diese Beschreibung eines Mastorazio von Madaio, den der Bedford Cheese Shop anbietet: "Die Lindsay Lohan der Käsewelt, dieser Pecorino hat Sonnenbräune, eine lederne Außenhaut, die eine delikate gelbe Paste umgibt. Mit Spuren von Kräutern und dem Aroma von Heu. Man hört buchstäblich das Meckern von Lindsay oben in den italienischen Bergen. Passt gut zu Nikotin, Red Bull und einer Alkohol-Überwachungsfußfessel."

Magazinrundschau vom 22.01.2013 - New York Times

Die ausländischen Truppen bereiten ihren Abzug aus Afghanistan vor. Luke Mogelson hat Mohammad Daowood, einen Kommandanten der afghanischen Streitkräfte, begleitet und beschreibt im New York Times Magazine die Gratwanderung im Ringen um das Vertrauen der Bevölkerung: "Je mehr Zeit ich mit ihm verbrachte, umso deutlich wurde, dass Daowood seine eigene Form von Aufstandsbekämpfung praktizierte. Dazu gehörte, dass er sich bei den Einwohnern einschmeichelte, indem er nicht nur die Taliban, sondern auch die Amerikaner und die afghanische Regierung als einen gemeinsamen Feind identifizierte. In beinahe jedem Dorf, das wir besuchten, beobachtete ich, wie Daowood vor verärgerten Bauern gegen die politische Elite in Kabul wetterte."

"Hin und wieder entwickelt sich eine Stadt zum innovativen Zentrum einer bestimmten Musikform. Zu einem Ort, wo sich die Umstände verschwören und ganz besondere kreative Blüten treiben, wo sich wahnsinnige Genies gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben. Seattle, 1990. Die Bronx, 1979. Memphis, 1954", schreibt Dan Kois mit Blick auf die lebhafte Karaoke-Kultur in Portland, Oregon: "Kann es sein, dass sich eine der aufregendsten amerikanischen Musikszenen zur Zeit in Portland abspielt, und dass nicht ein einziger Beteiligter ein Instrument spielt?"

Schließlich untersucht Noam Cohen die Rolle des M.I.T. bei der Anklage gegen den Netzaktivisten Aaron Swartz.

Magazinrundschau vom 15.01.2013 - New York Times

Wie eine Hollywood-Satire im Stil von David Mamets "State and Main" liest sich Stephen Rodricks Reportage von den Dreharbeiten zu "The Canyons". Regisseur Paul Schrader und Autor Bret Easton Ellis, die beide ihre große Zeit vor etwa 30 Jahren hatten, haben ein Drehbuch ausgeheckt, das Schraders Ehefrau, die Schauspielerin Mary Beth Hurt, nach fünfzig Seiten als Pornografie qualifizierte. Das Microbudget für den Film wurde über Kickstarter eingesammelt. Die männliche Hauptrolle spielt der Pornodarsteller James Deen, die weibliche Lindsay Lohan, die sich vor einer Vierer-Sexszene einschloss: "Stunden vergingen, bis Lohan endlich herauskam. Ihren Bademantel wollte sie aber immer noch nicht ablegen. Schrader machte sich Sorgen, dass das Haus bald von Morgenlicht durchflutet wäre. Dann besann er sich, dass er eines noch nicht versucht hatte. Er zog sich aus. Nackt marschierte er zu Lohan. 'Lins, ich will dass du dich wohl fühlst. Komm, lass uns das jetzt machen.' Lohan kreischte. 'Paul!' [Produzent Braxton] Pope hörte den Schrei und kam die Treppe raufgerannt und da stand der nackte Schrader. Pope entfuhr ein 'whoa', dann zog er sich langsam zurück. Aber dann geschah etwas Lustiges: Lohan ließ ihren Bademantel fallen. Schrader brüllte Action und sie filmten die Szene in einem 14-minütigen Take. Ungefähr in der Mitte blickte Lohan direkt in die Kamera und strahlte Schrader mit einem schmutzigen verrückten Lächeln an. Er lächelte zurück."

Scott Shane berichtet im politischen Teil der NYT über die Verurteilung eines CIA-Agenten zu 30 Monaten Haft wegen Verstoßes gegen den Intelligence Identities Protection Act. John Kiriakou hatte den Namen eines verdeckten CIA-Agenten an einen freien Reporter gemailt hatte, der diesen nie veröffentlichte sondern Kontakt zu dem Mann suchte, um weitere Informationen für eine Reportage zu erfragen. "Das Gesetz wurde 1982 verabschiedet und zielte auf radikale Publikationen, die vorsätzlich versuchten, Undercover-Agenten zu enttarnen, ihre geheime Arbeit aufzudecken und ihr Leben zu gefährden. In mehr als 60 Jahren angespannter Interaktionen zwischen der Agency und Nachrichtenorganisationen ist John Kiriakou der erste CIA-Agent der wegen Weitergabe von klassifiziertem Material an einen Reporter verurteilt wurde."

Und: In der Book Review schreibt David Brooks über Jared Diamonds Buch "Vermächtnis". Dem Untertitel - "Was wir von traditionellen Gesellschaften lernen können" - kann er nur ein Schulterzucken abgewinnen: "Schwer zu sagen. Sie scheinen so weit entfernt zu sein."

Magazinrundschau vom 23.04.2013 - New York Times

Vier Pulitzerpreise hat die New York Times in diesem Jahr abgeräumt, darunter den Preis für investigative Reportage für diese Reportage über das korrumpierende Geschäftsgebaren von Wal-Mart in Mexiko. Der verheerenden Effekt von Wal-Mart auf amerikanische Innenstädte wurde schon viel diskutiert (etwa hier in Robert Greenwalds Dokumentarfilm "Wal-Mart: The High Cost of Low Price" von 2005). In ihrer jetzt ausgezeichneten Reportage "The Bribary Aisle" beleuchten David Barstow und Alejandra Xanic von Bertrab die kriminelle Energie, mit der es Wal-Mart zum größten privaten Arbeitgeber Mexikos gebracht hat: "Weder war Wal-Mart de Mexico das widerwillige Opfer einer korrupten Kultur, in der Bestechung eine Notwendigkeit des Geschäftemachens war, noch zahlte es Schmiergelder zu dem Zweck, Routinegenehmigungen zu beschleunigen. Vielmehr war Wal-Mart de Mexico ein ebenso aggressiver wie kreativer Bestecher, der sich für hohe Summen beschaffte, was das Gesetz eigentlich verbot. Der mit Schmiergeldern die demokratische Führung unterlief, bauliche Sicherheitsbestimmungen umging und Wettbewerber ausstach."

Magazinrundschau vom 13.11.2012 - New York Times

Suzy Hansen wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der Modekette Zara und besucht das Hauptquartier der Holding Inditex, die inzwischen der größte Kleidungsfabrikant der Welt ist - weit vor H & M. Der Konzern logiert im spanischen Städtchen La Coruna und ist eine der wenigen Kraftquellen der spanischen Wirtschaft. Geheimnis des Erfolgs ist eine Produktion, die sich so schlank wie möglich den Kundenwünschen anpasst und den Rhythmus der Saisons längst aufgegeben hat: Alle 5.900 Läden in 85 Ländern werden zweimal wöchentlich mit Kleidung beliefert. Das Unternehmen verzichtet auf jede Werbung, selbst die PR-Person, die Hansen durch das Werk begleitet, will anonym bleiben: "Der Hauptsitz von Zara ist ein riesiger Raum, groß wie ein Flugzeug-Hangar. Die regionalen Sales Manager sitzen an einer Reihe von Schreibtischen, auf beiden Seiten flankiert von Designern. Die Manager beantworten Anrufe aus China oder Chile und lernen so, was sich verkauft. Dann setzen sie sich mit den Designern zusammen und entscheiden, ob neue Trends entstehen. Auf diese Weise nimmt Inditex der ganzen Welt den Modepuls. 'Ein Manager mag sagen: 'Meine Kunden wollen rote Hosen', und wenn die selbe Nachfrage aus Istanbul, Tokyo und New York kommt, dann haben wir einen globalen Trend, und wir wissen, dass wir mehr rote Hosen produzieren müssen."

Im Book Magazine bespricht Jill Abramson die große Thomas-Jefferson-Biografie von Jon Meacham.