
Lorenzo Soria erzählt ein wenig rund um den
"Kaufmann von Venedig" (
hier die Handlung zum Nachlesen), der vor zwei Wochen auf dem
Filmfestival eben jener Stadt Premiere hatte. So
erfahren wir, dass Regisseur Michael Radford am liebsten
Marlon Brando in der Rolle des Shylock gesehen hätte. Der wollte aber nicht. "Er ließ uns wissen, dass die Sache ihn nicht interessiere. Er habe die
Welt des Theaters als junger Mann verlassen und als alter Mann denke er nun gar nicht daran, wieder zurückzukehren. Allerdings schlug er einen
Ersatz vor, er erinnerte sich an die Zeiten des 'Paten', als er Don Vito und ein anderer Schauspieler Michael Corleone spielte. 'Die einzige Person, die ich mir vorstellen könnte, und ich empfehle ihn mit Nachdruck, ist
Al Pacino."
Der Wirtschaftswissenschaftler und
New York Times-Kolumnist
Paul Krugman (
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kommentiert den
Parteitag der Republikaner, um schließlich schwere Geschütze aufzufahren. "Das alles zeigt auch, dass ein Großteil der Leute, die an dieser Versammlung teilgenommen haben,
Amerika hassen, auch wenn sie die Nationalflagge schwenken. Das sind Leute, die eine monolithische, kontrollierte Gesellschaft wollen. Es sind Leute, die
Angst haben, die die Freiheit, die Vielfältigkeit und die Komplexität unseres Landes verabscheuen."
Annalisa Piras nimmt eine Londoner Ausstellung zu
Jimi Hendrix zum Anlass, noch einmal dessen Bedeutung für die Musikgeschichte
herauszustreichen, den Londoner Club
"The Marquee" (
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Carlo Verdone zu interviewen. Monica Maggi
entdeckt eine Subkultur, die mittlerweile groß genug ist, um auch vom
Espresso wahrgenommen zu werden:
Frauen, die
schwere Motorräder fahren.