Die mutwillige Zerstörung
Twitters, der wichtigsten Plattform der internationalen Öffentlichkeit, durch ihren Besitzer Elon Musk schreitet voran,
berichtet eine Reportergruppe im
Guardian: "Die Konten von Tech-Journalisten bei
CNN, der
Washington Post,
Mashable und der
New York Times wurden am Donnerstagabend
kurz nacheinander gesperrt. Alle hatten kürzlich Artikel über Musks Sperrung eines Twitter-Accounts veröffentlicht, der öffentlich zugängliche Daten über die
Bewegungen seines Privatjets geteilt hatte. Jeder dieser Artikel hatte die Spannung zwischen Musks erklärtem Engagement für die 'freie Meinungsäußerung' und seiner Entscheidung, einen Account zu sperren, der ihm persönlich missfiel, hervorgehoben."
Musk hat die Journalisten
Matt Taibbi,
Bari Weiss und den Autor
Michael Shellenberger beauftragt, die sogenannten "
Twitter-
Files" auszuwerten,
berichtet indes Lucien Sherrer in der
NZZ. Denn "Musk ist überzeugt, dass Twitter den öffentlichen Diskurs in den letzten Jahren manipuliert und
zensuriert hat - zugunsten der Demokraten." Ergebnisse haben die drei bereits präsentiert: "Matt Taibbi sagte in einem Podcast, das Ausmaß der Kontrolle über jeden einzelnen Account habe ihn und seine Kollegen schockiert: Twitter
tausche Unmengen Daten aus mit staatlichen Behörden wie dem Federal Bureau of Investigation (
FBI). Diese würden die Daten
mit Bemerkungen versehen und zurückschicken. In internen Twitter-Berichten heiße es dann, das FBI habe dies und das markiert, und man diskutiere darüber, ob ein Konto gesperrt oder mit einem '
Shadow-
Ban' belegt werden solle."