Der 27. Januar war Holocaust-Gedenktag. Aber kann man ihn begehen, ohne den 7. Oktober zu erwähnen? Nein, meintJosef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, in der Jüdischen Allgemeinen: "Der 7. Oktober hat auch in der Frage der Erinnerung und des Gedenkens an die Schoa eine Entwicklung katalysiert. Was bedeutet es 79 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, wenn junge Linke angesichts der Solidarisierung der deutschen Politik mit Israel 'Free Palestine from German Guilt' skandieren? Wenn an der Universität der Künste in Berlin Lynchmorde an Juden verherrlicht werden?" Auch Saba-Nur Cheema und Meron Mendel fragen in ihrer FAZ-Multikulti-Kolumne, wie man künftig des Holocaust gedenken soll - allerdings ohne auf den 7. Oktober zu sprechen zu kommen.
Auf vielen Demonstrationen ist jetzt das Schild "AfD wählen ist so 1933" zu lesen, schreibt Moritz Eichhorn in der Berliner Zeitung. Dies sei historisch falsch: "Wer sich die historischen Parallelen genau anschaut, kommt zu einer anderen Zeitrechnung als diese Demonstranten. Wir haben nicht so sehr 1933. Wir haben viel eher 1923. Nach dem Putschversuch der NSDAP am 9. November 1923 wurde die Partei im gesamten Deutschen Reich verboten, zuvor war das schon in Preußen, Hamburg, Baden und anderen Ländern geschehen. Adolf Hitler kam ins Gefängnis, das Parteivermögen wurde gepfändet, die Parteizentrale geschlossen, die Zeitung der Nazis - Stichwort Social Media - verboten." Das tat dem Erfolg der NSDAP keinen Abbruch und ein Verbot der AfD wird diese auch nicht stoppen, so Eichhorn. "Der Schlüssel zur Abwehr der AfD ist die Union. Sie zieht nicht nur die Brandmauer. Sie ist die Brandmauer."
Auf geschichtedergegenwart.chskizziert die Historikerin Julia Hauser die Verflechtungsgeschichte des Vegetarismus zwischen Europa, den USA und Indien mit besonderem Blick auf die rechte Schlagseite der Bewegung. So postulierten etwa Vertreter nationalistischer Strömungen in Indien, dass nur eine vegetarische Ernährung "die Einwohner des Subkontinents für den Kampf gegen die Kolonialmacht stärken könne. Für diese Strömung des Hindu-Nationalismus wurde die Kuh, im Hinduismus ein heiliges Tier, zentral. Vielerorts entstanden Kuhschutzgesellschaften, die nicht nur das Leben von Kühen schützen wollten, sondern auch gegen ihre angeblichen Feinde vorgingen - auch unter Einsatz von Gewalt, der Menschen das Leben kostete. Die Aggressionen richteten sich sowohl gegen indische Muslime als auch gegen Briten, die als Rindfleischkonsumenten wahrgenommen wurden, die Gewalt jedoch vor allem gegen erstere. Mehr und mehr wurden Muslime als Fremde, als zur entstehenden Hindu-Nation nicht Zugehörige stigmatisiert, während die Angehörigen der Hindu-Nation auf die vermeintlichen 'Aryas' zurückgeführt wurden, die zeitgleich auch in Europa - als 'Arier' - Indologen und Rassentheoretiker beschäftigten. Zeitgenössische Drucke, die zur Agitation genutzt wurden, stellten Muslime als entfesselte Mischwesen zwischen Mensch und Tier dar, die das Leben der heiligen Kuh bedrohten."
Noch vor der Gründung Israels kolonisierten zionistische Juden das Land, indem sie es Arabern abkauften, erzählt Dan Diner in der FAZ. Aber schon früh habe "der Schatten der jüdischen Landnahme und der Vertreibung der Palästinenser auf Israel" gelegen. Natürlich kam es zu Gewalt und zu heute absurd anmutenden Konstellationen: "Während des israelischen Gründungskrieges 1948 vertrieben linksgerichtete israelische (Para-)Militärs Einwohner arabischer Dörfer und Ortschaften. An den Kühlern der sie zur Tat befördernden Fahrzeugen prangten die Konterfeis Stalins und Titos. Dieses Ereignisbild führt in die Endphase des Zweiten Weltkrieges zurück, als unter kommunistischem Vorzeichen in Ostmittel- und Südosteuropa Vertreibungen und ethnische Säuberungen exekutiert wurden, um in rotes Tuch gehüllte homogene Nationalstaaten zu etablieren. Mit solchen Analogien und Affinitäten armiert ließ sich Derartiges im Übergang vom britischen Mandat zum Staate Israel offenbar leichter begründen."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Auch bei den gegenwärtigen Protesten gegen Rechts liegt der Vergleich zur Weimarer Republik nahe, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied, notiert der Historiker Karl-Heinz Göttert, aktuelles Buch "Massen in Bewegung", in der Welt. Damals waren es Kampfbünde, die auf die Straße gingen, heute ist es die Zivilgesellschaft: "Schon die beiden Revolutionen in der ehemaligen DDR, am 17. Juni 1953 und am 9. November 1989, verdankten sich keinen Bünden, sondern spontanen Aktionen der Bürger. Der erste Protest wurde militärisch erstickt, der zweite war mit knapper Not erfolgreich. Auch die Geschichte der Bundesrepublik kennt Protestaktionen von großer Härte, von Polizeiversagen und unverantwortlicher Gewalt der Protestierenden. Man muss nur an die Zeiten des SDS erinnern, dessen Aktionen auf beiden Seiten eskalierten. Auch die Regierenden verloren gelegentlich die Contenance, wenn Helmut Schmidt etwa über die Demonstranten gegen den Nato-Doppelbeschluss herzog ... Proteste gegen Flugzeuglandebahnen oder AKW-Werke, gegen Braunkohleabbau oder die Preisgabe der Klimaziele, gegen den Krieg in der Ukraine oder gegen das Vorgehen Israels in Palästina verliefen alles andere als harmonisch."
Die heutige Ukraine war zumindest in Teilen auch in die Rzeczpospolita einbezogen, erinnert der polnische Publizist Adam Krzemiński auf der "Ereignisse-und-Gestalten"-Seite der FAZ - und gerade aus diesem Umstand lässt sich auch eine frühe Differenz der Ukraine zum imperialistischen Russland ablesen: "Die Rzeczpospolita war eine regionale Macht, verteidigungsfähig, aber mit ihrer föderativen Struktur eher in sich ruhend als imperial. Und - anders als Moskau - war sie in die kommunizierenden Röhren der geistigen Strömungen in Europa fest eingebunden. Durch Reformation und Gegenreformation erlebte in der Rzeczpospolita auch die Orthodoxie einen Modernisierungsschub."
In der FRerinnert Arno Widmann an den ersten Labour-Premier Großbritanniens James Ramsay MacDonald, der vor hundert Jahren die Regierungsgeschäfte übernahm. "James Ramsay MacDonald war sich ganz sicher, dass der Staat den unterdrückten Klassen eine Möglichkeit bot, ihre Lage zu verbessern. Sie mussten sich politisch organisieren und dabei vorgehen 'klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben'. MacDonald war fest entschlossen, Labour auch an den Wahlurnen stärker zu machen als die Liberalen es waren. Das ging nur, wenn man die parlamentarische Arbeit, wenn man die Parlamente ernst nahm. Das hieß auch: Parlamentsreform. Die Suffragetten kämpften für das Frauenwahlrecht. Vielen Sozialisten erschien das als ein Trick des Bürgertums, abzulenken von der sozialen Frage. MacDonald sah das anders. Natürlich musste ein wirklicher Sozialist, fand er, sich an die Seite der Frauen stellen."
Israels Kriegsführung zu kritisieren, ist natürlich legitim, sagt der ehemalige Times-Chefredakteur und Leiter der Wiener Holocaust Library Daniel Finkelstein im Gespräch mit Jens Uthoff von der taz: "Oft aber haben Menschen mit diesen Ansichten eine Obsession mit Israel und mit keinem anderen Staat der Welt. Noch bevor Israel überhaupt auf den barbarischen Terror reagiert hat, begannen die Menschen bereits zu demonstrieren. Das ist blanker Antisemitismus." Finkelsteins Familie wurde teils von den Nazis, teils von den Stalinisten verfolgt, und er findet dafür eine schöne Formel. "Man könnte sagen: Die Nazis haben alle Juden verhaftet, von denen einige Ladenbesitzer waren; die Sowjets haben alle Ladenbesitzer verhaftet, von denen einige Juden waren. Viele Leute fragen, wer schlimmer war, Hitler oder Stalin? Meine Mutter hat immer gesagt: Das ist kein Wettbewerb. Sie lehnte den Versuch ab, herauszufinden, wer abscheulicher war. Viele Verbrechen, die die Nazis begangen haben, wurden auch von den Sowjets begangen. Aber die von den Nazis errichtete Todesfabrik ist etwas Einzigartiges."
Bei allen Hoffnungen, die sich mit der Figur Lenins (hundert Jahre tot und immer noch im Mausoleum) verbunden hatten und die in der 68er-Zeit noch mal aufflammten - für FR-Autor Arno Widmann ist klar: "Der Sieg war zu teuer erkauft. Jede Opposition war ausgelöscht worden. Rechts wie links. Es gab nur noch eine Partei: die Bolschewiki. Das war nicht die Tat Stalins. Das war das Werk Lenins. 'Lenin', so betitelte Stephane Courtois 2017 sein Lenin-Buch, war 'der Erfinder des Totalitarismus'. Ich glaube, das trifft den Kern der Sache."
In der Welt schreibt Viktor Jerofejew zum hundertsten Todestag Lenins - formal immer noch ein Nationalheld in Russland, auch wenn Putin Stalin bevorzugt. Aber selbst für die normalen Russen hat sich "Lenins Geist verflüchtigt, er ist fade, ambivalent und diffus. Lenin besitzt nicht eine einzige anziehende Eigenschaft, die für die sich rasant entwickelnde kremlfreundliche Massenkultur verwertbar wäre." Und auch Jerofejew weint ihm keine Träne nach: "Weltweit der erste Regent eines ganzen Staates, der die Dummheit aus ihrem Käfig entließ, war wahrscheinlich Lenin. Das heißt nicht, dass er ein Dummkopf war. Er fand jenen Hebel, der ihn an die Macht brachte, und dieser Hebel war die in rote Utopie verpackte Dummheit einer idealen Gesellschaft - des Kommunismus. Einmal losgelassen, hörte die Dummheit auf, sich ihrer selbst zu schämen. Sie verwischte die Unterschiede zwischen Wissen und Ignoranz, zwischen Fachmann und Dilettant. Sie eroberte einen bedeutenden Teil der Welt mit der kommunistischen Ideologie. Aber wir in Russland dürfen wahrlich 'stolz' darauf sein, dass wir weltweit die Pioniere der kommunistischen Dummheit sind, wir sind die Ersten, wir sind die Helden der Dummheit. Danke für nichts, Wladimir Iljitsch!"
Vor 75. Jahren wurden Frauen und Männer im Grundgesetz gleichgestellt. Diesem Datum widmet die FR heute 4 Seiten, unter anderem ein Interview von Tatjana Coerschulte mit der Juristin Susanne Selbert, deren Großmutter Elisabeth Selbert maßgeblich für den Gleichstellungs-Artikel im Grundgesetz verantwortlich war: "Es gab auch noch eine alternative Formulierung der CDU, die lautete, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich seien und das Gesetz Verschiedenes nach seiner Eigenart behandeln könne. Diese Formulierung hätte Auslegungsmöglichkeiten zugelassen - man ahnt die Ungleichbehandlung aufgrund der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, die hier gedroht hätte. Das war für meine Großmutter eine Formulierung, die sie keinesfalls mittragen konnte. Sie wollte eine Formulierung, die völlig klar und apodiktisch ist. 'Männer und Frauen sind gleichberechtigt' lässt keinen Interpretationsspielraum offen. Das war von großer Bedeutung."
Heute vor 100 Jahren starb Lenin, erinnert Ulrich M. Schmid in der NZZ. Nach seinem Tod fand innerhalb der westeuropäischen Linken nie eine wirkliche Verurteilung Lenins Verbrechen statt, stattdessen seien alle Übel der Sowjetunion später auf Stalin verlagert worden. "Man wiegte sich in der Illusion, dass Trotzki als Nachfolger Lenins das revolutionäre Projekt auf die richtige Bahn gebracht hätte. Allerdings verkennen solche Stimmen, dass sowohl Lenin als auch Trotzki mit äußerster Brutalität gegen wahre oder vermeintliche Klassenfeinde vorgegangen sind." Auch im heutigen Russland scheut man sich vor einer Aufarbeitung, so Schmid. "Die Angst, dass ein Schlussstrich unter das Kapitel Lenin die postsowjetische Gesellschaft spalten könnte, dauert weiter an. Auch Wladimir Putin verfolgt diese Linie. Paradoxerweise ist ausgerechnet Putin, dessen rücksichtsloser Regierungsstil durchaus 'leninistisch' genannt werden kann, zu einem der schärfsten Lenin-Kritiker geworden. Er verdammt den Revolutionsführer aber nicht wegen seiner Brutalität oder wegen der kommunistischen Utopie, sondern wegen des Sowjetföderalismus. Lenin habe das 'historische Russland' zerstört, indem er der Ukraine eine eigene Staatlichkeit gegeben habe."
In der NZZzeichnet der Historiker Ernst Piper die Geschichte der Gründung Israels nach. So erinnert Piper etwa an das am 17. Mai 1939 von der britischen Regierung veröffentlichte "'Weißbuch für Palästina', das betonte, die Errichtung eines jüdischen Staates gegen den Willen der arabischen Bevölkerung sei nie geplant gewesen. In den nächsten fünf Jahren sollten noch jeweils 10.000 Juden nach Palästina einwandern dürfen. Landverkauf an Juden war ab sofort verboten. Mit dieser Politik schloss Großbritannien sehenden Auges den letzten Fluchtweg für Juden aus Europa. Auf Zypern gab es nach Kriegsende zwölf britische Lager. In ihnen waren 50.000 Juden interniert, die versucht hatten, auf Schiffen Palästina zu erreichen. Manche dieser Schiffe waren sogar nach Europa zurückgeschickt worden. Großbritannien und später auch die USA taten alles, um den Eindruck zu vermeiden, sie führten einen 'jüdischen Krieg'. Sie kämpften vielmehr für eigene Interessen, um den nationalen Konsens nicht zu gefährden. Zeitweise war sogar der Jischuv, die jüdische Bevölkerung des britischen Mandatsgebiets Palästina, akut bedroht."
In der SZ blickt der Historiker Volker Weiß zurück auf die Ursprünge des Konzepts von "Remigration" und "Volkstod", das der rechtsextreme Martin Sellner nun wieder bei dem geheimen AfD-Treffen in Potsdam ausbreitete: Das Konzept "gehört zur Grundausstattung völkischen Denkens. Die Angst, als Volk auszusterben, trieb schon Autoren um, als in allen Imperien des 19. Jahrhunderts ganz selbstverständlich diverse Sprachen, Nationen und Kulturen vorzufinden waren. Bemerkenswerterweise etablierte sich in nationalen Kreisen gleichzeitig noch eine gegenläufige Debatte um die Überbevölkerung des Deutschen Reiches, mit der die koloniale Expansion nach Übersee und in Osteuropa propagiert wurde. Die Konzepte der 'Umvolkung', die heute dem Gegner unterstellt werden, stammten ursprünglich aus Planungen deutsch-imperialer Volkstumspolitiker. Das nationale Lager konnte die sich eigentlich widersprechenden Ängste sowohl vor dem 'Volkstod' als auch vor mangelndem Lebensraum je nach Bedarf schüren. Im Nationalsozialismus wurde solches Denken bekanntlich zur staatspolitischen Leitlinie."
Israel, das gerade Opfer eines pogromartigen Verbrechens wurde, wird von Südafrika wegen seiner Kriegsführung in Gaza gegen die Urheber dieses Pogroms des Völkermords bezichtigt. Die Klage ist vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag anhängig. Thomas Jansen erzählt in der FAZ die Geschichte der Völkermord-Konvention, die zur Entstehung des Gerichts führte. Geistiger Urheber der Konvention war Raphael Lemkin, der natürlich vor dem Hintergrund des Holocaust agierte. Jansen erzäht, wie er deutsche Politiker von seiner Idee überzeugen wollte: "Die Bundesregierung könne nach einem Beitritt die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa und die noch immer ausstehende Rückführung deutscher Kriegsgefangener aus der Sowjetunion als Völkermorde deklarieren, erklärte er 1953 in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Die rechtskonservative Deutsche Partei wollte daraufhin in einer Kleinen Anfrage von der Bundesregierung wissen, wie es um den Beitritt stehe. In der Bundestagsdebatte über die Ratifizierung führten 1954 auch SPD, CDU und FDP die Vertreibung und den Schutz der deutschen Minderheiten in Osteuropa als Argument an - neben der moralischen Verantwortung Deutschlands."
Geschichtsklitterungen, die den Holocaust und seine viel beneidete Singularität in Anspruch nehmen, gibt es zuhauf, konstatiert Richard Herzinger in einem Aufsatz für die Zeitschrift Internationale Politik. Masha Gessen tut es. Putin tut es: "Im Zuge seiner faktischen Parteinahme für die massenmörderische Hamas und ihre iranischen Instrukteure hat Putin seine fiktionale Umschreibung der Geschichte nun auf die Spitze getrieben, indem er das abgeriegelte Gaza mit dem belagerten Leningrad im Zweiten Weltkrieg und damit Israels Verteidigungskrieg gegen die terroristische Hamas mit Hitlers Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion gleichsetzte. Bei anderer Gelegenheit prangerte er die 'Ausrottung der Zivilbevölkerung in Palästina, im Gazastreifen' durch Israel an - eine Praxis, die er selbst in der Ukraine betreibt und davor in Syrien betrieben hat."
Buch in der Debatte
Bestellen Sie bei eichendorff21!Eine Linke, die Israel von der Landkarte wischen will, ist nicht neu. Der Postkolonialismus steht in einer Linie mit dem sowjetischen Antizionismus und dem Antiimperialismus westlicher Linker. Welt-Autor Thomas Schmid liest den neu aufgelegten Band "Der neue Antisemitismus" mit fünfzig Jahre alten Texten von Jean Améry: "Mal bittend, mal in heiligem Zorn, hält er denen, die Israel ermahnen, entgegen, dass ihre Forderung einem Todesurteil für Israel gleichkäme. Was damals galt, gilt heute noch genauso: Die zahlenmäßig drückend überlegene arabische Welt will keinen fruchtbaren Modus Vivendi mit dem Judenstaat, sondern dessen Verschwinden, seine Vernichtung."