Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Film

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.06.2024 - Film

Die Plattform Showrunner wirbt für sich als "Netflix der KI" und verspricht: Hier kann man sich angeblich die eigenen Wunsch-Serien einfach per Texteingabe erstellen lassen und sehen (mit dem Manko allerdings, dass derzeit nur Zeichentrickoptiken zur Verfügung stehen). "Für die pathologischen Binge-Watcher klingt das wahrscheinlich nach einer sehr nahen Entsprechung des Paradieses", schreibt Michael Moorstedt in der SZ. Doch angesichts bisheriger Ergebnisse "sollte man seine Erwartungen nicht allzu hoch ansetzen." Mitunter "scheinen Serien nur aus Standbildern zu bestehen, die Animationen sind schief, die Stimmen ton- und die Ideen einfallslos. Trotz allem handelt es sich natürlich um ein prima Geschäftsmodell: In Zukunft sollen die Nutzer nicht nur eine Abo-Gebühr für die Inhalte-Plattformen bezahlen, sondern diese auch noch selbst befüllen."

Harald Staun relativiert in der FAS das Werbeversprechen weiter: "Statt mit einem einzigen Prompt ganze Folgen oder Staffeln zu erzeugen, eignen sich die KI-Tools eher dazu, kürzere Szenen oder Clips zu entwerfen, 30 Sekunden, maximal einige Minuten. Mit komplexen Erzählbögen über mehrere Staffeln wie bei 'Breaking Bad' sind sie eher überfordert. ... Auf den ersten Blick wirken die Ergebnisse beeindruckend und dank der Fähigkeit, bestehende Stilmerkmale perfekt nachzuahmen und neu zu kombinieren, gelegentlich fast originell. Sogar Pointen funktionieren manchmal, weil ja auch diese oft auf bewährten Regeln beruhen. Und doch meint man früher oder später immer die Formelhaftigkeit der Skripts zu erkennen." Hier die erste Episode der an "South Park" angelehnten "Terminator"-Variante "Exit Valley":



Außerdem: Leo Geisler setzt im Filmdienst seine Essayreihe über "Kuchenfilme" fort. Besprochen werden der Katalog zur Ausstellung "Der deutsche Film. 1895 bis Heute" (FD), Matt Johnsons "Blackberry" (FAZ), Mahalia Belos Katastrophenfilm "The End We Start From" (FAZ), Ishana Shyamalans Horrorfilm "They See You" (Standard, unsere Kritik) sowie Cameron und Colin Cairnes' Horrorfilm "Late Night with the Devil" (Jungle World).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 08.06.2024 - Film

Im NZZ-Gespräch mit Andreas Scheiner erinnert sich Jessica Chastain unter anderem an ihre beschwerlichen Anfänge als Schauspielerin. Für die WamS hat Gunnar Meinhardt ausführlich mit dem Schauspieler Joe Bausch gesprochen. Pascal Blum verzweifelt im Tagesanzeiger darüber, dass Haifisch-Horrorfilme immer beknackter werden. Eine Britin verklagt Netflix auf 170 Millionen Dollar wegen Verleumdung, weil sie sich in der Stalkerin in "Rentierbaby" wiedererkannt haben will, berichtet Susan Vahabzadeh in der SZ. Johann Thöming (FAZ) und Harald Eggebrecht (SZ) gratulieren Donald Duck zum 90. Geburtstag. Seinen ersten Auftritt hatte er in Disneys "Silly Symphony"-Cartoon "Wise Little Hen":



Besprochen werden die Netflix-Serie "Eric" mit Benedict Cumberbatch (NZZ) und Balojis "Omen" (Standard).
Stichwörter: Netflix, Chastain, Jessica

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.06.2024 - Film

In seiner Artechock-Wochenkolumne trauert Rüdiger Suchsland um Ruth Maria Kubitschek: Es ist "die alte Bundesrepublik, von der mit ihr wieder ein kleines Stück gestorben ist. Und es war der Ort München, mit dem sie untrennbar verbunden war, mit dem München des Regisseurs Helmut Dietl und dieser Münchner Lässigkeit." Sie "spielte starke Frauen, als sie noch nicht so genannt wurden. Frauen, die das Kommando haben, selbstbewusste Frauen, Frauen, die den Männern überlegen sind, auch an Ironie, an verstecktem Wissen. ... Göttlich, wie fassungslos die Kubitschek blicken konnte! Fassungslos ob der Dummheit und des Wahnsinns der Welt."

Außerdem: Georg Seeßlen verneigt sich im Freitag vor Donald Duck, der dieser Tage seinen 90. Geburtstag feiert. Im Standard gratuliert Karl Fluch dem Sänger und Schauspieler Voodoo Jürgens zur Auszeichnung mit dem Österreichischen Filmpreis.

Besprochen werden Ishana Shyamalans Horrorfilm "They See You" (Perlentaucher), Klaus Sterns Dokumentarfilm "Watching You" über die Überwachungsfirma Palantir (Artechock), der Dokumentarfilm "Don't Worry About India" des Nama Collectives (Artechock), Keiichi Haras Animationsfilm "Lonely Castle in The Mirror" (critic.de), Nikolaj Arcels Historienfilm "King's Land" mit Mads Mikkelsen (FAZ), Cameron und Colin Cairnes' Horrorfilm "Late Night with the Devil" (critic.de), die Disney-Serie "Becoming Karl Lagerfeld" mit Daniel Brühl in der Titelrolle (FAZ), die Wiederaufführung von Christopher Nolans Debütfilm "Following" (Artechock), Sander Burgers "Mein Totemtier und ich" (Artechock) und der vierte Teil der "Bad Boys"-Actionkomödienreihe mit Martin Lawrence und Will Smith (NZZ, Standard, Presse, Artechock).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 06.06.2024 - Film

Stadt ohne Hoffnung: "Critical Zone" von Ali Ahmadzadeh

Das Filmforum im Museum Ludwig in Köln zeigt am kommenden Sonntag im Rahmen des Filmfestivals "Visions of Iran" Ali Ahmadzadehs klandestin produzierten, letztes Jahr in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichneten Film "Critical Zone", der später im Jahr auch regulär in die Kinos kommt. Für den Perlentaucher bespricht Alice Fischer den Film über einen Drogendealer, der mit einem Taxi durch die Nacht von Teheran streift. "Immer scheinen durch das Dunkel der Nacht die bunten Lichter Teherans - allerdings transportieren sie keinen Hoffnungsschimmer, halten keine Erlösung bereit für die existenzielle Einsamkeit, an denen die Figuren des Films leiden. Diese Stadt und dieses Land, regiert von Fanatikern, haben den Menschen nichts mehr zu bieten. Sie fliehen, bewegen sich unter dem Radar und suchen nach der kleinen Freiheit im Rausch. Die Verzweiflung schlummert unterschwellig und bricht sich nur ganz selten Bahn, vielmehr hat sich Abgestumpftheit und Sprachlosigkeit breit gemacht."

Weitere Artikel: Daniel Gerhardt plaudert für Zeit Online mit Daniel Brühl über seine Rolle als Karl Lagerfeld in einer (im Freitag besprochenen) Disney-Serie. Patrick Heidmann spricht für die taz mit den Brüdern Bill und Turner Ross, deren Roadmovie "Gasonline Rainbow" gerade auf Mubi läuft. In seiner Textreihe zur Geschichte des Heist-Movie erinnert Leo Geisler im Filmdienst an John Flynns "Revolte in der Unterwelt" von 1973. Beim österreichischen Filmpreis konnten Veronika Franz' und Severin Fialas "Des Teufels Bad" acht Auszeichnungen einheimsen, berichtet Valerie Dirk im Standard.

Besprochen werden unter anderem Klaus Sterns Dokumentarfilm "Watching You" über den Überwachungskonzern Palantir (FAZ), Leslie Frankes und Herdolor Lorenz' Dokumentarfilm "Sold City" über den Irrsin auf dem Wohnungsmarkt (Freitag), die DVD-Ausgabe von Jérémie Périns Animationsfilm "Mars Express" (taz), Ishana Shyamalans Horrorfilm "They See You" (FR), Nikolaj Arcels Historienfilm "King's Land" (taz), Marcus Vetters und Michele Gentiles Dokumentarfilm "War and Justice" (FR), die neue "Star Wars"-Serie "The Acolyte" (Tsp, online nachgereicht von der Welt) und Michael Klofts NDR-Doku "24 h D-Day" über die Landung der US-Streitkräfte in der Normandie heute vor 80 Jahren (Welt).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 05.06.2024 - Film

Ihr krieg uns hier nicht raus, das ist unser Haus: "Yellowstone"

Im Tagesanzeiger versucht Marie Schmidt, den sagenhaften Erfolg der Neowestern-Serie "Yellowstone" mit Kevin Costner aufzuschlüsseln. Suchte der klassische Western noch Richtung Horizont nach der Weite der Welt, handelt diese Serie über eine Ranch "von der letzten Verteidigung einer kleiner werdenden Welt im Angesicht ihrer ständig drohenden Zerstörung." Der "Zirkelschluss der Gewalt imprägniert jede Sekunde jeder Folge, jedes Detail der Kulisse, jede Totale der unbändigen Natur Montanas, jedes Komma des Drehbuchs. Das Pathos der Dialoge lässt jede ihrer geraunten Sentenzen wie ein Fallbeil sausen." So bricht die Serie die politische Wirklichkeit der gegenwärtigen USA "herunter auf Minimalelemente des amerikanischen Mythos - ein Pferd, eine Waffe, ein Mann, eine Frau, meine Herde, deine Gier, in meine Fresse, in deine Fresse - und permutiert sie, bis die nackte Existenzangst dahinter nicht mehr zu verdrängen ist."

Außerdem: Christoph Heim ärgert sich im Tagesanzeiger über das diesjährige Plakat des Filmfestivals von Locarno. Martin Walder gratuliert in der NZZ dem Schweizer Regisseur Richard Dindo zum 80. Geburtstag. Aljoscha Begrich schreibt im Freitag zum Tod von Thomas Heise.

Besprochen werden Leandro Kochs und Paloma Schachmanns halbdokumentarischer Film "Das Klezmer-Projekt - In mir tanze ich" ("charmant", findet Katharina Granzin in der taz), Nikolaj Arcels Historiendrama "King's Land" mit Mads Mikkelsen (Tsp), Katrin Rothes Legetrickfilm "Johnny & Me - Eine Zeitreise mit John Heartfield" (Standard), Güner Balcis ZDF-Porträtfilm "Die Nummer auf meinem Arm" über den ostfriesischen Shoah-Überlebenden Albrecht Weinberg (FAZ) und der vierte Teil der "Bad Boys"-Actionkomödienreihe mit Will Smith (Welt).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 04.06.2024 - Film

Für den Standard spricht Guy Nattiv mit Valerie Dirk über seinen Biopic über Golda Meir (unsere Kritik). Urs Bühler spricht mit Isabelle Huppert über deren Schauspielkunst. Für Cargo schreibt Matthias Dell einen weiteren, großen Nachruf auf Thomas Heise, in dem es unter anderem ums Schwarzfahren geht.

Besprochen werden Daniel Kötters Essayfilm "Landshaft" über die Region Bergkarabach (SZ, FD), Ron Howards Dokumentarfilm "Jim Henson: Ein Mann voller Ideen" über den "Muppets"-Schöpfer (taz), Matthias Glasners "Sterben", der nun auch in der Schweiz startet (NZZ), und die Apple-Serie "The Big Cigar" über den Black-Panther-Anführer Huey Newton (Jungle World).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 03.06.2024 - Film

Ruth Maria Kubitschek (2011). Foto: Udo Grimberg, unter CC-Lizenz
Auch die Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek ist gestorben. In der SZ erinnert sich Philipp Bovermann wärmstens an ihre bekanntesten Fernsehrollen. Vor allem eine Szene aus "Kir Royal" ist ihm im Gedächtnis geblieben, in der Verlegerin Friederike von Unruh (Kubitschek) vor ihrem Klatschreporter auf einen Tisch steigt: "Sie möchte einen Krampfaderndoktor aus dem Schussfeld ihres Reporters und dessen Schmuddelgeschichten bringen. Das seien doch tadellose Beine, sagt sie, und stellt eins davon schräg. Aber möglich sei das nur dank der Hilfe des Herrn Doktors. Sie fährt mit einem Finger ihr Bein von der Wade an aufwärts und erklärt, sachlich und staubtrocken, wie er das gemacht habe. 'Ader verödet, kleinen Schnitt hier, kleinen Schnitt da, kleinen Schnitt im Schritt - na ja, das können Sie jetzt nicht so gut sehen.' Dann schlägt Friederike von Unruh den Stoff ihres Rocks wieder zurück und blickt auf den Reporter herab, dem sie das vom Tisch geräumte Blumenbouquet in die Hand gedrückt hat. Noch Fragen?" Weitere Nachrufe schreiben Manuel Brug (Welt) und Andreas Kilb (FAZ).

Außerdem: In der SZ erinnert sich der Regisseur Jan Bonny an seine Gymnasialzeit in Düsseldorf. Silvia Hallensbleben schreibt in der taz zum Tod von Thomas Heise (weitere Nachrufe hier und dort).

Besprochen werden Todd Haynes' "May December" (Jungle World, unsere Kritik), Michael Fetter Nathanskys Beziehungsdrama "Alle die Du bist" (taz) und die Netflix-Serie "Eric" mit Bendict Cumberbatch (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 01.06.2024 - Film

Weitere Nachrufe auf Thomas Heise (mehr zu dessen Tod bereits hier) schreiben der Dokumentarfilmemacher Gerd Kroske (Spiegel), Matthias Dell (Zeit Online), Dietrich Leder (Filmdienst) und Bert Rebhandl (FAZ). Daland Segler empfiehlt in der FR die 24. Ausgabe des auf den japanischen Film spezialisierten Filmfestivals Nippon Connection.

Besprochen werden Guy Nattivs "Golda" (FAZ, unsere Kritik), David Bellos' Biografie über Jacques Tati (FD) und die Disney-Serie "Becoming Karl Lagerfeld" mit Daniel Brühl in der Titelrolle (WamS).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 31.05.2024 - Film

Der Essay- und Dokumentarfilmemacher Thomas Heise ist überraschend im Alter von 68 Jahren gestorben. In der DDR war er ein Unangepasster, der sich wegen eines Studentenfilms, der ein bisschen zu genau auf die soziale Wirklichkeit blickte, auch schon mal mit der Filmhochschule anlegte, schreibt Peter Laudenbach in der SZ. "Sein Stil schon damals: Cinéma-Vérité, beobachten statt werten, spröde und direkt. Der Titel des Studentenfilms nimmt die absehbare Ablehnung der Filmhochschul-Aufseher sarkastisch vorweg: 'Wozu denn über diese Leute einen Film?'" Heise wurde zum "wichtigsten Dokumentarfilmer der DDR-Endzeit und der Härten der Nachwendejahre. Seine dokumentarische Genauigkeit verzichtet sehr konsequent auf effektvolle Spannungsdramaturgie, auf Kommentar und atmosphärische Weichzeichner. Heises sachlicher, voyeurismus-freier Blick steht quer zu Medienformaten, die auf irritationsfreie Eingängigkeit zielen. Die Redakteure der öffentlich-rechtlichen Anstalten waren von Heises Arbeiten genauso überfordert wie die Funktionäre der DDR-Filmhochschule."

Susanne Lenz erinnert sich in der Berliner Zeitung an ihr letztes Gespräch mit Heise, in dem er auch daran erinnerte, wie er in den frühern Achtzigern seiner Exmatrikulation von der Filmhochschule "Konrad Wolf" zuvor kam: "Seine Rechnung ging auf. Er konnte zu DDR-Zeiten tatsächlich noch Filme machen, für die Staatliche Filmdokumentation, die das Leben in der DDR für spätere Generationen dokumentierte. ... Zu DDR-Zeiten zu sehen waren diese Filme nie, Heise hatte dann Hoffnung, im vereinigten Deutschland damit herauskommen zu können. 'Zehn Jahre bin ich damit in der Bundesrepublik rumgerannt', sagt er. Dass es so lang gedauert hat, hat ihn enttäuscht. Er erkannte darin auch ein Desinteresse des Westens am Osten. Thomas Heise passte ohnehin in keines der Systeme, weder in die DDR noch in die BRD. Er legte wohl auch keinen Wert darauf."

Seine Dokumentarfilme "glichen auf eine merkwürdige Weise Meditationen, aber solchen, die zu Hochkonzentrationsräumen werden", schreibt Kerstin Decker im Tagesspiegel: "Heise zeigte grundsätzlich Fließbestände." Sein "Blick wird fehlen. Unfähig zu Draufsichten, zu Kurzsichten, öffnete er Zwischen- und Nebenräume. Aber vor allem blieb er 'sub', immer von unten, konnte die Dinge, die Landschaften erzählen lassen über Menschen." In seinem Blog erinnert sich der Filmemacher Christoph Hochhäusler an Heise. Der Dlf führte 2020 ein großes Gespräch mit Heise über Leben und Werk. Auf Vimeo hat er zahlreiche seiner Arbeiten und Skizzen archiviert. Außerdem hält die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildungs viele seiner Filme bereit, darunter auch seinen letzten großen Film "Heimat ist ein Raum aus Zeit" (unsere Berlinale-Kritik).

Außerdem: Hanns-Georg Rodek spricht ind er Welt mit dem polnischen Regisseur Patryk Vega, der aktuell sein mit KI-Einsatz entstandenes Biopic über Putin auf dem Weltmarkt zu verkaufen versucht. Der ziemlich wirre Trailer sendet Postkarten aus dem Uncanny Valley:



Besprochen werden Guy Nattivs Biopic "Golda" über Golda Meir (Artechock, unsere Kritik), Todd Haynes' "May December" (Standard, Artechock, unsere Kritik), die Amazon-Comedyserie "Viktor bringt's" mit Moritz Bleibtreu (FAZ), die Netflix-Serie "Eric" mit Benedict Cumberbatch (Welt) und Katrin Schlössers Dokumentarfilm "Besuch im Bubenland" übers Südburgenland (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 30.05.2024 - Film

Chris Schinke spricht für die taz mit Guy Nattiv über sein Biopic über die frühere israelische Premierministerin Golda Meir (unsere Kritik, weitere Besprechungen in Tagesspiegel und Welt). Nadine Lange gibt im Tagesspiegel einen Ausblick auf das Xposed Queer Film Festival in Berlin. Demi Moore hat gerade ein kleines Comeback, berichtet Heide Rampetzreiter in der Presse.

Besprochen werden Todd Haynes' "May December" (Perlentaucher, FAS, FAZ, Freitag, mehr dazu bereits hier), die Netflix-Serie "Eric" mit Benedict Cumberbatch (taz), Mahalia Belos "The End We Start From" (taz), Dror Morehs Dokumentarfilm "Kulissen der Macht" (taz, Freitag), Colin und Cameron Cairnes' Horrorfilm "Late Night With the Devil" (Freitag) und Catherine Breillats "Im letzten Sommer", der nun auch in der Schweiz anläuft (NZZ, unsere Kritik vom Januar).