Die PlattformShowrunner wirbt für sich als "Netflix der KI" und verspricht: Hier kann man sich angeblich die eigenenWunsch-Serien einfach perTexteingabe erstellen lassen und sehen (mit dem Manko allerdings, dass derzeit nur Zeichentrickoptiken zur Verfügung stehen). "Für die pathologischen Binge-Watcher klingt das wahrscheinlich nach einer sehr nahen Entsprechung des Paradieses", schreibt Michael Moorstedt in der SZ. Doch angesichts bisheriger Ergebnisse "sollte man seine Erwartungen nicht allzu hoch ansetzen." Mitunter "scheinen Serien nur aus Standbildern zu bestehen, die Animationen sind schief, die Stimmen ton- und die Ideen einfallslos. Trotz allem handelt es sich natürlich um ein prima Geschäftsmodell: In Zukunft sollen die Nutzer nicht nur eine Abo-Gebühr für die Inhalte-Plattformen bezahlen, sondern diese auch noch selbst befüllen."
Harald Staun relativiert in der FAS das Werbeversprechen weiter: "Statt mit einem einzigen Prompt ganze Folgen oder Staffeln zu erzeugen, eignen sich die KI-Tools eher dazu, kürzere Szenen oder Clips zu entwerfen, 30 Sekunden, maximal einige Minuten. Mit komplexenErzählbögen über mehrere Staffeln wie bei 'Breaking Bad' sind sie eher überfordert. ... Auf den ersten Blick wirken die Ergebnisse beeindruckend und dank der Fähigkeit, bestehende Stilmerkmale perfekt nachzuahmen und neu zu kombinieren, gelegentlich fast originell. Sogar Pointen funktionieren manchmal, weil ja auch diese oft auf bewährten Regeln beruhen. Und doch meint man früher oder später immer die Formelhaftigkeit der Skripts zu erkennen." Hier die erste Episode der an "South Park" angelehnten "Terminator"-Variante "Exit Valley":
Außerdem: Leo Geisler setzt im Filmdienst seine Essayreihe über "Kuchenfilme" fort. Besprochen werden der Katalog zur Ausstellung "Der deutsche Film. 1895 bis Heute" (FD), MattJohnsons "Blackberry" (FAZ), Mahalia Belos Katastrophenfilm "The End We Start From" (FAZ), IshanaShyamalans Horrorfilm "They See You" (Standard, unsere Kritik) sowie Cameron und ColinCairnes' Horrorfilm "Late Night with the Devil" (Jungle World).
Im NZZ-Gespräch mit Andreas Scheiner erinnert sich JessicaChastain unter anderem an ihre beschwerlichen Anfänge als Schauspielerin. Für die WamS hat Gunnar Meinhardt ausführlich mit dem Schauspieler JoeBausch gesprochen. Pascal Blum verzweifelt im Tagesanzeiger darüber, dass Haifisch-Horrorfilme immer beknackter werden. Eine Britin verklagt Netflix auf 170 Millionen Dollar wegen Verleumdung, weil sie sich in der Stalkerin in "Rentierbaby" wiedererkannt haben will, berichtet Susan Vahabzadeh in der SZ. Johann Thöming (FAZ) und Harald Eggebrecht (SZ) gratulieren DonaldDuck zum 90. Geburtstag. Seinen ersten Auftritt hatte er in Disneys "Silly Symphony"-Cartoon "Wise Little Hen":
Besprochen werden die Netflix-Serie "Eric" mit BenedictCumberbatch (NZZ) und Balojis "Omen" (Standard).
In seiner Artechock-Wochenkolumne trauert Rüdiger Suchsland um Ruth Maria Kubitschek: Es ist "die alte Bundesrepublik, von der mit ihr wieder ein kleines Stück gestorben ist. Und es war der Ort München, mit dem sie untrennbar verbunden war, mit dem München des Regisseurs Helmut Dietl und dieser Münchner Lässigkeit." Sie "spielte starke Frauen, als sie noch nicht so genannt wurden. Frauen, die das Kommando haben, selbstbewusste Frauen, Frauen, diedenMännernüberlegensind, auch an Ironie, an verstecktem Wissen. ... Göttlich, wie fassungslos die Kubitschek blicken konnte! Fassungslos ob der Dummheit und des Wahnsinns der Welt."
Außerdem: Georg Seeßlen verneigt sich im Freitag vor DonaldDuck, der dieser Tage seinen 90. Geburtstag feiert. Im Standardgratuliert Karl Fluch dem Sänger und Schauspieler VoodooJürgens zur Auszeichnung mit dem Österreichischen Filmpreis.
Besprochen werden IshanaShyamalans Horrorfilm "They See You" (Perlentaucher), Klaus Sterns Dokumentarfilm "Watching You" über die Überwachungsfirma Palantir (Artechock), der Dokumentarfilm "Don't Worry About India" des NamaCollectives (Artechock), KeiichiHaras Animationsfilm "Lonely Castle in The Mirror" (critic.de), Nikolaj Arcels Historienfilm "King's Land" mit MadsMikkelsen (FAZ), Cameron und ColinCairnes' Horrorfilm "Late Night with the Devil" (critic.de), die Disney-Serie "Becoming KarlLagerfeld" mit DanielBrühl in der Titelrolle (FAZ), die Wiederaufführung von ChristopherNolans Debütfilm "Following" (Artechock), SanderBurgers "Mein Totemtier und ich" (Artechock) und der vierte Teil der "Bad Boys"-Actionkomödienreihe mit MartinLawrence und Will Smith (NZZ, Standard, Presse, Artechock).
Stadt ohne Hoffnung: "Critical Zone" von Ali Ahmadzadeh Das Filmforum im Museum Ludwig in Köln zeigt am kommenden Sonntag im Rahmen des Filmfestivals "Visions of Iran" AliAhmadzadehs klandestin produzierten, letztes Jahr in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichneten Film "Critical Zone", der später im Jahr auch regulär in die Kinos kommt. Für den Perlentaucherbespricht Alice Fischer den Film über einen Drogendealer, der mit einem Taxi durch die Nacht von Teheran streift. "Immer scheinen durch das Dunkel der Nacht die bunten Lichter Teherans - allerdings transportieren sie keinen Hoffnungsschimmer, halten keine Erlösung bereit für die existenzielleEinsamkeit, an denen die Figuren des Films leiden. Diese Stadt und dieses Land, regiert von Fanatikern, haben den Menschen nichts mehr zu bieten. Sie fliehen, bewegen sich unter dem Radar und suchen nach der kleinen Freiheit im Rausch. Die Verzweiflung schlummert unterschwellig und bricht sich nur ganz selten Bahn, vielmehr hat sich Abgestumpftheit und Sprachlosigkeit breit gemacht."
Weitere Artikel: Daniel Gerhardt plaudert für ZeitOnline mit DanielBrühl über seine Rolle als KarlLagerfeld in einer (im Freitagbesprochenen) Disney-Serie. Patrick Heidmann spricht für die taz mit den Brüdern Bill und Turner Ross, deren Roadmovie "Gasonline Rainbow" gerade auf Mubi läuft. In seiner Textreihe zur Geschichte des Heist-Movie erinnert Leo Geisler im Filmdienst an JohnFlynns "Revolte in der Unterwelt" von 1973. Beim österreichischen Filmpreis konnten VeronikaFranz' und SeverinFialas "Des Teufels Bad" acht Auszeichnungen einheimsen, berichtet Valerie Dirk im Standard.
Besprochen werden unter anderem KlausSterns Dokumentarfilm "Watching You" über den ÜberwachungskonzernPalantir (FAZ), LeslieFrankes und HerdolorLorenz' Dokumentarfilm "Sold City" über den Irrsin auf dem Wohnungsmarkt (Freitag), die DVD-Ausgabe von JérémiePérins Animationsfilm "Mars Express" (taz), IshanaShyamalans Horrorfilm "They See You" (FR), Nikolaj Arcels Historienfilm "King's Land" (taz), MarcusVetters und MicheleGentiles Dokumentarfilm "War and Justice" (FR), die neue "Star Wars"-Serie "The Acolyte" (Tsp, online nachgereicht von der Welt) und MichaelKloftsNDR-Doku "24 h D-Day" über die Landung der US-Streitkräfte in der Normandie heute vor 80 Jahren (Welt).
Ihr krieg uns hier nicht raus, das ist unser Haus: "Yellowstone" Im Tagesanzeigerversucht Marie Schmidt, den sagenhaften Erfolg der Neowestern-Serie "Yellowstone" mit KevinCostner aufzuschlüsseln. Suchte der klassische Western noch Richtung Horizont nach der Weite der Welt, handelt diese Serie über eine Ranch "von der letzten Verteidigung einer kleiner werdenden Welt im Angesicht ihrer ständig drohendenZerstörung." Der "Zirkelschluss der Gewalt imprägniert jede Sekunde jeder Folge, jedes Detail der Kulisse, jede Totale der unbändigen Natur Montanas, jedes Komma des Drehbuchs. Das Pathos der Dialoge lässt jede ihrer geraunten Sentenzen wie ein Fallbeil sausen." So bricht die Serie die politische Wirklichkeit der gegenwärtigen USA "herunter auf Minimalelemente des amerikanischen Mythos - ein Pferd, eine Waffe, ein Mann, eine Frau, meine Herde, deine Gier, in meine Fresse, indeineFresse - und permutiert sie, bis die nackte Existenzangst dahinter nicht mehr zu verdrängen ist."
Außerdem: Christoph Heim ärgert sich im Tagesanzeiger über das diesjährige Plakat des Filmfestivals von Locarno. Martin Walder gratuliert in der NZZ dem Schweizer Regisseur RichardDindo zum 80. Geburtstag. Aljoscha Begrich schreibt im Freitag zum Tod von ThomasHeise.
Besprochen werden Leandro Kochs und PalomaSchachmanns halbdokumentarischer Film "Das Klezmer-Projekt - In mir tanze ich" ("charmant", findet Katharina Granzin in der taz), NikolajArcels Historiendrama "King's Land" mit Mads Mikkelsen (Tsp), KatrinRothes Legetrickfilm "Johnny & Me - Eine Zeitreise mit John Heartfield" (Standard), Güner BalcisZDF-Porträtfilm "Die Nummer auf meinem Arm" über den ostfriesischen Shoah-Überlebenden AlbrechtWeinberg (FAZ) und der vierte Teil der "Bad Boys"-Actionkomödienreihe mit WillSmith (Welt).
Für den StandardsprichtGuyNattiv mit Valerie Dirk über seinen Biopic über GoldaMeir (unsere Kritik). Urs Bühler spricht mit IsabelleHuppert über deren Schauspielkunst. Für Cargoschreibt Matthias Dell einen weiteren, großen Nachruf auf ThomasHeise, in dem es unter anderem ums Schwarzfahren geht.
Besprochen werden DanielKötters Essayfilm "Landshaft" über die Region Bergkarabach (SZ, FD), RonHowards Dokumentarfilm "JimHenson: Ein Mann voller Ideen" über den "Muppets"-Schöpfer (taz), MatthiasGlasners "Sterben", der nun auch in der Schweiz startet (NZZ), und die Apple-Serie "The Big Cigar" über den Black-Panther-Anführer HueyNewton (Jungle World).
Ruth Maria Kubitschek (2011). Foto: Udo Grimberg, unter CC-LizenzAuch die Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek ist gestorben. In der SZ erinnert sich Philipp Bovermann wärmstens an ihre bekanntesten Fernsehrollen. Vor allem eine Szene aus "Kir Royal" ist ihm im Gedächtnis geblieben, in der Verlegerin Friederike von Unruh (Kubitschek) vor ihrem Klatschreporter auf einen Tisch steigt: "Sie möchte einen Krampfaderndoktor aus dem Schussfeld ihres Reporters und dessen Schmuddelgeschichten bringen. Das seien doch tadellose Beine, sagt sie, und stellt eins davon schräg. Aber möglich sei das nur dank der Hilfe des Herrn Doktors. Sie fährt mit einem Finger ihr Bein von der Wade an aufwärts und erklärt, sachlich und staubtrocken, wie er das gemacht habe. 'Ader verödet, kleinen Schnitt hier, kleinen Schnitt da, kleinen Schnitt im Schritt - na ja, das können Sie jetzt nicht so gut sehen.' Dann schlägt Friederike von Unruh den Stoff ihres Rocks wieder zurück und blickt auf den Reporter herab, dem sie das vom Tisch geräumte Blumenbouquet in die Hand gedrückt hat. Noch Fragen?" Weitere Nachrufe schreiben Manuel Brug (Welt) und Andreas Kilb (FAZ).
Außerdem: In der SZ erinnert sich der Regisseur JanBonny an seine Gymnasialzeit in Düsseldorf. Silvia Hallensbleben schreibt in der taz zum Tod von ThomasHeise (weitere Nachrufe hier und dort).
Besprochen werden Todd Haynes' "May December" (Jungle World, unsere Kritik), MichaelFetterNathanskys Beziehungsdrama "Alle die Du bist" (taz) und die Netflix-Serie "Eric" mit Bendict Cumberbatch (FAZ).
Weitere Nachrufe auf ThomasHeise (mehr zu dessen Tod bereits hier) schreiben der Dokumentarfilmemacher Gerd Kroske (Spiegel), Matthias Dell (Zeit Online), Dietrich Leder (Filmdienst) und Bert Rebhandl (FAZ). Daland Segler empfiehlt in der FR die 24. Ausgabe des auf den japanischenFilm spezialisierten FilmfestivalsNipponConnection.
Besprochen werden GuyNattivs "Golda" (FAZ, unsere Kritik), DavidBellos' Biografie über Jacques Tati (FD) und die Disney-Serie "Becoming KarlLagerfeld" mit DanielBrühl in der Titelrolle (WamS).
Der Essay- und Dokumentarfilmemacher ThomasHeise ist überraschend im Alter von 68 Jahren gestorben. In der DDR war er ein Unangepasster, der sich wegen eines Studentenfilms, der ein bisschen zu genau auf die soziale Wirklichkeit blickte, auch schon mal mit der Filmhochschule anlegte, schreibt Peter Laudenbach in der SZ. "Sein Stil schon damals: Cinéma-Vérité, beobachten statt werten, spröde und direkt. Der Titel des Studentenfilms nimmt die absehbare Ablehnung der Filmhochschul-Aufseher sarkastisch vorweg: 'Wozu denn über diese Leute einen Film?'" Heise wurde zum "wichtigsten Dokumentarfilmer der DDR-Endzeit und der Härten der Nachwendejahre. Seine dokumentarische Genauigkeit verzichtet sehr konsequent auf effektvolle Spannungsdramaturgie, auf Kommentar und atmosphärische Weichzeichner. Heises sachlicher, voyeurismus-freier Blick steht quer zu Medienformaten, die auf irritationsfreie Eingängigkeit zielen. Die Redakteure der öffentlich-rechtlichen Anstalten waren von Heises Arbeiten genauso überfordert wie die Funktionäre der DDR-Filmhochschule."
Susanne Lenz erinnert sich in der Berliner Zeitung an ihr letztes Gespräch mit Heise, in dem er auch daran erinnerte, wie er in den frühern Achtzigern seiner Exmatrikulation von der Filmhochschule "Konrad Wolf" zuvor kam: "Seine Rechnung ging auf. Er konnte zu DDR-Zeiten tatsächlich noch Filme machen, für die Staatliche Filmdokumentation, die das Leben in der DDR für spätere Generationen dokumentierte. ... Zu DDR-Zeiten zu sehen waren diese Filme nie, Heise hatte dann Hoffnung, im vereinigten Deutschland damit herauskommen zu können. 'Zehn Jahre bin ich damit in der Bundesrepublik rumgerannt', sagt er. Dass es so lang gedauert hat, hat ihn enttäuscht. Er erkannte darin auch ein Desinteresse des Westens am Osten. Thomas Heise passte ohnehin in keines der Systeme, weder in die DDR noch in die BRD. Er legte wohl auch keinen Wert darauf."
Seine Dokumentarfilme "glichen auf eine merkwürdige Weise Meditationen, aber solchen, die zu Hochkonzentrationsräumen werden", schreibt Kerstin Decker im Tagesspiegel: "Heise zeigte grundsätzlich Fließbestände." Sein "Blick wird fehlen. Unfähig zu Draufsichten, zu Kurzsichten, öffnete er Zwischen- und Nebenräume. Aber vor allem blieb er 'sub', immer von unten, konnte die Dinge, die Landschaften erzählen lassen über Menschen." In seinem Blog erinnert sich der Filmemacher ChristophHochhäusler an Heise. Der Dlfführte 2020 ein großes Gespräch mit Heise über Leben und Werk. Auf Vimeo hat er zahlreiche seiner Arbeiten und Skizzen archiviert. Außerdem hält die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildungs viele seiner Filme bereit, darunter auch seinen letzten großen Film "Heimat ist ein Raum aus Zeit" (unsere Berlinale-Kritik).
Außerdem: Hanns-Georg Rodek spricht ind er Welt mit dem polnischen Regisseur PatrykVega, der aktuell sein mit KI-Einsatz entstandenes Biopic über Putin auf dem Weltmarkt zu verkaufen versucht. Der ziemlich wirre Trailer sendet Postkarten aus dem Uncanny Valley:
Besprochen werden GuyNattivs Biopic "Golda" über GoldaMeir (Artechock, unsere Kritik), ToddHaynes' "May December" (Standard, Artechock, unsere Kritik), die Amazon-Comedyserie "Viktor bringt's" mit MoritzBleibtreu (FAZ), die Netflix-Serie "Eric" mit BenedictCumberbatch (Welt) und KatrinSchlössers Dokumentarfilm "Besuch im Bubenland" übers Südburgenland (Standard).
Chris Schinke spricht für die taz mit GuyNattiv über sein Biopic über die frühere israelische Premierministerin GoldaMeir (unsere Kritik, weitere Besprechungen in Tagesspiegel und Welt). Nadine Lange gibt im Tagesspiegel einen Ausblick auf das XposedQueerFilmFestivalin Berlin. DemiMoore hat gerade ein kleines Comeback, berichtet Heide Rampetzreiter in der Presse.
Besprochen werden ToddHaynes' "May December" (Perlentaucher, FAS, FAZ, Freitag, mehr dazu bereits hier), die Netflix-Serie "Eric" mit BenedictCumberbatch (taz), MahaliaBelos "The End We Start From" (taz), DrorMorehs Dokumentarfilm "Kulissen der Macht" (taz, Freitag), Colin und CameronCairnes' Horrorfilm "Late Night With the Devil" (Freitag) und CatherineBreillats "Im letzten Sommer", der nun auch in der Schweiz anläuft (NZZ, unsere Kritik vom Januar).
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