Stichwort

Iran

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Efeu 27.08.2021 […] ideologischen Theorem sondern kommt aus der Tiefe seines Menschseins." Die Corona-Pandemie hat auch den Theaterbetrieb im Iran fast komplett stillgelegt, schreibt die iranische Regisseurin und Schauspielerin Narges Hashempour in der Nachtkritik in einem Theaterbrief aus dem Iran. In den digitalen Alternativen sieht sie aber auch für die Zeit nach der Pandemie eine Chance: "Die Online- und Digitalplattformen […] schwerwiegenden Unterbrechungen des Internets auch die Möglichkeit, mit der Welt in Kontakt zu treten. (…) Digitale Werkzeuge und virtuelle Räume werden für eine Gruppe von darstellenden Künstlern im Iran ein Werkzeug sein, um die auferlegten Barrieren und Beschränkungen zu umgehen und sie herauszufordern; Beschränkungen in Bereichen, die von der Kultur bis zur Politik, von geografischen Grenzen bis […]
9punkt 24.08.2021 […] wurden. Das amerikanische Militär hat in 20 Jahren mehr als 2.300 Menschen verloren." Der Iran könnte von der Lage in Afghanistan profitieren, weil Länder wie Deutschland nun mit dem Land verhandeln werden, um afghanische Flüchtlinge aufzunehmen. Bei solchen Verhandlungen sollten Menschenrechtsfragen im Iran zumindest angesprochen werden, fordert Gilda Sahebi in der taz. Es wäre "mindestens ein Signal […] Menschen in Iran fühlen sich von westlichen Staaten im Stich gelassen. Sie haben keine Chance, gegen eine Regierung anzukommen, die nicht nur ungestraft, sondern auch ungestört ihre brutale Politik fortsetzen kann. Jede nicht ausgesprochene Kritik ist ein Signal an die Regierenden: Macht weiter wie bisher." Der Autor Amir Hassan Cheheltan schildert in der FAZ zugleich die finstere Lage im Iran unter dem […] Lebens würde auch bedeuten, dass die vielen Menschen, die darauf angewiesen sind, täglich zur Arbeit zu gehen, um ihr Brot zu verdienen, hungern müssten." Cheheltan schätzt die Zahl der Coronatoten im Iran bisher auf 200.000. […]
Efeu 11.02.2021 […] W-Film)Mit seinem (hier vom Verleiher online gestellten) Essayfilm "Der nackte König - 18 Fragmente über Revolution" arbeitet der Schweizer Dokumentarfilmer Andreas Hoessli seine Besuche in Polen und im Iran um 1980 auf, wo er die dort stattfindenden Revolten begleitet hat. Tazler Andreas Fanizadeh fehlt dabei allerdings ein wenig die analytische Trennschärfe: "'Die Revolte ist ein Abenteuer des Herzens […] schüttelt die Angst ab und fühlt sich frei.' Gilt der leitmotivische Satz Kapuścińskis für rechtsextreme Islamisten gleichermaßen wie für demokratische Oppositionelle? Linke wie Rechte waren 1978/79 im Iran auf den Straßen. Doch das eine Lager unterdrückt seit Sturz des Schahs das andere bis heute. ... Historische Kameraaufnahmen zeigen 1979 einen Mann an Chomeinis Seite. Hoessli macht ihn ausfindig und […] harmlos und ein wenig folkloristisch als 'Chauffeur' Chomeinis firmiert, ist in Wirklichkeit ein hochgradig kriminelles Subjekt, ein Boss der iranischen Revolutionsgarden. Aufgrund der Umstände am Drehort Iran muss das undeutlich bleiben. Aber geziemt es sich, mit solch amtierenden Schwerverbrechern zu ihren Bedingungen zu sprechen?" Weitere Artikel: Nach der Aktion #Actout, bei der queere Schauspielerinnen […]