9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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64 Presseschau-Absätze - Seite 3 von 7

9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.07.2014 - Weiteres

Der Schweizer Architekt Marc Jordi erklärt in der FAZ, "was Berlins Stadtplaner von Frankfurt lernen können". Ebenfalls in der FAZ blickt Deutsch-Franzose Nils Minkmar auf das heutige WM-Spiel Deutschland-Frankreich. Hannah Lühmann berichtet ebendort über die Auseinandersetzungen um die von Flüchtlingen besetzte besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg. Ex-Bundespräsident Horst Köhler macht sich in der Welt für das Humboldt-Forum stark.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.07.2014 - Weiteres

Wolfgang Streeck vom Max-Planck- Institut für Gesellschaftsforschung in Köln tritt nach den Enthüllungen über die NSA und Big Data der Konzerne für die FAZ gleich die gesamte Idee einer möglichen Demokratisierung durch das Netz in die Tonne. Ebenfalls für die FAZ unterhält sich Lena Bopp mit dem ägyptischen Satiriker Bassem Youssef, der aus Gründen der persönlichen Sicherheit nicht mehr im Fernsehen auftritt: "Kurioserweise waren wir immer unter Druck. Unter und nach den Muslimbrüdern. Der einzige Unterschied ist, dass die Muslimbrüder nicht genug Zeit hatten, uns kleinzukriegen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 01.07.2014 - Weiteres

Weitere Artikel: In der FAZ schildert Mark Siemons ausführlich den Traum der Chinesen von einer neuen Seidenstraße, worunter sie ein eurasisches Bündnis verstehen, mit dem sie gleichzeitig die unbeliebten "westlichen" Werte knacken wollen. Der langjährige Zoodirektor Gunther Nogge wehrt sich in der FAZ gegen Tierrechtler ("Natur- und Artenschutz aber interessiert die Tierrechtler nicht. Ihnen geht es nicht um den Erhalt von Arten wie etwa den Gorillas, sondern um das Wohlergehen einzelner Individuen, also etwa des Gorillas X im Zoo Y..."). Auf der Medienseite der FAZ wendet sich Reiner Burger gegen eine Stiftung, die Journalismus aus öffentlich-rechtlichen Geldern finanzieren will. Heute Online: Abdala Ausmans FAZ-Reportage über die Isis im Irak.

Eckhard Fuhr besucht für die Welt in Regensburg die Ausstellung "Ludwig der Bayer", der so verbissen um die Kaiserkrone gekämpft hatte. In der taz schreibt Klaus Hillenbrand über die Ausstellung. Außerdem besprochen werden die neue Dauerausstellung im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berliner Zeitung) und die neue Dauerausstellung im Berliner Bendlerblock zum deutschen Widerstand während des Dritten Reiches: "Sie ist ein Buch zum Widerstand geblieben", klagt Stephan Speicher in der SZ, in der FAZ berichtet Regina Mönch.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.06.2014 - Weiteres

Im NYRB Blog ist Alma Guillermoprieto ganz aus dem Häuschen über die bisherige WM, bei der so viele lateinamerikanische Mannschaften weitergekommen sind wie noch nie. Der Kontinent ist im Kommen: "Could Colombia go on to beat, say, France? Will Mexico triumph over Holland? Might Costa Rica beat Germany, Nigeria put two-time champion Argentina to shame? Could Colombia, after so many years of festering war, finally come to terms with itself and its aging guerrillas? Anything could happen in the imminent future because, in fact, the impossible has already happened, day after day, in this enthralling World Cup."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.06.2014 - Weiteres

Im Tagesspiegel berichtet Bernhard Schulz, dass sich die Lobbyorganisation der deutschen Kulturinstitutionen, der Kulturrat, gegen das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA wendet und eine Neuverhandlung fordert. Stefan Kornelius erklärt in der SZ, "warum uns der Erste Weltkrieg nicht loslässt". Sonja Zekri schreibt ebendort über Zensur im ägyptischen Fernsehen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.06.2014 - Weiteres

Im Aufmacher des Welt-Feuilletons plädiert der CDU-Politiker Volker Kauder für eine Rückbesinnung aufs Christentum und unsere "christlich-abendländische Tradition". In der NZZ schreibt der Theologe Jan-Heiner Tück über die Rede des Papstes in Yad Vashem. Hubert Spiegel bewundert in der Leitkolumne der FAZ den Widerstand prominenter Autoren gegen Amazon, weil der Konzern Verlage wie Hachette und Bonnier (von kleineren ganz zu schweigen) immer unverschämter drückt. Und Mark Siemons porträtiert für die FAZ Taiwans Kulturministerin Lung Ying-tai, die gerade in Berlin ist.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.06.2014 - Weiteres

In Serbien ist man des Streits um den Kosovo müde, berichtet Andreas Ernst in der NZZ. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle erklärt im Interview mit der SZ die anstehende Reform der Forschungseinrichtungen in seinem Land. Felix Stephan macht sich Gedanken über das Radio im digitalen Zeitalter. Und Alexandra Borchert stellt nach Lektüre eines Artikels von Katty Kay und Claire Shipman in Atlantic fest: Gleichberechtigung wird sich kaum herstellen lassen, indem man Frauen ein Chef-Gen antrainiert.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.06.2014 - Weiteres

Georges Waser erzählt einen Antiquitätenkrimi: die Geschichte des Seuso-Schatzes, der jetzt wenigstens teilweise nach Ungarn zurückkommt. Tuvia Tenenbom reist für die Zeit in die Ukraine, um zu überprüfen, ob es dort wirklich von Nazis wimmelt. Der Philosophieprofessor Markus Gabriel warnt davor, uns den "Zumutungen der Freiheit" mit Verweis auf Genforschung und die Neurowissenschaft zu entziehen. Jochem von Uslar, Vater von Moritz, erinnert sich an seine Zeit als Schüler der Odenwaldschule und widerspricht Forderungen nach Schließung der Schule. Und das Dossier der Zeit widmet sich jungen Japanern, die kein Interessse mehr am Sex haben.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.05.2014 - Weiteres

Sieglinde Geisel war für die NZZ bei der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie. Der Theologe Bernhard Lang berichtet in der NZZ über die andauernde Kontroverse um einen Papyrusfetzen, der eine Ehefrau Jesu erwähnt. In der taz schreibt Arno Frank über das sechs Tage dauernde Philosophie-Festival Phil.Cologne in Köln. Und auf der Medienseite der FAZ berichtet Dirk Schümer von den Machenschaften des dänischen Klatschblatts Se og Hør, das Prominente und sogar das Königshaus ausspähte (mehr beim Guardian).

9punkt - Die Debattenrundschau vom 22.05.2014 - Weiteres

In der FAZ beschreibt Paul Ingendaay am Beispiel der Finalisten in der Champions League Real Madrid und Atlético Madrid zwei Zustände des Seins. Jens Jessen kann sich in der Zeit die Aufregung um die Bebauung des Tempelhofer Felds nur mit dem speziellen Berliner Selbsthass der Großstädters erklären: "Nur hier entfaltet sich die ungebremste Hässlichkeit und menschenfeindliche Ödnis eines aufgelassenen Nutzgebiets - eine Anti-Stadt mitten in der Stadt." Der Tagesspiegel hat einen übergreifenden Link zum Thema.