Stichwort

Hachette

54 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 4
9punkt 09.03.2020 […] Zweifel für den Angeklagten" gilt nicht für die #MeToo-Debatte. Auch der Rowohlt-Verlag bekommt jetzt Ärger, weil er - wie Hachette in den USA - die Memoiren von Woody Allen veröffentlichen will, dem von seiner Tochter seit Jahren sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Hachette hat nach Protesten der eigenen Mitarbeiter beschlossen, Allen fallen zu lassen. Auch eine Reihe von Rowohlt-AutorInnen, darunter […] Mehr in der taz. Im Guardian fragt eine entgeisterte Jo Glanville, ehemalige Leiterin des englischen PEN in Britannien und Redakteurin von Index on Censorship, ob die protestierenden Mitarbeiter von Hachette wirklich nicht begreifen, wie sehr dieser Schuss nach hinten losgehen kann und erinnert an eine - bisher auch von Linken akzeptierte - Selbstverständlichkeit: ein Mensch gilt als unschuldig, bis er […] beschuldigen Woody Allen, aber er wurde nie für schuldig befunden. Es wurde nichts bewiesen. Es gibt in der Tat keinen akzeptablen Grund, Woody Allens Buch nicht zu veröffentlichen. Die Mitarbeiter von Hachette, die protestierten, verhielten sich nicht wie Verleger, sondern wie Zensoren. Ich schaue mir Woody-Allen-Filme seit meiner Kindheit an und würde sein Buch gerne lesen. Ich würde sein Buch sogar lesen […]
9punkt 14.11.2014 […] Amazon und Hachette haben sich nach monatelangem erbittertem Streit geeinigt, melden die Agenturen (hier bei Spiegel Online und hier die neueste Zusammenfassung bei buchreport.de). Hachette kann seine Preise nun selbst festlegen, bekommt von Amazon aber bessere Konditionen bei der Festlegung niedrigerer Preise (an denen Amazon gelegen war). Hachette-Titel werden wieder normal ausgeliefert, nachdem […] Republic: "Gewiss, es hätte Hachette kurzfristig geschadet, die Schlacht weiterzuführen, aber sie hätten nicht aufgeben sollen. Es steht viel mehr auf dem Spiel als der Preis von Ebooks." Das sehr Amazon-kritische Verlagsblog Mobylives zitiert Douglas Preston von der Initiative Authors United, die für die Hachette-Position kämpfte: "I"m relieved that Amazon and Hachette reached an agreement. If anyone […]
9punkt 11.08.2014 […] gegen Amazon und pro Hachette, die schon von sich reden machte (unsere Links, auch zum Text der Anzeige), in der New York Times veröffentlicht. Kostenpunkt laut Times: 100.000 Dollar. Alison Flood schreibt im Guardian: "Beide Seiten haben ihren Ton nach und nach verschärft. Hachette sagt, es wäre selbstmörderisch, die Vorschläge von Amazon zu akeptieren. Und Amazon, dass Hachette aufhören solle, "seine […] menschlichen Schutzschild zu benutzen"." Inzwischen hat das Amazon Books Team eine readersunited-Seite ins Netz gestellt, in der es seine Leser auffordert E-Mails unter anderem folgenden Inhalts an Hachette zu schicken: "Wir haben Ihre illegalen Absprachen zur Kenntnnis genommen. Arbeiten Sie nicht so hart an zu hohen Preisen für Ebooks. Sie können und sollten preiswerter sein." Mehr auch bei Mashable […]
9punkt 26.07.2014 […] Aufruf in der New York Times zu publizieren - gegen Amazon und für Hachette, berichtet Mark Brown im Guardian. Der Brief (hier als pdf-Dokument) zirkuliert bereits seit einigen Wochen. Amazon und Hachette streiten sich erbittert um die Preise von Ebooks und die Anteile der Akteure, und Amazon behindert solange die Auslieferung von Hachette-Büchern. Brown zitiert den Chefredakteur des Branch-Magazins The […] auf Change.org eine Gegen-Petition von Selfpublishern veröffentlicht wurde, die Amazon verteidigen: "Amazon ist nicht der Schuldige. Die Akteure, die in diesem Streit unsere Kritik verdienen, sind Hachette im besonderen und die "Big Five" aus New York im allgemeinen. Sie erinnern sich, dass diese fünf großen Verlage das Gesetz gebrochen und sich abgesprochen haben, um die Preise für Ebooks zu erhöhen […]
Magazinrundschau 12.07.2014 […] einen Preis von 9,99 Dollar für die meisten Ebooks, während Hachette und die anderen Verleger mehr wollen. Sechzig Prozent aller Ebookverkäufe von Hachette in den USA laufen über Amazon. "Bei den meisten Ebooks generiert ein Preis von 9,99 Dollar mehr Gesamteinnahmen als es ein Preis von 14,99 Dollar tun würde", sagt Mr. Grandinetti." Für Hachette sind diese Argumente nur Ablenkungsmanöver. ""Diese Kontroverse […] David Streitfeld geschrieben: kritisch, aber nicht mit dem hier üblichen Schaum vor dem Mund. Amazon, große und kleine Verleger und Autoren kommen zu Wort. Hier zwei der vielen Seiten der Medaille: Hachette versteht den Markt für Ebooks immer noch nicht, meint Amazons Russell Grandinetti. ""Wenn man hohe Preise für Ebooks fordert, begibt man sich letztlich auf einen langsamen, schmerzhaften Weg in die […] Kontroverse sollte man nicht falsch interpretieren" sagt Michael Pietsch von der Hachette Gruppe. "Es geht nur darum, dass Amazon mehr Geld machen will." Er weist darauf hin, dass Amazon auch die große deutsche Verlagsgruppe Bonnier unter Druck setzt, um bessere Bedingen für sich herauszuholen. Und Deutschland hat die Buchpreisbindung. Das, sagt Mr. Pietsch, "ist doch der Beweis dafür, dass es hier nur […]
Efeu 14.07.2014 […] (via bookslut) Der amerikanische Verleger Dennis Johnson fragt sich in seinem Blog fassungslos, warum die großen Verlage wie Hachette nicht öffentlich über den Druck sprechen, den Amazon derzeit auf sie ausübt: "The silence of the publishers only became more deafening - and weird - yesterday when Amazon deftly outplayed them by finally sending forth one of its executives, Russ Grandinetti, to speak […] course, and heaven help the customer then, as no one"s ever taken over a market in order to lower prices. ... The real stand-out sentence in that otherwise remarkably uninformative Journal report? "A Hachette spokeswoman declined to comment."" Joachim Güntner erinnert in der NZZ die Amazonkunden: "Für die Dumpingpreise oder die bequeme Lieferung frei Haus, welche den preisbewussten Kunden erfreuen, zahlt […]