Magazinrundschau - Archiv

The Guardian

443 Presseschau-Absätze - Seite 23 von 45

Magazinrundschau vom 14.04.2015 - Guardian

Peter Pomerantsev hat sich durch die russische Enzyklopädie zur Psychologischen Kriegsführung gearbeitet und versteht jetzt, wie Desinformation und operative Täuschung in der Psychosphäre wirken. Sie behaupten nicht, sondern entziehen jeder Behauptung die Grundlage. Das musste auch Margo Gontar von der ukrainischen Organisation StopFake erleben, die vergeblich russische Täuschungsmanöver aufdecken wollte: "In solchen Momenten griff sie nach westlichen Medien, um wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen, aber auch hier wurde es rutschig. Immer wenn die BBC oder die Tagesschau eine Geschichte veröffentlichten, sahen sie sich in der Pflicht, die Kreml-Version der Ereignisse - Faschisten, westliche Verschwörung, etc. - als die andere Seite darzustellen, aus Gründen der Ausgewogenheit. Gonat begann sich zu fragen, ob ihre Suche nach Gewissheit sinnlos war: Wenn sich die Wahrheit ständig vor ihren Augen verschob, und es bei jeder Geschichte immer auch die andere Seite gibt, gab es dann überhaupt etwas von Bestand, an das man sich halten konnte? ... Was immer die Russen taten, war nicht einfach Propaganda, die jemanden zu beeinflussen versucht und dementsprechend entlarvt werden kann. Das war etwas ganz anderes: Es konnte nicht nur nicht widerlegt werden, es schien auch die Idee des Beweises an sich zu zerstäuben."

Weiteres: Mit besonderem Augenmerk auf dem Unheimlichen erkundet Robert Macfarlane weiter die englische Landschaft in der Literatur. Oliver Burkeman porträtiert den NYT-Kolumnisten David Brooks, den keine Seite für einen echten Konservativen hält, weil er so ein freundliches Auftreten hat.

Magazinrundschau vom 31.03.2015 - Guardian

Autor Will Self bekennt seine völlig unerklärliche, wahnsinnige, hingebungsvolle Liebe zu Wolkenkratzern. Selbst Renzo Pianos Londoner Shard findet er gerade wegen ihres geradezu prometheischen Hochmuts einfach grandios: "J.G. Ballard wusste, dass die Wolkenkratzer im kollektiven Unbewusstsein deshalb eine große Rolle spielen, weil sie die traditionellen Proportionen des häuslichen Lebens infrage stellen. Darin folgte er Lévi-Strauss, der beobachtet hatte, dass "alle Verzerrungen im Maßstab das Wahrnehmbare zugunsten des Begreifbaren opfern". Ob klein wie im Architektenmodell eines Wolkenkratzers oder riesig wie der Wolkenkratzer selbst - der entscheidende Faktor ist das Fehlen einer gefühlten Erfahrung. Natürlich sind die aktuellen Mythen, die um die Wolkengipfel der Hochhäuser wehen, im säkularen Großbritannien wie auch in den religiös eher revanchistischen und laut tönenden USA zwangsläufig banal ... Doch auch die britischen Diochtomien sind alle Ableitungen der ursprünglichen: Unser Wille/Seiner und moralisch damit einhergehend: gut/böse."

Weiteres: Giles Tremlett schildert in einer großen Reportage den Aufstieg der spanischen Podemos-Partei, die Pablo Iglesias mit seinen Attacken auf den Finanzmarkt-Totalitarismus an die Spitze der Meinungsumfragen geführt hat. Charlotte Higgins porträtiert den YouTube-Künstler und Turner-Preisträger Mark Leckey, der in seinem Verlangen nach Bewunderung so absolut unprofessionell und gerade deshalb so berührend sei. Und angesichts eines überraschenden Revivals erklärt Charles Nicholl, dass Christopher Marlowes "Jude von Malta" nicht antisemitisch sei, sondern ein Stück über Antisemitismus.

Magazinrundschau vom 24.03.2015 - Guardian

1960 waren die meisten Menschen überzeugt, dass wir bis zum Jahr 2000 nicht mehr arbeiten müssten, den Mars besiedelt und den Krebs bekämpft hätten. Aber von wegen! Der Anarcho-Anthropologe David Graeber hat herausgefunden, was schiefgelaufen ist, und er verrät es Stuart Jeffries sogar: "Was geschah zwischen Apollo-Mondlandung und heute? Grabers Theorie zufolge kam in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren eine große Angst auf, die Angst vor einer Gesellschaft prolliger Hippies mit viel zu viel Freizeit. "Bei dem Gedanken, dass die Roboter die Arbeiter ersetzen könnten, flippte die herrschende Klasse aus. Die dachten wohl: Mein Gott, mit den Hippies ist es ja jetzt schon schlimm, aber stellt euch nur vor, die ganze Arbeiterklasse hat keine Beschäftigung mehr! Man kann nicht sagen, wie bewusst das alles ablief, es wurden aber in der Forschung Entscheidungen getroffen zu Prioritäten gesetzt." Zum Beispiel in der Medizin und Biowissenschaft: "Krebs? Ist immer noch da." Dagegen gab es die dramatischsten Durchbrüche mit Medikamenten wie Ritalin, Zoloft und Prozac - und die sind, wie Graeber schreibt, "alle maßgefertigt, damit uns der neue Druck nicht ganz, also nicht dysfunktional, in den Wahnsinn treibt"."

George Benjamin gratuliert seinem Komponistenkollegen Pierre Boulez zum neunzigsten Geburtstag und sieht dessen Bedeutung gerade auch in seinem schmalen Oeuvre: "Ich nehme an, dass er nicht gerade ein leichtes Verhältnis zu seiner Muse pflegt. Er ist ein Mann mit einem ungeheuer feinsinnigen und kritischen Geist. Seine Intelligenz ist so extrem und fordernd, sein Gehörsinn so sensibel und genau, dass das Komponieren für ihn stets eine anstrengende Erfahrung sein musste. Die Welt heute braucht aber auch keine große Zahl an Stücken mehr, wie sie sie sagen wir zu Haydns Zeit brauchte. Was wir brauchen, sind wesentliche Aussagen, singuläre und einzigartige Arbeiten. Und für die hat er ohne jede Frage gesorgt."

Hier seine Mallarmé-Komposition "Pli selon Pli":

Magazinrundschau vom 17.03.2015 - Guardian

Die Briten entdecken Brecht. Will Self hat sich "Mahagonny" in der Londoner Oper angesehen und empfiehlt das Stück besonders allen Kulturbürgern, die sich am liebsten selbst in der Hauptrolle des aufgeklärten Bourgeois sehen: "Brecht verstand sehr gut, was es heißt, von seinen Leidenschaften getrieben zu sein. Im Gegensatz zu Rousseau glaubte er nicht, dass der Mensch frei geboren ist und doch überall in Kette liegt. Wie Freud ahnte er vielmehr, dass jedermann in seinem Hunger nach Leben gefangen ist und in seiner Schwäche für Gewalt und Tod. Wie Nietzsche wusste Brecht, dass der Kern des eigenen Wesens ein Quell unstillbarer Begierden ist. Genau dieser Vitalismus treibt "Mahagonny" an wie die Bourgeoisie im Parkett. Man muss mit ihr nur eine Weile zusammen sitzen, dann spürt man die Unterdrückung dieser Begierde. Und was sie alles wollen: Sie wollen Status und Geld, Macht und Sex, sie wollen Bequemlichkeit und Essen und unbegrenztes Vergnügen. Aber wenn sie das dann alles bekommen, dann empfinden sie - ganz wie die Einwohner von Mahagonny - nichts anderes als Langeweile und beginnen, ihr Kartenhaus einzureißen."

Der Schriftsteller Paul Kingsnorth überlegt, wie sich Englishness links denken ließe - ökologisch, weltoffen und antikapitalistisch: "Großbritannien, das heißt für mich Empire und Monarchie, teuflische Fabriken und die Bürde des weißen Mannes. England ist der Teich unter der Weide."

Magazinrundschau vom 10.03.2015 - Guardian

Warum noch schreiben, wenn alle Informationen eh automatisch aufgezeichnet werden? Und wer schafft Fiktionen und wer kann sie noch lesen? Der Schriftsteller Tom McCarthy denkt in einem sehr interessanten Text über Big Data, die Anthropologie und das Ende der Literatur nach: "Heute arbeiten die Hälfte aller Ethnologen für Unternehmen. Nicht über, sondern für. Ethnografisches Wissen soll Firmen helfen, ihre Märkte tiefer zu durchdringen, Städte beraten, wie sie sich selbst vermarkten können, und Regierungen unterstützen, ihre Politik besser zu erzählen. Das ist der Punkt. Hier geht es um Anthropologie und Literatur. Denn es ist nicht nur so, dass Leute mit einem Abschluss in englischer Literatur für Unternehmen arbeiten; es geht darum, dass Unternehmen die Arenen geworden sind, in denen mit Abstand die dynamischsten und prägnantesten Narrative und Fiktionen, Metaphern, Metonyme und symbolischen Netzwerke generiert, ausgearbeitet und verwandelt werden. Während sich die offizielle Literatur in komfortabler Nostalgie auf Königsgeschichten zurückzieht, oder zeitgenössische Erzählung im ebenso nostalgischen Modus eines oberflächlichen Realismus, sind es funkige Architekturfirmen, die digitale Medienkonzerne und PR-Firmen, die die Position der kulturellen Avantgarde übernommen haben. Sie leisten jetzt, was eigentlich Aufgabe der Schriftsteller ist, arbeiten sich durch die fragmentierten Ordnungen früherer Erfahrungen und Darstellungen und erfinden und ordnen die jetzigen in neuer radikaler Form. Wenn es 2015 jemanden mit dem Genie und der Vision eines James Joyce gibt, dann arbeitet er für Google."

Weiteres: Charlotte Higgins erklärt sich den derzeitigen Boom des politischen Theaters mit dem Ende theatraler Politik. William Dalrymple erinnert daran, dass es nicht die britische Krone war, die Indien unterwarf, sondern die East India Company, "ein gefährlich unreguliertes Privatunternehmen, mit einem kleinen Büro in London als Hauptquartier und in Indien von einem instabilen Soziopathen geleitet - Robert Clive".

Magazinrundschau vom 17.02.2015 - Guardian

In einem langen Essay denkt die Schriftstellerin Aminatta Forna, Tochter einer schottischen Mutter und eines Vater aus Sierra Leone, über Zuschreibungen nicht-weißer Autoren nach. Wohin stellt eine Buchhandlung ihren Roman über den serbisch-kroatischen Bürgerkrieg? Unter afrikanische Literatur, lernt sie. Selbst Universitäten haben sich diese Art der Einteilung zu eigen gemacht, ärgert sich Forna: "Diese ganze Klassifizierung scheint mir geradezu die Antithese zur Literatur zu sein. Literatur sucht ja gerade das Universale. Auch Schriftsteller möchten über die Grenzen hinausreichen, die uns trennen: Kultur, Klasse, Geschlecht, Herkunft." Aber auch weiße Autoren sieht sie inzwischen von diesem Klassifizierung betroffen, sie handeln sich heute leicht den Vorwurf ein, andere Kulturen auszubeuten: "Ich frage mich, ob der Trend zum historischen Roman nicht eine Art sicheren Hafen repräsentiert für all die weißen Autoren, die sich verdammt fühlen, wenn sie Menschen anderer Hautfarbe beschreiben, und verdammt, wenn sie es nicht tun."

Magazinrundschau vom 10.02.2015 - Guardian

Britische Professoren haben scharf gegen die Forderung des Innenministeriums protestiert, Studenten mit extremistischen Ansichten zu melden, auch wenn sie nicht zu Gewalt oder Straftaten aufrufen. Nick Cohen findet, dass dieses Engagement für die Meinungsfreiheit ein bisschen spät kommt: "Statt einer freier Institution, in der junge Menschen ihren Geist erweitern können, ähneln britische Universitäten inzwischen theologischen Studienanstalten, an denen säkulare Priester die Einhaltung der Gebote beaufsichtigen. Vorige Woche stoppten Studenten am Goldsmith College eine Aufführung der fantastischen feministischen Komikerin Kate Smurthwaite, in einem Akt neurotischer Prüderie, der an Wahnsinn grenzte. In ihrer Show ging es um Meinungsfreiheit - ja, ich weiß. Sie erzählte mir, dass Goldsmith die Show nicht wegen ihres geplanten Programms cancelte, sondern weil sie einmal gefordert hatte, Männer zu verhaften, die zu Prostituierten gingen, außerdem habe sie etwas gegen patriarchale Kleriker, die Frauen zwingen, eine Burka zu tragen. In der Dämonologie der Campus-Politik waren dies keine legitimen Standpunkte, die in einer handfesten Debatte ausgetragen werden können. Sie brandmarkten sie sowohl als huren- wie als islamfeindlich."

Sehr empfehlen kann Tony Wood Peter Pomerantsevs Russland-Buch "Nothing Is True and Everything Is Possible", das ziemlich gut erfasse, worin das ideologische System Putin besteht: "Der Putinismus selbst ist eine Ideologie, die alle Ideologien auf einmal umfasst: Liberalismus, Nationalsims, Konservatismus, Orthodoxie, "antihegemoniale" Außenpolitik. Wie Pomerantsev zeigt, besteht der Schlüssel zum Erfolg dieses neuen Autoritarismus darin, dass er "nicht einfach die Opposition unterdrückt, wie seinen Vorgänger im 20. Jahrhundert, vielmehr bemächtigt er sich aller Ideologien und Bewegungen, beutet sie aus und führt sie ad absurdum". Das deutlichste Beispiel dafür ist die Schaffung eines politischen Systems, das wie eine Demokratie aussieht... Das Regime selbst kann mühelos seine Identitäten wechseln: Es kann sich am Vormittag wie eine Oligarchie anfühlen, am Nachmittag wie eine Demokratie, zum Abend wie eine Monarchie und in der Nacht wie ein totalitärer Staat". Diese Quecksilbrigkeit macht Putin für seine Gegner so schwer zu fassen - wo gegen sind Sie jetzt genau? -, und das beschreibt Pomerantsev gut."

Außerdem: Unschlagbar misanthropisch findet Christopher de Bellaigue Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung", dem er entnimmt, dass beim Kampf der Ideologien immer die Sozialleistungen den Ausschlag geben. Wie die Faust aufs Auge passt laut Robin Yassin-Kassab auch Karim Miskés Krimidebüt "Arab Jazz", der von Rausch und Wahn im 19. Bezirk von Paris erzählt.

Magazinrundschau vom 27.01.2015 - Guardian

Simon Hattenstone porträtiert die britische Schauspielerin Julie Walters, die in den siebziger Jahren über das politische Theater groß geworden ist. Walters vermisst die soziale Offenheit der alten Zeiten, als Schauspieler aus der Arbeiterklasse, wie sie und Pete Postlethwaite, hart arbeiteten, hart tranken und ihnen trotzdem alles möglich war: "Wenn sie heute anfinge, glaubt sie, würde sie keine Chance mehr haben. "Leute wie ich wären gar nicht in der Lage, aufs College zu gehen. Ich konnte es, weil ich eine Förderung bekam. Ich weiß gar nicht, wie man das heute schafft." Die fehlende Chancengleichheit hindert nicht nur Leute daran, in den Schauspieler-Beruf zu kommen, sie schränkt auch die Themen für Theaterstücke ein. "Junge Leute aus der Arbeiterklasse sind nicht mehr repräsentiert. Das Leben der Arbeiterklass kommt nicht mehr vor. Das ist wirklich schlimm. Ich fürchte, wir bekommen eine Menge mehr Mittelklasse-Dramen. Und Mittelklasse-Leute werden wieder wie früher die Leute aus der Arbeiterklasse spielen."

Faramerz Dabhoiwala erinnert die von Stephen Frys Hochzeit mit dem dreißig Jahre jüngeren Elliott Spencer aufgeschreckten Briten, dass die Ehe von Mann und Frau noch nie die einzige Form von Lebensgemeinschaft war: "Durch die ganze klassische Antike hindurch bis zum Ende des Mittelalters findet man in ganz Europa Beispiele formaler religiöser Zeremonien, in denen zwei sich liebende Männer feierlich fürs Leben verbunden wurden. Beschworene Verbindungen oder rituelle Bruderschaften gingen Könige und Aristokraten ein, Waffenbrüder und Männer jeglicher Herkunft - im 14. Jahrhundert beschrieb Chaucer die Bruderschaften von Händlern, Mönchen und sogar Bauern."

Magazinrundschau vom 13.01.2015 - Guardian

Gott sei Dank, dass es die politisch unkorrekten Franzosen gibt. Da finden sogar britische Antisemiten einen neuen Job! Die britische Presse atmet auf und applaudiert: John Galliano, unehrenhaft entlassener Modezar von Dior, hat in London seine erste Schau für das in Paris ansässige belgische Modelabel Martin Margiela vorgeführt. Und diesmal hat er alles richtig gemacht, lobt Jess Cartner-Morley: "Die Atmosphäre war ernst, fast zeremoniell. Aber schließlich ist es keine gewöhnliche Modenschau, wenn sie in Anwesenheit von Kate Moss und dem Rabbi Barry Marcus von der Londoner Zentralsynagoge stattfindet. Die 180 Stühle waren in zwei langen Reihen aufgestellt, so dass jeder einen Platz in der ersten Reihe hatte (in dieser Hinsicht war Galliano schwer darauf bedacht, niemanden zu beleidigen)."

Magazinrundschau vom 16.12.2014 - Guardian

Martin Chulov beschreibt in einem großen Report über den Islamischen Staat (übrigens auch auf Arabisch), wie das amerikanische Militärgefängnis Camp Bucca im Irak zu einem der wichtigsten Rekrutierungszentren wurde, und beruft sich dabei auf die Aussagen eines Dschihadisten, Abu Ahmed: "Wir hatte so viel Zeit, wir saßen herum und schmiedeten Pläne", erzählt er. "Es war die perfekte Umgebung dafür. Wir beschlossen, uns wiederzutreffen, wenn wir draußen wären. Das zu organisieren war einfach. Wir schrieben uns gegenseitig die Kontaktdaten auf das Gummiband unserer Boxershorts. Wenn wir draußen waren, riefen wir an. Von jedem, den ich für wichtig hielt, hatte ich den Kontakt auf weißem Gummiband, seine Telefonnummer, sein Dorf. 2009 waren wir alle wieder zurück und machten genau das, was wir vor unserer Festnahme taten. Aber diesmal machten wir es besser."

Außerdem: Robert McCrum traut seinen Augen und Ohren kaum, doch offenbar schreibt mit Waterstones ein Buchhändler wieder schwarze Zahlen: "Sagen Sie es nicht laut, aber das Buch lässt Anzeichen eines bescheidenen Comebacks erkennen, und britische Buchhändler zeigen Symptome eines zarten und nicht mehr vertrauten Optimismus." Und Caroline Davies berichtet vom anhaltenden Gezänk um Hilary Mantels Erzählung "Die Ermordung Margaret Thatchers", die die BBC jetzt in ihrer Sendung "Books at Bedtime" bringen will.