Magazinrundschau

Die jenseitige Abstraktion des Klangs

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
08.05.2018. Eurozine zieht traurige Bilanz dreißig Jahre nach der Wende in Tschechien und der Slowakei. Die New York Review of Books erzählt, wie sich Hollywood vor lange Zeit neu erfand. Merkur und New Statesman werfen einen Blick auf die Aktualität des Marxismus und den Verfall der Sozialdemokratie. In Ideas preist Juan Villoro die Zapatisten. Elet es Irodolam verabschiedet die freie Presse in Ungarn - es will sie ohnehin niemand. Und der New Yorker beteuert: So schlimm wird das gar nicht mit der Künstlichen Intelligenz.

Eurozine (Österreich), 30.04.2018

Zuzana Hudakova zieht traurige Bilanz nach dreißig Jahren Wende in Tschechien und der Slowakei. In beiden Ländern haben sich parallel und zeitlgleich Systeme der Korruption herausgebildet, in denen ehemalige Stasileute, Regierungmitglieder und Oligarchen ein undurchdringliches Geflecht bilden. Der im Februar ermordete Journalist Jan Kuciak recherchierte zwar über die Iialienische Mafia - aber sie ist nur ein Teil des Problems, so Hudakova: "Andrej Ban, ein Reporter der slowakischen Tageszeitung Dennik N, der über landwirtschaftlichen Subventionsbetrug in der Ostslowakei geschrieben hat, sagte bei einer Kundgebung am 5. April, dass er nach der italienischen Mafia gesucht habe, 'aber ich habe nur eine slowakische gefunden', und er ergänzte, dass die meisten Menschen, mit denen er gesprochen hatte, 'vor allem Angst vor 'Unserem Volk' hatten, Leuten, die der Regierungspartei nahestehen und nicht nur Politik und Wirtschaft, sondern auch die Polizei und die Strafverfolgungsbehörden kontrollieren."
Stichwörter: Slowakei, Tschechien

New York Review of Books (USA), 24.05.2018

Im aktuellen Heft des Magazins erklärt Geoffrey O'Brien aus Anlass eines Buches von David Bordwell (Reinventing Hollywood: How 1940s Filmmakers Changed Movie Storytelling), wie Hollywood ab 1940 das Erzählen im Film neu erfand: "Hollywood erfand sich neu, um mitzuhalten. Modernistische Stilisierungen, Freudsche Handlungsstränge, dokumentarischer Realismus, die jenseitige Abstraktion des Klangs, wie ihn das Theremin erzeugte, das waren nachvollziehbare Mittel, dem Produkt einen frischen Anstrich zu geben. Doch erst durch die Hand des individuellen Künstlers oder die expressive Wucht der Formen selbst konnten aus neuen Arten der Handlungskonstruktion neue Geschichten entstehen. Die Form selbst wurde die Geschichte. Die gespaltene Persönlichkeit von Laraine Day in 'The Locket' wird durch eine komplizierte Reihe von einander widersprechenden Rückblenden dargestellt, einen Kubismus a la Hollywood, der den Wahnsinn der Figur viel effektvoller vermittelt als jede Diagnose. Die Dreierromanze in Otto Premingers 'Daisy Kenyon' bekommt ihre unerwartete Mehrdeutigkeit nicht durch originelle Situationen oder Plot Points, auch wenn der Film diesbezüglich mit Konventionen bricht, sondern durch eine bewusst elliptische Darstellung, die die Intentionen der Figuren im Dunkeln lässt. Die Unergründlichkeit ihrer Motive und Absichten wird gesteigert durch die vollkommen objektive Erzählung, die fast den ganzen Film bestimmt … Sie täuschen vielleicht eine bestimmte Haltung vor oder legen sie nahe."

Außerdem in der Ausgabe: Max Nelson schreibt über die Chantal-Akerman-Retrospektive in der Cinémathèque Française in Paris. Simon Head liest Bücher über Digitalisierung und Überwachung.
Stichwörter: Hollywood, Digitalisierung

Merkur (Deutschland), 01.05.2018

Mag sein, dass die männliche, weiße Arbeiterbewegung nicht viel mit Genderfragen am Hut hatte, aber in Deutschland zumindest hat sie das Frauenwahlrecht durchgesetzt. Und all die Feministinnen, die heute so ungern Begriffe wie Klasse oder Proletariat in den Mund nehmen, erinnert Sabrina Habel an einige wichtige Erkenntnisse von Marx und Engels zum Thema Klasse und Geschlecht, Bourgeoisie und Proletariat: "Nach Engels gründet die Ehe auch, und das ist für die Diskussion des Klassenbegriffs und seine Verbindung zur Frauenbewegung wichtig, auf der historisch ersten Form der Arbeitsteilung, die eine Diskriminierung nach Geschlecht ist. Das Leben der Frau wird auf den Bereich der Kinderzeugung und auf die 'offene oder verhüllte Haussklaverei' eingeschränkt: 'Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit dem Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche.' Noch in der bürgerlichen Ehe, die als freier Vertrag angelegt, aber selten ohne ökonomischen Zwang geschlossen ist, hat der Mann nach Engels eine 'Herrscherstellung' inne, die weit über seine juristische Bevorrechtung hinausgeht: 'Er ist in der Familie der Bourgeois, die Frau repräsentiert das Proletariat.'"

Weiteres: Kai Marchal schüttelt in seinem auf ZeitOnline lesbaren Text nur den Kopf über die Ignoranz der westlichen Philosophie: "Wie kann es sein, dass sich Philosophen im Westen immer wieder mit größter Selbstgewissheit gegen das Denken in anderen Kulturen abgrenzen, ohne dieses je gründlicher studiert zu haben?" Andreas Diorschel denkt über die Unklarheit nach und fragt zum Beispiel, warum über den unklaren Heidegger noch so viel nachgedacht wird, nicht aber über klare Philosophen wie Bertrand Russell und Karl Popper. Eine These: "Unklarheit ist die biedere Vorstufe der gewagten Unverständlichkeit."

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Boston Review (USA), 20.04.2018

Der Schriftsteller William T. Vollmann ("Europe Central") hat ein wie stets riesiges Buch über den Klimawandel geschrieben. Ihm geht es auch um die Widerstände, die sich mit dem Thema verbinden und die Frage, wie man ihnen begegnet, erklärt er im Gespräch mit Ted Hamilton: "In West Virginia habe ich eine Kellnerin getroffen, die mir gesagt hat, dass man in McDowell County 'entweder Kumpel oder Gefängniswärter ist, oder man ist im Gefängnis.' Nachdem Hillary Clinton ihren Mund voll nahm und ankündigte, dass wir Kumpel arbeitslos machen und Minen schließen, warum sollten die Familien der Kumpel nicht für Trump stimmen? Die Leute in West Virginia waren ja eigentlich eher Wähler der Demokraten. Es muss einen Weg geben, dass es diesen Leuten besser geht, statt sie zu bestrafen. Wäre ich Hillary gewesen, hätte ich gesagt: 'Ich bin den Kumpeln und den Ölleuten wirklich dankbar... Statt euch arbeitslos zu machen, lasst uns Sonnenkollektoren aus dem Holz der Appalachen-Wälder machen und amerikanische Flaggen drauf pflanzen... Das wäre eine Win-Win-Situation."

Ideas (Argentinien), 05.05.2018

"Wer nicht betrügt, hat in der mexikanischen Demokratie keine Chance." Am 1. Juli wird in Mexiko ein neuer Präsident gewählt, und der Schriftsteller und Journalist Juan Villoro lobt die Zapatisten: "Seit mehr als zwanzig Jahren legen sie eine beispiellose Fantasie und Widerstandskraft an den Tag. Hierzulande, wo Politik als Geschäft verstanden wird, wo die Probleme nicht gelöst, sondern verwaltet werden, wo der Narco-Staat alles in eine riesige Nekropole verwandelt hat, wo das Leben einer Frau weniger gilt als das eines Mannes, wo kanadische Bergbauunternehmen die Flüsse verseuchen, wo Edelholz im Tausch für chinesisches Spielzeug exportiert wird, stellt die zapatistische Alternative eine Oase der Würde dar. Vor allem aber handelt es sich um keine Utopie: Erstaunlicherweise existiert tatsächlich eine andere Art des Zusammenlebens hier bei uns, in den von den Zapatisten regierten autonomen Regionen. Hier stellt sich auch niemand selbst als Kandidat auf - die Gemeinschaft fordert jemanden, den sie kennt, auf, sie zu vertreten, und der oder die Betreffende muss anschließend nicht für sich werben, sondern gegebenenfalls erklären, weshalb er die Aufgabe nicht annimmt."

New Yorker (USA), 14.05.2018

Im neuen Heft des New Yorker gibt Tad Friend erst einmal Entwarnung. Künstliche Intelligenz wird doch nicht so schlimm für die Menschheit wie vermutet: "Über eine Intelligenz nachzudenken, die uns überflügelt, kann klären helfen, was uns zu Menschen macht, im Guten wie im Schlechten. Sind wir in Sachen Künstlicher Intelligenz so weit gekommen, weil wir so gut sind, besser als Computer? Oder weil wir so schlecht darin sind, uns das Ende auszumalen. Künstliche Intelligenz bringt uns dazu zu erwägen, ob es klug ist, nach Aliens zu suchen, ob wir uns in einer Simulation befinden und ob wir Gott gegenüber beziehungsweise für ihn verantwortlich sind. Wird Künstliche Intelligenz die Lösung sein oder das Ende des Experiments? Künstliche Intelligenz ist bereits so allgegenwärtig, das wir sie kaum bemerken. Wir akzeptieren es, wenn Siri für uns Termine verwaltet, Facebook unsere Fotos markiert und die Demokratie unterläuft. Computer sind längst in der Lage, mit Aktien zu handeln, zu übersetzen, Krebs zu diagnostizieren. Ihre Reichweite ist schon unkalkulierbar. Algorithmen schreiben Musik, erkennen Sarkasmus, spielen Poker, reißen Witze, erdenken Filmszenarien und können einen IKEA-Stuhl zusammenbauen … Was bleibt für uns? Larry Tesler, der das Copy-and-Paste erfunden hat, hat vorgeschlagen, menschliche Intelligenz sei alles, was 'Maschinen noch nicht können'. 1988 erkannte der Robotik-Spezialist Hans Moravec, dass Aufgaben, die uns schwer erscheinen, für Rechner leichtes Spiel sind und andersrum. Es sei relativ einfach, einem Computer die Leistungsfähigkeit eines Erwachsenen anzutrainieren und schwer, ihm die Beweglichkeit und Auffassungsgabe eines Einjährigen zu vermitteln. Auch wenn Maschinen sehen und gehen können, besteht das Paradox weiter: Roboterhände zu programmieren gehört zum Schwersten überhaupt."

Außerdem: Caleb Crain stellt Robert Kuttners Buch "Can Democracy Survive Global Capitalism?" vor, das den Thesen des ungarischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers Karl Polanyi neue Bedeutung verleihen will. Casey N. Cep stellt Zora Neale Hurstons Buch über den transatlantischen Sklavenhandel vor, das fast neun Jahrzehnte auf seine Veröffentlichung wartete. Peter Schjeldahl besucht die Soutine-Retrospektive im Jewish Museum in New York. Hua Hsu hört das neue Album des HipHoppers Post Malone. Anthony Lane sah im Kino Jason Reitmans "Tully" mit Charlize Theron.

Elet es Irodalom (Ungarn), 02.05.2018

Kurz nach dem erneuten Wahlsieg von Fidesz bei den Parlamentswahlen Anfang April, verkündete der Eigentümer von Magyar Nemzet, dass die Tageszeitung und der Schwester-Radiosender Lanchidradio mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Obwohl sie als konservativ galt, hatte die Zeitung zuletzt Regierungskritik geübt, seit der Eigentümer und ehemalige Parteikassenwart von Fidesz, der Oligarch Lajos Simicska mit Ministerpräsident Viktor Orban aneinander geraten war. Viele kritische Medien bleiben nicht mehr übrig. Sowohl bei den Wochenzeitschriften als auch bei den Online-Portalen werden in den kommenden Jahren weitere Schließungen erwartet. Wie bereits nach der Übernahme und Schließung von Nepszabadsag (unsere Resümees), kam erneut die Diskussion auf, ob eine besser situierte, politisch bewusste Leserschicht ein eventuelles Überleben von Printmedien ermöglichen könnte. Der Chefredakteur der Wochenzeitschrift Élet és Irodalom, Laszlo Kovacs verneint: "Es gibt keine für Zeitungen eintretende und lesewillige Schicht. (...) Jene zumeist rechten Journalisten, die früher in unterschiedlichen Debatten trotzig behaupteten, dass die Fidesz genau diese Schicht, nämlich das Bürgertum aufbaut, erfahren jetzt selbst, dass es kein Bürgertum gibt, keine freie Schicht mit eigenem Willen. Diese Regierung will kein Bürgertum, keine Mittelschicht, sondern eine EU-Förderungen beantragende Masse. Die kauft bestimmt keine Zeitung."

Red Bull Music Academy (Österreich), 02.05.2018

Pophistoriker Simon Reynolds hat retrospektiv ein neues Genre entdeckt: Synthedelia, psychedelische elektronische Musik aus den Sechzigern. Wie versteht er dieses "Quasi-Genre", in das für ihn Bands wie etwa Fifty Foot Hose fallen? "Zunächst: Die gemeinsame Herangehensweise an Elektronik war abstrakt und klangmalerisch, oft standen selbstgebaute Instrumente im Vordergrund. Weiterhin stehen die meisten dieser Gruppen in direkter Verbindung zur Avantgarde der Sechziger - sie stehen mit einem Bein im Psychedelic-Rock und mit dem anderen entweder im Bereich der akademischen Komposition oder im Fluxus-Underground der Multimedia-Happenings. Abschließend veröffentlichten all diese Bands ein oder zwei Alben, bevor sie sich auflösten. Anders als in Europa, wo Synthesizer in die progressive Musik eingebunden wurden und elektronischer Trance-Rock anhaltende Karrieren ermöglichte, schlugen die Innovationen von Fifty Foot Hose, Intersystems und all den anderen einfach keine Wurzeln im amerikanischen Boden. Keine der synthedelischen Bands wuchs sich zum US-Pendant von Tangerine Dream oder Kraftwerk aus. Ihre Platten überlebten als vom Charme ihrer Entstehungszeit geprägte Kuriositäten, aber auch als Herolde einer Zukunft, die nie eingetreten ist. Sie bieten damit einen verlockenden Ausblick auf das, was hätte möglich sein können." Und so klingt das dann:

New Statesman (UK), 07.05.2018

Wie so viele in diesen Tagen fragt auch Paul Mason, was von Marx noch übrig sei und hält ausgerechnet den Text hoch, der von wahren Marxisten im Giftschrank gehalten wurde: Das Pariser-Manuskript von 1844, in dem Marx schrieb, der Mensch müsse sich nicht nur vom Kapitalismus emanzipieren, sondern von sich selbst: "Das Manuskript von 1844 enthält eine Idee, die dem Marxismus abhanden gekommen ist: die Vorstellung vom Kommunismus als einem radikalen Humanismus. Kommunismus, sagte Marx, ist nicht nur die Aufhebung des Privateigentums, sondern die 'Aneignung des menschlichen Wesens durch und für den Menschen... als vollständige Rückkehr des Menschen für sich als eines gesellschaftlichen, d. h. menschlichen Menschen.' Kommunismus, sagte Marx, sei nicht nicht das Ziel menschlicher Geschichte. Es ist nur die Form, die sich die Gesellschaft nach 40.000 Jahren hierarchischer Organisation geben wird. Das wahre Ziel menschlicher Geschichte ist individuelle Freiheit und Selbstverwirklichung."

Bereits in der vorigen Woche blickte Chris Bickerton auf das Zerfall der Sozialdemokratie in Europa. Für ihn ist sie nicht nur Opfer der Globalisierung, sondern auch der europäischen Einigung: "Linke Politik glaubt zumindest an zwei zentrale Dinge: an die Macht der Politik über den Markt und an die Existenz eines politischen Akteurs - den Staat, das Parlament, die Partei - , der diese Macht ausüben kann. Wenn es aber keinen Akteur gibt, und keine Domäne, die wir noch wirklich politisch nennen können, macht dann sozialer Wandel durch gewählte Repräsentanten überhaupt noch Sinn? Die Ansicht, dass linke Politik machtlos gegenüber den entfesselten Kräften einer globalisierten Ökonomie ist, gilt mittlerweile als Klischee. Aber sie ist nie überzeugend widerlegt worden. Und es gibt keinen Beleg, dass die Europäische Union die Schwäche der Nationalstaaten ausgleichen kann. Die 'immer engere Union' scheint nationalen Regierungen Macht entzogen zu haben, ohne sie auf europäische Ebene neu gebündelt zu haben. Das lässt jedes politisches Projekt, das sich eindeutig auf die Macht einer Regierung verlässt, die Ungleichheiten des Kapitalismus auszugleichen, in einem unbequemen Niemandsland. Ohne echte Handlungsmacht ist es gefangen in dem, was der deutsche Soziologe Claus Offe, 'die europäische Falle' nennt. Für Offe lautet das Problem auf europäischer Ebene nicht: Was tun? Sondern: Wer könnte es denn?"

En attendant Nadeau (Frankreich), 24.04.2018

Mit seinem Erstlingsroman "Le fer et le feu", in dem er seine Kriegserfahrungen als Panzergrenadier im Irak verarbeitet (unter dem Titel "Beute" bei Rowohlt erschienen), reiht sich der junge amerikanische Autor Brian van Veet ein in die Generation junger amerikanischer Literatur, die während des Irak-Kriegs entstanden ist. Er schreibt darin, Krieg sei etwas für junge Menschen. In einem Gespräch mit Steven Samspson erläutert er das so: "Eines der Paradoxe der menschlichen Natur besteht darin, dass Menschen, die eigentlich nicht mehr so viel zu verlieren haben, die größte Angst vorm Sterben haben. Als ich dreiundzwanzig war, rannte ich auf den Schusswechsel zu: Ich war wahnsinnig oder sauer. In diesem Alter will man seine Grenzen austesten, an den Abgrund herankommen, auch auf die Gefahr hin hineinzustürzen. Heranwachsende glauben von Natur aus an ihre Unsterblichkeit, sie haben nicht begriffen, dass das Leben anfällig, vergänglich ist. Heute habe ich größere Angst vor dem Sterben, vielleicht haben sich die Hormone umgestellt."